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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

© Pixabay

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10. September 2023

Du Gott der Fülle, / warum lassen wir uns immer wieder / so sehr von anderen Menschen beeindrucken, / warum machen wir uns abhängig / von ihrem Einfluss / und versuchen um jeden Preis, / ihnen zu imponieren! / Wir könnten doch wissen, / wie wenig beständig / der Erfolg unserer Gefallsucht ist, / und sollten uns lieber an dich halten. / Du bist verlässlich, / Du verleihst uns Ansehen / trotz unserer Mängel, / und lässt uns nicht fallen, / wenn wir dich enttäuschen.

Gott, mach uns los / von falschen Idolen. / Stärke unser Selbstbewusstsein / und gründe uns / allein in dir.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

9. September 2023
Barmherziger Gott, / Du kennst unsere ›Jugendsünden‹: / unser Suchen nach uns selbst / und unseren mühsamen Weg, / den Bevormundungen zu entwachsen. / Viel Energie haben wir damals aufgewendet, / um aufzufallen und uns abzusetzen. / Zum Glück ist nicht alles dokumentiert und vieles vergessen. / Nicht vergessen sind Verletzungen, / die wir anderen im Überschwang zugefügt haben. / Solche Dinge beschämen uns noch Jahrzehnte später. //
Barmherziger Gott, / Du weißt um unsere Wege und Irrwege. / Und indem wir sie gehen, / schenkst Du uns Weisheit und Verantwortung, / künftige Fehler besser einzuschätzen. / Und doch sehen wir, / wie schwer es uns immer wieder fällt, / die Jugendsünden nicht zu wiederholen. //
Uns erschüttert, / wenn Millionen Opfer auf Flugblättern verhöhnt / und die mühsamen Versöhnungsbemühungen mit Füßen getreten werden, / wenn sich die Täter als Opfer stilisieren / und für eventuelle Gefühlsverletzungen entschuldigen, / nicht aber für die Taten, / die sie zu verantworten haben. //
Uns erschüttert, / wenn demokratisch gewählte Minister / sich die »Demokratie zurückholen« wollen, / wenn sie im Bierzelt die »schweigende Mehrheit« mobilisieren, / um andere Opfer zu verhöhnen, / die vor einem Krieg aus ihrem Land fliehen mussten. //
Uns erschüttert, / wenn verantwortliche Minister / die Bekämpfung von Klimawandel und Pandemie verweigern / und sie als Aushöhlung der Demokratie und Apartheid brandmarken. //
Barmherziger Gott, / beschütze uns vor denen, / die aus ihren ›Jugendsünden‹ nichts gelernt haben. / Bewahre uns vor der ›schweigenden Mehrheit‹, / die sich im Bierzelt johlend auf die Schenkel klopft. // Amen.


AD
8. September 2023 Gott, richte uns auf! Richte uns auf, dass wir nicht verzagt sitzen bleiben. Richte uns auf, dass wir aufrecht stehen können und sich unsere Blicke weiten. / Hilf uns, mit dir und durch dich einander anzusehen, auf Augenhöhe, in gegenseitigem Respekt, mit wachen Sinnen. Hilf uns, wahrzunehmen, wer was braucht, ein offenes Ohr, ein gutes Wort, Zuwendung, Ansporn, Rat oder Tat – es gibt so viele Möglichkeiten füreinander da zu sein – lass uns erkennen, was nötig ist. Amen
Meike Waechter, Berlin
7. September 2023

God of the spirit of kindness 

God of the spirit of kindness, / in the glory of earth and sea and stars, / in the kaleidoscope of colour and shade and shapeliness, / in the patterns of humour and tenderness and touch, / we celebrate your generosity.

Forgive us when we forget the gift in our every breath, / the care that sustains our every moment, / that grace that can transform our every day.

Set us free from the prison of grudging hearts, / mean desires, / resentful spirits, / give us the courage to act with justice and generosity, / and draw us into love that does not calculate / or keep scores.


The Iona Community
6. September 2023 Du meine Amme / Von deinen starken Armen getragen / Fühle ich mich geborgen / Ich darf klein werden und mich anschmiegen / Für eine Zeit / Für eine zweite Zeit aber hoffst du / Dass ich wachse und stark werde und dir beistehe / Das Kleine zu pflegen und das Grosse zu träumen / Du träumst mich gross / Klein und gross schwach und stark / Das bringt nur die Liebe zusammen / Du bist die Liebe / Aus dir lebe ich
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
5. September 2023 Ich hab mich verlaufen HERR. überall Wände. Keine Türe zu erkennen. Nirgendwo ein Ausweg. Du bist der gute Hirte, führ mich zurück auf deine Wege. Nur auf deinen Wegen wird dein Segen liegen. Mach der Dürre ein Ende. Ich bitte um deinen Segen für mein Tun und Lassen, damit Frucht wächst, von der ich und meine Nächsten leben können. Amen 
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
4. September 2023 Du Gott der Liebe, wir danken dir, dass du uns mit unseren persönlichen Sorgen und Nöten so ernst nimmst; dass du für uns da bist, obwohl unsere Probleme an anderen gemessen so klein sind. Du machst keine Unterschiede wie wir. Daraus lass uns lernen und schenke uns, dass es uns im Miteinander gelingt, die Unterschiede zwischen uns kleiner werden zu lassen.
Georg Rieger, Nürnberg
3. September 2023

Erhabener Gott, / du liebst die Armen und wohnst im Elend, / da, wo die meisten von uns nicht hingehen, / weil uns die Hässlichkeit der Armut abstößt: / der Dreck, der Gestank, / die Verrohung des Umgangs. / Wir sehen oft nicht die Tapferkeit derer, / die mit wenigem auskommen müssen. / Wir würdigen nicht, / wie großherzig und hilfsbereit sie trotzdem oft sind, / und ihre Lebensleistung stößt bei uns auf wenig Beachtung.

Gott, lass du uns nicht verrohen! / Lehre uns, genau hinzusehen / und uns anrühren zu lassen, / von schweren Schicksalen. / Verbinde uns mit den Bedürftigen / in solidarischem Respekt / und in gerechtem Teilen.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

2. September 2023

Ach Gott, ich brauch mal wieder Zeit zum Träumen. 

Zu träumen einen Traum, der bewegt und Mut macht. 

Ich brauch mal wieder Zeit zum Träumen von neuen Wegen und neuem Sein.

Ich brauch mal wieder Zeit zum Träumen und auch um manchen Traum noch mal zu träumen - Die Träume der grossen Träumenden nach Frieden und Gerechtigkeit, nach Liebe und Toleranz.

Ich brauch mal wieder Zeit zum Träumen,  Zeit für den einen Traum, der wachrüttelt!


Carolin Springer, Leer
1. September 2023 Der Tag fängt an. Ich möchte ihn nutzen und tun, was du willst. Ich möchte zu meinen Eltern freundliche sein. Ich möchte mich mit meinen Geschwistern und Spielkameraden vertragen. Ich möchte, dass alle Menschen gern zusammenleben. Hilf mir, lieber Gott, gut zu sein.
Manuela, Rainau-Dalkringen
aus: Regine Schindler "Was Kinder von Gott erwarten"
31. August 2023 Wir leben von deinem Wort. / Wir hätten ohne sein Licht keinen Boden unter den Füßen.  / Wir sind darauf angewiesen, dass du wieder und wieder mit uns redest.  / Wir vertrauen darauf, dass du das tun willst und wirst, / wie du es bisher getan hast. Amen
Karl Barth (1886-1968)
30. August 2023 Guter Gott! / Es ist Sommer. Die Sonne zaubert wohlige Wärme und sauberhaft bunte Blumen. Wir sind von so vielen Wundern umgeben und nehmen sie doch oft nicht wahr. Vergib uns unsere Unaufmerksamkeit und Undankbarkeit. Oftmals sind das auch selbst geschossene Eigentore, denn es tut so gut, bewusst wahr zu nehmen, in welcher wunderbaren Welt wir leben und wie reich wir gesegnet sind. Danke du kreativer, lebensbejahender und Leben schenkender Gott. / Amen
Annegret Lambers, Osterwald
29. August 2023

Wortschatz

Auf Schatzsuche / Ich suche das richtige Wort / Eines das zutrifft / Kein scharfes kein verletzendes / Ein wahres / Wahre Worte befreien / Sie beglücken / Sie stärken das schwache Ich / Deine Worte Gott sind nährend / Wir können sie einander zumuten / Sie sind heilend auch wenn sie manchmal wehtun / Dein Wort auf meiner Zunge  / Mein Wort in dein Ohr / Mein Gebet / Dein Wortschatz verbindet / Ich weiss mich dir verbunden / 


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
28. August 2023 Gott des Himmels und der Erde, / komm zu uns. Öffne den Himmel, komm herab, wie damals als Jakob die Himmelsleiter im Traum sah. / Lass uns ein Stückchen deiner Herrlichkeit sehen, einen Hauch deines Segens spüren, eine Melodie der Loblieder deiner Engel hören. Lass uns erkennen wie wir von dir erkannt werden. / Sei und bleibe bei uns und verlass uns nicht. / Amen
Meike Waechter, Berlin
27. August 2023

Großer Gott, / unser Vater / und unsere Mutter im Himmel, / Du begleitest unsere Wege, / trägst uns durch die Zeit / und füllst deine Erde mit Segen, / dass sie uns Nahrung gibt / und ein Lebensraum ist, / der Mensch und Tier Heimat geben kann. / Dafür danken wir Dir!

Wir bitten für die Stolzen und Überheblichen, / dass sie die Gnade der Bedürftigkeit erleben.

Wir bitten für die hoffnungslos Reichen, / dass all ihre Habe sie nicht hindert, / zu sein und zu werden, / was sie in deinen Augen sind: / Deine hilfsbedürftigen, / wertvollen / und geliebte Kinder.

Wir bitten für die, / die in ihrem Leben nichts finden, / an dem sich Hoffnung entzünden kann, / dass Du den Funken schlägst / und die Gewissheit schenkst, / dass das Dunkel endlich, / dein Licht / und deine Liebe / aber ewig sind.

Wir bitten für die Geschlagenen, / dass sie von ihren Peinigern befreit, / die Gabe der Vergebung leben können.

Wir bitten für die Gewalttäter, / dass sie von ihrem Irrtum befreit, / beschämt die Folgen ihres Tuns erkennen / und umkehren.

Wir beten für die Mächtigen, / dass sie ihrer große Verantwortung / gewachsen sind.

Wir bitten für die, / die in den Stürmen des Lebens / zu kentern drohen – / lass sie Ruhe finden in dir!

Wir bitten für die Glücklichen, / dass sie die Dankbarkeit nicht verlernen, / die uns an dich / und unseren Mitmenschen verweist.

Wir beten für die Trauernden – / sei ihnen besonders nah.

Wir beten für die Sterben – / trage sie auf Mutterhänden zu dir. / Amen


Jochen Denker, Ronsdorf
Wochenrückblick

26. August 2023

"Ach, Sie haben noch nicht/Wir müssen aber noch/Ich habe gedacht, Sie melden sich früher bei mir zurück/Der Superintendent hat angerufen, Düsseldorf wegen der Abgabefrist/Früher hatten wir ja irgendwie mehr/Die Austritte liegen in ihrem Fach, zwei diese Woche, auch der Vater von dem einen Konfirmanden vom Mai. Gehen Sie da eigentlich immer noch jedesmal hin?"

Ach, Herr, lass mich fröhlich ein und bleiben, vergnügt, erlöst, befreit, gelassen, getragen - und das auch ausstrahlen.
Dann will ich gerne noch ein paar Jahre tun, was ich kann. Dazu hilf mir, mein Gott. Durch Jesus Christus, Amen.


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
25. August 2023 Jesus Christus, lass dein Licht auf mich fallen. Löse den Nebel auf.  Erfülle meinen Geist mit Klarheit und mein Herz mit Wärme. Du bist das Licht und in dir ist keine Finsternis. Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Du bist der helle Morgenstern, die Sonne der Gerechtigkeit. An dir will ich mich orientieren, an deinem Weg. Hilf mir, zwischen Fake und Wahr zu unterscheiden. Hilf mir, in deiner Liebe zu bleiben, damit auch andere dein Licht sehen.  Amen
Catherine McMillan, Schweiz
24. August 2023

Gnädiger Gott, / du hast uns zu deinem Volk gemacht / und nicht wir selbst. / Wenn wir nicht wissen, / was wir noch machen sollen, / um die Menschen in der Kirche zu halten, / dann lass uns getröstet werden durch die Zusage, / dass du selbst deine Gemeinde sammelst und erhältst.

Wenn wir meinen, / wir könnten die Probleme unserer Kirche / aus eigener Kraft in den Griff bekommen, / dann lass dein Wort uns eine Mahnung sein, / dass nicht wir dich erwählt haben, / sondern du uns.

Wenn wir zu zweifeln beginnen, / ob wir selber wirklich zu dir gehören, / dann mach uns in dem Vertrauen gewiss, / dass du uns zu deinem Volk gemacht hast / und nicht wir selbst. Amen.


RefLit
23. August 2023 Herr, der du mich geschaffen und es gefügt hast, dass ich getauft wurde, / Du kennst mich. Gut kennst Du mich, nur zu gut, besser als ich selbst mich kenne, weißt alle Worte auf meiner Zunge. / Doch erst das Wort aus deinem Munde bringt mich zurück zu mir selbst. Am Morgen bringt es mich zurück aus den Träumen der Nacht, die mich entführt haben, am Abend bringt es mich zurück aus der Arbeit des Tages, die mich entfremdet hat. / Es ist wunderbar, von dir, lieber Gott, geliebt zu werden. Sag es mir in tausend Worten durch Jesus Christus. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
22. August 2023 Gott des Himmels und der Erde, / Öffne den Himmel und schau hinunter in unsere Tiefe bis in unsere Abgründe. / Du siehst unser Leiden und unsere Schmerzen. / Du erbarmst dich der Geringen und Verachteten, der Einsamen und Kranken, der Schuldigen und Gescheiterten. Du erbarmst dich unser. / Gott des Himmels und der Erde, wir danken dir, dass du mit uns bist, uns behütest, wohin wir auch gehen und uns nicht verlässt.  Amen
Meike Waechter, Berlin
21. August 2023

"Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. / Seid aber klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben!" Mt 10,16

Gott, immer wieder sendest du uns aus, im Sinne deines Sohnes Jesus Christus zu wirken.

Wir danken dir, dass wir dabei auf dich vertrauen dürfen, wie Schafe ihren guten Hirten. Sei bei uns, auch wenn du uns unter Wölfe schickst - und hilf uns, zu erkennen, welche Aufträge du uns anvertraust.

Klug wie die Schlangen sollen wir sein. Und wir bekennen: Manchmal halten wir uns selbst für klüger, als wir sind. Hilf uns zu erkennen, was klug ist und was nicht - und hilf uns, Möglichkeiten zu erkennen und kluge Entscheidungen zu treffen.

Gott, verleih uns auch die Aufrichtigkeit der Tauben: anderen und vor allem uns selbst gegenüber. Dass wir uns nicht irgendwo herum winden, dass nicht giftig wirkt, was wir sagen und tun - also, dass wir in deinem Geist und bei deinem Auftrag bleiben.


Friederike Ursprung, Leipzig
20. August 2023

Heiliger Gott, / Wir haben viel Grund, / deinen Namen zu loben. / Auf dich ist Verlass. / Du bleibst uns treu. / Vieles andere ist ins Wanken geraten: / Menschen haben uns enttäuscht, / Werte haben sich geändert / und wir stehen oft so unter Druck, / dass wir schon mit Angst aufwachen.

Gott, du weißt, / wie verunsichert wir im Innersten sind, / an wie vielen Verletzungen wir leiden / und wie viel Scham und Wut / wir hinter Masken von Coolness verbergen. / Behüte uns vor allem, / was uns krank macht. / Hilf uns, wenn wir zu zerbrechen drohen. / Sei uns gnädig / und leite uns mit deiner Güte / durch unser wechselhaftes Leben.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

19. August 2023

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, 

was ist nur los mit uns, dass wir ein so seltsames Land sind?

Warum dauert Vernünftiges so lange, wenn es denn überhaupt gewollt wird?

Woher kommt die allseitige Bedenkenträgerei?

Warum braucht selbst das, was dringend ist, so viel Zeit? 

Warum werden – sobald irgendetwas passiert: der Angriff auf einen Politiker,  zum Beispiel – abstrakte Werte beschworen: Demokratie, etwa?

Wo doch jedem  Menschen, der außerhalb der Parlamente sein Geld verdient, klar ist: Dieses  Beschwören nützt nichts und nährt nur den Verdacht:

Vom Alltagsärger haben die,  die uns regieren, keinen Schimmer. Schlimm, dass es so mit uns steht. 

Wir sind nicht in Form. Und das: wo man hinschaut. Im Endspiel der Frauen-WM  stehen England und Spanien.D eutschland schied in der Vorrunde aus. Nicht clever genug.

Gewiss: Alltagsfreude gibt es auch. Aber fast nur noch im Privaten. Was die große Öffentlichkeit angeht, nehmen die Sorgen zu.D er Einfluss Russlands in  Afrika wächst. Donald Trump scheint nicht zu bremsen. Von Lukaschenko bis zu Assad muss einem angst und bange werden.

Man müsste sich einmischen. Aber ohne Mut und ohne funktionierendes Flugzeug geht das nicht.

Nein, uns bleibt nicht nur Galgenhumor. Uns bleibt das Flehen zu Dir. Und das tun wir. 

Wir flehen zu Dir. Um unserer selbst und der nachwachsenden Generationen willen. 

Sieh, was so sehr lähmt: Das Sich-Verstecken im Formalen, das Nicht-mehr-Unterscheiden-Können von wichtig und unwichtig, der Verlust von Selbstverständlichkeiten des Anstands. Dass der  Ehrliche der Dumme ist.

Gib uns Menschen, die wie das Kind im Märchen von des Kaisers neuen Kleider,  die Wahrheit erkennen und aussprechen. Gib eine gedeihliche Zukunft. Gib eine Umkehr zum Leben. Zu Dir.

Wir bitten Dich. Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
18. August 2023 Guten Morgen lieber Vater im Himmel. Ein neuer Tag liegt vor uns, ein Geschenk von Dir an uns. Gleich greifen wieder die Ängste, Sorgen und Zweifel nach uns. Und lenken unseren Blick ab von Dir. Ich will ernst nehmen, was dieser Tag von mir fordert, aber Du bist größer als alles, was mir den Weg zu Dir verstellen will. Komm mit deinem Geist, der mich lehrt den herrenlosen Mächten und Gewalten den Gehorsam zu verweigern, der meinem Kleinglauben aufhilft und den Blick für das öffnet, was dem Leben dient. Und Dir die Ehre gibt. Amen
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
17. August 2023 Gott, du Quelle meiner Freude! / Ich bin manchmal so deprimiert. / Misanthropisch nennt sich das / glaube ich, / wenn mir alle Menschen / um mich herum auf die Nerven gehen. / Wenn ich in allem, was ich sehe, / Rücksichtslosigkeit, / Respektlosigkeit / und Lieblosigkeit erkenne. / Wer bin ich selbst in solchen Momenten? / Und wie schaffe ich es, an anderen Tagen unbeschwert zu sein? / Danke auch für diese Momente / und dass du sie wenige sein lässt. / Wahrscheinlich sind sie / für mein seelisches Gleichgewicht wichtig.
Georg Rieger, Nürnberg
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