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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

© Pixabay

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31. Dezember 2023

Herr der Zeit. / Wir blicken zurück auf das vergangene Jahr, / und erkennen manche Spuren / deiner Güte und Barmherzigkeit / in unserem Leben. / Du hast uns glückliche Stunden geschenkt, / Freundschaft und Trost in Krisenzeiten, / und manchmal haben wir / den Flügelschlag von Engeln gespürt, / durch die du uns beschützt und geleitet hast. / Dafür danken wir dir.

Aber die vielen Katastrophen, / die das Leben anderer Menschen zerstört haben, / stellen deine Gerechtigkeit und Liebe in Frage, / und klagen unseren Lebensstil an. / Wir fürchten uns vor dem, / was auf uns und unsere Welt zukommen könnte. / Gott, präge uns ein, / dass deine Zusagen verlässlich sind, / und niemand je aus deiner Hand heraus fällt. / Vertreibe das Dunkel in unserem Herzen / mit dem Licht deiner Gegenwart / und führe uns im Neuen Jahr / näher zu anderen Menschen / und zu dir.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

30. Dezember 2023

Wieder ein Weihnachten vorbei. Die vielen Gottesdienste und Feiern. / Das Weihnachtsevangelium gelesen, selbst gepredigt, wieder gehört. / Was bleibt?

Dass das Maß gegeben ist von dir, meinem Gott! / Das Maß deiner Treue, deines Friedens, deiner Gerechtigkeit, deiner Liebe. / Nicht meiner, oh nein!!  Und wenn ich nun in ein neues Jahr gehen soll, dann lehr mich erkennen, urteilen, Wege finden, / verlässlich sein und helfen, lieben und vertrauen nach deinem Maß.

Nicht dass ich ihm jemals von ferne genügen werde. Aber ich will auch nach keinem anderen erkennen und urteilen, leben und hoffen. Das Maß ist gegeben von dir, meinem Gott. / Und dafür sei dir Lob und Ehre, auch auf meinem Weg von Weihnachten ins neue Jahr. Amen.


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
29. Dezember 2023 Gott, ich erwarte etwas von Dir. Halte, was Du versprichst, gib, was Du verheißen hast: Nimm mich mit auf deinen Weg, der mich heraus führt aus der Enge meiner eigenen Mauern in die Weite Deiner Menschlichkeit. Nimm mich mit auf den Weg zu Dir. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
28. Dezember 2023

Großer,  / geheimnisvoller / und unbegreiflicher Gott, / heilig bist Du / und kein Mensch kann sich Dir nähern.

Aber Du machst Dich auf den Weg zu uns. / In Deinem Namen hast Du uns offenbar gemacht: / „Ich bin bei Euch“ / In Deinem Sohn / hast Du uns Dein Herz aufgeschlossen / und unser zerrissenes Leben geteilt und geheilt.

Unser Lob und unser Dank / sollen am Beginn unseres Gebets stehen. / Von Deiner Gnade leben wir, / von Deiner Güte erwarten wir alles Gute, / von Deinem Gericht erhoffen wir die Gerechtigkeit, / Vater von uns allen in den Himmeln.

Manchmal führst Du unser Leben in große Höhen, / schenkst Erfolg, Gesundheit, Wohlergehen / lass uns nicht hochmütig werden.

Manchmal stürzen wir ab, fallen tief, / tragen schwer an Krankheit, Niederlagen und Traurigkeit / lass uns nicht verzweifeln, mut- und hoffnungslos werden.

Übernimm Du, barmherziger Gott, / das Sagen in unserem Leben. / Sende Deinen Geist, / dass wir tun, was wir hören / und alles, was Dir widersteht, / die Macht über uns verliert. / Darum bitten wir im Namen deines Sohnes, / Jesus Christus, unseres Herrn. / Amen. 


Jochen Denker, Ronsdorf
27. Dezember 2023 Gott nennen wir dich   / Wir modeln dich und färben dich ein  / Du sollst uns passen und nicht fremd erscheinen  / Wir machen dich heimisch vertraut uns zugeneigt  / Was fällt uns ein  / Wir erwachen abrupt, wenn du fremd daherkommst  / Wir verstehen dich nicht mehr  / Du wirst zum Virus das uns erschreckt  / Dann wehren wir uns gegen dich  / Wenden uns ab   / Geraten in Angst  / Wir verlieren dich  / Du suchst uns  / Das letzte Wort ist noch nicht gesagt  / Sag uns dein erstes  / Wir hören neu
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
26. Dezember 2023

Barmherziger Gott, wir danken dir, dass du dich einmischst in unser Leben und in das Geschick unserer Welt. Du begegnest uns in der Menschlichkeit deines Sohnes, du setzt dich unserer Wirklichkeit aus, du veränderst sie mit der Kraft deiner Liebe.

Wir bitten dich, dass du in unserer Gesellschaft nicht nur Geld und Macht regieren lässt, sondern der Menschlichkeit Raum verschaffst. Bewahre uns davor, dass wir unsere Freiheit missbrauchen und meinen, wir müssten nicht mehr an andere denken. Mach uns sensibel für die Nöte und Schwierigkeiten anderer Menschen.

Wir bitten dich, lass uns das erkennen und auf dich vertrauen. Stehe heute besonders denen bei, die Angst vor den Weihnachtstagen haben, weil sie um einen Menschen trauern, weil sie in sich nur Leere verspüren oder weil sie es zu Hause nicht aushalten.

Wecke Bereitschaft, Frieden zu schließen zwischen zerstrittenen Menschen und kriegführenden Völkern; lass sie Schritte tun, die sie zueinander führen.


Georg Rieger, Nürnberg
25. Dezember 2023 Gott, / deine Liebe ist mit Jesus / in unsere gewalttätige Welt gekommen: / arm, verletzlich, oft sehr verborgen. / Hilf uns durch diese Geburt, / dass wir festhalten an der Hoffnung, / dass wir deine Wunder sehen lernen und deinem Frieden trauen.
RefLit
24. Dezember 2023 Mitten im Dunkel / feiern wir das Licht, / das Jesus in die Welt gebracht hat. / Mitten in schlechten Nachrichten / feiern wir die gute Botschaft / von Gottes Menschenfreundlichkeit. / Mitten im Seufzen der Kreatur / feiern wir die Hoffnung, / dass Leid und Tod nicht das letzte Wort behalten. / Mitten in unseren Abhängigkeiten / feiern wir die Freiheit, / zu der uns Christus befreit hat / durch seine bedingungslose Liebe. / Aller Welt Enden sollen sich in dieser Nacht / freuen an der Herrlichkeit / unseres Gottes!
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

23. Dezember 2023

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist,  / Du willst im Dunkel wohnen; und hast es doch erhellt. / Wir danken Dir für die Lichtpunkte, die wir so leichtübersehen, die aber nicht selbstverständlich sind: / Dass wir liebe Menschen kennen, die um uns sind.  / Dass wir Menschen kennen, denen wir eine Freude machen können. / Dass auch im Dauerregen das Leben bunt ist und Überraschungen bietet. / Dass wir in aller Unscheinbarkeit und im Alltag Dir nachfolgen dürfen; und dass uns das Halt gibt. / Ja, wir danken Dir. / Aber wir bitten Dich auch. / Wir bitten Dich, dass wir zu den Armen gehören, die Du seligpreist. / Denn wir sind arm an Hoffnung. Arm an Glauben. Arm an Liebe. / Wir spüren, dass das Böse groß Macht und viel List hat. Wir spüren, dass guter Wille an Grenzen stößt.  / Wir spüren, dass wir, je näher uns die Probleme kommen, desto ratloser sind. / Wir spüren, dass der Teufel im Detail sitzt und uns auslacht. / Arm an Hoffnung, Glaube und Liebe schreien wir zu Dir. / Für die Menschen in der Ukraine. Für die Menschen im Nahen Osten. Für alle, die sich verantwortlich wissen dafür, dass zukünftige Generationen menschenwürdig und in der Furcht Deines Namens weiterleben können. / Hilf uns heraus aus der Überforderung dieses Lebens. / Gib ein Aufatmen im Weihnachtsfrieden. / O Herr, hilf! O Herr, lass wohlgelingen! / Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
22. Dezember 2023 Wir übersehen den einen Tropfen  / Das Körnchen Sand  / Wir schätzen es gering ein  / Oft auch uns selber  / Wir denken wir seien nicht wichtig  / Wir seien unscheinbar normal im grossen Haufen  / In deinen Augen   / Gott  / Mögen wir der eine Tropfen sein der den Bach überlaufen lässt  / Das Flämmchen das auf das Holz überspringt  / Das eine Wort das die Seele erreicht  / Die Hand die zupackt und nicht loslässt  / Wir sollten uns wichtig nehmen und sorgfältig mit uns selber umgehen  / Wissen wir denn was du mit uns vorhast  / Wir wollen bedacht und mutig sein   / Uns selber wagen mit und ohne Angst  / Du wirst es fügen  / Du bist Gott
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
21. Dezember 2023

Ich habe in meinem Leben zwei wichtige Dinge gelernt: dass ich ein großer Sünder bin und daß Christus ein noch größerer Retter ist. (Isaac Newton, geb. am 25.12.1642)

Und wenn ich alle Erkenntnis der Welt hätte – / und hätte den Retter nicht… / So hätte er wohl sagen können / mit dem Apostel Paulus / Er, Isaac Newton / der so viel an Erkenntnis hatte / über das, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Und doch ist es nicht Mathematik mit Differential und Infinitesimal / nicht Gravitation / nicht Optik / nicht Bibelerforschung / nicht Alchemie / (weiß Gott, all das hat ihn umgetrieben). / Nicht das, worauf es im Letzten ankommt.

Es ist der Vater, / der uns durch den Sohn rettet. / Die Bewegung des Kosmos, / die auf uns zuläuft.

Wider alle Vernunft / Quer durch jede Vernunft.

„Den aller Welt Kreis nie beschloss, / der liegt in Marien Schoss“ / so sprach es ihm Martin Luther nach.

Ich der Sünder / ergreife das. / Muss dazu von keinem tief gestörten Genie wissen. / Nur von mir. / Das reicht. / Von mir tief unten, / der sich das sagen lässt:

Christ der Retter ist da! / Für mich. / Der ich mir das in all den Äußerlichkeiten und unerträglichen Banalitäten / dieser Tage / sagen lasse: / Er macht das recht. / Er macht mich recht.


Albrecht Thiel, Castrop-Rauxel
20. Dezember 2023

Komm, Herr Jesu, sei der Gast derer, die dich nicht eingeladen haben. Wärme ihre Herzen. Zeige ihnen, wie du bist, auch wenn sie dich nicht kennen. Gib ihnen gute Ideen, wie sie freundlich zu sich selbst und den anderen sein können. // Komm Herr Jesu, sei der Gast derer, die dich aus Tradition eingeladen haben. Wärme ihre Herzen. Zeige ihnen, wie du bist, auch wenn sie dich zu kennen meinen. Gib ihnen gute Ideen, wie sie deine Lebendigkeit ganz neu erfahren und weitergeben können. / AMEN 


Gudrun Kuhn, Nürnberg
19. Dezember 2023 Darum bitten wir dich: / Sende uns deinen Heiligen Geist, / damit wir das rechte Maß finden / für Ruhe und Aktion, für Reden und Stille / und für die Zeit, die wir brauchen  / für uns und für dich.  / Dass wir ein wenig mehr Wärme  / in unsere kalte Welt bringen.
Georg Rieger, Nürnberg
18. Dezember 2023

Advent 

Da wächst etwas 
Ist das heimisch 
Bestimmt nicht 
Ist fremd 
Soll Fremdes im eigenen Garten wachsen 


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
17. Dezember 2023

Du großer Menschenfreund, / wie viele Bitten musst du täglich hören, / wie viele Wünsche, wie viele Klagen. / Mit allem, was uns auf dem Herzen liegt, / kommen wir zu dir / und drängen auf Hilfe. / Aber wann hören wir deine Bitten an uns? / wann beachten wir deinen Schmerz / über den Zustand der Welt? / Wann nehmen wir deine Sehnsucht wahr / nach uns als Partnern deines Bundes?

Gott, / öffne uns Ohren und Herz / für deine Stimme. / Mach uns bereit, / dir Antwort zu geben / und dich zu trösten / mit Worten und Taten. / Lass dich jetzt erfreuen durch unser Lob.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

16. Dezember 2023

Lieber Gott, nun hat also in der vergangenen Woche die Klimakonferenz keine wirksamen Entscheidungen gebracht. Auch wenn es absehbar war, ist die Enttäuschung groß.

Es ist zum Verzweifeln. In viel zu kleinen Schritten geht es voran, an manchen Stellen sogar rückwärts. Die Veränderungen, die das Klima der Welt bringen wird, sind schon nicht mehr einzuholen.

Sind wir Menschen vielleicht einfach überfordert?  Warum schaffen wir es nicht, mit der Zerstörung der Welt aufzuhören. Zu viele kurzsichtige Interessen sind im Spiel und zu wenig Mut bei den Willigen.

Es ist eine schlichte Frage, aber sie drängt sich auf: Kannst du da noch was machen, Gott? Gibt es einen Weg, den wir nicht sehen? Gibt es Lösungen, die wir nicht kennen? Öffne uns die Augen und lass uns auf das hören, was du uns zu sagen hast. Mach uns Mut und schenke uns Geduld!

Du bist das Maß aller Dinge, Anfang und Ende der Welt und die Quelle der Liebe. Amen


Georg Rieger, Nürnberg
15. Dezember 2023 Es gibt diese Wüstenzeiten HERR, wir sehnen uns nach deiner heils /  Nähe und können doch nur ahnen, dass Du uns führst. Wir danken Dir für Erfahrungen deiner Anwesenheit, wenn wir zu zweit oder zu siebt nach deinem Willen gefragt haben. /  Wir bringen Dir unsere Hilflosigkeit und unser Versagen, in dem Vertrauen darauf, dass Du damit was anfangen kannst, dass Du auch daraus Frucht wachsen lässt, die Dir zur Ehre gereicht und unsere Nächsten sättigt. / Wir halten Dir unsere kleine Kraft hin, in dem Vertrauen darauf, dass Du uns gebrauchen kannst und willst, um Trost und Hoffnung in die Welt zu tragen.
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
14. Dezember 2023 Gott, du Menschenerforscher und Menschenkenner, / Du kennst uns. Gut kennst Du uns, nur zu gut, besser als wir selbst uns kennen, weißt Du um uns. / Und siehst uns, besser als wir selbst uns sehen, siehst du uns, bist gütiger zu uns als wir selbst es mit uns sind. / Hast uns wunderbar gemacht. Das erkennt die Seele, weil du es ihr sagst. / Unsere Tage sind in dein Buch geschrieben. Blättere es auf, lies uns vor, mach schöne Geschichten aus den Tagen, die noch werden. / Und mach uns deine Gedanken leicht am Abend und am Morgen und an jedem neuen Tag. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
13. Dezember 2023 Gott, woher wir kommen / und wohin wir gehen, / beides ist ein Stück des Wegs, / den du bereitet hast für uns. / Wir danken dir / und bitten dich, / gib Demut dafür, was wir müssen, / und Frohmut dafür, was wir dürfen, / und stärke uns mit deinem Geist / durch Jesus Christus. Amen.
Walter Wickihalder, Winterthur, Schweiz
12. Dezember 2023

Gott – als erstes hast du Licht und Dunkelheit unterschieden und dann die Welt geschaffen.

Licht und Dunkelheit erleben wir täglich. / Gerade wird es noch jeden Tag früher dunkel und später hell. / Auch in unseren Herzen macht sich Dunkelheit breit, weil wir schwarz sehen für die Zukunft. / In unseren Räumen machen wir Licht und es wird gemütlich und warm. In der Stadt ist eine besondere Stimmung am Abend. / Auch in unseren Herzen gibt es dieses Licht,  / das richtig hell werden kann und uns lebendig macht.

Gott, wir bitten dich, / dass du uns in dieses Licht Vertrauen schenkst. / Lass uns in diesem Advent die Zuversicht wiederfinden und bewahren. / Lass uns aufeinander zugehen! / Lass uns in uns hineinhören! / Lass uns auf dich hören. / Amen


Georg Rieger, Nürnberg
11. Dezember 2023

Advent 

Es stösst ein Keimling 
Durch geborstene Erde
Zäh wie Unkraut
P.S. bitte nicht jäten!


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
10. Dezember 2023 Gefangen in den vielen Anforderungen des Alltags, / bemüht um Liebe und Anerkennung, / aber auch getrieben von Sorge, / doch zu verlieren, / was uns wichtig ist: / so leben wir oft / in kräftezehrender Anspannung, / und der Blick reicht kaum noch / über die kleine eigene Welt hinaus. / Gott, / ruf uns aus der ständigen Mühe, / uns und anderen unseren Wert zu beweisen! / Nimm uns die Angst, / abzustürzen ins Nichts. / Belebe unser Vertrauen zu dir. / Weite unser Herz / in Erwartung des kommenden Christus, / der ohne Bedingung / Ja zu uns sagt.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

9. Dezember 2023

Lieber Gott! / Es ist Advent. / Natürlich will ich, / dass Du Einzug hältst in meinem Leben / und auf den Kopf stellst, / was mir gerade noch so richtig erschien. 

Viel mehr noch aber wünsche ich mir, / dass Du Einzug hältst in dieser Welt / und aufrichtest, / was mir gerade so zerbrochen erscheint: / Den Frieden in Deinem Heiligen Land / und Deiner heiligen Welt. / Die Freiheit und die Gerechtigkeit / für alle Menschen nah und fern. / Dein Reich der Barmherzigkeit und Liebe / sichtbar als Zeichen / zur Versöhnung, die so unmöglich erscheint.

Es ist Advent. / Die Türen meiner Hoffnung sind weit geöffnet, / ich will einfach glauben können wie ein Kind. / Amen! 


Simon Froben, Bayreuth
8. Dezember 2023 Herr, unser Gott, wir danken dir, dass du uns dein Kommen ankündigst. Aber in dieser Zeit merken wir auch besonders deutlich, dass die Erfüllung der Zeit noch aussteht: / Wir hoffen auf den Frieden, der mehr als das Ende aller Kriege ist, aber es brechen nur immer wieder neue Krisenherde auf. Auf Gerechtigkeit warten alle, die auf unserer Welt hungern müssen oder in unmenschlichen Verhältnissen leben. Und unser alltägliches Leben fühlt sich auch alles andere als erlöst an. Merken wir es nur nicht, was du mit uns schon bewegt hast? Könnten wir – wenn wir es merken – mehr für diese Welt tun? / Öffne uns die Augen, bewege unsere Herzen, sprich uns an, Gott!
Georg Rieger, Nürnberg
7. Dezember 2023 O Gott – / wie eisig die Erde / wie kristallfern der Himmel / wie schwer die Riegel und Schlösser / wie finster die Welt / wie verschlossen der Himmel  / wie jammervoll das Tal unserer Tränen / Krieg mitten in Europa / Krieg in Nahost / und wir / unversehens herausgerissen / aus unserer Sorglosigkeit / in die Verantwortung genommen / mit den Folgen unseres Handelns konfrontiert / hilflos Helfende / ratlos Planende / unschuldig Schuldige / wie eisig unsere Herzen / wie gefroren unser Glaube / wie nebelverhangen die Zukunft. / O Gott – hervor das Blümlein bring!  AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
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