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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / so viele beschweren sich. //

Wir klagen. / Wir wissen, wir können nicht einfach andere an den Pranger stellen. / Wir sind Teil des Übels. / Hilf uns dennoch heraus: / aus der Vergeudung von Intelligenz und Geld für immer neue Waffen; / aus der Zerstörung der Urwälder, der Verschmutzung des Wassers, der Verpestung der Luft; / aus dem nationalen Imponiergehabe, das nicht sieht, was international droht; / aus dem Mittelmaß der Politik, die Gedenktage begeht und Schlachten von gestern schlägt, aber keine Ideen für eine gedeihliche Zukunft bietet. //

Wir müssen vor uns selbst auf der Hut sein. / Jenseits von Eden müssen wir das. / Darum lehre uns bedenken, / dass Freiheit nicht das Recht auf Alleingänge ist; / dass Frieden und Gerechtigkeit die Bedingungen für eine Zukunft sind, die diesen Namen verdient; / dass der Staat als Gabe verraten wird, wenn er den Ehrlichen zum Dummen macht, das Leben kompliziert, und die Lasten ungleich verteilt. // 
Wir klagen. / Wir sind Teil des Übels. / Hilf uns um derer willen, die nach uns kommen. // Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
7. August 2020 Ewiger Gott, / du bist Anfang und Ende von allem, was ist, Ursprung des Lebens, Schöpfer von Himmel und Erde. / Dir verdanke ich alles und in diesen Tagen freue ich mich über die Natur, die grünt und sprießt, und freue mich über neues Leben, das wächst und lacht.  / Lass mich nicht vergessen, Gott, wem ich das verdanke. Vollende die Freude mit Dankbarkeit. / Das bitte ich dich durch deinen Sohn Jesus Christus, in dem die Wahrheit, die Liebe und das Leben zu uns kommt. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
6. August 2020 Gott,  / in deinem Licht entfalten sich Güte,  / Gerechtigkeit und Wahrheit.  / Wir bitten dich:  / Sende dein Licht in unsere Dunkelheit,  / damit deine Güte über unsere Hartherzigkeit  / und deine Wahrheit über die Lüge siegt.  / Dies bitten wir dich durch unseren Herrn Jesus Christus.
RefLit
5. August 2020 Gott, der du uns die Augen öffnest für das Leben: Lass uns genießen, was du uns zum Leben schenkst: die Zeit, die wir miteinander haben, die Natur, die uns umgibt und uns Kraft schenkt;  / die Menschen, die uns Freude machen – uns auch herausfordern und bereichern.
Georg Rieger, Nürnberg
4. August 2020 Oh Gott, bin ich auch ein Populist? Mache ich mir die Dinge zu einfach? Bin ich selbstgerecht? Sage ich Dinge, weil sie ankommen, und weil ich mit solchen Aussagen weiterkomme? Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne meine Gedanken. Sieh, ob ein gottloser Weg mich verführt, und leite mich auf ewigem Weg. Amen.
Catherine McMillan, Dübendorf, Schweiz
3. August 2020 Barmherziger Gott, deine Nähe suche ich, wenn die Angst mich packt. Du bist da. Du bist mein Trost im Leben und im Sterben. Jetzt, in diesem Moment bin ich bei Dir. Geborgen in deiner Nähe. Ich lasse alles los, lege meine Sorgen und Ängste ab bei Dir. Ich glaube Dir, dass Du es gut mit mir meinst und frage nach deinem Willen für diesen Tag. Nimm mich jetzt an deine Hand, und führe mich auf die Wege, die ins Leben und in die Freiheit führen. Amen.
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
2. August 2020 Du Gott des Lichts, / als deine Kinder wollen wir leben, / anderen Menschen mit Güte begegnen, / Gerechtigkeit suchen für die Schwachen / und ehrlich bleiben, / auch mit uns selbst. / / Aber oft scheitern wir / mit unseren guten Vorsätzen, / werden schnell ungeduldig mit anderen, / sind bedacht auf den eigenen Vorteil, / und machen uns über uns selbst etwas vor. / / Gott, / erfüll uns mit der Klarheit deines Geistes  / und mit der verändernden Kraft deiner Gnade. / Erbarme dich unser.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Gott, du Planer unseres Lebens!

Wir wüssten gerade so gerne, wie es weitergeht. Unser Leben schwebt zwischen Sorgen und Zuversicht. Die schlimmste Phase der Pandemie scheint überwunden. Doch die Aussichten sind ungewiss.

Verbreitet sich das Virus noch einmal übers ganze Land? Wird es wieder unser Leben bestimmen, wie hoch die Infektionszahlen steigen? Müssen viele von uns um Arbeit und Verdienst fürchten?

Können die Kinder nach den Ferien wieder in die Schulen und Kindertagesstätten? Müssen sich wieder Junge und Alte voneinander fernhalten?

Werden wir jemals wieder dicht gedrängt zusammen sitzen, singen und tanzen können? Oder müssen wir uns mit der Distanz untereinander als Normalität abfinden?

Gott, du Tröster unseres Lebens!

Auch wenn wir die Nerven bewahren und uns nicht in wilde Theorien verlieren, macht uns die Ungewissheit doch zu schaffen. Im Hintergrund stehen diese Fragen und Sorgen.

Wir bitten dich um Ideen, wie wir damit fertig werden können. Schenke uns Geduld, damit wir uns an das gewöhnen, was nötig ist. Verstärke in uns das Interesse, dass wir uns kundig machen und Sinn und Unsinn voneinander zu unterscheiden wissen.

Lass uns auch die vielen anderen wichtigen Themen nicht vergessen, die gerade immer noch überlagert werden, wo es aber oft um wichtige Dinge geht – auch um Menschenleben, die bewahrt werden sollen. Lass uns Zusammenhänge erkennen und mutig sein, sie anzusprechen.

Schenk uns die Gewissheit, dass wir mit allen unseren Gedanken und Ängsten bei dir aufgehoben sind. Lass uns allem zum Trotz dankbar sein für die Liebe, die nicht vergeht und alles umfasst.

Amen!
Georg Rieger
31. Juli 2020 Gott, du siehst mich. / Sieh mich bitte gnädig an. / Verzeih mir, was mir nicht gelingt, was ich vergesse oder übersehe./ Hab Nachsicht, wenn ich dich aus dem Blick verliere./ Ruf mich zurück, wenn ich vom Weg abkomme. Du siehst mich. Dafür danke ich dir. Ich weiß, du verlierst mich nicht.  Amen
Meike Waechter, Berlin
30. Juli 2020 God, give us / serenity to accept what cannot be changed, / courage to change what should be changed, / and wisdom to distinguish the one from the other. Amen.
Reinhold Niebuhr, New York 1970
29. Juli 2020 Guter Gott! / Eingepackt wie in einen wärmenden Mantel, so eingepackt sind wir in deine Liebe. Sie tut so gut. Und sie gilt jedem Menschen. „Schwarze, Gelbe, Rote, Weiße, Gott hat sie alle lieb“ – so heißt es in einem Kinderlied. Wir geben zu, dass wir uns damit oft so schwer tun. Gerade in den letzten Wochen müssen wir es wieder erleben, wie grausam lebendig er noch ist, der lebensverneinende Rassismus. Wir schämen uns zutiefst dafür und bitten dich: Vergib! Und fülle uns mit deiner Liebe, die eben allen Menschen gilt, ganz unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Einkommen und IQ. / Vergib, segne, halte und bewahre uns. / Amen
Annegret Lambers, Osterwald
28. Juli 2020 Du Gott der Liebe, wir danken dir, dass du uns mit unseren persönlichen Sorgen und Nöten so ernst nimmst; dass du für uns da bist, obwohl unsere Probleme an anderen gemessen so klein sind. Du machst keine Unterschiede wie wir. Daraus lass uns lernen und schenke uns, dass es uns im Miteinander gelingt, die Unterschiede zwischen uns kleiner werden zu lassen.
Georg Rieger, Nürnberg
27. Juli 2020 Gott,  / wie verschiedene Körner zu einem Brot werden,  / so führst du die unterschiedlichsten Menschen in deine Gemeinde.  / Wir bitten dich:  / Lass die Gemeinschaft unter uns wachsen.  / Hilf, dass wir die von dir empfangenen Gaben  / mit denen teilen, die sie brauchen.
RefLit
26. Juli 2020 Großer Gott,    / durch Dein Wort riefst Du die Welt ins Dasein.  / Dein Wort tröstet uns  / Dein Wort schenkt uns Orientierung  / Dein Wort wurde Fleisch und wohnt unter uns  / zeigt uns Deine Liebe  / deckt unsere Schuld auf  / lehrt uns Deine Vergebung  / und ruft uns auf Deinen Weg der Gerechtigkeit.  /  Wir danken Dir,  / dass Du kein stummer,  / unberechenbarer,  / willkürlicher Gott bist,  / vor dem wir zittern müssten,  / weil wir nicht wissen,  / was er will  / und wie er zu uns steht.  /  Sende Deinen Geist,  / dass wir Dein Wort recht fassen,  / es Kraft entfaltet in unserem Leben  / und wir es neu zu lieben beginnen,  / weil Du selbst in ihm in unser Leben einziehst.  / Amen
Jochen Denker, Ronsdorf
Wochenrückblick

Guter Gott!
Ich brauche die Erinnerung an Deine Liebe. / Ich will achtsamer leben. / Geduldiger. / Erfüllter, hoffnungsvoller, dankbarer. / Aus dem Wissen um Deine Liebe.
Und dann lese ich von dem Hass, / der Menschen erfüllen kann. / Menschen, die mitten unter uns wohnen, / angestachelt von Lügen und Verschwörungstheorien, / die sich in all ihrem Irrsinn mitten unter uns ausbreiten.
Und ich sehe Menschen, / die nur um sich selbst kreisen. / Ein Leben im Stumpfsinn geltungssüchtiger Egomanie. / Auf der Bühne medialer Inszenierungen und virtueller Ersatzwelten / werden verlogene Siege über die Wirklichkeit gefeiert.
Und dann höre ich Dein Wort. / Und ich frage mich, wo ich selbst stehe. / Wie ich lebe. / Was mich ausmacht. / Wofür ich mich einsetze. / Was wirklich zählt im Leben. / Und worauf ich vertraue.
Schenk mir die Erinnerung an Deine Liebe. / Immer wieder neu. / Amen!


Simon Froben, Bayreuth
24. Juli 2020 Bitte, lieber Gott, mach, daß mein Bruder heil aus dem Urlaub kommt und daß es nicht regnet. Er will doch wandern und viele andere auch. Amen. Stefanie, (2. Kl.)
aus
23. Juli 2020

"Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Seid aber klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben!"  Mt 10,16

Gott, immer wieder sendest du uns aus, im Sinne deines Sohnes Jesus Christus zu wirken.  / / Wir danken dir, dass wir dabei auf dich vertrauen dürfen, wie Schafe ihren guten Hirten. Sei bei uns, auch wenn du uns unter Wölfe schickst - und hilf uns, zu erkennen, welche Aufträge du uns anvertraust. / / Klug wie die Schlangen sollen wir sein. Und wir bekennen: Manchmal halten wir uns selbst für klüger, als wir sind. Hilf uns zu erkennen, was klug ist und was nicht - und hilf uns, Möglichkeiten zu erkennen und kluge Entscheidungen zu treffen  / / Gott, verleih uns auch die Aufrichtigkeit der Tauben: anderen und vor allem uns selbst gegenüber. Dass wir uns nicht irgendwo herum winden, dass nicht giftig wirkt, was wir sagen und tun - also, dass wir in deinem Geist und bei deinem Auftrag bleiben.


Friederike Ursprung, Leipzig
22. Juli 2020

Gott, du siehst mich./ Manchmal möchte ich mich verstecken, vor den Blicken anderer, vor den Erwartungen und auch vor dir./ Ich möchte nicht gesehen werden./ Ich möchte ganz allein sein./Doch du siehst mich und kennst mich. / Ich vertraue dir. / Du lachst mich nicht aus. / Du bist mein Versteck und meine Zuflucht. / Amen


Meike Waechter, Berlin
21. Juli 2020 Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde!  / Dich preisen alle deine Werke. Der Kosmos erklingt voll himmlischer Harmonie.   / Lass mich, Gott, deine Ordnung erkennen, lass mich auf den Klang deiner Stimme hören, damit ich meines Lebens froh werde und mich deiner Herrlichkeit erfreue. Amen. 
Jürgen Kaiser, Berlin
20. Juli 2020

Gebet zu Micha 7,18f.

Du zorniger Gott – Ja, vor dir müssen wir unsere Verantwortung ernst nehmen. Du öffnest uns die Augen für Unrecht. Du erwartest unseren tätigen Einsatz. Aber der Aufgabe sind wir oft nicht gewachsen. / Viele wissen nicht, wie und wo sie aktiv werden können. Viele bräuchten selbst mehr Schutz und Zuwendung. Viele leiden unter dem Unverständnis anderer. Viele sind resigniert durch Misserfolge. Viele fühlen sich hilflos. / Wir fürchten, dass wir oft versagen. // Du verzeihender Gott – Ja, unsere Vorfahren haben auf deine versöhnende Vergebung gehofft. Du lässt uns aufatmen durch deine liebende Gegenwart – trotz unserer Schwächen. Aber gerade darum erwartest du viel von uns. / Mach uns Mut, Verletzungen und Fehlentscheidung anderer anzumahnen. Gib uns die Stärke, eigene Fehler zuzugeben. Hillf uns, bei all dem  nicht in der Vergangenheit steckenzubleiben. Zeige uns, wie wir hinwegschreiten können in eine gemeinsame Zukunft. / Wir bekennen unsere Sünden – wirf sie ins Meer.  / AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
19. Juli 2020 Barmherziger Gott,  / von allen Seiten umgibst du uns mit deiner Güte  / und hältst deine Hand liebevoll über uns.  / Warum können wir das nicht einfach glauben?  / Warum wähnen wir dich oft so fern  / und leben so, als gäbe es dich nicht,  / und als müssten wir mühsam  / unser Lebensrecht beweisen?  / / Gott, du weißt, was uns im Innersten treibt.  / Dir bleibt unser Misstrauen  / gegen dich nicht verborgen.  / Bewahre deine Geduld mit uns.  / Ruf uns zur Besinnung,  / bis wir uns dir  / ganz überlassen.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Barmherziger Gott, / nach fünf Monaten Corona-Krise sind wir der Nachrichten müde. / Und ein Ende ist nicht in Sicht; / der Sommer schafft uns gerade Zeit zum Atemholen. / Wie wird unsere Welt nach dem Sommer sein? / Neue Corona-Fälle, Kurzarbeit, Insolvenzen? / Home-Office? / Schulbetrieb? / Gottesdienste? / Lauter Fragezeichen versperren uns den Blick nach vorne. / Und wie mag es erst in anderen Ländern sein? //

Treuer Gott, / Du siehst sehr vieles, was wir nicht sehen. / Du weißt vieles, was wir nicht wissen. / Du denkst viele Dinge, an die wir noch nie gedacht haben. / Das zu beten, tröstet und erschüttert uns. / Wie klein ist doch unsere Welt, um die wir uns kümmern, / und wie groß die Welt, die Deinen Beistand braucht. //

Gnädiger Gott, / bleibt mit Deiner Sorge bei denen, / die in eine leere Zukunft blicken, / die nicht wissen, wohin mit ihren Fragen, / die nach Zeichen der Hoffnung suchen. / Denn Du allein bist die Hoffnung für unsere aus den Fugen geratende Welt. // Amen.


Achim Detmers, Hannover
17. Juli 2020 Wir beten zu dir, weil wir uns für die schönen Dinge bedanken wollen, die wir erleben durften; / weil wir unsere Sorgen teilen wollen und uns Klarheit erhoffen; / weil wir uns Entlastung erhoffen für Entscheidungen, die wir falsch getroffen haben; / und weil wir dich um Kraft dafür bitten wollen, zu unseren Fehlern zu stehen.
Georg Rieger, Nürnberg
16. Juli 2020 Gott, du siehst mich. /Du siehst mich an. / Du schenkst mir Ansehen./ Ich bin angesehen. / Ich laufe durch die Straßen und sehe angesehene Menschen – das kleine Kind, die schnelle Frau, der alte Mann. / Du verleihst uns Ansehen. Amen
Meike Waechter, Berlin
15. Juli 2020 Wegweisender Gott,  / im Nachsinnen über dein Wort  / haben Menschen den Sinn ihres Lebens entdeckt,  / sind Jesus gefolgt auf dem Weg zur Heilung unserer Welt.  / Lass uns nicht zurückschrecken, wenn du uns meinst,  / wenn du uns Wege zeigst, die wir gehen sollen.  / Gib uns den Mut, dir auch dorthin zu folgen, wohin wir nicht wollen.
RefLit
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