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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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Wochenrückblick

23. März 2024

Ewiger, Herr meines Lebens, / Herr der Welt - / und doch mir so oft so verborgen. // Du kennst die Dunkelheiten, / die Ängste und das Grauen / in dieser Welt / und in dieser Zeit. / Du kennst die Dunkelheiten, die Ängste / und das Grauen in meinem Leben / und in meinem Herzen. / Ich brauche sie dir nicht aufzuzählen. // Aber da ist dein Licht, / Licht von Ostern her. / Licht hinter dem Kreuz. / Licht hinter den Kreuzen. // Du bist größer als Dunkelheiten, Ängste und Grauen. / Du, nicht ich. / Aber du auch für mich. // Amen.


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
22. März 2024 Gott, / manchmal ist es überwältigend, / was man alles bewegen kann. / Danke, für die Möglichkeiten, / die wir haben, unser Leben zu gestalten. / Für unsere Gesundheit, / für Arbeit und Auskommen, / für unsere Unabhängigkeit und Freiheit. / Es kommt alles von dir. / Und es ist nicht selbstverständlich.
Selma Dorn, Stuttgart
21. März 2024

Wir brauchen einander als Gebetsgemeinschaft. / Wir bringen unser Entsetzen und unsere Angst mit. / Bestimmt denken wir nicht alle gleich / über mögliche politische Fehler / über nötige politische Konsequenzen. / Aber uns eint die Bereitschaft zu handeln. // Wir brauchen einander als Gebetsgemeinschaft. / Wir bringen unsere Hilflosigkeit und unsere Selbstzweifel mit. / Bestimmt denken wir nicht alle das Gleiche / über die biblischen Texte / über die Lehren unserer Vorfahren. / Aber uns eint die Bereitschaft zu glauben. // Wir brauchen einander als Gebetsgemeinschaft. / Wir bringen unser Mitgefühl und unser Erschrecken mit. / Bestimmt sind wir nicht alle gleich betroffen / als Verwandte oder Befreundete / von Menschen aus Russland oder der Ukraine. / Aber uns eint die Bereitschaft zu helfen. // Wir sind hier. / Verzagt und entschlossen / Resigniert und hoffend / Ermüdet und tatkräftig. / Wir brauchen dich, GOTT ... / Stärke unsere Herzen und Hände. / AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
20. März 2024 Wunderbarer Gott! / Das Leben blüht auf. / Lass es auch neu aufblühen / in uns / und unter uns, / für uns / und für alle Menschen. // Lass uns das Wunder des Lebens neu entdecken / und Wege der Achtsamkeit finden, / um Deine gute Schöpfung / und unser Miteinander / vor weiterer Zerstörung bewahren. / Amen!
Simon Froben, Bayreuth
19. März 2024

My God, how endless is Thy love! / Thy gifts are every new; / And morning mercies from above / Gently distill like early dew. // Thou spread´st the curtains of the night, / Great Guardian of my sleeping hours; / Thy sovereign word restores the light, / And quickens all my waking powers. // I yield my powers to Thy command, / To Thee I consecrate my days; / Perpetual blessing from Thy hand / Demand perpetual songs of praise.


Isaak Watts (1674-1748) in: A Book of Reformed Prayers
18. März 2024 Heute wird alles gut. / Die Ahnung davon / lässt mich denen zuhören, / für die es nicht, / noch nicht, / nicht mehr gut ist. / Das kleine Fenster zum Himmel bleibt offen / und leuchtet ins Finsterste hinein, / dorthin, wo Leben leben möchte.
Kathrin Rehmat, Zürich
Wochenrückblick

16. März 2024

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / der Frühling ist da. / Danke für so viel Aufblühen. / Danke für so viel Unverdrossenheit / in der Natur. / Danke, dass es neben so viel Kummer und Ärger / den Morgengesang der Amsel gibt, / das Klopfen der Spechte im Wald, / den Feuersalamander auf Wanderschaft.

Und doch geht uns bei all dem ein Stich durchs Herz: / Wie lange werden wir eine Natur wie diese / noch genießen können? / Was wartet auf unsere Kinder und Enkel, / wenn so viele Mahnungen nicht befolgt werden / und ein Geflecht aus politischer Rücksichtnahme / und Feigheit bremst und hindert / und Schritte zum Guten unerträglich verlangsamt? / Wann ist das Zu spät erreicht? / Schon bald? / Wie kommt es, dass dermaßen viel / in unserem Land den Wichtigtuern und Ideologen überlassen ist – / mit großem öffentlichen Schaden?

Wie kommt es, dass es kaum noch einfache Lösungen gibt / und alles immer komplizierter wird? / Wie kommt es, dass unsere Kirche eine so schwache Figur abgibt / und sich von der kleinsten Meinungsmache aufschrecken / und in beflissene Verteidigung drängen lässt? / Wie kommt es, / dass Wichtiges und Unwichtiges / über Gebühr durcheinander gemengt werden / und keine große Linie mehr da ist? / Überforderung? Unfähigkeit? Mittelmaß? / Welche Geister sind da losgelassen?

Keine guten. Fürchten wir. / Wir brauchen Deinen Geist, Herr. / Nicht nur wir. Andere auch. / Deinen Geist als intimsten Freund / des gesunden Menschenverstandes. / Dein Geist muss uns in die Wahrheit führen, die frei macht. / Muss uns helfen, dass wieder verständlich wird, / was Christsein und Kirche bedeuten. / Muss nüchternen Realitätssinn geben. Und Mut. / Gib Schritte und Schrittlein, / auf denen Dein Segen ruht. / Darum bitten wir Dich. / Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
15. März 2024 Gott / Heilig bist du / Ich nicht / Ewig bist du / Ich bin endlich / Du bist Gott / Ich bin ein Mensch / Ich bin auf dich angewiesen / Bist du auf mich angewiesen // Du hast mir Verantwortung zugesprochen / Deine Schöpfung zu bewahren / Ich nehme die Verantwortung wahr / Und bin in deiner Pflicht / Du brauchst mich / Ich schaue auf zu dir / Meine Augen glänzen vor Freude und Stolz / Wir arbeiten Hand in Hand.
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
14. März 2024 Gott, / lass leuchten dein Antlitz über uns, / in dieser Stunde, / an diesem Tag, / in dieser Woche. // Unsere eilige Zeit / halte fest in deiner Hand, / dass unser Leben / nicht ein Flüchten sei / vor dir und vor uns selbst. // Wir suchen etwas. / Den Glauben suchen wir. / Wir suchen die Hoffnung. / Und die Liebe suchen wir. // Gib uns einen größeren Glauben, / eine mutigere Hoffnung / und eine wärmere Liebe, / durch deinen Sohn / Jesus Christus, / unsern Herrn. // Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
13. März 2024

Ach Gott – / wie nachlässig ist doch mein Gebet. / So vieles kommt dazwischen. / So vieles spricht dagegen. / So vieles lenkt mich ab. / So vieles trennt mich von dir. // Sprich du mich an, / damit ich antworten kann. // AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
12. März 2024 Gott, / deine Stimme reist / von einem Ende der Erde zum anderen. / Unhörbar ist deine Stimme, / deren Schall sich überall verbreitet. / Dein Wort ist ein Geheimnis. / Wir versuchen, / auf dich zu hören, / dich zu verstehen, / dir zu folgen. // Aber oft sind unsere Ohren verschlossen, / unsere Herzen träge / und unsere Blicke / anderen Dingen zugewandt. // Unsicherheit und Sorgen / sind unsere lauten Begleiter.  / Öffne unsere Ohren, / öffne unsere Herzen, / schärfe unseren Blick. // Dass wir dich wahrnehmen und hören / wie der Himmel von deiner Herrlichkeit erzählt / und das Werk deiner Hände verkündet. // Amen
Meike Waechter, Berlin
10. März 2024

Barmherziger Gott, / wir sehen, / was in unserer Welt geschieht / und drohen alle Hoffnung zu verlieren. // Wir bekommen mit, / wieviel Lug und Trug herrscht, / wieviel Verantwortungslosigkeit und Kälte / und unsere Hoffnung schwindet, / dass es besser werden wird. // Wir kommen zu Dir, / sehen uns selber ehrlich an / und sehen wenig, / was uns Hoffnung macht. // Du bist der Gott der Hoffnung, / Du verlierst die Hoffnung mit uns nicht / und hast in der Auferweckung Jesu Christi / den Grund für eine lebendige Hoffnung gelegt – / für jeden von uns und für Deine Erde. // Wir wollen hören, was Du erhoffst / Und weil Du es erhoffst, / darauf vertrauen, / dass diese Hoffnung nicht trügt / und Du wahrmachst, was Du versprichst. // Sende Deinen Geist. / Erwecke unser Singen, Beten, Reden und Hören, / dass sie zu einer Saat werden, / aus der eine lebendige Hoffnung wächst, / die uns verändert. / Amen.


Jochen Denker, Wuppertal-Ronsdorf
Wochenrückblick

9. März 2024

Wir danken dir, GOTT, / dass du uns die Weisheit geschenkt hast. / Mit ihrer Hilfe lernen wir / unser Leben zu verstehen. / Sie macht uns vorausschauend und gelassen. // Gar nicht dankbar sind wir dafür, / dass du uns auch die Dummheit mitgegeben hast. / Sie lässt uns Dinge machen, / die uns selbst schaden. / Obwohl wir es besser wissen, / zerstören wir die Grundlagen unseres Lebens. / Wir suchen nach Autoritäten, / die gar nicht das Wohl aller im Blick haben. / Wir leben lieber mit einem schlechten Gewissen, / als Menschen gerecht zu behandeln, / die unter unserem Lebenswandel leiden. // Es hilft auch nichts, GOTT, / wenn wir die Dummheit bei Anderen noch krasser finden. / Lass uns vor allem auf uns selbst und unser Leben schauen! / Mach uns selbstkritisch und mutig! / Gib uns die Kraft, Dinge zu verändern / und die Weisheit für uns zu entdecken. // Amen


Georg Rieger, Nürnberg
8. März 2024

Du Gott der Liebe, / wir danken dir, / dass du Männer und Frauen / zu deinem Ebenbild geschaffen hast. / Du hast den Geschlechtern / unterschiedliche Stärken gegeben / und uns auf Ergänzung angelegt.

Wir sind froh, / wenn Männer und Frauen / in Liebe und Achtung / miteinander leben, / wenn es keine Benachteiligung gibt, / keine Machtkämpfe, / keine einengenden Rollenklischees.

Aber wir wissen, / dass an vielen Orten / immer noch Ungleichheit und Gewalt / das Verhältnis von Männern und Frauen prägen, / dass Männer sich immer noch / über Macht definieren / und sich hinwegsetzen / über die Rechte und Wünsche von Frauen. / Wir bitten dich, / dass heilsame Veränderungen / möglich werden.

Für die, / die ihre Männlichkeit neu zu verstehen suchen, / und dabei manchmal verunsichert werden, / für die Väter, / die um Zeit für ihre Kinder kämpfen / und nicht immer Verständnis finden, / für alle, / die neue Modelle von Partnerschaft leben / bitten wir: / schenk ihnen / Rückhalt und Beharrlichkeit.

Gott, / so viele Paare leiden aneinander. / Sie finden keinen Ausdruck, / oder kein Verständnis / für das, was sie / voneinander brauchen, / und oft geben sie einander zu schnell auf. / Fördere ihre Geduld / und die Bereitschaft, / Hilfe zu suchen / in ihren Krisen.

Halte deine Hand über die Liebenden, / segne die Männer und Frauen, / die nach Gerechtigkeit suchen / und mach uns alle / unserer Würde / als deiner Ebenbilder gewiss.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
7. März 2024 Wir beten zu dir, / weil wir verarbeiten wollen, / was wir erlebt haben: / schöne Momente, / die uns berührt haben / und für die wir dankbar sind, / schwierige Situationen, / in den wir uns entscheiden mussten / und die uns nicht mehr loslassen.
Georg Rieger, Nürnberg
6. März 2024 Jesus our faithful friend / we thank you for the precious gift of friendship / for the people who accept us as we are / love us even in our least attractive moments / help us laugh at ourselves and laugh at live / encourage us, support us, believe in us, value us. / Help us never to take friendship for granted / but to tend it as a beautiful plant.
The Iona Community
5. März 2024 Ach Gott – da sitze ich vor dem Fernseher und über der Zeitung. Und ich empöre mich. Über so viel Dummheit.  Und ich sitze sicher und wohlbehalten da. Über so viel Misswirtschaft.  Und ich sitze sicher und wohlbehalten da. Über so viel Gewalt. Und ich sitze sicher und wohlbehalten da. Über so viel Verantwortungslosigkeit. Und ich sitze sicher und wohlbehalten da. // Soll ich meine Hilflosigkeit beklagen? Oder meine Trägheit? Von all dem,  was ich politisch verurteile, profitiere ich. Und ich sitze sicher und wohlbehalten da. // Ist das die Sünde? – Herr, erbarme dich. AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
4. März 2024 Wir danken dir, Gott, / für so vieles, / was unser Leben ausmacht / und bereichert. / Amen
Selma Dorn, Stuttgart
3. März 2024 Dein ist die Zeit / O Gott / Was vergangen lebt in dir / Und ordnet sich neu / Was weh tat verebbt und ordnet sich unter / Was böse war muss verblassen / Was gut tat vermehrt die Freude und nährt den Boden / Für die Gegenwart / Wir Menschen stehen da und sehnen uns mit dir / Nach Zukunft / Wir planen wir entwerfen wir lernen aus dem Alten für morgen / Es wird alles neu werden es wird vieles anders werden / Du wirst einmal sagen was gut war / Siehe es war sehr gut oder es war nicht gut / Dann richte du Gott alles zum Guten / Damit das Leben in seiner Schönheit und Kraft vor dir aufersteht / Zum Guten
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
Wochenrückblick

2. März 2024

Ein erster Sonnenstrahl nach Wochen im Grau. / Was für ein Moment! // Ich möchte ihn gerne als Hoffnungsstrahl sehen: / Dass Du, Gott, Dein Angesicht nicht verhüllst / vor aller Gewalt, vor Elend und Leid, / dass Du die Unbarmherzigen nicht gewähren lässt / und die Gedemütigten in Gnade ansiehst. // Ich kann die Hoffnung nicht aufgeben, / dass Du, Gott, Dein Angesicht hebst auch zu mir / voll Glanz und Klarheit, / dass Du die Schatten vertreibst / und mich ins Handeln setzt für Deinen Frieden. / Das wäre ein Segen! // Amen!


Simon Froben, Bayreuth
1. März 2024

Gott, Freund des Lebens, / wir wenden uns an dich / mit unserem ohnmächtigen Entsetzen über die Lage in Gaza. / Wir sehen die Bilder maßloser Zerstörung. / Hungernde Kinder warten auf Brot. / Frauen mit leeren Augen blicken aus ihrem zerstörten Zuhause. / Und überall kleine und große Bündel von Toten, / in weiße Leichentücher gehüllt. / Kein Ort ist mehr sicher. / Überall lauert der Tod. / Gott, wie unendlich traurig ist die Lage in Gaza!

Wir wollen aber auch das Leid nicht vergessen, / das der Terror in Israel verursacht hat. / Auch dort trauern Menschen um ihre Liebsten, / die bestialisch ermordet wurden. / Immer noch bangen sie um das Schicksal der Geiseln / in der Hand der gnadenlosen Hamas. / Und jeden Tag beklagen sie den Tod ihrer jungen Soldaten, / die lieber feiern als töten würden. / Nichts ist mehr sicher, / auch in Israel.

Gott, du siehst doch auf beiden Seiten: / Der Preis des Terrors ist so hoch! / So viele Opfer! / So viele Wunden! / So viele Traumata! / Wir wollen ins nicht damit abfinden, / dass dieses Leid immer so weitergeht. / Wir wollen dem Terror nicht den Triumph lassen, / auch uns mit Hass anzustecken.
Zeige doch Wege, / die Feindschaft zwischen beiden Völkern zu heilen / und Frieden zu finden / für Israel und Palästina.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
29. Februar 2024 Lieber Gott, wir fahren bald in die Ferien. Wenn ich über die Dünen schaue, denke ich an dich, Gott.
Michael, Neuß (2. Kl.)
aus: Regine Schindler "Was Kinder von Gott erwarten"
28. Februar 2024 Gott, du siehst mich. / Manchmal möchte ich mich verstecken, vor den Blicken anderer, vor den Erwartungen und auch vor dir./ Ich möchte nicht gesehen werden./ Ich möchte ganz allein sein./Doch du siehst mich und kennst mich. / Ich vertraue dir. / Du lachst mich nicht aus. / Du bist mein Versteck und meine Zuflucht. / Amen 
Meike Waechter, Berlin
27. Februar 2024 Lieber Gott, / ich danke dir, dass du mich auf meiner Wanderung durchs Leben begleitest.  / Dass du mich auf Dinge aufmerksam machst, die schief laufen. / Dass du mir die Gelegenheit gibst, mich selbst zu erkennen. / Dass du mir Auswege zeigst aus Situationen, die mir ausweglos erscheinen.
Georg Rieger, Nürnberg
26. Februar 2024

Ewiger und Allmächtiger, du gnädiger und liebender Gott! / / Zwei Jahre nun bitten wir dich um Frieden für die Ukraine und auch für Russland. Jeden Sonntag und fast jeden Werktag. Hörst du nicht unsere Bitten? Hörst du nicht die Bitten der Soldaten in den Gräben? Hörst du nicht die Klagen der Mütter an den Gräbern? Willst du etwa keinen Frieden? Hast du andere Pläne? / / Das fragen wir dich heute, nach zwei Jahren schrecklichen Kriegs. Und wir ahnen, dass wir auch heute keine Antwort kriegen. Kannst du uns wenigstens sagen, wie lange noch? Nur eines wissen wir heute schon: Siegen wird am Ende nur einer: der Tod.

Zwei Jahre hofften wir, du wüsstest, wie Frieden geht, Frieden mit Freiheit für die Menschen, die in Freiheit leben wollen und nicht unter russischer Herrschaft. Frieden auch für alle Russen, die diesen Krieg nicht wollen. Wer will schon Krieg? Wer, außer diesem einen zynischen und einsamen Mann in seinem Kreml? / / Zwei Jahre hofften wir, du wüsstest es. Weißt du es etwa nicht? Darf ich dir einen Vorschlag machen? Setz ihn endlich ab! Du weißt doch, wie das geht. Und du wirst es anständiger machen als er mit seinen Gegnern. Bring ihn doch endlich vor dein Gericht. Damit Friede werde.

Zeige dich! Zeige, dass du Herr über die Geschichte bist und nicht Herr Putin. Dass du regierst und dabei nicht über Leichen gehst. Es wird Zeit, Gott, nach zwei Jahren, es wird Zeit, erbarme dich, mach Frieden, Gott! / / Und vergiss dabei Israel nicht und den Gazastreifen. Lass es dort nicht auch zwei Jahre werden, wir bitten dich. Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
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