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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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15. Juni 2022 Gott, du Atem des Lebens! / Du bist bei uns mit deinem Wort und mit deinem Geist. / Du sprichst zu unseren Herzen und zu unseren Gedanken. / Lass uns ruhig werden. / Lass uns ablegen, was uns zu schwer ist. / Lass uns annehmen, was wir nicht loswerden können. / Richte uns auf, damit wir verstehen, / dass du es gut meinst und gut machst mit uns. / Sei bei uns allen hier in der Gemeinde. / Wir bitten deinen Geist herab / auf unser Predigen, unser Reden, Singen und Beten / und auch auf unser Schweigen. / Gib unseren Gebeten Kraft. / Lass uns erkennen, wieviel Gutes / du uns für unser Leben gibst. Amen
RefLit
14. Juni 2022 Gott, lass leuchten dein Antlitz über uns, in dieser Stunde, an diesem Tag, in dieser Woche. Unsere eilige Zeit halte fest in deiner Hand, dass unser Leben nicht ein Flüchten sei vor dir und vor uns selbst. Wir suchen etwas. Den Glauben suchen wir. Wir suchen die Hoffnung. Und die Liebe suchen wir. Gib uns einen größeren Glauben, eine mutigere Hoffnung und eine wärmere Liebe, durch deinen Sohn Jesus Chris­tus, unsern Herrn. Amen. 
Jürgen Kaiser, Berlin
13. Juni 2022 God of light and warmth / / O God, star kindler / kindle a flame of love within us / to light our path in days of darkness / / O God , sun warmer / warm us with your love / to melt the frozen hand of guilt /  / O God, moon burnisher / burnish the shield of faith / that we may seek justice / and follow the ways of peace / 
The Iona Community
12. Juni 2022 Was uns mit Frieden und Trost erfüllt, / Was unsre Seelen alleine stillt, / Was wir immer müssen / Im Herzen finden, / Ist die Versöhnung für unsre Sünden / Durch Jesu Blut.
Liederschatz 1400,1
Wochenrückblick

11. Juni 2022

Barmherziger Gott, / wir danken dir, dass du auf jeden von uns eingehst / und im Blick hast, was wir / in unseren unterschiedlichen Lebenssituationen nötig haben. /Lass uns das doch auch im Umgang miteinander lernen. / Bewahre uns davor, / uns immer nur in Konkurrenz mit anderen zu sehen, / uns mit anderen zu vergleichen / und auf ihre Kosten groß herauszustellen. /Lass uns lernen, einander zu ergänzen, / uns gegenseitig stark zu machen, / einen neidlosen Blick / für das Gute im Anderen zu bekommen. / Steh allen zur Seite, / die unter dem Druck leiden, / sich die Achtung anderer erst noch verdienen zu müssen. /Mach allen Mut, / die sich als Verlierer fühlen und sich nicht einmal selbst achten können Überwinde die vielen Formen von Feindseligkeit, die Menschen kaputt machen an Leib und Seele, / und lass uns die Hoffnung auf Frieden und Solidarität / unter den Menschen nicht aufgeben.


RefLit
10. Juni 2022 Wenn wir dich bitten, Herr, und zu dir beten, dann schenke uns das richtige Maß zwischen dem, was heute nötig ist und dem was wir uns am Ende aller Tage von dir erhoffen. Wir glauben, dass du allem einen Sinn gibst und müssen doch in der Ungewissheit leben. Wir brauchen im Alltag deine ganz konkrete Hilfe und wir bitten dich für die die es noch viel nötiger haben als wir.
Georg Rieger, Nürnberg
9. Juni 2022 Gott, du Atem des Lebens! / Du bist bei uns mit deinem Wort und mit deinem Geist. / Du sprichst zu unseren Herzen und zu unseren Gedanken. / Lass uns ruhig werden. / Lass uns ablegen, was uns zu schwer ist. / Lass uns annehmen, was wir nicht loswerden können. / Richte uns auf, damit wir verstehen, / dass du es gut meinst und gut machst mit uns. / Sei bei uns allen hier in der Gemeinde. / Wir bitten deinen Geist herab / auf unser Predigen, unser Reden, Singen und Beten / und auch auf unser Schweigen. / Gib unseren Gebeten Kraft. / Lass uns erkennen, wieviel Gutes / du uns für unser Leben gibst. Amen
RefLit
8. Juni 2022 Vater, Mutter, unser, / Gegenwart und himmlische Energie, / in uns und um uns. / / Wir haben uns so sehr daran gewöhnt, dass wir es für selbstverständlich hielten: / der Strom kommt aus der Steckdose, das Gas strömt aus der Leitung und der Sprit in den Tank. / die Sonne bringt Licht für das Wachstum in Wald und Feld, der Landregen feuchtet den Boden. / / Nichts ist selbstverständlich, alles empfangen wir aus deiner Hand. / wenn Du deinen Geist von uns nimmst, tauchen die bösen Geister auf / und es wird dunkel. stockdunkel. / Sturm und Wassermassen nehmen Häuser und Autos mit, / vernichten Existenzen, bringen Menschen ums Leben. / / wir bitten dich: / erfülle die Welt mit Heilkraft / lass Liebe in die Herzen sickern. / sättige uns / mit Brot und Sinn. / Amen
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
7. Juni 2022

Stell dir vor

Nicht mit schwerem Geschütz / Nicht mit Gewalt / Wir hätten die Ukraine geflutet mit uns selber / Nicht die Erwartung von Millionen von Flüchtlingen hätte uns geleitet / Wir wären Eindringlinge geworden in die Ukraine / Wir hätten die Ukraine geflutet mit unseren weissen Fahnen / Millionen von kriegsunwilligen Menschen aus aller Welt / Gott+ / Was für eine Vorstellung / Gefällt sie dir / Ich finde wir haben unsere Gelegenheit verpasst / Wir haben verpasst der erwarteten Realität eine andere entgegenzusetzen / Die Realität Jesu Christi / Amen


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
6. Juni 2022 Gott, / wir wollen Veränderungen oft erzwingen, / können nicht warten bis etwas wächst, / setzen auf Stärke / und bleiben gefangen in Selbstüberschätzung. / / Lehre uns, / deinem Geist zu vertrauen, / der Schwache stärkt, / der Müde belebt / und die Erde mit Sanftmut verändert / im Zeitmaß deiner großen Güte.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
5. Juni 2022

Der Glaube bricht durch Stahl und Stein / Und kann die Allmacht fassen; / Er wirket alles und allein, / Wenn wir ihn walten lassen. / Wenn einer nichts als glauben kann, / So kann er alles machen; / Der Erden Kräfte sieht er an / Als ganz geringe Sachen.


Liederschatz 1394,1
Wochenrückblick

4. Juni 2022

Ewiger Gott, durch Jesus Christus auch für uns Vater im Himmel. / „Nie wieder Krieg“ hatten wir gedacht, nie wieder Krieg in Europa. / jetzt brüllen die Waffen schon drei Monate, / Städte und Dörfer verwüstet, Seelen verwüstet, / all das, was man noch aus den Erzählungen der Eltern und Großeltern kennt: / die Nächte im Bunker, vergewaltigte Frauen, Väter und Söhne, die im Krieg bleiben. / Wir hatten gedacht, die Dämonen seien besiegt. / oder der Mensch sei im Grunde gut. / Was für ein Irrtum. / Eleison, Kyrie eleison – Herr erbarme dich. / Erlöse uns von dem Bösen. / Bitte! Gieß deinen Heiligen Geist aus, / stifte uns ein in deinen Frieden. / Du kannst Menschenherzen wenden – nur du allein. / Krempel die Ärmel hoch und mach dich ans Werk, / fang gerne bei uns, fang bei mir an! / Wir vertrauen darauf, dass du die Welt / mitten unter uns und in uns / in deine Welt verwandelst. / Dann werden wir dir unsere Lieder singen / in immer wieder neuen Melodien und Rhythmen / einstimmen in das himmlische Lob. / Amen


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
3. Juni 2022

Mit deinem Urteil, o allmächtiger Gott, stehen und fallen wir. Gib, daß wir unsere Schwachheit und Ohnmacht recht erkennen, und laß uns immerdar bedenken,  / daß du unsere Kraft und Stärke bist.

Hilf uns, daß wir alles Vertrauen auf uns selbst und auf die Güter dieser Welt fahren lassen. Lehre uns bei dir Zuflucht suchen und unser gegenwärtiges Leben und unser ewiges Heil getrost in deine Hände legen, damit wir immerdar dein Eigentum sind und dir die Ehre geben. Hilf, daß wir lernen, in dir allein zu ruhen und von deinem Wohlgefallen zu leben. Amen.


Karl Barth (1886-1968)
2. Juni 2022 Barmherziger Gott, im Alltag sind wir umgeben von Menschen, die uns bereichern aber manchmal auch anstrengen. Du machst uns Menschen unterschiedlich und wir müssen uns nicht alle gleich interessant finden. Mach uns dankbar und gnädig im Umgang miteinander. Deine Barmherzigkeit soll es uns leichter machen.
Georg Rieger, Nürnberg
1. Juni 2022

Gott, du bist ein Gott der Kinder, der Kleinen, der Zerbrechlichen, der Nicht-Gesehenen. / Sei Du da, wenn Kinder nicht gesehen werden. / Wenn keine Rücksicht genommen wird, / wenn die Abschiebungen Kinder treffen, / weil sie das Schicksal ihrer Eltern teilen.

Gott, hilf uns wachsam zu sein und Kindern beizustehen - allen ausnahmslos.  / Hilf den Politikern auf die Kinder mehr achtzugeben, / mit ihnen zu reden und sie anzuhören. / Hilf den Behördenmitarbeitern hinzusehen und Fragen zu stellen, die Kinder verstehen und ihnen genau zuzuhören.

Gott, du bist ein Gott der Kinder und der Fremden. / Hilf uns, über unser Leben hinaus zu denken / und gemeinsam dein versprochenes Reich erlebbar zu machen mitten unter uns. / Amen


nach einem Gebet der EKD - Kirche mit Kindern
31. Mai 2022

Barmherziger Gott, / wir sehen, was in unserer Welt geschieht  / und drohen alle Hoffnung zu verlieren. / Wir bekommen mit, wie viel Lug und Trug herrscht, / wie viel Verantwortungslosigkeit und Kälte  / und unsere Hoffnung schwindet, dass es besser werden wird.

Wir kommen zu Dir,  / sehen uns selber ehrlich an  / und sehen wenig, was uns Hoffnung macht. / Du bist der Gott der Hoffnung, / Du verlierst die Hoffnung mit uns nicht / und hast in der Auferweckung Jesu Christi / den Grund für eine lebendige Hoffnung gelegt – / für jeden von uns und für Deine Erde.

Wir wollen hören, was Du erhoffst / Und weil Du es erhoffst, / darauf vertrauen, / dass diese Hoffnung nicht trügt / und Du wahrmachst, was Du versprichst. / Sende Deinen Geist. / Erwecke unser Singen, Beten, Reden und Hören, / dass sie zu einer Saat werden, / aus der eine lebendige Hoffnung wächst, / die uns verändert. / Amen.


Jochen Denker, Ronsdorf
30. Mai 2022

Den Faden finden

Nicht den roten, den langen, den starken
In dieser verworrenen Zeit
Einen Faden finden
An dessen Ende du bist
Du Gott im wirren Knäuel der Lügen
Dich bitten
Den Faden nicht loszulassen
Und wenn er reisst
Ihn wieder zu verknüpfen
Mit unserem Fädchen Hoffnung
Lass nicht los
Gott
Hoff auf uns


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
29. Mai 2022 Wird dann die Frage vorgebracht: / Was hast du in der Welt gemacht? / So sprech’ ich: Dank sei meinem Herrn! / Konnt’ ich was Guts thun, that ich’s gern.
Liederschatz 1379,10
Wochenrückblick

28. Mai 2022

Himmelfahrt - Gottes Wort verlässt die Erde und lässt uns sprachlos zurück?! / Gott, so fühlte es sich diesmal an. / Sprachlos verfolge ich Nachrichten aus Kriegsgebieten, höre von ermordeten Grundschulkindern, lese Berichte über Rassismus, sehe den Prozessausgang nach menschenverachtenden Worten eines Pfarrers.  / Sprachlos macht mich all das.

Ich will aber nicht sprachlos sein. / Ich will gegen den Krieg anschreien und vom Frieden singen. / Ich will erzählen von Vielfalt, Liebe und Toleranz. / Ich will reden für die, die sich nicht trauen, und die, die nicht mehr können. / Ich will, dass Schweigeminuten nicht mehr nötig sind und wir stattdessen Kinderlachen, Greisenkichern, Liebeslieder in allen Sprachen hören.

Gott, du sagst, dein Wort war und ist und bleibt in Ewigkeit. Daran ändert Himmelfahrt nichts. Daran ändert auch unsere Sprachlosigkeit nichts.  / Erinnere uns daran, wenn uns die Worte fehlen und das Elend in der Welt uns die Sprache verschlägt: Dein Wort bleibt und damit auch unsere Hoffnung. Amen.


Carolin Springer, Leer
27. Mai 2022 Gott, gute Mutter, lieber Vater, / unter deinem Schirm kann ich die Masken fallen lassen, brauche mich nicht zu verstecken, muss nicht mehr aus mir machen, als ich bin. Denn da ist nicht viel, nichts, das der Rede wert wäre, nichts, was ich mir zugutehalten könnte. Ich kann nichts aus mir machen, das muss ich dir bekennen. Du wirst mich darum nicht verdammen, das glaube und das weiß ich. Du wirst mehr aus mir machen, das glaube und das hoffe ich. Erneuere mich, erneuere uns, mach aus uns bessere Menschen, mach aus uns neue Menschen, die dich loben und preisen. Amen.  / 
Jürgen Kaiser, Berlin
26. Mai 2022 Herr Jesus Christus, alle Gewalt  / im Himmel und auf Erden ist dir gegeben. / Darum bitten wir dich: / Entmachte die gottlosen Mächte, / die das Leben zerstören. / Erhalte uns in deinem Reich. / Gib uns deinen Heiligen Geist, / damit wir dich hören, dein Wort annehmen / und den rechten Glauben bewahren. / Lass uns für dich leben, / mit dir einst sterben / und durch deine Kraft aufgenommen werden / in das Reich deines Vaters, / mit dem du lebst und regierst in Ewigkeit. Amen.
RefLit
25. Mai 2022

Barmherziger Gott,
du hast uns ermutigt,
uns an dich zu wenden,
mit allem,
was uns am Herzen liegt.

Wenn es uns schlecht geht,
denken wir oft an dich
und flehen um Hilfe.

In guten Zeiten
vergessen wir leicht
dir für alles zu danken.

Wir zweifeln auch manchmal,
ob du wirklich zuhörst,
ob du wichtig nimmst,
was wir dir sagen,
ob du dich bewegen lässt
von unserem Gebet.

Gott, verachte uns nicht
für unseren schwachen Glauben
und das klägliche Beten.
Bewahre uns davor,
vor dir zu verstummen.

Du kennst unsere Gedanken,
du weißt, was wir brauchen.
Erbarme dich unser!


Sylvia Bukowski, Wuppertal
24. Mai 2022 O Gott+ / Dein Name sei uns heilig / Dein Name sei uns heilig / Dein Name sei uns heilig / Wir legen ihn leicht auf unsere Zunge wie eine Oblate / Er zerrinnt in unserem Munde wie köstliches Eis / Er verzaubert den Staub aus dem wir gemacht sind in kostbares Leben / Mit dir Gott+ wird aus dem Alltag ein Wunder / Wir werden die wir sein sollen / Deine Liebenden / Danke
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
23. Mai 2022 Ach Gott – / / Wie lieblich ist der Maien / Und wie grässlich sind die Bilder aus dem Krieg. / / Immer wieder höre ich wie einen Vorwurf: / Wir würden hier gemütlich auf dem Sofa sitzen, / während in der Ukraine Menschen leiden und sterben. / / Wie soll ich umgehen mit meinen Gefühlen: / meiner Ratlosigkeit, meiner Angst,  / meinen eingestürzten Hoffnungen auf Friedensvereinbarungen. / / Was auch immer ich an Hilfe leiste / es ist nie genug. / / Ich möchte dir danken für mein Wohlergehen. / aber meine Gedanken schweifen ab zu denen,  / für die jede Hilfe zu spät kommt. / / Ich möchte gute Entscheidungen unserer Regierung fordern, / aber die Unterscheidung von richtig und falsch wird immer schwieriger. / / Ich möchte zu dir beten, Gott. / Komm meiner Sprachlosigkeit entgegen.
Gudrun Kuhn, Nürnberg
22. Mai 2022 Ihr dürft so, wie ihr seid, zum Heiland kommen, / Und kommt ihr nur, ihr werdet angenommen.
Liederschatz 1368,9
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