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Wochenrückblick

30. September 2023

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist,  / unser Herz stockt. Zuviel des Schreckens und der Trostlosigkeit. Das Klima ist nicht mehr zu retten. Sagen Experten. Aber wir erheben unser Herz zu Dir. Du weißt Weg / allerwegen. Darauf vertrauen wir. /

Unsere Seele wird klein und immer kleiner. Zuviel böse Nachrichten. Zuviel Auf-der-Stelle-Treten. Zu vieles, für das uns die Worte fehlen. Morde unter Kindern.  Die Gewaltschwelle sinkt. Der Kanzler spricht ein Machtwort. Wladimir Klitschko spricht im Fernsehen. Und das Wort Kindergrundsicherung verspricht mehr, als es halten kann.

Wir schweigen vor Dir. Lass unsere Seele wieder groß werden in der Hoffnung auf Dich. / Unser Geist ist verwirrt. Wir trauen den Worten nicht. Den Worthülsen. Den Wortschablonen. / Den Statistiken. Den Gutachten. Den Urteilen. Die Wirklichkeit ist so ganz anders. Parlamente können irren. Ebenso Kirchen. Kein Wunder, dass so viele dem Staat den Rücken kehren. Und den Kirchen auch.

Gib uns Deinen Geist. Auf dass er uns in die Wahrheit führt, die frei macht.  / Merkwürdig, wie viel an Lähmung über Volk und Land liegt. Merkwürdig: diese Unruhe und das stete Alarmiertsein. Merkwürdig: das Misstrauen ganz gewiss zu kurz zu kommen und ganz gewiss ungerecht behandelt zu werden. / Waren die Glücksversprechen zu hoch, zu weit, zu breit? / Du bist unser Glück. Lass uns das weitersagen. Und Dich preisen.

Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim