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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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Täglich finden Sie in dieser Rubrik ein Gebet, das auch in der from... App zu finden ist.

7. Februar 2024 Jesus, Freund der Armen. Gott sei Dank bist Du geboren. / Dein Leben im Gespräch zu bedenken, befreit zu mehr Menschlichkeit. / Lass nicht zu, dass wir wie Maschinen werden. Hilf uns die enormen Verstrickungen lösen. / Nimm die Angst weg. Schenke uns ein Selbstbewusstsein, das Andere leben lässt. / Damit wir durch einander neu verstehen lernen, zusammen die Eine Welt zu bewohnen. / Gib uns auch Mut zu streiten. Fair und offen – im Vertrauen, dass Du hilfst, / dort wo wir nicht weiterkommen.
Kathrin Rehmat, Zürich
6. Februar 2024 Gott, das Leben ist vielfältig. Das wird jeden Tag aufs Neue deutlich. Mal geht es gut, mal weniger. Wir danken dir für die Menschen, die um uns sind; Menschen, die uns vertrauen, und auf die wir uns verlassen können; die sich mit uns freuen und die mit uns traurig sind; die uns ermutigen und trösten. Amen.
Selma Dorn, Stuttgart
5. Februar 2024 Gott, du Veränderer, du bist keine Statue, sondern immer in Bewegung. Und du hältst auch uns auf Trab. Immer wieder erleben wir dich aus anderen Perspektiven, immer wieder bist du eine Herausforderung für uns. Wir bitten dich, dass Du uns für die Veränderungen stark machst, die nötig sind, damit es allen Menschen gut geht – egal wo auf der Welt sie leben. 
Georg Rieger, Nürnberg
4. Februar 2024 Barmherziger Gott, / manchmal sind wir gefangen in unseren Gedanken, / kommen von unserem Ärger nicht los, / grübeln über Belanglosigkeiten, / und machen Pläne, / anstatt auf dein Wort zu hören. / Lass nicht zu, / dass wir uns auf Dauer / deiner Stimme verschließen, / die uns herausruft / aus der Enge unseres Denkens. / Löse mit deinem Wort / unsere Blockaden. / Lass uns jetzt ganz bei dir sein, Gott! 
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

3. Februar 2024

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist,  / das neue Jahr ist einen Monat alt. Aber anstatt zu klagen. / wie schnell die Zeit vergeht, wie lange zurück bereits Weihnachten und Jahreswende liegen, / wie sehr uns schon wieder der Alltag gefangen nimmt, / sind wir stille vor Dir. / Auch das neue Jahr wird nicht aus Deiner Hand fallen. / Auch die nächsten elf Monate werden das nicht tun. / Durch Sorgen und durch Grämen werden wir unserem Leben nichts / hinzugewinnen. / Darum lass unser Herz nicht eng sein, sondern weit. / Vielleicht werden wir ja überrascht. / Vielleicht treffen Regierung und Opposition das Richtige. / Vielleicht schweigt der Bundestag wie beim Gedenktag für die Opfer des National- / sozialismus häufiger und hört auf die Erfahrungen der Menschen. / Vielleicht macht die EU das auch. / Vielleicht gibt es im Nahen Osten eine Perspektive ohne Terror und Krieg. / Vielleicht stürzt der eine oder andere Tyrann. / Vielleicht erkennen noch mehr Menschen, was eine offene Gesellschaft wert ist. / Vielleicht sind sie darum umso sorgsamer im Umgang miteinander. / Vielleicht gibt es wieder mehr Menschen mit Weitsicht. / Vielleicht findet Deine Kirche Worte, die Glauben wecken. / Vielleicht ist Deine Güte jeden Morgen neu. / Nein: nicht vielleicht. Sie ist es. / Und dafür loben wir Dich. / Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
2. Februar 2024 Fluchtweg / Flüchten so weit wie möglich / Im Kopf der Traum / Es gibt Heimat es gibt Arbeit es gibt ein Zuhause es gibt Essen und Kleider / Die Fluchtroute ist aufgezeichnet / Das Geld aufgebracht / Die Angst hockt tief / Die Hoffnung fliegt hoch / Die Beine zappeln / Ich muss es schaffen / Gott / Behüte mich auf dieser Reise ins Ungewisse / Sie haben mir den Segen gegeben / Mutter Vater Grossmutter Tanten Onkel / Sei gesegnet und lass von dir hören / Nun sitze ich im Boot mit vielen anderen / Es ist eng / Schaffe mir weiten Raum wo alle Platz haben werden  / Alle die mir lieb sind / Schaffe uns sicher hinüber ans andere Ufer / Amen
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
1. Februar 2024

Großer und ewiger Gott, / Vater von uns allen in den Himmeln, / wir sehnen uns nach einer gerechten Welt, / nach einem Ende von Krieg und Gewalt, / nach Frieden, der den Namen verdient.

Du hast uns Hoffnung gemacht, großer Gott. / Wie die Jungfrau zum Kind kam diese Hoffnung zu uns.

Dir verdanken wir unsere Sehnsucht. / Du bist es, den wir suchen.

Komm zu uns. / Sende Deinen Geist, / der die Brücke schlägt / von Dir zu uns / von uns zu Dir / und zwischen uns Menschen, / die wir, zerrissen und getrennt voneinander, / einander zu Wölfen werden.

Komm zu uns. / Sprich Dein Wort, / dass unsere Herzen erreicht / und unseren Geist belebt, / dass wir Deine Kinder werden / und bleiben. / Amen


Jochen Denker, Ronsdorf
31. Januar 2024 Gott, du guter Hirte! / Du suchst mich, wenn ich mich verirrt habe. Du suchst mich, wenn ich mich entfernt habe von dir. Viel mehr, als ich dich suche, suchst du mich. / Und: Du findest mich. Ich gehe nicht verloren. Ich bitte dich: Suche weiter! / Suche mich hier und heute, und morgen und in fernen Zeiten. Ich will mich von dir finden lassen, wo immer ich bin. / Und: Nimm mich mit auf der Suche nach den Verlorenen. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
30. Januar 2024 Barmherziger Gott, du kennst uns und weißt um unsere Schwächen und unsere Mutlosigkeit. Gib uns Kraft und deinen Geist, der uns zu mutigen Menschen macht. Schenke uns aber auch die Einsicht, dass wir nicht alles schaffen können.  
Georg Rieger, Nürnberg
29. Januar 2024 Gott, in letzter Zeit fällt mir das Beten schwer. Ich habe Angst. Ich habe Angst, das reiche Leben, das ich habe, als zu selbstverständlich anzusehen. Ich habe Angst, nicht genug zu tun, um zu bewahren, was da ist. Es ist verzwickt. Hilf mir, Gott. Hilf mir, damit ich zur Hilfe werde. Amen. 
Selma Dorn, Stuttgart
28. Januar 2024 Gnädiger Gott, / du hast dem Leben vieler Menschen / eine neue Wendung gegeben, / hast verborgene Talente geweckt / und ungeahnte Kräfte erschlossen. / Wir glauben manchmal, / wir seien am Ende, / alles sei für uns gelaufen, / es gäbe nichts mehr zu erwarten. / Wenn wir uns aufgeben, / gib du uns nicht auf. / Hilf uns, / uns selbst neu zu entdecken / im Licht deiner herrlichen Güte.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

27. Januar 2024

Danke, Gott, für die Hoffnung, die in diesen Tagen keimt! Es tut gut, zwischen vielen Menschen zu stehen, die bösen Ideen etwas entgegensetzen. Nun wäre es schön, wenn noch mehr daraus wird.

Gib uns Mut, Gott, dass wir im Alltag Haltung zeigen; dass wir uns widersprechen trauen, wenn scheinbar beiläufig verächtlich über Menschen gesprochen wird. Lass uns geduldig diskutieren, aber auch deutlich Grenzen aufzeigen.

Lass uns aber auch nicht nur reden, sondern etwas für die Menschen tun, die in unsere Gesellschaft integriert werden wollen.

Zeig uns Möglichkeiten, Gott, wie wir uns in die Politik einmischen und daran mitarbeiten können, dass unsere Demokratie lebendig bleibt. Lass die Hoffnung weiterwachsen, Gott! Amen 


Georg Rieger, Nürnberg
26. Januar 2024 Ach Gott – wie schnell hat uns der Alltag wieder im Griff. Wo sind all die guten Vorsätze für das neue Jahr geblieben? Wohin sind meine Hoffnungen auf Veränderung verschwunden? Bitte lass die Sehnsucht in mir nicht aufhören! Bitte hilf mir, nicht alles hinzunehmen, was so ist und bleibt wie immer! Bitte sei du mein ständiger Neuanfang! AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
25. Januar 2024 Gott, Ewiger! / Mose hat Dich gesehen. Wir sehen dich nicht. Aber wir hören dich. Deine Weisungen legst Du uns ans Herz. / Und wenn das Herz hart geworden ist und verschlossen oder ängstlich und blass, wenn es kalt geworden ist und blutleer oder vergiftet und böse - dann, barmherziger, gütiger Gott - dann verzeih uns und gib uns ein neuen Herz, ein besseres, ein weicheres, ein reines, das dir gehört. / Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
24. Januar 2024 Herr, / eine weitere Woche ist vergangen, / in der die Welt uns in Atem gehalten hat: / die vielen Eindrücke aus der Stadt oder unserer Umgebung; / die unterschiedlichen Gedanken, / ob in einem Gewirr von Stimmen / oder allein und zurückgezogen. / Jetzt bin ich hier und kann Luft holen, / kann meine Gedanken bündeln, / kann zu mir kommen. / Bei dir bleibt die Zeit für einen Augenblick stehen. / Begleite mich auch in diesem zeitlosen Augenblick. / Amen.
Selma Dorn, Stuttgart
23. Januar 2024

Mühselig und beladen kommen wir zu dir, Jesus. In der Hoffnung, dass du uns geben kannst, dass du uns gibst, was wir brauchen. Ausruhen, zur Ruhe kommen in deiner Nähe. Nicht wieder sofort in die Geschäftigkeit flüchten. Einfach mal still werden und auf dich hören. Die vielen Fragen, die uns bedrängen, in die Ecke stellen. In deiner Nähe erkennen, was wirklich wichtig ist, was notwendig ist. In Partnerschaft und Familie, in Beruf und Nachbarschaft.

Wir wollen raus aus dieser Geisterbahn, in der hinter jeder Kurve garantiert ein neues Gespenst lauert. Müde sind wir und leid das Kriegsgeschrei, die Bosheit, die Hoffnungslosigkeit.

Ströme lebendigen Wassers hast du versprochen. Gib uns davon. Und vom Brot des Lebens. Richte uns auf, gib uns neue Kraft und immer wieder deinen Geist, damit wir zu kleinen Leuchttürmen werden und zum Salz in der Suppe. Damit wir alle wieder Geschmack finden am Leben, an all der Schönheit in deiner Schöpfung. Segne uns dieses neue Jahr. Amen 


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
22. Januar 2024 Albtraum  / Immer wieder   / Es öffnen sich nachts die Schleusen  / Der Dreck spült mich fort  / Füllt meine Ohren   / Wickelt mich in Schlamm  / Ich bin wehrlos  / In Todes Gefahr  / Ich verliere mich in grenzenloser Angst  / Mein Mund gestopft mit Kot  / Mein tonloser Schrei  / Ich schrecke auf   / Die Nacht döst vor sich hin  / Ich soll schlafen  / In deiner Obhut  / Gott  / Sei mein Nahebeimir mein Untermir mein Inmir  / Meine Macht bist du  / Schliess die Schleusen der Unterwelt  / Lass es ruhig werden  / Gib mir den Atem des Tiefschlafs  / Ich erhole mich  / Amen / 
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
21. Januar 2024

Gott, Freund des Lebens, / wir wenden uns an dich / mit unserem ohnmächtigen Entsetzen über die Lage in Gaza. / Wir sehen die Bilder maßloser Zerstörung. / Hungernde Kinder warten auf Brot. / Frauen mit leeren Augen blicken aus ihrem zerstörten Zuhause. / Und überall kleine und große Bündel von Toten, / in weiße Leichentücher gehüllt. / Kein Ort ist mehr sicher. / Überall lauert der Tod. / Gott, wie unendlich traurig ist die Lage in Gaza!

Wir wollen aber auch das Leid nicht vergessen, / das der Terror in Israel verursacht hat. / Auch dort trauern Menschen um ihre Liebsten, / die bestialisch ermordet wurden. / Immer noch bangen sie um das Schicksal der Geiseln / in der Hand der gnadenlosen Hamas. / Und jeden Tag beklagen sie den Tod ihrer jungen Soldaten, / die lieber feiern als töten würden. / Nichts ist mehr sicher, / auch in Israel. /  / Gott, du siehst doch auf beiden Seiten: / Der Preis des Terrors ist so hoch! / So viele Opfer! / So viele Wunden! / So viele Traumata! / Wir wollen uns nicht damit abfinden, / dass dieses Leid immer so weitergeht. / Wir wollen dem Terror nicht den Triumph lassen, / auch uns mit Hass anzustecken. / Zeige doch Wege, / die Feindschaft zwischen beiden Völkern zu heilen / und Frieden zu finden / für Israel und Palästina.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

20. Januar 2024

Lebendiger Gott! / / Es tut gut, / dass Tausende an vielen Orten sich versammeln, / und gegen den menschenverachtenden Ungeist unserer Tage / ein Zeichen des Zusammenhalts setzen. / / Verbinde uns! / Stärke uns! / Ermutige uns! / Lass uns wachsam sein! / / Schenke dem Samen des Miteinanders Früchte / gegen Angst und Unzufriedenheit, / gegen Gleichgültigkeit und Rassismus, / die unsere Gesellschaft auseinanderzureißen drohen. / / Amen!


Simon Froben, Bayreuth
19. Januar 2024 Gott, du weißt um die Ungerechtigkeiten – auch die, die wir gar nicht sehen. Gib uns das richtige Verständnis von deiner Gerechtigkeit, die mehr ist als man mit Geld ausgleichen kann. / Lass uns die Welt mit anderen Augen sehen, als eine Gemeinschaft und nicht als konkurrierende Länder und Kulturen.
Georg Rieger, Nürnberg
18. Januar 2024 Gott – wie schwer ist es doch, das rechte Maß zu finden. Zu viel Genuss und Vergnügen macht uns ein schlechtes Gewissen, wenn wir an Arme und Einsame denken. Zu wenig Genuss und Vergnügen macht uns bitter und selbstgerecht. Zeige uns den richtigen Weg, wie wir für andere und für uns selbst sorgen können. Lass uns deine Gaben genießen, ohne gierig und rücksichtslos zu sein. AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
17. Januar 2024

Morgengebet

Du Gott des Lichts, wir preisen dich, / der du der Morgen bist und der Abend, / der Anfang und das Ende der Welt.

Wir danken dir für die Ruhe der Nacht / und das Licht eines neuen Tages. / Von dir kommt alles, was geschieht.

Du lebendige Kraft, / gib deine Kraft uns, damit wir erwachen. / Du alles umfassende Weisheit, / lehre uns verstehen, wohin unser Weg führen soll.

Du schaffst Freude in den Traurigen, / Trost in den Schwermütigen, / Klarheit in den Verwirrten, / Lebenskraft in den Schwachen. / Schaffe Licht auch in uns / in der Frühe deines Tages. Amen.


RefLit
16. Januar 2024

Kind, dreimal süßes Kind! in was bedrängten Nöten / Bricht dein Geburts-Tag ein! Der Engel-Scharen Macht / Bejauchzet deine Kripp und singt bei stiller Nacht; / Die Hirten preisen dich mit hellgestimmten / Flöten. Ach, um mich klingt der Hall der rasenden Trompeten, / der rauhe Pauken-Klang, der Büchsen Donner kracht. / Du schläfst; der tolle Grimm der schnellen Zwietracht wacht / Und dräut mit Stahl und Schwert und Flamm und Haß und Töten. / O Friede-Fürst! Lach uns aus deinen Windeln an! / Daß mein bestürztes Herz, das nichts als seufzen kann, / Dir auch ein Freuden-Lied, o Sohn der Jungfrau! bringe. / Doch wenn ich, Gott! Durch dich mit Gott in Frieden steh, / So kann ich fröhlich sein, ob auch die Welt vergeh, / Indem du in mir ruhst. O Kind! mein Wunsch gelinge!  (Andreas Gryphius)

Kind / Dreimal süsses Kind / In was bedrängten Nöten bricht dein Geburtstag ein / O Gott / Im 30 jährigen Krieg (1618 – 1648) von Gryphius ausgerufen / Und immer noch rufen wir / Die Nöte wachsen in den Himmel / Wir reden davon und beklagen uns / Was tun wir  / Wir erkennen, dass wir uns hilflos fühlen / Ohnmächtig / Entwaffnet / Wir erschrecken ob der Drohungen der hoch gerüsteten Mächte / O Friedefürst  / Lach uns aus deinen Windeln an / Dass mein bestürztes Herz / Das nichts als seufzen kann / Kind  / Dir auch ein Freudenlied singe / O Kind / Mein Wunsch gelinge mein Wusch gelinge mein Wunsch gelinge


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
15. Januar 2024 Gott, an diesem dunkeln Januarmorgen mach mich dankbar. / Hilf mir, im Herzen und im Kopf, alles aufzulisten, was mir Freude macht, was Farbe ins Leben bringt, was das Herz erwärmt. / Führe mir vor Augen die vielen Zeiten in meinem Leben, / in denen etwas gerade noch gut ging. / Der Unfall wurde abgewendet. / Die Krankheit führte nicht zum Tod. / Der andere hat mir vergeben. / Ich konnte mich versöhnen. / Danke für jeden Menschen, der etwas in mein Leben hineingegeben hat, / der an mich geglaubt hat. / Gott, an diesem dunklen Januarmorgen mach mich dankbar. / Amen / 
Catherine McMillan, Schweiz
14. Januar 2024

Du treuer Gott, / wir danken dir, / dass du durch Jesus noch einmal bekräftigst, / was du Abraham verheißen hast. / Wir zweifeln manchmal an deiner Treue, / haben Angst, du könntest uns vielleicht übersehen / oder schon längst vergessen haben / mit unseren Sorgen. / Gott, hilf uns im Gedenken an Abraham hoffen zu lernen / auch da, wo nach menschlichem Ermessen / kein Grund zur Hoffnung mehr besteht. / Präge uns deine Verlässlichkeit ein, / wenn wir uns verlassen glauben. / Mach uns mit allen Nachkommen Abrahams / zu Zeugen deiner Barmherzigkeit und Güte / und lass Gerechtigkeit und Frieden wachsen auf der ganzen Erde.

Gott, Freundin des Lebens, / wir danken dir für alles Glück, / das du uns geschenkt hast. / Viele von uns können sagen: / Du hast uns von Kindheit an umgeben mit Menschen, / die uns mit Liebe begegnet sind, / die uns Raum gaben / uns zu entfalten, / Zeit, unsere Sorgen anzuhören, / und die ein Herz hatten / auch für unsere Fehler und Schwächen. / Bis heute genießen wir Freundschaft und Liebe / und viele sind dankbar, eine Familie zu haben. / Gott lass uns in allem Glück, das uns widerfährt, / Spuren deiner Güte erkennen / und daraus in Zeiten von Verlust und Trauer / die Hoffnung schöpfen, / dass du weiter Gutes mit uns vorhast.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
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