from...BildBibelPsalmWortklaubereiChronikGebetImpulsAbgedrehtProvokationImpressum und Archiv
weiter ...

Gebet

Tagesaktuelles Gebet

© Pixabay

Täglich finden Sie in dieser Rubrik ein Gebet, das auch in der from... App zu finden ist.

Wochenrückblick

12. November 2022

Manchmal geht es mir zu schnell, / ist zu viel los in zu kurzer Zeit. / Zu viel zu erinnern, erleben, erspüren. / Zu viel zu erzählen, bedenken und feiern. / Ich schleiche hinterher. Schleiche mit den vergangenen Tagen im Herzen durch die Zeit. /  / Noch mal die Ereignisse des 9. November erinnern. / Noch mal die Martinilieder und das Kinderlachen hören. / Noch mal der Hand der Sterbenden in meiner nachspüren. / Gott, hilfst du mir dabei, mein Tempo zu finden? / Manchmal geht es mit zu schnell, / ist zu viel los in zu kurzer Zeit.


Carolin Springer, Leer
11. November 2022 Ewiger Gott, / Birg uns im Mantel deiner Liebe, / wenn uns kalt wird von innen her, / wenn Trauer und Trostlosigkeit über uns herfallen / und alles nur noch sinnlos erscheint. / Gewähre uns Zuflucht, / wenn wir nur noch darüber grübeln / was wir versäumt / oder falsch gemacht haben, / und wenn uns die Wehmut / über unausgelebte Träume einholt. / Halt uns fest, du starker Gott, / wenn der Boden unter uns wankt / und unsere Lebensentwürfe zerbrechen, / wenn wir erkennen, wie hohl vieles ist, / was wir darstellen und behaupten, / oder wenn uns das Ziel unseres Daseins verschwimmt. / Gott, mit der Verworrenheit unserer Gefühle, / mit Fragen und Zweifeln / flüchten wir uns zu dir. / Herr, erbarme dich über uns! Amen.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
10. November 2022

Gott – schöpferisch und zukunftsoffen / Du bist Ursprung der Welt und in ihr am Werk / Lass uns nicht verzweifeln über dem, was noch nicht vollkommen ist / Lass uns nicht an dir zweifeln, weil wir so vieles nicht verstehen können.

Gott – in Jesus erkennbar  / Du bist das Reich, das nahe herbeigekommen ist / Lass uns nicht verzweifeln über dem, was uns im Mitwirken misslingt / Lass uns nicht an dir zweifeln, weil noch nicht alle Tränen getrocknet sind.

Gott – wirkende Geistkraft / Du durchwehst Zeit und Raum  / Lass uns nicht verzweifeln über dem, was unveränderbar scheint / Lass uns nicht an dir zweifeln, weil wir so oft nur Rückschritte in Krieg und Barbarei erleben /  / Werde und bleibe DU unser Trost im Leben und im Sterben.


Gudrun Kuhn, Nürnberg
9. November 2022 Lieber Gott, / ich danke dir, dass du mich auf meiner Wanderung durchs Leben begleitest.  / Dass du mich auf Dinge aufmerksam machst, die schief laufen. / Dass du mir die Gelegenheit gibst, mich selbst zu erkennen. / Dass du mir Auswege zeigst aus Situationen, die mir ausweglos erscheinen.
Georg Rieger, Nürnberg
8. November 2022 Du freie-gerechte-liebende-Göttin / Du sorgender Vatergott-Retter-in Not / Unser Mund kann dich nicht fassen / Unsere Zunge stolpert über deinen Namen / Du bist Die-du-bist Der-du-bist / Wir hoffen / Dass du da bist und bleibst / Licht auf unsere Wege wirfst / Wir finden dich du findest uns / Wir schluchzen auf atmen auf / Es löst sich auf was uns fertig machen will / Unsere Angst / Wir sind angekommen / Bei dir / O Gott
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
7. November 2022

Barmherziger Gott,  / Herr der Heerscharen und Herrscher über alle Mächte und Gewalten  / im Himmel und auf Erden.

Wir hatten uns eingerichtet und fanden das alles total normal:  / der Strom kommt aus der Steckdose,  / das Gas zum Heizen aus der Leitung,  / das Benzin gluckert in den Tank. / Und die Regale im Supermarkt sind sowieso immer gut gefüllt. / Wir hatten den Eindruck: / die Mächte der Finsternis sind gebannt, wenigstens in Europa. / Und jetzt: Apokalypse Now.

Vielleicht willst du ja nur unsere Blindheit heilen,  / den Nebel lüften, / den die Gottvergessenheit unserer Tage über uns gelegt hat? /  / Eile uns zur Hilfe HERR! / Den Frauen im Iran, die den Aufbruch wagen  / und dafür buchstäblich ihr Leben aufs Spiel setzen; / den in Afghanistan vergessenen; / den Menschen in den Regierungen und Ministerien, / die übermenschliche Kräfte brauchen  / auf der Suche nach Antwort auf die Herausforderungen; / den Menschen, die dem Kriegsterror ausgesetzt sind. / in Äthiopien, in der Ukraine, im Jemen.

Wir bitten dich für deine Kirche HERR! / die ist so sehr mit sich selbst beschäftigt. / Licht sollen wir sein, Leuchttürme / und wie Wasserstellen für die Lebensdurstigen, / Lazarett für die, die Heilung suchen.

Wir trauen deinen Verheißungen: / Menschliche Macht und Willkür werden nicht das letzte Wort haben, / du wirst den Gewalttätern ihr morden und zerstören  / nicht einfach durchgehen lassen. / wir glauben HERR, hilf unserem Kleinglauben. / Amen.


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
6. November 2022 Wie schwer ist’s, auszulernen, / Was hier auf Erden ist / Im Nahen und im Fernen, / Was ihr Gelehrten wisst. / Doch ist nicht auszugründen, / Wie schwer die Schule fällt, / Das edle Nichts zu finden, / Das Nichts, das Gott erwählt.
Liederschatz 1954,1
Wochenrückblick

5. November 2022

Gott meines Lebens, // Novembertage. Wenig Licht. Viele Fragen, Traurigkeiten, Schreckensnachrichten, Erwartungen, Herausforderungen. // Du hast mir dein Wort gegeben, das Wort deiner Liebe und Treue./ Gib es mir immer wieder für mein müdes Herz, meinen kleinen Mut, meine fast verschwundene Hoffnung. Gib es mir auch zum Weitersagen für die anderen nah und fern. / Und am Ende dieser Novembertage lass ich schon jetzt das Adventslicht sehen, das Licht deiner Liebe und Treue. Für Herz und Mut und Hoffnung. / Amen.


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
4. November 2022 Allmächtig / Mein Gott / Allmächtig  / Ich erschrecke / Die ganze Verantwortung für alles  / Liegt auf dir / Wenn du nur wolltest du könntest das Leid wegzaubern / Die Ungerechtigkeit ins Lot bringen / Allen gerecht werden / Sonne wo Sonne nötig / Regen wo Wasser das Land netzen soll / Krankheit verhindern / Den Tod besiegen aber richtig / O Gott / Ob so ein Leben Leben wär / Lass ab / Bleib mächtig in der Liebe / Lass uns zusammen Wege finden / Verantwortung teilen / 
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
3. November 2022 Ewiger Gott, Herr der Zeit, Gott vor allem Anfang, nach jedem Ende, Gott im Hier und Jetzt, Herr von Tod und Leben. / / Halte die Zeit in deiner Hand, halte sie fest, dass sie dir – wenigstens dir - nicht zerrinnt, deine Ewigkeit. / / Wir säen tausend Tränen auf das Feld der Welt. Und du sagst, wir werden Freude ernten, hundertfach? / / Davon lass mich träumen, ewiger Gott, dahin lass mich lachen, lieber Gott, davon lass mich reden, heiliger Gott, durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und waltet von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen
Jürgen Kaiser, Berlin
2. November 2022 Du treuer Gott, / wir danken dir, / dass du unsere Kirche / trotz ihres Versagens / bis heute erhältst. / In deiner Gnade liegt ihre Zukunft. /  / Wir sind oft bekümmert, / dass selbst Menschen aus der eignen Familie / keinen Zugang zum Glauben finden. / Wir machen uns Sorgen, / was aus unserer kleinen Zahl wird. / Wir fühlen uns ohnmächtig / gegenüber dem Bedeutungsschwund / christlicher Werte. /  / Gott, belebe deine Gemeinden, / stärke unseren Zusammenhalt, / Lass uns aus deinen Zusagen / Zuversicht schöpfen, / und bewahre deiner Kirche die Treue.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
1. November 2022 Gott, du Schöpfer unseres Lebens, du bist der Anfang unseres Daseins und schenkst uns jeden Tag, was wir zum Leben brauchen. Und wenn uns etwas fehlt, dann bist du da, dass wir uns beschweren können.  Wir bitten Dich, dass du die Not von Menschen linderst und dafür sorgst, dass die nötigen Güter gleichmäßiger verteilt sind.
Georg Rieger, Nürnberg
31. Oktober 2022

Gott – so unendlich fern / wir vermissen dich sehr / in unserem kläglichen Glaubensleben / in unserer von Kriegen und Ungerechtigkeit gepeinigten Welt

Gott – so unendlich notwendig / Wir brauchen dich sehr / für die Verbitterten und Depressiven / für die Chancenlosen und Angstgeplagten / für die, die an der Welt zu verzweifeln drohen / für uns alle …

Gott – Zuversicht unserer Mütter und Väter im Glauben / Lass uns nicht aufhören, Unglück zu beklagen und Unrecht anzuklagen. / Lass uns nicht aufhören, die Spuren Jesu in der heillosen Gegenwart zu suchen. / Lass uns nicht aufhören, auf Seine heilvolle Zukunft zu hoffen. Amen


Gudrun Kuhn, Nürnberg
30. Oktober 2022 Solche Leute will der König lehren, / Die ein jedes Kind mit Nutzen hören / Und fröhlich wissen, / Dass sie Schüler sind und lernen müssen.
Liederschatz 1950,4
Wochenrückblick

29. Oktober 2022

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist,  / wir drehen uns im Kreise. / Und wir sind müde. / Von anderen Religionen haben wir gehört, / dass das gehen soll: die Götter ermüden. / Bei Dir geht das nicht. / Vor Dir sind wir selber müde. / Denn wir sehen sie einfach nicht: / die Wende zum Guten; / die Politiker, denen wir Wegweisendes zutrauen; / die Kraft, die die Diktatoren in ihre Schranken weist; / die Weisheit im Zusammenleben; / den Glauben, der Berge versetzt. / Das Klimaziel wird verfehlt werden. / Das wundert uns nicht. / Wir können uns ja noch nicht einmal bei der / Zeitumstellung einigen. / Zu viele, die beteiligt sind.  / Zu wenige, die Verantwortung übernehmen. / Die Welt wird zur Wüste werden. / Aber vielleicht ist das nicht das Ende. / Vielleicht gelingt er ja: der Weg durch die Wüste. / Er ist schon einmal gelungen. / Weil Du dabei warst. / Sei das auch diesmal. / Darum bitten wir Dich. / Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
28. Oktober 2022 Gott, du bist grösser / als unser Sorgen und Verstehen, / / darum anvertrauen wir dir, / was war, / und bitten dich für das, was kommt, / / rüste uns / mit deinem Wort / für alles, was wir zu bestehen haben / / durch Jesus Christus. Amen. / 
Walter Wickihalder, Winterthur, Schweiz
27. Oktober 2022

Glück

Ich bin da
Ohne geflügelte Worte
Ohne bunte Gefühle
Ohne Heiligenschein
Ich bin ein Mensch
Ich will nicht viel
Gott
Ich möchte ein wenig Glück
Hie und da
Mich glücklich fühlen
Wo finde ich Glück
Bist du das Glück
Besuche mich
Hie und da


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
26. Oktober 2022 Gnädiger Gott, / wir danken dir für die Erfahrungen / von Vergebung und neuem Anfang. / Oft tun wir uns schwer, / auch nur uns selbst einzugestehen, / dass wir schuldig geworden sind. / Jeder Riss in unserem Selbstbild / macht uns unsicher, / und wir haben Angst, / dass wir durch Fehler und Versagen / in fremden Augen wertlos werden. / Wir schämen uns manchmal auch vor uns selbst! /  / Wie gut tut es da, / wenn wir erleben, / dass wir nicht festgenagelt werden / auf unsere Schuld, / nicht verachtet / für unser Scheitern. / Wie gut tut es, / vertrauen zu dürfen: / Du bist ein Gott, / der vergibt!
Sylvia Bukowski, Wuppertal
25. Oktober 2022 Wo fängt Frieden an? / Wenn der Starke die Kräfte des Schwachen sieht / Wenn der Laute beim Stummen verweilt und begreift was der Stumme meint / Wenn das Leise laut wird, und das Laute still / Wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos und das scheinbar Unwichtige gross / Wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht Geborgenheit, helles Leben verspricht. / Und du zögerst nicht, sondern gehst darauf zu / dann Ja dann, fängt der Frieden an / 
unbekannt
24. Oktober 2022 Gott, ich erwarte etwas von Dir. Halte, was Du versprichst, gib, was Du verheißen hast: Nimm mich mit auf deinen Weg, der mich heraus führt aus der Enge meiner eigenen Mauern in die Weite Deiner Menschlichkeit. Nimm mich mit auf den Weg zu Dir. Amen
Jürgen Kaiser, Berlin
23. Oktober 2022 Merkt’s, ihr Trägen und ihr Matten, / Die ihr Kampf und Mühe scheut: / Suchet nicht die kühlen Schatten, / Denn noch ist’s nicht Schlafenszeit. / Wer sich nicht zum Säen kehret, / Ist am Erntetag verflucht; / Dadurch wird der Herr geehret, / Dass wir bringen viele Frucht.
Liederschatz 1889,2
Wochenrückblick

22. Oktober 2022

Guter Gott! / Immer öfter höre ich von Bekannten, / dass Sie am Ende sind, / sich ausgebrannt fühlen, / den Sinn und die Hoffnung verloren haben. / Auch das Miteinander geht in alledem unter, / Sorgen und Ängste rauben die verbliebene Kraft. / Und ja, Gott, ich verstehe das alles nur zu gut. / Darum bitte ich Dich: / Lass uns nicht auseinanderdriften / in Einsamkeit oder sogar Spaltung. / Lass uns Halt finden im Miteinander, / in gegenseitiger Achtsamkeit und Solidarität, / dass wir uns an die Verheißung erinnern können, / die Du uns allen gegeben hast. / Sei Du selbst mitten unter uns / und schenke uns Zuversicht und neue Lebensfreude. / Amen


Simon Froben, Bayreuth
21. Oktober 2022

Großer, ewigreicher Gott, / zu Dir kommen wir mit unserer Armut, / an Liebe / an Hoffnung / an Glauben – / und bitten Dich: / schenk uns aus Deiner Fülle.

Barmherziger Gott, voller Gnade und Wahrheit bist Du. / Und wir kommen zu Dir / mit unserer Hartherzigkeit / mit unsere Angst, / unseren Lebenslügen – / und bitten um Deinen Geist, / der all diese bösen Gespenster vertreibt.

Liebender Vater von uns allen, / zu Dir kommen wir mit / unserem kleinen Glück / mit unseren Kindern / mit dem Wunder der Liebe, / die wir schenken und empfangen – / und danken Dir für diese guten Gaben.

Komm Du mit Deinem heiligen Geist nun zu uns. / Segne diese Stunde, / in der wir Dir stille halten / und pflanze Dein Wort in unser Herz, / dass es Frucht bringt / zu Deiner Ehre / und uns allen zum Wohl. / Amen 
Jochen Denker, Ronsdorf

20. Oktober 2022 Ich weiss nicht / Wie ich beten soll / Und wen ich meine / Auf verlorenem Posten bin ich / Mit allen Menschen dem Tod geweiht / Harmagedon Untergang / Sie drohen sie spielen sie zeukeln sie zeuseln / Mit der Bombe / Ich habe der Drohung nur ein Kleines entgegenzuhalten / Mein trockenes Kleeblatt im Buch der Hoffnung / Den Satz all so: all so hat Gott die Welt geliebt / Liebst du sie noch? / 
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
19. Oktober 2022 HERR, mein Fels und mein Erlöser. Dir wirklich zu vertrauen, gelingt uns selten. / Wir hetzen durch unsere Stunden und Tage und wundern uns, dass uns die Zeit davonrennt. / Wenigstens einmal am Tag wollen wir zur Ruhe kommen bei Dir. / / Öffne uns die Augen für das, was wirklich wichtig ist. Lehre uns deine Stimme von all den anderen zu unterscheiden. Sprich uns so an, dass wir dich verstehen. /  In deiner Kraft, von deinem Geist begleitet gehen wir in diesen Tag. Bring du selbst zum Blühen, was wir mit Sorgfalt säen. Damit Frucht wächst, die Dir zur Ehre gereicht. / Amen.
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
<< < 1426 - 1450 (3516) > >>