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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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24. Oktober 2024 Gott, // wir fühlen uns oft schuldig für Dinge, die wir getan haben. / Gib uns die Möglichkeit, das eine oder andere wieder gut zu machen. / Vergib uns, was wir nicht wieder gut machen können / und unterstütze uns, wenn wir unser Leben ändern wollen. // Amen
Georg Rieger, Nürnberg
23. Oktober 2024

Unser Vater! / Wir wollen glauben, aber das ist nicht leicht. / Wir wollen vertrauen, das aber fällt uns unglaublich schwer. / Wir möchten im Glauben zuversichtliche Schritte gehen, / aber unsere Beine sind manchmal bleischwer. //

Ob es an dem „WIR“ liegt? / WIR wollen, WIR möchten… / Hilf uns, uns beschenken zu lassen. / Nicht WIR, sondern DU! //

DU schenkst und DU gibst umsonst! / DU gehst so wunderbar behutsam auch mit unserem Unglauben, / mit unserem Unvermögen und mit unserem Zweifel um – / fast zärtlich. //

Danke. Wir stehen leer vor dir und bitten dich: / Fülle du uns neu! //

Amen


Annegret Lambers
22. Oktober 2024 Gott / Fühle mich matt / Die Tage wertlos / Ich mit ihnen / Bitte / Schick deinen Geist / Zu allen die verzweifeln / Hol sie heim in deinen Schoss / Sie werden Wasser des Lebens schlürfen / Sinn finden / Sie werden leise lachen / Ich mit ihnen
Marianne Reifers, Luxor
21. Oktober 2024 Gott, Mutter und Vater, wir bitten dich für die Kinder in der Welt, / dass sie in Frieden aufwachsen, / dass sie nicht entführt oder missbraucht werden. / Wir bitten dich, dass jedes Kind seinen eigenen Weg gehen darf. / Amen
Meike Waechter, Berlin
20. Oktober 2024 Barmherziger Gott, / die Freude an deinem Wort / lässt Menschen in der Synagoge tanzen / und hoffnungsvoll in die Zukunft blicken / allen Sorgen des Alltags zum Trotz. / Wir wünschten, wir könnten dieses Glück / selber auch so stark empfinden, / könnten über unseren Schatten springen / und dich genauso ausgelassen feiern. / Denn dein Wort ist doch wahrhaftig eine Quelle / überschäumender Lebendigkeit! / Gott, segne die Torafreude unserer jüdischen Geschwister / und lass sie ansteckend auf uns wirken; / Mach uns / gemeinsam mit Israel / zu Zeugen deiner großen Güte. / Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Ewiger / durch Jesus Christus auch für uns / Vater und Mutter im Himmel.

Wir müssen Dir nicht aus der Zeitung vorlesen, / aber das, was uns umtreibt dürfen wir dir sagen. / All das, was uns die Zukunft verstellt oder verstellen will, / was uns die Hoffnung raubt, und die Kraft uns auf den Weg zu machen.

Wir beten für die Menschen in den Ausländerbehörden, / die jetzt Zeichen setzen wollen oder müssen. / und wir beten für alle, die dieses Zeichensetzen zurücktreibt in die Vorhölle, / zurück in die Hände ihrer Verfolger.

Wir beten um Raum, um Möglichkeiten, um Gelegenheit und Mut / mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die unsere Einstellungen nicht teilen. / Mit denen, die sich zurücksehnen in die gute, alte Zeit; / aber auch mit denen aus den eher arabisch geprägten Gesellschaften, / die Werte mitbringen, die mit dem was wir hier leben, hoffen / und oft genug gegen Widerstände durchgesetzt haben / in Konkurrenz treten.

Wenn Du mit deinem Geist dabei bist, / der versöhnen will und nicht spalten, / dann kann heilsames entstehen. / Alleine, mit unserer kleinen Kraft sind wir überfordert, / aber wenn Du uns beauftragst, wird Raum und Weite entstehen. / Lebensraum für alle, die guten Willens sind.

Wir beten für die Menschen in Gaza und im Libanon, / verraten und geopfert von den eigenen Anführern, / für die Menschen in Israel, die ununterbrochen / und aus allen Richtungen mit Raketen beschossen werden. / Für die Mütter und Väter, für die Frauen und Kindern derer, / die in der Ukraine einer Armee standhalten, die skrupellos Lebensraum zerstört.

Wir beten für dein Volk Israel, für die Menschen, / die auch hier in Deutschland, mitten unter uns, nicht mehr sicher leben können.

Für unsere orientierungslose Kirche beten wir.

Um Zukunft für uns und unsere Kinder und Kindeskinder beten wir. / Die Wärme und Dankbarkeit, die einen flutet, / wenn die kleine Hand der Dreijährigen nach der Eigenen greift, / die unverstellte Lebensfreude der kleinen Kinder, / deren ungetrübtes Vertrauen auf ihren Entdeckerpfaden / lehren uns einen anderen Blick, / holen uns zurück in die Welt, die die Hoffnung noch kennt. / Du kannst, Du willst, Du wirst uns durch alle Not zum Leben führen.

Amen


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
18. Oktober 2024

Gold rot gelbe Hänge zeichnen sichtbare Horizonte, / die sich sich mit der Jahreszeit sichtbar verwandeln. / Auch Menschen verwandeln sich mit den Jahren, die sie leben, / mit den Erfahrungen, die sie machen. //

So bin auch ich geprägt von meiner Geschichte in Deiner Geschichte. /  Lehre mich mit dem Herzen gut zu sehen, mit den Ohren gut zu hören, meine Sinne zu schärfen / und dem Augenschmaus der Werbungen ein bisschen zu misstrauen //

- Schönheit ist wandelbar und du wohnst nicht nur im Schönen. / Lass mich auch zuversichtlich bleiben, / wenn ich den weniger schönen Wandel sehe. / Und dankbar für die Weite der bleibenden Horizonte.  / Glücklich für die geschenkte Zeit. //

Amen


Kathrin Rehmat, Zürich
17. Oktober 2024

For the greening of trees / and the gentling of friends / we thank you, God. //

For the birthness of field / and the warmth of the sun / we thank you, O God. //

For work to be done / and laughter to share / we thank you, O God. //

We thank you, and know / that through struggle and pain / in the slippery path of new birth / hope will be born / and all shall be well.


The Iona Community
16. Oktober 2024

Das geht mich nichts an / So weit entfernt zu weit entfernt / Oder doch etwa doch //

Das geht mich an / Meinst du / Gott / Weil es dich angeht / Was dich angeht geht auch mich an / Ich werde kleinlaut //

Du bist schon kleinlaut / Du drängst dich nicht auf / Du drängst mir den Hunger nicht auf / Dass Kinder hungers sterben in den Armen ihrer Mutter

Wo immer es sei auf dem Erdball / Was immer der Grund sei auf dem Erdball / Dagegen willst du etwas tun / Mit meiner Hilfe //

Amen


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
15. Oktober 2024 Gott im Himmel! / Sei uns nah, wenn wir nach dir rufen, / sieh uns an, wenn wir Angst haben, / stärke uns, wenn wir schwach sind, / halte uns, wenn andere uns bedrängen, / mach die Seelen satt mit deiner Güte, die so tröstlich ist. / Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
14. Oktober 2024 Du ferner und naher Gott – / du willst dich auch finden lassen in der Kunst. // Ich danke dir für die Musik, / die unsere Fantasie beflügelt / und uns aus dem Alltag erhebt. // Ich danke dir für die Kunst, / die uns hinter Bildern / eine ganz andere Wirklichkeit ahnen lässt. // Ich danke dir für die Architektur, / die das Nützliche mit dem Schönen verbindet. // Lass mich überall deine Spuren erkennen. / AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
13. Oktober 2024

Vater im Himmel. / Verwandle meine Angst in Vertrauen. / Und Zuversicht. / Du bist doch bei mir. / Dein Stecken und Stab trösten mich, / auch wenn ich im finsteren Tal wandern muss. //

Es wird nicht immer so dunkel bleiben. / Dein Licht leuchtet mir den Pfad aus. / Du bist mein Begleiter, / in meiner Nähe. / Schenke mir ein hörendes Herz. //

Du sprichst zu mir. / Heute. / Worte, die erlösen und befreien. / Du kennst den Weg und du lenkst meine Schritte ins Leben. / In die Freiheit der Kinder Gottes. / Meine Hoffnung setze ich auf dich. / Du meinst es gut mit mir. / Amen.


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / Dein Reich komme! / Es komme zu uns, denen eine gute Zukunft / nicht mehr zu gelingen scheint. / Zu uns, die wir die Geister, / die wir riefen, nicht mehr los werden.

Diese Verdichtung zum Bösen – / wohin soll sie noch führen? / Offene Lügen nicht nur jenseits des Atlantiks, / sondern auch diesseits. / Und viele Menschen, die diese Lügner wählen. / Und ganz übel: Das Verwischen der Unterschiede zwischen / denen, die Terror und Krieg für legitime Mittel halten, / und denen, die sich wehren.

Und mitten in all dem: das Zauberkabinett der einfachen Lösungen, / des Gutgemeinten und Prinzipiellen.

Verwirrend und verworren das alles. / Du aber kannst helfen.

Nein, wir bitten Dich nicht um ein Wunder.  / Das wagen wir nicht. / Dazu sind wir selbst zu verstrickt. / Aber wir bitten Dich um gesunden Menschenverstand. / Denn das Normale ist uns verloren gegangen. / Und damit auch der Segen von Grenzen.

Gib Grenzen, die guttun. / Und Menschen, die denen zuhören, / die sagen:  Wir haben Angst. / Und Menschen, die Unterschiede nicht verwischen, / sondern sie aushalten.

Nimm uns in die Schule der Hoffnung, / die nicht zuschanden werden lässt.

Das bitten wir Dich.

Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
11. Oktober 2024

Gott, / wir versuchen in anderen Kategorien zu denken / und den Begriff der Nation neu zu deuten. / Hinter den Grenzen unseres Landes wohnen doch nicht Menschen, / die uns fremd bleiben müssen oder die weniger würdig und wert sind?! / Doch wie setzen wir diesen guten Willen um? / Wie bewahren wir dennoch Sicherheit und dürfen uns als Volk fühlen? //

Gib uns gute Ideen, wie wir Deinem Willen zur Nächstenliebe gerecht werden können / und uns dennoch nicht selbst verlieren. / Beschütze uns als Nation genauso wie als Gemeinschaft aller Menschen weltweit. / Wir brauchen Deine Liebe so und so, / damit wir gut miteinander umgehen. // Amen


Georg Rieger, Nürnberg
10. Oktober 2024 Gott der grenzenlosen Liebe, / in deinem Namen und in deiner Kraft will ich heute Mauern abtragen, / Stein für Stein, Vorurteil für Vorurteil. / Ich bekenne dir, dass ich deine Liebe oft vergessen habe, / dass ich mit meinen Mitmenschen kleinlich war und für sie höhere Massstäbe gesetzt habe als für mich selbst. / Dass ich voreilig ein Urteil über sie gefällt habe. / Du bist aber da bei mir, um mich in der Liebe anzuleiten, auch heute. / Öffne mich für dich. Amen.
Catherine McMillan, Zürich
9. Oktober 2024

HERR der Welten / und um Jesu willen auch uns Vater und Mutter im Himmel. / Ratlos und nach Orientierung suchend, sind wir hier. //

Selig sind die Friedenstifter, / und die Sanftmütigen hast du gesagt. / selig die Armen, die alles von Dir erwarten. //

Trauen wir deinen Worten noch? / Erwarten wir noch etwas von Dir? / Suchen wir deine heilsame Nähe? Fragen wir nach deinem Willen? / Für unser Leben, für unsere Welt? //

Wir beten für die Verantwortlichen in Stadt und Land: / dass sie Mut und Kraft finden, dem Sturm der Entrüstung standzuhalten; / dass sie unterscheiden können zwischen Gut und Böse; / dass sie Urteile finden, die heilsam sind. //

Für dein Volk Israel beten wir: / Da gehen uns schon lange die Worte aus, / aber dein Geist wird unser Sehnen übersetzen. //

Wir beten für die Verantwortlichen in unserer, in deiner Kirche: / Licht und Salz sollen wir sein, / mutig und unerschrocken von Dir erzählen. //

Für unser kleines Leben beten wir: / dass wir uns von nichts und niemand davon abbringen lassen, / dass allein Du unser Trost im Leben und im  Sterben bist, / dass wir so zu glaubwürdigen Zeugen deines heilsamen Handelns / an uns und an unserer Welt werden. //

Aufbrechen, auf den Weg machen wollen wir uns, das notwendige tun; / in dem Wissen, dass Du unterwegs zu finden bist, / nicht erst am Ziel unseres Weges; / in der Armut unseres Alltags wirst Du da sein. / An deiner Hand gehen wir getrost auf den Wegen, die Du uns weist. //

Amen


Gerhard von der Heyden
8. Oktober 2024

Du liebe Gesundheit / Du hast uns im Griff / Wehe / Du überlässt uns den kranken Tagen voller Unwohlseins / Wir zittern wir sorgen uns / Haben wir dir zu wenig geopfert / Zu wenig verzichtet / Das  Falsche gegessen / Zu wenig trainiert //

Du lieber Gott / Wir setzen auf die Gesundheit / Haben Angst sie zu verlieren / Angst vor dem Sterben / So sind wir Kleingläubigen / In unserer Angst gehst du unter / Und wir mit dir //

Ich will aber nicht untergehen / Mit dir will ich im Leben sein / Wo immer es hinführt / Will auch die kranken Tage mit dir sein / Ich halte mich fest an dir / Bleibe bei mir // Amen


Marianne Reifers, Luxor
7. Oktober 2024

1 Jahr, / 365 Tage, / 8760 Stunden / Sind vergangen seit dem Tag des Massakers der Hamas / an wehrlosen Frauen, Männern und Kindern, / dem Tag, der alles verändert hat / in Israel und in Gaza. //

1 Jahr, / 365 Tage, / 8760 Stunden / sind die noch lebenden Geiseln gefangen, / in den Häusern ihrer Feinde, / in Tunneln des Terrors, / haben die Sonne nicht gesehen, / keine frische Luft geatmet, / mussten täglich rechnen mit ihrem Tod. / Ihre Familien und Freunde kämpfen für ihre Befreiung, / mit gebrochenem Herzen, / mit unerträglicher Wut / und mit einer verlöschenden Hoffnung. / Gott, vergiss nicht die Qual dieser Menschen / und der anderen, die um die Toten trauern. / Hör ihr Wehklagen. / und erbarme dich. //

1 Jahr, / 365 Tage / 8760 Stunden / bangen die Menschen in Gaza / um ihr Leben / und um das Leben ihrer Liebsten, / fliehen vor den Bomben ihrer Feinde, / verstecken sich vor den Soldaten, / und wissen nicht mehr wohin. / Ihre Häuser sind zerstört, / ihre Träume zerbrochen, / ihr Herz ist voller Trauer und voller Wut. / Gott, du kennst die vielen verlorenen Leben. / Hör auch das Wehklagen in Gaza / und erbarme dich. //

1 Jahr, / 365 Tage, / 8760 Stunden, / ist unser Leben weitergegangen / seit jenem 7.Oktober. / Wir sind verschont / von der täglichen Angst, / von den Albträumen der Nächte, / von dem unsäglichen Schmerz / der Menschen in Israel und in Gaza, / und in unserem Alltag vergessen wir, / was sie niemals vergessen können. / Gott, wir fühlen uns hilflos / angesichts der nicht endenden Gewalt im Nahen Osten, / und fürchten, was daraus noch werden kann. / Gegen alle realistischen Bedrohungen / bitten wir dich, den / lebensmächtigen Gott und Erbarmer / um ein Ende des Hassens, / um ein Ende des Leidens. / Wir bitten dich um das Wunder von Frieden im Nahen Osten. / Wir bitten dich um Schalom für die Welt. / Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
6. Oktober 2024 Gott, Schöpfer, / Danke. / Danke für Sonne und Regen. / Danke für den Weizen und die Kartoffeln. / Danke für die Möhren und den Kohl. / Danke für die roten Äpfel und die leuchtenden Birnen, / Danke für die Kirschen und die Zwetschgen. // Segne die Bauern und die Bäcker. / Segne die Metzger und die Köche. / Segne die Erntehelfer aus Polen und die Schlachthof-arbeiter aus Rumänien. / Segne die Verkäuferinnen bei Lidl und bei Aldi, / Segne die Aushilfen bei McDonald und BurgerKing. // Gott, Erbarmer, / Danke. / Danke, dass wir satt werden. / Danke für die Vielfalt der Nahrungsmittel. / Danke für die Qualität des Essens. / Danke für die Gastfreundschaft in den Familien und Gemeinden. / Danke für die Engagierten in den Tafeln. // Segne die Hungernden mit Nahrung. / Segne die Hilfsorganisationen. / Segne die Entwicklungshilfe. / Segne die geistlich Hungernden mit deinem Wort. / Segne die Kirchen mit deinem Geist. / Segne die Erde mit dem Salz der Christen. // Gott, Erlöser, / Danke. / Danke für den Trost. / Sei mit den Verzweifelten. / Danke für die Hoffnung. / Heile die Kranken. / Danke für den Glauben. / Erlöse die Sterbenden. / Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
Wochenrückblick

Gott, du Hüter Israels, / in Psalm 121 heißt es, dass du nicht schlummerst und nicht schläfst. / Das soll ja wohl heißen, dass du aufpasst und nötigenfalls eingreifst. / Gott, kannst du das bitte jetzt tun! / Kannst du die unheilbringende Spirale der Gewalt in Palästina, Israel und dem Libanon unterbrechen! //

Dass sich auf beiden Seiten viel Hass angestaut hat, macht das sicher nicht leicht. / Aber es kann doch nicht sein, dass Kämpfer diejenigen opfern, die sie zu befreien vorgeben. / Und genauso wenig, dass ein Führer eines Landes, um seine Immunität zu retten, Konflikte am Laufen hält und immer neue Fronten eröffnet. //

Gott, wir bitten dich, dass du dem Heiligen Land Frieden bringst, so dass es seinem Namen gerecht wird. / Und damit ist die ganze Gegend gemeint und alle Menschen, die da friedlich wohnen oder wieder wohnen wollen. / Unsere Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat, / heißt es ebenso in Psalm 121. Bitte komm, Gott! / Die vielen leidenden Menschen brauchen deine Hilfe und die Situation braucht einen Ausweg, / den noch niemand kennt, außer dir. //

Amen


Georg Rieger, Nürnberg
4. Oktober 2024 Das geht mich nichts an / So weit entfernt zu weit entfernt / Oder doch etwa doch / Das geht mich an / Meinst du / Gott / Weil es dich angeht / Was dich angeht geht auch mich an / Ich werde kleinlaut / Du bist schon kleinlaut / Du drängst dich nicht auf / Du drängst mir den Hunger nicht auf / Dass Kinder hungers sterben in den Armen ihrer Mutter / Wo immer es sei auf dem Erdball / Was immer der Grund sei auf dem Erdball / Dagegen willst du etwas tun / Mit meiner Hilfe / Amen
Marianne Reifers
3. Oktober 2024

Allmächtiger Gott, / wir danken dir für dein Wort. / Es ist gesagt, es ist geschrieben, / es ist gedruckt, als wäre es ewig unveränderlich. / Doch Du bist anders. / Du bist lebendig. / Lass uns das nie vergessen! / Daraus erwächst uns Hoffnung! //

Immer wieder neu eröffnest Du uns Dein Wort. / Immer wieder neu rufst Du uns als Deine Gemeinde zusammen. / Lass uns auf der Suche bleiben, jeden Tag neu. / Lass uns die Gemeinschaft suchen, / im Hören und Sprechen, jeden Tag neu. / Daraus erwächst uns Orientierung und Halt für unser Leben. //

Mit Deinem Wort rufst Du uns auch in den Widerspruch. / Gegen das Unrecht und Leiden dieser Welt, / gegen Fremdenhass und Antisemitismus, / gegen Gewalt und Kriege, / Habgier und Hunger. / Lass uns Deinen Ruf hören und / gib uns Kraft und Mut, / und immer wieder neu die Achtsamkeit / zum genauen Hinhören und Hinsehen, / dass wir einstehen für unseren Nächsten in der Not. //

Und wo wir zu verzweifeln drohen / an der Unabänderlichkeit der Dinge, / an Krankheit und Katastrophen, / an Einsamkeit und / verworrenen Beziehungen, / Unglück und Schmerz. / Da schenke uns Trost / und lass unser Vertrauen nicht sinken, / dass Du uns jeden Tag zu einem neuen Anfang rufst / durch Dein Wort / und durch das Mahl der Versöhnung.


Simon Froben, Bayreuth
2. Oktober 2024 Du heilige Geistkraft, / wir loben und preisen dich / und beten zu dir. //  Zu dir beten wir für unsere Familien, / für unsere Kinder und Eltern, / für die alten Menschen. //  Von dir können wir lernen, / einerseits auf einander zu achten und uns zu beschützen / und andererseits einander Freiheit zu gewähren: / einander nicht zu besitzen oder zu bevormunden oder auszunutzen. // Lass deinen guten Geist durch unsere Häuser wehen / und schenke uns die richtige Balance. // Amen
Meike Waechter, Berlin
1. Oktober 2024 Ach Gott, / bewahre mich vor Bitterkeit und Zynismus. / So vieles in der Welt liegt im Argen. / Oft weiß ich nicht mehr, worauf man sich noch verlassen kann. // Hole mich aus der Lethargie. / Zeige mir Wege, wie ich mich einmischen kann in die politischen Entscheidungen. / Wecke meine Hilfsbereitschaft für Menschen, die sie brauchen können. // Ich darf nicht immer nur um mich selber kreisen. / Mach mir Mut! / AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
30. September 20024 Gnädiger Gott! / Ich verstehe nicht, / warum Menschen / so gnadenlos / miteinander umgehen, / sich nicht mehr zuhören, / Worte verdrehen, / Perspektiven ausblenden. / Ich verstehe mich selbst / manchmal nicht. / Wenn ich so bin. / Amen
Georg Rieger, Nürnberg
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