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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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3. März 2024 Dein ist die Zeit / O Gott / Was vergangen lebt in dir / Und ordnet sich neu / Was weh tat verebbt und ordnet sich unter / Was böse war muss verblassen / Was gut tat vermehrt die Freude und nährt den Boden / Für die Gegenwart / Wir Menschen stehen da und sehnen uns mit dir / Nach Zukunft / Wir planen wir entwerfen wir lernen aus dem Alten für morgen / Es wird alles neu werden es wird vieles anders werden / Du wirst einmal sagen was gut war / Siehe es war sehr gut oder es war nicht gut / Dann richte du Gott alles zum Guten / Damit das Leben in seiner Schönheit und Kraft vor dir aufersteht / Zum Guten
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
Wochenrückblick

2. März 2024

Ein erster Sonnenstrahl nach Wochen im Grau. / Was für ein Moment! // Ich möchte ihn gerne als Hoffnungsstrahl sehen: / Dass Du, Gott, Dein Angesicht nicht verhüllst / vor aller Gewalt, vor Elend und Leid, / dass Du die Unbarmherzigen nicht gewähren lässt / und die Gedemütigten in Gnade ansiehst. // Ich kann die Hoffnung nicht aufgeben, / dass Du, Gott, Dein Angesicht hebst auch zu mir / voll Glanz und Klarheit, / dass Du die Schatten vertreibst / und mich ins Handeln setzt für Deinen Frieden. / Das wäre ein Segen! // Amen!


Simon Froben, Bayreuth
1. März 2024

Gott, Freund des Lebens, / wir wenden uns an dich / mit unserem ohnmächtigen Entsetzen über die Lage in Gaza. / Wir sehen die Bilder maßloser Zerstörung. / Hungernde Kinder warten auf Brot. / Frauen mit leeren Augen blicken aus ihrem zerstörten Zuhause. / Und überall kleine und große Bündel von Toten, / in weiße Leichentücher gehüllt. / Kein Ort ist mehr sicher. / Überall lauert der Tod. / Gott, wie unendlich traurig ist die Lage in Gaza!

Wir wollen aber auch das Leid nicht vergessen, / das der Terror in Israel verursacht hat. / Auch dort trauern Menschen um ihre Liebsten, / die bestialisch ermordet wurden. / Immer noch bangen sie um das Schicksal der Geiseln / in der Hand der gnadenlosen Hamas. / Und jeden Tag beklagen sie den Tod ihrer jungen Soldaten, / die lieber feiern als töten würden. / Nichts ist mehr sicher, / auch in Israel.

Gott, du siehst doch auf beiden Seiten: / Der Preis des Terrors ist so hoch! / So viele Opfer! / So viele Wunden! / So viele Traumata! / Wir wollen ins nicht damit abfinden, / dass dieses Leid immer so weitergeht. / Wir wollen dem Terror nicht den Triumph lassen, / auch uns mit Hass anzustecken.
Zeige doch Wege, / die Feindschaft zwischen beiden Völkern zu heilen / und Frieden zu finden / für Israel und Palästina.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
29. Februar 2024 Lieber Gott, wir fahren bald in die Ferien. Wenn ich über die Dünen schaue, denke ich an dich, Gott.
Michael, Neuß (2. Kl.)
aus: Regine Schindler "Was Kinder von Gott erwarten"
28. Februar 2024 Gott, du siehst mich. / Manchmal möchte ich mich verstecken, vor den Blicken anderer, vor den Erwartungen und auch vor dir./ Ich möchte nicht gesehen werden./ Ich möchte ganz allein sein./Doch du siehst mich und kennst mich. / Ich vertraue dir. / Du lachst mich nicht aus. / Du bist mein Versteck und meine Zuflucht. / Amen 
Meike Waechter, Berlin
27. Februar 2024 Lieber Gott, / ich danke dir, dass du mich auf meiner Wanderung durchs Leben begleitest.  / Dass du mich auf Dinge aufmerksam machst, die schief laufen. / Dass du mir die Gelegenheit gibst, mich selbst zu erkennen. / Dass du mir Auswege zeigst aus Situationen, die mir ausweglos erscheinen.
Georg Rieger, Nürnberg
26. Februar 2024

Ewiger und Allmächtiger, du gnädiger und liebender Gott! / / Zwei Jahre nun bitten wir dich um Frieden für die Ukraine und auch für Russland. Jeden Sonntag und fast jeden Werktag. Hörst du nicht unsere Bitten? Hörst du nicht die Bitten der Soldaten in den Gräben? Hörst du nicht die Klagen der Mütter an den Gräbern? Willst du etwa keinen Frieden? Hast du andere Pläne? / / Das fragen wir dich heute, nach zwei Jahren schrecklichen Kriegs. Und wir ahnen, dass wir auch heute keine Antwort kriegen. Kannst du uns wenigstens sagen, wie lange noch? Nur eines wissen wir heute schon: Siegen wird am Ende nur einer: der Tod.

Zwei Jahre hofften wir, du wüsstest, wie Frieden geht, Frieden mit Freiheit für die Menschen, die in Freiheit leben wollen und nicht unter russischer Herrschaft. Frieden auch für alle Russen, die diesen Krieg nicht wollen. Wer will schon Krieg? Wer, außer diesem einen zynischen und einsamen Mann in seinem Kreml? / / Zwei Jahre hofften wir, du wüsstest es. Weißt du es etwa nicht? Darf ich dir einen Vorschlag machen? Setz ihn endlich ab! Du weißt doch, wie das geht. Und du wirst es anständiger machen als er mit seinen Gegnern. Bring ihn doch endlich vor dein Gericht. Damit Friede werde.

Zeige dich! Zeige, dass du Herr über die Geschichte bist und nicht Herr Putin. Dass du regierst und dabei nicht über Leichen gehst. Es wird Zeit, Gott, nach zwei Jahren, es wird Zeit, erbarme dich, mach Frieden, Gott! / / Und vergiss dabei Israel nicht und den Gazastreifen. Lass es dort nicht auch zwei Jahre werden, wir bitten dich. Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
25. Februar 2024 Gott, / wenn wir erfahren, / was Menschen anderen Menschen antun, / mit welcher Skrupellosigkeit / sie immer neue Qualen erdenken / und mit welcher Kälte / sie ihre Verbrechen ausführen, / dann kocht in uns ohnmächtige Wut. / Und wenn wir die Klagen der Opfer hören, / oder sehen, wie sie leiden, / dann empfinden wir wütende Ohnmacht. / Gott, es ist schwer, / diese Gefühle auszuhalten, / und nicht irre zu werden / an dir. / Steh auf, Herr, / erhebe deine Hand / und vergiß die Elenden nicht! / Lass uns nicht fliehen / in die Gleichgültigkeit, / gestatte uns nicht den privaten Rückzug. / Bewahre uns einen wachen Blick, / bewege und befähige uns, / aller Gemeinheit zu widerstehen / und den Opfern Hilfe zu bieten. / Und du, Gott: / Zerbrich den Arm der Gewalttäter, / und suche ihre Bosheit heim, / dass man nichts mehr davon finde!
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick Barmherziger Gott, / wir leben in einer Zeit des Übergangs. / In den letzten 10 Jahren hat sich so viel verändert in unserer Welt. /Alte Gewissheiten haben sich aufgelöst, / vieles gilt nicht mehr, worauf wir lange vertraut haben. // Einige blicken zurück in die ›gute alte Zeit‹, / als der Klimawandel nur für eine Minderheit bedeutsam war, / als das demokratische Modell Stabilität versprach / und als Politiker mit verqueren Ideen ausgelacht, / aber nicht gewählt wurden. / Könnten wir doch nur dahin zurück. //
Dabei vergessen wir oft, / was uns alles gegeben ist: / Deine Verheißung gilt auch in schwierigen Zeiten; / Du führst uns an ein Ziel. / Und doch will sich beim Blick nach vorn kein hoffnungsvolles Bild einstellen. / Wie lange müssen wir noch warten, / bis etwas sichtbar wird von der neuen Welt? / Wie lange müssen wir noch warten, / bis den Kriegstreibern das Geld für die Waffen ausgeht? / Wie lange müssen wir noch ertragen, / dass Hass und Misstrauen unser Miteinander vergiften? //
Barmherziger Gott, / begleite uns in dieser Zeit des Übergangs. / Mach sichtbar, wo es hingeht / und was unsere Aufgabe dabei sein kann. / Lass uns nicht allein mit den Nachrichten, / die uns die Hoffnung rauben. / Erfülle uns mit dem Mut, / die Zukunft unserer Welt mit neuen Augen zu sehen. / Darum bitten wir Dich. / Amen.
AD
23. Februar 2024 Gott, du bist die Quelle, aus der wir schöpfen können, wenn wir müde und matt sind. Fröhlichkeit und Energie, Gelassenheit und Ruhe, Hoffnung und Zuversicht, Trost und Lebensmut - immer wieder stillst Du unseren Durst nach allem, was wir zum Leben brauchen. Wir danken dir, Gott, dass du für uns eine Quelle des Lebens bist und uns erfrischst durch deinen Heiligen Geist. Amen
Selma Dorn, Stuttgart
22. Februar 2024

O Gott – du Gärtnerin aus Liebe

Gepflanzt hast du uns Menschen „in deinen Vorhöfen“, / wo wir „noch im Alter saftig und frisch“ bleiben, / gepflanzt „an den Wasserbächen“, / wo die „Blätter nicht verwelken“. / So singt es aus den Psalmen.

Und ich missmutiges Wesen / sollte Kopf und Hände hängen lassen, / weil um mich nur Wüste und Dürre ist. / Die Weltwirklichkeit ohne Hoffnung auf Frühling.

O Gott – du Gärtnerin aus Liebe

Gieß mich eifrig mit deinem Lebenswasser / Dünge mich mit deinem Geist / Vertreibe das Ungeziefer der nagenden Fragen.

Lass mich wachsen / durch die harte Erdkruste hindurch / wie meine tapferen Krokusse im Garten. / / Amen 


Gudrun Kuhn, Nürnberg
21. Februar 2024 Gott, du kommst.  / Aber wie wirst du kommen? Werden wir dich erkennen? / Kommst du so, dass wir es merken? Oder kommst du geräuschlos und unsichtbar?  / Wirst du zornig sein? Oder wirst du gnädig sein?  / Du wirst kommen – mit Gnade, mit Segen, mit allem Guten. Versteckt dich nicht hinter all dem Guten, mit dem du uns auf der Spur bist. Zeig dich, damit wir wissen, wem wir all das Gute zu verdanken haben, das uns trägt. Zeig dich bald. Wir warten ungeduldig. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
20. Februar 2024

Du Gott Abrahams, Isaaks und Israels / und Vater unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus. / So haben unsere Vorfahren dich angeredet / und wir versuchen uns anzulehnen an diese uralten Worte.

Vielleicht finden wir Halt in diesen haltlosen Zeiten, / Trost, in diesen trostlosen Tagen, / Hoffnung, in diesen hoffnungslosen Wochen.

Wir sind unsicher geworden, / kann es sein, dass Du dich von dieser Welt abgewandt hast, / ihr eine Zeitlang den Rücken zeigst?

Weil der Eindruck sich aufdrängt, dass Bosheit, Gewalt und die Gier nach Macht / die Überhand gewinnen.

Wir rüsten wieder auf, / wer mehr Waffen und Munition produzieren kann, wähnt sich auf der sicheren Seite, / kriegstüchtig sollen wir wieder werden. / Und wer wollte dem widersprechen?

Wir legen dir die Menschen ans Herz, die sich in den Lagern Russlands / und Weißrusslands nach ihrer Befreiung sehnen, / für das Leid in Israel und Palästina finden wir keine Worte mehr.

Wende uns dein Angesicht wieder zu HERR, / gieß deinen Geist aus, lass es regnen, schütten wie aus Eimern, / damit wir Kraft und Wege finden dem Krieg und der Gewalt ein Ende zu bereiten, / diesen abgrundtiefen Hass zu überwinden.

Damit wir Kraft und Wege finden die zerstörten Städte und Dörfer wieder aufzubauen, / wieder Getreide auszusähen, wo jetzt die Panzer rollen, / Schulen und Konzerthäuser bauen, anstelle von Munitionsbetrieben.

Damit wir Kraft und Wege finden / den radikal frei flottierenden Brandstiftern in unserem Land die Lunte auszublasen / und auch damit wir angemessene Antworten finden auf das, was Mädchen und Jungen / in der Jugendarbeit von Kirche und Gemeinde angetan wurde.

Gieß deinen Geist aus, der Leben schafft, / Geistkraft aus der Schalom wächst.

Wir halten dir das hin, was wir haben: / unsere kleine Kraft und Zaghaftigkeit, unseren Kleinglauben; / fünf Brote und zwei Fische. / Mach was draus. / Bitte! / Amen


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
19. Februar 2024

Du Gott mit uns // Geh uns nicht verloren, wenn wir die Welt nicht verstehen können, wenn wir nicht wissen, wohin die Evolution führen wird, wenn wir enttäuscht sind über unsere Mitmenschen und über uns selber.

Geh uns nicht verloren, wenn wir keinen Sinn in der Geschichte erkennen können, wenn der Glaube an den Fortschritt ein Hohn geworden ist, wenn uns hasserfüllte und grausame und gewalttätige Menschen Angst machen.

Geh uns nicht verloren, wenn kirchliche Traditionen den Blick auf dich verdunkeln, wenn wir im Leiden und Sterben Jesu nichts Heilvolles zu erkennen vermögen, wenn wir uns ganz neu und anders auf die Wahrheiten in der Bibel einstellen wollen.

Lass uns aus den Passionserzählungen lernen, dass du in Jesus unsere Wege bis zum bitteren Ende mitgegangen bist, dass wir in allen Menschen, die in die Nachfolge Jesu treten, deinen Geist ahnen können, dass du nicht von uns scheiden wirst, wenn wir einmal scheiden sollen. AMEN 


Gudrun Kuhn, Nürnberg
Wochenrückblick

18. Februar 2024

Ach Gott, die Fastenzeit ist ja nicht so meins. / Und auch dieses Jahr wollte ich der “am Aschermittwoch ist alles vorbei”-Stimmung ein trotzig “NÖ!” entgegen blöken. / NÖ, es ist ja eben nicht alles vorbei! Zumindest nicht die Kriege, der Hass, der Antisemitismus, der Hunger, der Klimawandel….  / Es verstummen schlicht die ausgelassenen Lieder, wir lösen uns aus den schunkelnden Umarmungen und unsere Narrenkostüme ziehen für die nächsten Monate auf den Dachboden.  / NÖ, Gott, ich will nicht fasten! Ich will die Fülle und Buntheit des Lebens - Für jede und jeden! Ich will, dass Frieden, Freude, Liebe, Freundschaft, Verständnis und Versöhnung auf die Menschen hinabfallen wie süße Kamelle. / Ich will, dass wir einander in unserer unkostümierten Vielfalt bewundern und akzeptieren. / Ich will, dass wir uns in den Arm nehmen und die Liebe besingen. / Mit einem trotzigen “NÖ” im Herzen starte ich also in diese Tage und rufe dir sehnsüchtig zu: „Wirf reichlich Segen!“


Carolin Springer, Leer
17. Februar 2024

Nawalny

Zu Tode gefroren / Wer steht für ihn auf  / Wir stehen auf / Wir stecken die Wärmekissen aus / Und treten hinaus ins Gefrorene / Es trifft uns hart bis auf die Knochen / Wir schlottern in Ohnmacht / Und sind gleichwohl mächtig / Weil wir gemeinsam das Aufstehen wagen / Den Aufstand der Menschen / Gegen Unmenschen / Den Aufstand des Lächelns / Im Land gefrorener Ohren / Höre uns Gott / Schenk uns heisse Zungen / Für Gerechtigkeit / Und friere unsere Angst ein / Im Eisschkrank der Hölle 


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
16. Februar 2024

Gott des Himmels und der Erde! / Wir danken dir, / dass du mitten in der Zeit der Welt / diesen Tag für uns gemacht hast.

Wir danken dir, / dass du uns an ihm erinnerst, / wie freundlich du uns rufst / und wie du uns an der Ruhe teilgibst, / die Leib und Seele erfrischt. / Dein Wort hat die Welt geschaffen. / Mit deinem Wort erhältst du uns. / Von deinem Wort leben wir.

Vor dir breiten wir aus, / wodurch wir dich vergessen, / was uns erschreckt, / wo wir meinen, uns sei Unrecht geschehen, / und wo wir Unrecht an anderen getan haben.

Lass uns Abstand gewinnen von dem, / was hinter uns liegt, / und neues Vertrauen zu dir fassen. / Überströme uns mit deinem heiligen, / heilmachenden Geist. Amen.


RefLit
15. Februar 2024 Gott, bewahre uns vor Überheblichkeit und davor, allzu sehr in den Kategorien der Macht zu denken. / Lass uns erkennen, dass vor dir alle Menschen gleich sind, gleich, ob sie in ihrem Leben Großes vollbringen oder nur ein ‚normales‘ Leben führen. / Richte unser aller Handeln nach diesem liebevollen Menschenbild aus. 
Georg Rieger, Nürnberg
14. Februar 2024

Stories 

Lord Jesus, you told great stories / they helped people make sense of their lives / they revealed God in Ordinary things / they encouraged and changed people.

Make us more ready to share our stories / give us words where we are tongue-tied / confidence to know our stories matter / tact to know the right place to tell them. / Also, most importantly, make us ready to listen.


The Iona Community
13. Februar 2024 Du kannst das nicht  / Du kannst dich nicht freuen  / Deine Freude ist verstummt  / Deine Hoffnung im Loch  / Dein Gott ist tot  / Das tut mir weh  / Du das schmerzt  / Was immer ich sage  / Es kommt bei dir nicht an  / Das ist dein Recht  / Meine Hoffnung ist  / Das ich in dir Erinnerung wecke  / Sehnsucht antippe nach etwas anderem  / Was du nicht fühlen kannst aber fühlen möchtest  / Das ist der Anfang  / So fängt Gott an  / Ich sage Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
12. Februar 2024 Lieber Gott, bitte mach, daß es bald nur noch umweltfreundliche Autos gibt, sonst gibt es bald niemanden mehr auf der Welt. Amen.
Nicola, Fellbach-Oeffingen
aus: Regine Schindler "Was Kinder von Gott erwarten"
11. Februar 2024 Barmherziger Gott, / Nicht nur Feinde von außen bedrohen uns, / der schlimmste Feind / verbirgt sich manchmal in unserem Innern, / flüstert uns Angst ein, / untergräbt unser Selbstbewußtsein, / und verbietet uns die Sehnsucht nach Glück. / Du bist nichts wert, / macht er uns glauben, / du kannst nichts, / du taugst nichts, / du hast kein Recht, / stolz zu sein auf deine Erfolge. / Mit vielen Stimmen / redet er uns unsere Lebensfreude kaputt, / und fromme Sprüche benutzt er gerne, / um unsere Seele niederzuhalten. / Gott, wir sind diesem Feind so wenig gewachsen! / Wir schaffen oft nicht einmal, / ihn zu enttarnen, / geschweige denn, / ihn zu besiegen. / Bis in die Träume verfolgt er uns, / und selbst in Augenblicken des Glücks / gelingt es ihm manchmal, / uns zu überfallen. / Gnädiger Gott, wir bitten dich: / befrei uns aus seinem Würgegriff. / Lass unsere Seele aufatmen / unter deinem Zuspruch. / Denn du sagst doch ja zu uns. / Dir sind wir recht / auch mit unseren Schwächen, / du vergibst uns unsere Schuld, / damit wir leben können / aufrecht und frei. / Gott, stärke uns / durch dein Erbarmen.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

10. Februar 2024

Ach, Ewiger, so viel Gewalt und Zerstörung, Bosheit und Lüge, Ungerechtigkeit, Krankheit und Verzweiflung. / Und ich dazwischen, so klein und machtlos und in viel zu viel doch gar nicht so viel besser. / / Aber du bleibst geduldig und treu, reich über alle, die zu dir rufen. Du schenkst mir jeden neuen Tag mit seinem Licht, das Licht deines Wortes und deiner Liebe. Und einiges hast du mir in meine Hände gelegt, Mittel und Wege, Rechte und Möglichkeiten. / / Lass mich erkennen, wo das Wenige, das ich tun kann, viel ist. Weil es für einen Menschen oder mehrere wirklich etwas ändert. Und gib mir den Mut und die Kraft, das dann auch zu tun. / / Das bitte ich durch Jesus Christus. Amen


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
9. Februar 2024 Danke, Gott, danke für alles, was du uns gegeben hast, danke für die Gaben, danke für die Talente, Danke für all das Können und all die Künste. Danke für all die Menschen, die ihre Gaben anderen zugutekommen lassen. / Wir bitten dich heute besonders für die Ängstlichen und die Bequemen. / Den Ängstlichen mach Mut, dass sie sich was trauen. Lass gelingen, was sie sich vorgenommen haben, damit sie den Mut nicht gleich wieder verlieren. Stärke ihr Selbstvertrauen und das Vertrauen in Dich. Lass sie Menschen finden, die so gnädig sind, wie du es bist. / Den Bequemen rede ins Gewissen. Sie sollen ihr Glück finden. Aber sie sollen in der Verantwortung für andere noch mehr Glück finden als im Bei-und-für-sich-Sein. / Mach allen, die Verantwortung übernehmen können, Lust, dass sie es auch tun: In den Schulen, in den Parteien und Parlamenten, in der Wirtschaft und in den Gewerkschaften, in den Vereinen und in der Kirche. Amen 
Jürgen Kaiser, Berlin
8. Februar 2024 Aus der Tiefe rufe ich / Hört mich jemand? / Oder ist mein Schreien umsonst? // Aus der Tiefe rufe ich, / Wo bist du, Gott? / Aus der Tiefe rufe ich, / Hast du Ohren, mich zu hören? / Aus der Tiefe rufe ich / Aus den Abgründen meines Lebens / Es ist nicht alles gut, was ich getan habe / Es ist nicht alles gut, was mir zugestoßen ist. / Bist du es Gott, der dieses krumme Leben gerade macht? / Bist du es, der mir einst alle Fragen beantworten wird? / Bist du die Güte selbst? / Aus der Tiefe rufe ich / Ich warte so sehr auf eine Antwort / Wie jemand, der die ganze Nacht durchwacht hat. / Und ich höre von ferne die Stimmen meiner Vorfahren aus Abrahams und Sarahs Schoß. / Ja, mit ihnen allen werde ich aus der Tiefe aufgehoben werden / Und bei Dir, Gott, aufgehoben sein.
Gudrun Kuhn, Nürnberg
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