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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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1. Januar 2023 Gott, Ursprung und Ziel unseres Lebens, / wir wünschten, / mit dem neuen Jahr / könnte auf einen Schlag / vieles neu werden: / wir kämen los von schlechten Gewohnheiten, / könnten unseren Ärger hinter uns lassen / und unbeschwert von vorn beginnen. / Aber wir wissen, / wir nehmen die Vergangenheit mit / und müssen uns auch im neuen Jahr / mit vielen alten Problemen abplagen. /  / Im Namen Jesu bitten wir dich: / Gib uns die Kraft, / das zu verändern, / was möglich ist, / und zu ertragen, / was wir nicht verändern können. / Dazu gib die Weisheit, / das eine vom anderen zu unterscheiden. Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Wochenrückblick 31. Dezember 2022

Barmherziger Gott, / das Eine wünschen wir für das beginnende Jahr: / dass wir unsere verlorene Hoffnung wiederfinden - / Hoffnung für den Fortbestand unserer Erde, / Hoffnung für das Ende dieses grausamen Krieges. / Hilf uns, die Hoffnung neu zu buchstabieren:
H wie Himmel – zu dem wir aufschauen, wenn es auf der Erde dunkel wird.
O wie Optimismus – der uns Kraft gibt, das Unmögliche zu wagen. 
F wie Freude – die ansteckend ist, wenn wir sie weitergeben.
F wie Friede – der möglich wird, wenn wir etwas für ihn tun.
N wie Nachsicht – mit der alles Verstehen beginnt.
U wie Umdenken – mit dem neue Wege begehbar werden.
N wie Nähe – die dem Missverstehen vorbeugt.
G wie Gemeinschaft – mit der vieles leichter geht.
Gott, Du bist der Grund unserer Hoffnung. / Erfülle uns mit Deinem Frieden. Amen.


Achim Detmers, Hannover
30. Dezember 2022 Herr Jesus Christus, / frag mich nicht nach meiner Liebe, mach dich nicht unglücklich. Ich würde schon gerne einfach Ja sagen, wenn du mich fragst. Aber ich kann es nicht. Da ist nämlich so vieles noch zu bedenken.  / Vergib mir die ewige Bedenkenträgerei und nimm von mir das ewige Kritischsein. Mach mir den Glauben kindlich und die Bekenntnisse ehrlich.  / Und erkläre mir, wie Nächstenliebe geht. Hilf mir beim Helfen, rate mir beim Raten, stütze mich beim Auffangen und stärke mich beim Mahnen. Gib mir Geduld und Freundlichkeit und bring mich dahin, immer öfter Ja als Nein zu sagen.  / Und wenn du mir gegeben hast, um was ich dich bitte, dann darfst du auch nach meiner Liebe fragen. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
29. Dezember 2022

Weihnachten

Freu dich / Der Himmel ist auf die Welt kommen / Freu dich / Engel sind Hirten geworden / Freu dich / Gott Säugling in einer Futterkrippe bei den Tieren / Wundere dich / Gott klein  / Herrscher wird Diener kniet nieder / Wäscht Füsse / Dienst Gottes an Menschen / Wir singen laut / Auch für uns ist der Heiland geboren / Wir müssen ihn nicht selbst gebären / Das hat Maria für uns getan / Dafür danken wir Maria / Die schräge Welt ist im Lot / Halleluja 


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
28. Dezember 2022 Guter Gott, wir haben die Hektik der Vorweihnachtszeit hinter uns und wollen uns sammeln. Wir wollen dem näher kommen, weswegen es Weihnachten eigentlich gibt. Wir denken an die Geburt deines Sohnes hier in dieser Welt. Gott, du bist unfassbar in deiner Größe und begegnest uns in der Gestalt eines Kindes. Du bist erhaben über alles und machst dich in Bethlehem angreifbar und verletzlich. Wir können das nicht zusammendenken. Aber wir spüren: Vor dir dürfen wir sein, wie wir sind, ohne uns zu schämen. Oft wähnen wir dich nur in unendlicher Ferne, selbstgenügsam und unberührt von unserem Leben; dann aber missbrauchen wir auch deine Nähe, wollen dich einspannen für unsere Ziele und machen mit dir, was wir wollen, ohne Ehrfurcht, ohne Respekt. Hol’ uns zurück, Gott, von unseren Irrwegen. Lass uns dein wahres Wesen erkennen, dich lieben und ehren, so wie du bist: als menschlichen Gott, offenbar und geheimnisvoll, mächtig und zart.  Amen.
Georg Rieger, Nürnberg
27. Dezember 2022

Gott –  / du hast das Universum und unsere kleine Erde darin geschaffen / du hast dich in Jesus anschaubar gemacht.

Fließ aus den Wolken / Spring aus der Erde / Leucht in die Finsternis /  / Mach dich sichtbar / Lass uns deine Spuren erkennen / Auf den umstrittenen politischen Wegen. / Mach dich hörbar / Lass uns deine Stimme vernehmen / Unter den Mitmenschen, die nach Hilfe rufen. / Mach dich fühlbar / Lass uns deinen Trost spüren / In unseren Seelen.

Mach unsere müden Hände wieder stark  / und unsere weichen Knie wieder fest. / Gib uns die Gewissheit deiner Nähe.  / Nimm uns unsere Angst. /  / So viel fernes Leid macht uns traurig und bestürzt. / So viele eigenen Nöte belasten uns. / Komm und lass uns nicht damit alleine! AMEN 


Gudrun Kuhn, Nürnberg
26. Dezember 2022

Mitten im Dunkel / feiern wir das Licht, / das Jesus in die Welt gebracht hat. / Mitten in schlechten Nachrichten / feiern wir die gute Botschaft / von Gottes Menschenfreundlichkeit. / Mitten im Seufzen der Kreatur / feiern wir die Hoffnung, / dass Leid und Tod nicht das letzte Wort behalten. / Mitten in unseren Abhängigkeiten / feiern wir die Freiheit, / zu der uns Christus befreit hat / durch seine bedingungslose Liebe. / Aller Welt Enden sollen sich in dieser Nacht / freuen an der Herrlichkeit / unseres Gottes!

Großer Gott, / richte unseren Blick / auf das Kind in der Krippe / und lehre uns deine Herrlichkeit sehen / im Unscheinbaren. / Öffne unsere Ohren / für die Worte der Himmelsboten, / die unserer geschundenen Erde / Frieden ansagen. / Füg uns zu denen, / die sich aufmachen, / den Christus zu finden / in Menschengestalt. / Füll unser Herz / mit den Lobgesängen / der heiligen Nacht, / und tauche unser Leben / in dein gnädiges Licht.

Du Gott der Fülle: / in schäbige Armut / wurde dein Sohn hineingeboren, / bedroht war sein Leben / von Anfang an. / Das Los eines Flüchtlings / musste er teilen / schon als kleines Kind. / Fremden war er ausgeliefert / auf Gedeih und Verderb. / Nichts Menschliches ist ihm also fremd. / Aber du schenkst uns die Gewissheit: / nichts kann uns scheiden / von der Macht seiner Liebe, / die Böses mit Gutem überwindet, / die mitten im Elend Hoffnung eröffnet / und die Schatten des Todes vertreibt / aus unseren Herzen / und aus unserer Welt. / Dafür danken wir dir, Gott, / und preisen den Namen deines Sohnes, / voller Lebensfreude / im heiligen Geist.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
25. Dezember 2022

Ich gebe mich mit Hand und Mund / Dir, dem ich zugehöre, / Und suche, wie ich jedes Pfund / Nach deinem Sinn vermehre. / Lass aber meine Seele nie / Aus deinen treuen Armen, / Und thu nichts andres spät und früh, / Als meiner dich erbarmen.


Liederschatz 2574,4
Wochenrückblick

24. Dezember 2022

Da ist sie nun also wieder da, die Nacht der Nächte. / Und ich bin müde. / Ich bin müde von den Friedensgebeten und Friedenspredigten, die in den Ohren der Kriegstreiber ja doch nicht ankommen. / Ich bin müde von dem Blick auf den Hoffnungsstern, der spürbar nicht über allen scheint. / Ich bin müde von der Sehnsucht nach Gemeinschaft, die auch in dieser Nacht nicht bei jedem Menschen gestillt wird. / Ich bin müde von der Botschaft der Liebe, die in manch verletztem Herzen wie billiger Trost klingt. / Ich bin müde, Gott. / Hilf mir, wach zu bleiben. / Wach in der Nacht der Nächte. / Wach im hier und jetzt. / Wach für die, die mich brauchen. / Wach für das, was ich brauche. / Wach für dich!


Carolin Springer, Leer
23. Dezember 2022 Geschenkt / Du hast mich mir geschenkt / Gott / Verpackt in meiner Geschichte / Ich entwickele mich durch Schichten / Neugierig tastend / Ahnend wer ich sein könnte / Ich bin / Nun bin ich zerbrechlich geworden / Bin alt bin sichtbar geworden / Dein Geschenk  / Gott / Das Geschenk an mich / Ich nehme es an 
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
22. Dezember 2022

Bleibe bei uns durch die langen Nächte, Herr, und erleuchte uns mit deinen Verheißungen!

Unsere Kerzen sind verbrannt und verglüht, unsere Batterien sind am Ende, wir haben keinen Empfang und kein Internet – wir beten, bis uns die Dunkelheit einschließt. Wir erinnern uns an den früheren Zustand einer aus den Fugen geratenen Welt. An die guten alten Zeiten, als das Wasser immer aus dem Hahn kam, der Lichtschalter in den Zimmern aufleuchtete, die Heizung funktionierte und wir nicht in ängstlicher Sorge aufwachen und zu Bett gehen mussten. Als du meine Hand hieltst, mich beim Namen nanntest, mir Versprechen gabst und mir eine Prüfung versprachst. Danke, dass du uns vorgewarnt hast.

Lange Tage und unbemerkt sind wir voll von Klagen und Spannungen, Herr. Einige von uns sind gestresst, andere haben abnormales Gewicht verloren. Viele erhoffen sich leichten Trost vom Alkohol und rutschen unbemerkt in die Sucht ab. Unsere Ehemänner werden von stiller Verzweiflung in die Selbstzerstörung getrieben, ihre Frauen von Angst. Der Tod erwartet diejenigen, die weder Seelsorger noch Hoffnung haben. Bleib bei uns in den langen Nächten, Herr, finde und führe die Verlorenen, die Verlassenen zurück.

Unsere Kinder sitzen in feuchten, dunklen Kellern unter Luftangriffen. In unseren Kirchen zünden wir Kerzen an, wärmen unsere Hände an ihrer Flamme. Wenn wir singen, schmelzen die Buchstaben vor uns, so singen wir das Vertraute. Mehr aus dem Herzen als aus einem Gesangbuch. Unsere Augen und Seelen sind müde von der Anstrengung, Wir hören leichtgläubig den düsteren Nachrichten zu. Wir glauben Dinge zu wissen, die wir nicht wissen können, wir warten ängstlich auf die ersten Schneeflocken, die fallen. Bleib bei uns durch die langen Nächte, Herr, denn der Winter kommt! Wir warten auf dich, Herr, wie die Wächter auf den Morgen warten, wie die, die im Dunkeln sitzen, auf die ersten Lichtstrahlen. Wir warten darauf, dass du sprichst, dass du handelst, dass du uns leitest.

Wir danken dir, dass deine Verheißungen nichts von ihrer Kraft verloren haben, wir vertrauen auf sie. Wir danken dir, dass wir von unseren Vorfahren Beharrlichkeit gelernt haben und dass wir unsere Nachkommen Beharrlichkeit lehren können. Wir danken dir für die Familien, die zusammengeführt werden, Herr, schenke, dass die Prüfung die Menschen einander näherbringt!

Danke, dass wir Reserven haben, dass unser Haus nicht zerstört ist und dass wir für die Zukunft planen können. Danke, dass in deiner Hand Zeiten und Anlässe sind, die Könige aufrichten und Könige stürzen. Auf dich vertrauen wir, denn du hast Gnade und kannst erlösen – du erlösest von aller Sünde. /  / Bleib bei uns durch die langen Nächte, Herr, und die Nacht wird enden, sie wird sicher enden / / Amen


Zoltán Laskot, Reformierten Kirche in der Karpato-Ukraine
21. Dezember 2022 Gott, du kommst.  / Aber wie wirst du kommen? Werden wir dich erkennen? / Kommst du so, dass wir es merken? Oder kommst du geräuschlos und unsichtbar?  / Wirst du zornig sein? Oder wirst du gnädig sein?  / Du wirst kommen – mit Gnade, mit Segen, mit allem Guten. Versteckt dich nicht hinter all dem Guten, mit dem du uns auf der Spur bist. Zeig dich, damit wir wissen, wem wir all das Gute zu verdanken haben, das uns trägt. Zeig dich bald. Wir warten ungeduldig. Amen
Jürgen Kaiser, Berlin
20. Dezember 2022 Lieber Herr Jesus, / ich stelle mir gerade vor, wie du dir unsere Welt anschaust und uns dann im jetzigen Advent singen hörst „Wie soll ich dich empfangen und wie begegn ich dir?“ Und ich schäme mich, weil ich zugeben muss, dass wir uns oftmals diese Frage gar nicht stellen. Wir treten deine Schöpfung mit Füßen und leben über unsere Verhältnisse. Wir kriegen den Frieden nicht hin.  / Wie gut, dass das für dein Kommen auch keine Voraussetzung ist. Das entlastet und macht uns frei, uns wirklich und entspannt auf dein Kommen zu freuen und „Fröhiche Weihnacht, überall“ zu singen und zu feiern. / Amen
Annegret Lambers, Osterwald
19. Dezember 2022

Barmherziger Gott, Vater und Mutter im Himmel, / um deines Sohnes Jesus Christus willen.

Die Blätter fallen von den Bäumen und es ist kalt geworden, / nicht nur in der Natur, auch in mancher Wohnung, / ganz handfest, einfach weil das Geld für Brennstoff fehlt. / Und den Tafeln gehen die Lebensmittel aus. / Wenn Du uns die Menschen zeigst, die unsere Hilfe brauchen, / werden wir helfen, heimlich, still und leise. / Wenn sich in dieser Krise und nach dieser Krise die Verhältnisse ändern sollen, / brauchen wir deine Hilfe, deinen Geist, der uns Ideen gibt und Hoffnung macht, / Lust auf einen Lebensraum, in dem die Menschen zusammenarbeiten / und zusammenhalten,  / Lust auf einen Lebensraum, in dem wir uns an deine Gebote halten.

In vielen Häusern leuchten seit einigen Tagen die Advents-Kerzen, / Weihnachten kommt uns entgegen. / Lehr uns neu das staunen über dein Kommen / und mach uns zu einer Gemeinde und zu einer Kirche,  / die das – wie die Hirten damals – glaubt und der Welt bezeugt: / euch ist der Heiland geboren, der Retter. /  / Wer das glaubt, wird nicht enttäuscht, / wer das glaubt, wird selig.

Unser Vertrauen und unsere Hoffnung setzen wir auf dich, HERR. Amen


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
18. Dezember 2022 Die Augen, die sich trüben, / Die klärt er auf zum Lieben / Und wischt, wo Thränen hangen, / Sie liebreich von den Wangen. // Das gleicht dem bunten Bogen, / In Wolken aufgezogen, / Wenn’s Erdreich nach dem Regen / Aufduftet voller Segen.
Liederschatz 2429,7-8
Wochenrückblick

17. Dezember 2022

Treuer und Barmherziger, Ewiger im Advent!/ So viel zu tun in / dieser Zeit. Einiges kommt dabei heraus und wird dankbar angenommen. / Aber daneben wächst der Berg von dem, was ich nicht geschafft habe / und nicht mehr schaffen werde. Und die dunklen Schatten von dem, was / ich überhaupt nicht schaffe und nicht von ferne im Griff habe. / Enttäuschung und Streit, Unfriede und großes Unrecht, die eigene / Müdigkeit und Hoffnungslosigkeit. // Treuer und Barmherziger, Ewiger / im Advent! / Zeit gerade jetzt, einiges zu lassen? Vor allem den Wahn, / selbst alles zu können, zu schaffen, zu müssen? Sprich du und öffne / meine Ohren für deine Rede, erfreue, bewege und verändere mich - in / deinem Advent! // Amen.


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
16. Dezember 2022

Lieber Gott im Himmel, ich danke dir, daß es geschneit hat. Ich liebe den Schnee auch und das Eis auf dem Kanal. Wir gehen Schlitten fahren und machen sonst noch etwas. Danke für den Schnee und das Eis. Kind aus Nordhorn (3. Kl.)


aus: Regine Schindler
15. Dezember 2022

Gott, / wie viele Bitten musst du täglich hören, / wie viele Wünsche, wie viele Klagen. / Mit allem, was uns das Herz schwer macht, / kommen wir zu dir / und drängen auf Hilfe. / Aber wann hören wir dich, / deine Bitten an uns, / deinen Schmerz / und deine Sehnsucht!

Gott, / öffne uns Ohren und Herz / für deine Stimme. / Mach uns bereit, / dir Antwort zu geben / mit Worten und Taten. / Lass dich erfreuen durch unser Lob.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
14. Dezember 2022

O Gott –  / / wie eisig die Erde / wie kristallfern der Himmel / wie schwer die Riegel und Schlösser / / wie finster die Welt / wie verschlossen der Himmel  / wie jammervoll das Tal unserer Tränen

Krieg mitten in Europa / und wir  / unversehens herausgerissen / aus unserer Sorglosigkeit / in die Verantwortung genommen / mit den Folgen unseres Handelns konfrontiert / hilflos Helfende / ratlos Planende / unschuldig Schuldige /  / wie eisig unsere Herzen / wie gefroren unser Glaube / wie nebelverhangen die Zukunft.

O Gott – hervor das Blümlein bring! AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
13. Dezember 2023

Gewinnen

Die den Krieg gewinnen / Zerren dich Gott+ auf ihre Seite / Sie glauben / Dass du immer auf der Seite der Gewinner seist / Verlieren kannst du nicht / Sonst wärst du doch nicht Gott+ / Das hat seine Logik / Dass du diese Logik durchbrochen hast / Haben sie nicht verstanden / Dass deine Logik Liebe heisst / Und du diese hochhältst / Und keine Panzer für sie einsetzt / Auch keine anderen Heerscharen / Dass du den Verlierer im Arm hältst / Und ihm zuflüsterst: / Du bist mein geliebter Sohn / Meine Freude / Gott+ / Das ist mein Trost im Leben und im Sterben / 


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
12. Dezember 2022 Darum bitten wir dich: / Sende uns deinen Heiligen Geist, / damit wir das rechte Maß finden / für Ruhe und Aktion, für Reden und Stille / und für die Zeit, die wir brauchen  / für uns und für dich.  / Dass wir ein wenig mehr Wärme  / in unsere kalte Welt bringen / Amen
Georg Rieger, Nürnberg
11. Dezember 2022 Jesu, leite mich / Stark und festiglich! / Tausend Böses zu verriegeln, / Tausend Gutes zu versiegeln, / Das sei meine Stärk’ / Und mein Tagewerk.
Liederschatz 2425,1
Wochenrückblick

10. Dezember 2022

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist,  / es geht auf Weihnachten zu. / Die Weihnachtsmärkte laden ein. / Die  Geschäfte ebenso. / Man feiert. Man trifft sich. Man plant. / Manche schauen die Fußball-WM. / Wenn die deutsche Mannschaft auch aus- / geschieden ist – andere sind wirklich gut. / Darf das alles nicht sein? Müsste Protest / sein? Kritik? Warnungen? / Ist das alles eine große Betäubung nur? / Ein Sich-Ablenken von dem, was droht? / Ein Nicht-Hören-Wollen auf die SOS-Rufe / in unserem Land, in der Ukraine, in Syrien? / Kann sein. Vermutlich ist das so. / Aber wer kann vollmächtig mehr verlangen? / Wie scheinheilig wäre das, wenn wir das täten. / Denn wie unbrauchbar sind wir doch für Dein Reich,  / das kommt. Und wie wenig gelingt es uns, Deinen  / Namen so auszusprechen, dass er Hoffnung schenkt  / und Wege zum Guten ebnet. / Aber vielleicht übersehen wir auch etwas: / Die eine Aufgabe, die wichtig ist und die zu schaffen / für uns kein Problem ist. / Die eine Hand, die zu füllen / uns nicht schwerfällt. / Den einen Menschen, der auf uns wartet und  / der bereits schon neben uns ist. / Lass uns sehen, was wir übersehen. / Lass uns sehen, was wir können.  / Lass uns nicht aufs böse Ende schauen, sondern auf / den Anfang, der möglich ist. / Dazu segne uns. Amen. 


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
9. Dezember 2022 Wenn es dunkel wird, / sei du, Gott, mein Licht! / Wenn die Kälte mich erstarren lässt, / umhülle mich mit deiner Wärme. / Wenn mir die Zeit verrinnt, / birg mich in deinen Händen! / Wenn die Unruhe mich quält, / lass mich Ruhe finden in deiner Nähe! / Zu dir will ich gehen, mein Gott: / Deine Gegenwart ist mein Leben! / Wir warten auf dich,  / besonders in dieser Zeit. / Lass uns dein Licht sehen, / das unseren Weg hell macht. / Lass uns die Menschen sehen,  / die im Dunkeln leben.  / Schenke uns den Funken Licht,  / den wir für uns und andere brauchen, / damit unsere Welt heller und wärmer wird.  / Um dies bitten wir dich heute, / so kurz vor der Heiligen Nacht.
RefLit
8. Dezember 2022 Gott, / wir machen alles bereit / für das Fest deines Kommens. / / Wir möchten es schön haben / mit unseren Familien und mit unseren Freunden / und wollen einander Freude machen. / Kein Schatten soll unsere Stimmung verdunkeln, / die innere Leere sich nicht ausbreiten, / sondern leicht soll das Herz sein, / das wünschen wir uns / und deshalb stimmen wir ein in die Bitte: / Gott, tröste uns wieder / und lass uns leuchten dein Angesicht, / so genesen wir. / Herr, wir wünschten, die ganze Welt wäre vorbereitet / / auf das Fest deines Kommens, / Streit und Gewalt nähmen endlich ein Ende, / alle Tränen könnten trocknen, / und die Wunden würden geheilt. / Mit der ganzen Schöpfung / erwarten wir unsere Erlösung. / Gott tröste uns wieder / und lass leuchten dein Angesicht, / so genesen wir.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
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