Passion

Karfreitag, Passion, Sühne, Opfer, Versöhnung


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Ausgewählte Materialien für den Gottesdienst

Predigt zu Jesaja 52,13-15; Jesaja 53,1-12 (Karfreitag)

Der Text zeigt einen unbekannten Leidenden, dessen Schmerz anderen Leben eröffnet. Erst allmählich wird klar, dass dieses fremde Geschehen mitten hinein in meine eigene Schuld und mein eigenes Leben reicht.
Passionsandacht zu Johannes 13,33 - 14,1

Jesus kündigt seinen Abschied an und lässt die Jünger mit der Angst vor dem Alleinsein zurück. In diese Leere hinein setzt er ein neues Gebot und die Zusage, dass Vertrauen und Liebe den Weg weitertragen.
Jesu Weg durch Verzweiflung und Trotz

Karl Barth über Jesu Beten in Gethsemane und die schlafenden Jünger: Jesus Christus wacht „für uns“.
Betrachtungen zu Judas Ischarioth von Karl Barth

Der „Judaskuss“ wurde zu einem Symbol des schlimmsten Vertrauensbruchs. Der Name „Judas“ ist mit so negativen Assoziationen verbunden, dass in Deutschland ein staatliches Gesetz verbietet, einem Kind diesen Namen zu geben. Dem biblischen Judas wird dieses negative Bild nicht gerecht.
Karl Barth predigt Karfreitag

Die Karfreitagsbotschaft sei „nichts Anderes als die Weihnachtsbotschaft“ und: Wir alle seien mit Jesus gekreuzigt worden, verkündigt Karl Barth im Blick auf das Kreuz Christi.
Predigt zu Markus 15, 33-34

Finsternis legt sich über Golgatha, als Jesus am Kreuz verlassen stirbt und doch im Ruf an Gott festhält. Zwischen radikaler Einsamkeit und verborgenem Hoffnungsrand öffnet sich ein Geschehen, das die Grenze des Todes zu sprengen beginnt.
Predigt zu Mk 14, 32-52

In Gethsemane bleibt Jesus wachend und ringend vor dem Vater zurück, während seine Jünger schlafen und die Verhaftung bereits anläuft. In dieser Nacht entscheidet sich, ob Vertrauen den Weg durch Angst, Verrat und Ohnmacht trägt – bis alles kippt.
Predigt zu Lk 23,33-49, Joh 19,19-16-30, Mt 27, 33-50 (Karfreitag)

Am Karfreitag wird das Leiden Jesu in den dunkelsten Bildern der Kreuzigung und den letzten Worten vom Kreuz entfaltet. Doch gerade im Sterben öffnet sich eine Hoffnung, die alles kippt.
Anmerkungen zu einem nicht korrigierbaren Fehler

Hat Jesus tatsächlich unter dem römischen Stathalter gelitten? Oder doch eher unter dem Unverständnis der Menschen? Ein falsch gesetztes Satzzeichen und seine Folgen.
Gedanken zur Johannespassion im Horizont der christlich-jüdischen Beziehungen

von Pfr. Dr. Klaus Müller, Beauftragter der Ev. Landeskirche in Baden für das christlich-jüdische Gespräch
Karfreitagsbotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. - Johannes 3,16
Meditation einer Skizze von Pablo Picassos

von Peter Bukowski
Johann Sebastian Bachs Johannespassion – ihre Geschichte – ihre Theologie

Die Johannespassion ist ein "lebendiges Zeugnis des christlichen Glaubens" und hat als Kirchenmusik die Konfessionsgrenzen längst überwunden.
von Martin Filitz, Domprediger zu Halle

Judas ist mein Spiegelbild. Wenn das Wort Jesu mich freigesprochen hat von meiner dunklen Vergangenheit, kann ich dann Judas von dieser Wahrheit Gottes ausnehmen?"
Predigt über Markus 12,1-12

Das Gleichnis von den Weinbergpächtern wird als Spiegel für Menschenwürde und Menschenrechte gelesen, als Gottesgaben für alle statt Eigentum weniger. Doch wo sie exklusiv werden, kippt es in Gericht und Neubeginn.
Eine Predigt von Jochen Denker, Ronsdorf

"Dass Jesus zu einem Opfer wird, zum Opfer menschlicher Gewalt und Willkür, ich sehe nicht, dass die Bibel uns erzählt, Gott habe das gewollt."
Predigt zu Markus 14,17-28 (Gründonnerstag)

Warum ist Jesus trotz Verrat aus den eigenen Reihen nicht gescheitert - wie Politiker heute -, sondern geistlich auferstanden?
Predigt zu 2.Kor 5,14b–21 (Karfreitag)

Eine atheistische Buskampagne stellt Gottesglauben infrage, während Paulus im Konflikt in Korinth die Versöhnung durch Christus und neue Schöpfung deutet. Im Gekreuzigten entsteht eine neue Welt.
Predigt zu Epheser 5,1-8

Die Gemeinde wird aufgefordert, Gottes Liebe nachzuahmen und als Kinder des Lichts ein neues Leben zu führen. Doch der Bruch mit alten Lebensweisen stellt alles auf den Prüfstand.
Die Banalisierung des Kreuzes - Gedankensprünge von Georg Rieger

In Kunst und Werbung wird immer häufiger mit dem Kreuz "gespielt". Nicht die "Verhöhnung" religiöser Symbole ist das Problem, sondern die Tatsache, dass keiner mehr die Anspielung bemerkt.
Ein Gemeindevortrag von Georg Plasger, Siegen

Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit für die, die nicht glauben, bestätigt Plasger. Warum hat Gott gerade am Kreuz seine Liebe gezeigt? Warum nicht anders?
Beitrag zur Diskussion um die neutestamentliche Opfertheologie

Der Tod Jesu Christi "für uns" gedeutet im Kontext des Kampfes einer Widerstandsbewegung: Ein Mensch stirbt für das ganze Volk und nicht das ganze Volk. - Der Tod des Lammes im Sündenbockritual, gedeutet als "Gewissensbefreiung".
Predigt zum Heidelberger Katechismus (12)

Gott fordert Gerechtigkeit, doch er schenkt uns Gnade: Jesus Christus übernimmt stellvertretend unsere Schuld, stirbt für uns am Kreuz und wird auferweckt.
Predigt über Johannes 11, 47-53

Jesus war kein passives Opfer, dessen Leben zur Besänftigung Gottes stellvertretend geopfert werden musste. Jesus hat sein Leben lang sich hingegeben für Gottes Kinder - und das bis in den Tod.
von Sylvia Bukowski

''Du Gott aller Welten, Herr auch über die Mächte der Finsternis: Wir glauben nicht an einen Teufel, aber wir erleben die zerstörerische Kraft des Bösen ...''