25. März 2025
O Gott – du Gärtnerin aus Liebe // Gepflanzt hast du uns Menschen „in deinen Vorhöfen“, / wo wir „noch im Alter saftig und frisch“ bleiben, / gepflanzt „an den Wasserbächen“, / wo die „Blätter nicht verwelken“. / So singt es aus den Psalmen. / Und ich missmutiges Wesen / sollte Kopf und Hände hängen lassen, / weil um mich nur Wüste und Dürre ist. / Die Weltwirklichkeit ohne Hoffnung auf Frühling. // O Gott – du Gärtnerin aus Liebe / Gieß mich eifrig mit deinem Lebenswasser / Dünge mich mit deinem Geist / Vertreibe das Ungeziefer der nagenden Fragen. // Lass mich wachsen / durch die harte Erdkruste hindurch / wie meine tapferen Krokusse im Garten. // Amen
Gudrun Kuhn
24. März 2026
Lieber Gott, / wir möchten dir für unser täglich Brot und unsere Welt danken, / die du erschaffen hast. / Wir danken dir, für die vielfältige Natur, für unsere Familien und Freunde. // Wir erkennen, dass die Welt nicht ganz so ist, / wie du es gewollt hast. / Wir sehen die Ungerechtigkeit und die Armut. / Der Klimawandel und der nicht vorhandene Weltfrieden bereiten uns Sorgen. / Wir möchten dich um eine bessere Welt bitten. // Amen
Jugendgruppe Französische Kirche Berlin
23. März 2026
Gott, du siehst mich. / Manchmal möchte ich mich verstecken, vor den Blicken anderer, vor den Erwartungen und auch vor dir./ Ich möchte nicht gesehen werden./ Ich möchte ganz allein sein./Doch du siehst mich und kennst mich. / Ich vertraue dir. / Du lachst mich nicht aus. / Du bist mein Versteck und meine Zuflucht. / Amen
Meike Waechter
22. März 2026
Gott, / wie fremd scheinst du manchmal, / wie fern und wie kalt! / Wir fühlen uns allein gelassen / womit wir täglich zu kämpfen haben. / Wir kommen nicht an gegen das Böse / das in uns und in anderen lauert, / das Beziehungen vergiftet / und Schönes zerstört. // Wir sind verzweifelt, / dass wir so vieles nicht ändern können, / nicht einmal uns selbst / und ohnmächtige Wut verzehrt auch manchmal / unser Vertrauen zu dir. // Gott, warum tust du nichts dagegen! / Warum lässt du uns so lange warten / auf deine Hilfe! / Erbarm dich des Aufruhrs in unserer Seele! // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick
Barmherziger Gott, / Frühling will es werden, / Ferien stehen bevor, / und doch liegt ein Schatten über all dem. //
Flugrouten müssen bedacht werden, / Spritpreise wollen berechnet werden und die Sorge um das Budget wiegt schwer im Gepäck. / Einige Länder fallen in diesem Jahr als Urlaubsziele aus; / Unruhe und Angst sind dort eingezogen, / wo wir eigentlich Erholung suchten. //
Wir bringen dir unsere Enttäuschung, / wenn die lang ersehnte Auszeit zur Rechenaufgabe wird. / Wir bringen dir unsere Unsicherheit, / wenn der Blick auf die Weltkarte uns mehr Sorgen als Vorfreude bereitet. / Schenke uns die Gelassenheit, das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren. / Lass uns Orte der Ruhe finden – ob in der Ferne oder ganz nah –, / an denen nicht der Preis den Wert bestimmt, / sondern die Begegnung und das Durchatmen. //
Beschütze alle, die unterwegs sind, / und weite unser Herz für jene, die gar keine Wahl haben, wohin sie gehen. / Lass uns dankbar sein für das, / was möglich ist, / und schenke uns einen Frühling, / der uns trotz allem mit neuer Hoffnung erfüllt. // Amen.
Achim Detmers
20. März 2026
Gott, / so vieles stürmt auf uns ein, / die Wogen brausen, / die Meinungen wüten, / wir sind hin- und hergerissen, / getrieben von Krise zu Krise. / Lass uns Ruhe finden, / beruhige die Welt, / beruhige uns, / lass uns Ruhe finden in dir. / Amen.
Jürgen Kaiser
19. März 2026
Nichts falsch gemacht / Alles richtig gemacht / Und trotzdem / Kein gutes Gefühl / Wäre es besser / Wenn ich alles falsch gemacht hätte / Ein schlechter Kerl wäre / Nun aber / Weiss ich nicht wohin mit mir / Mich selber gut sprechen / Will nicht gehen / Lös mich lös mich / vom Uebel / Ich komme zu dir / Erlöse mich von mir
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
18. März 2026
Gott / Ein Dach, das schützt / Eine Treppe, die trägt / Eine Tür, die sich öffnet / Ein Tisch, der gedeckt ist / Ein Bett, das Ruhe gibt / Eine Hand, die hält / Ein Mensch, der dich liebt // Gott / Der dir Wohnung gibt und Leben / Dich, Gott, zu erfahren, / Deinen Zuspruch zu hören / und darin den Trost und den Segen zu erkennen, / mit dem Du unser Leben begleitest, / darum sind wir hier. // Amen
Wilhelm Bruners
17. März 2026
All Morgen ist ganz frisch und neu des Herren Gnad und große Treu // Wir aber leben in Finsternis / weil wir gleichgültig und leichtfertig sind / weil wir voller Zweifel und Resignation stecken / weil unser Wollen erfolglos bleibt // Wir leben in gnadenlosen Zeiten / weil wir so viele Erwartungen nicht erfüllen können / weil uns so viele Erwartungen nicht erfüllt werden / weil wir einsam und hilflos sind // Wir brauchen Tag und Nacht deine Hand / weil es unserem Herzen an Glauben mangelt / weil wir uns von dir getrennt fühlen / weil wir nach dem Sinn unseres Singens und Betens fragen // Komm in unsere Dunkelheiten.
Gudrun Kuhn
16. März 2026
Guter Gott! / Danke, / dass du uns aushältst, dich nicht raus hältst, / dass du diese Welt liebst, sie niemals aufgibst, // dass du es immer neu mit uns wagst / und nicht an uns verzagst. // Hilf uns, / anstatt den Mut zu verlieren, / die Hoffnung neu zu spüren, / anstatt zu resignieren, // neue Wege zu probieren, / anstatt zu kleben am Alten, / das Morgen aktiv zu gestalten. // Amen
Annegret Lambers
15. März 2026
Lieber Gott, / wir danken dir, / dass es Orte gibt, / wo wir etwas von dir erfahren. / Wir danken dir für unsere Kirche. // Lieber Gott, / wir danken dir, / dass es Menschen gibt, / die uns zeigen, was Glauben heißt. / Wir danken dir für unsre Gemeinde. // Lieber Gott, / wir danken dir, / dass es Zeiten gibt, / in denen wir spüren, / du bist für uns da. / Wir danken dir für den Gottesdienst / und bitten dich / segne ihn auch heute. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick
Ach Gott, ich kann mich dieser Tage nicht sattsehen an der ersten Tulpe im Garten. // Plötzlich war sie da. / Ich hatte längst vergessen, dass ich sie gepflanzt hatte, / vergessen, dass es sie gibt, / und übersehen, wie sie schon vor Tagen die Schneedecke durchbrach. // Nun steht sie da – und blüht. / Ganz ohne mein Zutun. / So bunt. So schön. So stark. // Ach Gott, ich spüre: / Mit der Tulpe wächst auch meine Hoffnung. / Ich hatte vergessen, dass es sie gibt. / Hatte sie verloren im Dunkel der kalten Welt. / Doch nun ist sie wieder da – und blüht. / Ganz ohne mein Zutun. / So bunt. So schön. So stark. / Danke.
Carolin Springer, Leer
13. März 2026
Dein Name, Gott, sei gepriesen, der du oben im Himmel thronst und nicht nur zu uns in die Tiefe schaust. // Du thronst oben in den Himmeln und kommst sogar selbst hinab zu uns auf Erden. // Du wendest dich uns zu, uns den geknickten und gebrochenen Menschen, / den Geringen und Armen, / den Irrenden und Zweifelnden, / den Fragenden und Suchenden.// Dafür danken wir und bitten dich,/ hilf uns, dir und damit dem Leben zu vertrauen, damit wir weitergehen können jeden Tag Schritt für Schritt. Amen
Meike Waechter
12. März 2026
Gott, / lass dein Antlitz leuchten über mir, / in dieser Stunde, an diesem Tag, in dieser Woche. / Unsere eilige Zeit halte fest in deiner Hand, / dass unser Leben nicht ein Flüchten sei / vor dir und vor uns selbst. // Ich suche etwas bei dir. / Ich suche den Glauben. / Ich suche die Hoffnung. / Ich suche die Liebe. // Gib mir einen größeren Glauben, / eine mutigere Hoffnung / und eine wärmere Liebe, / durch deinen Sohn Jesus Christus, unsern Herrn. // Amen.
Jürgen Kaiser
11. März 2026
Ich will keine großen Worte machen, Herr. / Es ist wahr, dass ich oft vergesse, dass du da bist. / Es ist wahr, dass ich dich oft erst dann anrufe, wenn es schon fast zu spät ist. / Es ist wahr, dass ich nicht immer verstehe, warum du untätig bist, / wenn alles in Bewegung ist in der Welt und in meinem Leben. // Aber du bist da, / und das ist es, was wichtig ist. / Nichts könnte dich von hier losreißen, / nichts könnte uns dir entreißen, / nichts könnte dir die Welt entwinden. // Du bist da, Herr. / Mehr als mein Glaube oder meine Angst oder meine Torheit / ist es das, was zählt. // Amen
Christoph Landré
10. März 2026
Allgütiger Gott, / manchmal ist es zum Verzweifeln. / Da wird uns alles zu viel. / Wir machen uns Sorgen um uns selbst / um unsere Lieben, / um die Zukunft unserer Welt / Wir beten und rufen zu Dir. / Wie oft haben wir das getan? / Und Du hüllst Dich in Schweigen. / Beten wir falsch? / Beten wir das Falsche? / Sind wir die Falschen, die zu Dir rufen? // Doch woher nähmen wir das Recht, / mit Dir ins Gericht zu gehen? / Aber ist es doch die Hoffnung, / die Du in unser Herz gegeben hast, / die uns zu Dir rufen lässt! / Es ist doch Dein Wort, / dass uns mehr verheißt / als wir heute sehen! // Wir trauen Deinem Wort mehr / als unserer Erfahrung, / wenn wir zu Dir kommen / und beharrlich bitten, / dass Du erscheinst, / dass Du hilfst, / dass Du unsere Hoffnung ansiehst / und aus dem Funken, / der uns manchmal nur noch bleibt, / ein neues Feuer schlägst. / Zu Deiner Ehre soll das geschehen / und zu unserem Heil. // Amen.
Jochen Denker
9. März 2026
Einmal sagen zu können / Ich habe mich eingebracht / Ich habe mich gezeigt / Ich habe meine Scham überwunden / Ich habe mich gewagt / Bin gescheitert / Wieder aufgestanden / Ich bin ein Mensch unter Menschen / Gewesen / Dich im Rücken zu wissen / Mit deinem Glauben an mich / Das macht mich froh / Danke Gott
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
8. März 2026
Gott, / du weißt, / woran unser Herz zerbricht: / an der Kühle im Umgang miteinander, / an der Unbeständigkeit / von Liebe und Freundschaft, / an den vielen alltäglichen Lügen. / Unser Gemüt ist zerschlagen, / unsere Seele hungrig / und Unruhe treibt uns / in die Erschöpfung. // Gott, lass uns deine Nähe spüren. / Schenk uns Geborgenheit / und verlässlichen Halt. / Erlöse uns aus der Verlorenheit unseres Lebens. // Amen
Sylvia Bukowski
Wochenrückblick
Herr // Ein neuer Krieg. / Oder ein alter, nur ganz entfesselt? / Hoffnungen, Angst, große Ungewissheit. / Tod, Zerstörung und Gefahr auf jeden Fall. / Bei einem Großakteur statt Plan und Verantwortung religionsverbrämter Wahn-Sinn. / Völkerrecht und humanes Völkerrecht wieder einmal nur ein Traum, der nichts gilt?// Jede verpasste Nachrichtensendung ein Gewinn. / Da ist die große Versuchung, / sich das alles so weit wie möglich vom Leibe zu halten. / Weil ich das hier ja noch kann. / Also der Welt, dieser Welt, den Rücken? Nein!// Lieber die Hände falten / und weiter für den Frieden beten. / Hoffen, dass der Irrsinn Grenzen und Ende findet. / Für die eigene Verwirrtheit und Müdigkeit von einem der Alten hören: / Nur das Evangelium macht getröstete und mutge Gewissen!// Ewiger, schütze die Menschen im Iran und in Israel. / Tröste mich, wie nur du tröstest, / und gib mir Klarheit und Mut für mein Denken, Reden und Handeln. / Durch Jesus Christus, Amen.
Stefan Maser
6. März 2026
Lieber Gott / Ich bitte dich das wir immer genug narung haben. / Amen
Marina, 9 Jahre
5. März 2026
Ewiger Gott, / in Jesus Christus / scheint dein Licht in unserer Dunkelheit / und bringt unserer Traurigkeit und Gegenwart / unserer Einsamkeit Freude. // Wir beten für alle, die Heimweh haben, / Freunde und Familie vermissen. / Wir beten für diejenigen, / die krank sind / und für diejenigen, die einen Verlust erleiden. // Tröste sie und führe sie und uns in das Licht des Tages. // Amen
Catherine MacMillan
4. März 2026
Gott, // dich lobt meine Seele, / deinen Namen lobt alles, / was in mir ist, / meine Gedanken und meine Gefühle, / meine Erinnerung und meine Zuversicht. / Auch meine Zweifel wollen dich loben, / auch mein Ärger und meine Wut. / Komm ihnen zu Hilfe, / tu ihnen Gutes und sie werden vergessen, / was andere ihnen übles getan haben. // Kröne uns alle mit Gnade und Barmherzigkeit, / mach die Münder fröhlich / und die Menschen freundlich / und wir loben dich für alles, / was du uns Gutes getan hast / durch Worte und durch Wunder, / mit Tönen und mit Gesten, / durch Menschen und durch Jesus Christus, unsern Herrn. // Amen.
Jürgen Kaiser
3. März 2026
Großer, liebevoller Gott, // Danke für deine Liebe, / die uns umgibt wie die Luft zum Atmen. / Danke für alles Gute, das du uns und deiner ganzen Schöpfung schenkst, / ohne zu fragen, ob wir es verdient hätten – / seit langer Zeit und immer, immer wieder – //
Gütiger Gott – wir hören deinen Auftrag, dich zu lieben, / wie du uns liebst, und unsere Brüder und Schwestern genauso. / Und wir bekennen, dass es uns oft nicht gelingt. / Vergib uns, wo wir diese Liebe schuldig bleiben – / sei es aus Gleichgültigkeit und Bequemlichkeit, / oder weil uns Angst, Konflikte und Feindschaft im Weg stehen. //
Gott, wir bitten dich: gib uns den Mut, / für all die Brüder und Schwestern liebevoll da zu sein, / die uns in der Nähe und Ferne als Geschwister brauchen: / dass wir ihre Bedürfnisse und ihre Not sehen / und das tun, was wir tun können / Und dass wir überwinden können, / was trennt und verletzt. //
Wir vertrauen darauf, dass deine Liebe uns dabei hilft. AMEN
Friederike Ursprung
2. März 2026
Gott, woher wir kommen / und wohin wir gehen, / beides ist ein Stück des Wegs, / den du bereitet hast für uns. / Wir danken dir / und bitten dich, / gib Demut dafür, was wir müssen, / und Frohmut dafür, was wir dürfen, / und stärke uns mit deinem Geist / durch Jesus Christus. / Amen.
Walter Wickihalder
1. März 2026
Gott, / wenn wir erfahren, / was Menschen anderen Menschen antun, / mit welcher Skrupellosigkeit / sie immer neue Qualen erdenken / und mit welcher Kälte / sie ihre Verbrechen ausführen, / dann kocht in uns ohnmächtige Wut. // Und wenn wir die Klagen der Opfer hören, / oder sehen, wie sie leiden, / dann empfinden wir wütende Ohnmacht. //
Gott, es ist schwer, / diese Gefühle auszuhalten, / und nicht irre zu werden / an dir. / Steh auf, Herr, / erhebe deine Hand / und vergiss die Elenden nicht! / Lass uns nicht fliehen / in die Gleichgültigkeit, / gestatte uns nicht den privaten Rückzug. //
Bewahre uns einen wachen Blick, / bewege und befähige uns, / aller Gemeinheit zu widerstehen / und den Opfern Hilfe zu bieten. / Und du, Gott: / Zerbrich den Arm der Gewalttäter, / und suche ihre Bosheit heim, / dass man nichts mehr davon finde! // Amen
Sylvia Bukowski