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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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18. Oktober 2022 Gott, / du hast uns Gebote gegeben,  / die unser Leben schützen. / Wir bitten dich: / Gib uns Achtsamkeit für andere, / damit unser Glaube Frucht bringt. / Nimm uns mit in deine Arbeit am Heil der Welt. / Durch Jesus Christus, deinen Sohn, / der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und Leben schenkt allezeit.
RefLit
17. Oktober 2022 Gütiger Gott, wir danken dir für dein Wort und dein Evangelium und wir bitten dich, dass es immer wieder aufs Neue zu einer Kraft wird, die selig macht. Nach diesem Vertrauen sehnen wir uns, wenn das Leben unseren Glauben erschüttert. Amen
Meike Waechter, Berlin
16. Oktober 2022 Wohl dem, der ohne Eigenheit / Sich von des Meisters Händen, / Der nur der Willigkeit gebeut, / Lässt kehren, drehn und wenden; / Wer, wie vom Töpfer sich der Thon, / Lässt bilden und bewegen! / O welches Heil hat der davon, / Welch Wohlsein, welchen Segen!
Liederschatz 1840,2
Wochenrückblick Ich wünsche mir, dass viele mitbeten können. Für die Frauen im Iran will ich dich bitten, Gott. Sie demonstrieren gerade auf den Straßen. Sie sind so mutig. Sie setzen ihr Leben aufs Spiel. Sie sind so voll Hoffnung. / / Ihr Protest soll erfolgreich sein. Die Gewalt soll ein Ende haben. Die Menschen im Iran sollen zueinander finden und sich gegenseitig Freiheit gönnen. Lass den Widerstand sich so formieren, dass etwas Gutes daraus entsteht! / / Lass uns in unserer Aufmerksamkeit nicht nachlassen! Lass uns die Politiker*innen ermutigen, dass sie bei ihrem Protest keine Rücksicht auf ausbleibende Öllieferungen nehmen. Wir müssen jetzt alle wahrhaftig und mutig sein. / / Die Frauen und die Männer im Iran sollen sich nicht alleine gelassen fühlen. Zeig uns die Möglichkeiten, wie wir für sie da sein können. Jetzt sind wir es im Gebet – durch dich, du Schöpfer und Erhalter der Welt. Amen.
Georg Rieger, Nürnberg
14. Oktober 2022 Lieber Gott, bitte hilf mir in der Matheschulaufgabe, denn ich habe den Stoff nicht verstanden. Lieber Gott, bitte hilf auch den Lehrern, dass sie nicht alles so ernst nehmen sollen, was wir sagen. Amen (Barbara, Nürnberg 12 J.)
aus: Regine Schindler "Was Kinder von Gott erwarten"
13. Oktober 2022 Gnädiger Gott, / manche biblischen Worte / sind zu groß, / um sie für uns nachzusprechen. / Unser Glaube droht oft zu zerbrechen / an der Macht der Tatsachen, / viele Probleme durchschauen wir nicht / und ratlos stehen wir oft / vor dem Ausmaß von Gewalt und Leid. / Wir gehören zu dieser Welt, / wir lieben sie trotz ihrer Schrecken / und sehnen uns nicht weg von ihr. / / Gott, im Geist deines Sohnes / lass uns dem Bösen widerstehen / und unsere Welt zum Gutem verändern.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
12. Oktober 2022 Ewiger Gott, Herr der Zeit, Gott vor allem Anfang, nach jedem Ende, Gott im Hier und Jetzt, Herr von Tod und Leben. / Halte die Zeit in deiner Hand, halte sie fest, dass sie dir – wenigstens dir - nicht zerrinnt, deine Ewigkeit. / Wir säen tausend Tränen auf das Feld der Welt. Und du sagst, wir werden Freude ernten, hundertfach? / Davon lass mich träumen, ewiger Gott, dahin lass mich lachen, lieber Gott, davon lass mich reden, heiliger Gott, durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und waltet von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
11. Oktober 2022 Ohne dich Wäre ich nicht die ich bin / Gott / Du hast mich geformt / Durch dich bin ich geworden / Ohne dich hätte mich ein Zufall gemacht / Mutter Natur  / Der Trieb zu leben  / Als ich aus der Mutter kam / Warst du bei mir und ganz nah / Mensch da bist du ja / Endlich bist du da / Seither formt mich Liebe / Wer will mich verformen / Weder Hohes noch Tiefes / Engel noch Gewalten / Weil du Gott bist / Gehöre ich zu dir / Und bin die ich bin / Dank dir
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
10. Oktober 2022 Ach Gott // Auf deinen Wegen – ob wir da wohl gegangen sind? Wir befürchten: nein. // Dein Wort – ob wir das wirklich erfüllt haben? Wir sind sicher: nein. // Dennoch versprichst du immer wieder, dass wir Tag und Nacht in deiner Gnade stehen. // Sieh den Riss zwischen unserem Wollen und Vollbringen! Sieh die Schwierigkeiten, die andere uns bereiten! Sieh die Ratlosigkeit in einer Zeit, in der die demokratischen Werte vom Verfall bedroht sind! Sieh unser viel zu kleines Vertrauen in dich! // Bitte bau uns auf! Wir brauchen deine Weisung: hier in der Gemeinde und draußen als Bürgerinnen und Bürger. Und wir brauchen Mut, wie du ihn geben kannst. AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
9. Oktober 2022

Christum lieben giebt die Masse / Wie ich heilig leben muss; / Was ich thue, was ich lasse, / Lehrt sie mich im Ueberfluss, / Und wie weit ich Tag für Tag / In der Liebe wachsen mag; / Alle guten Werk’ und Triebe / Wirkt die reine Jesusliebe.


Liederschatz 1822,3
Wochenrückblick

Barmherziger Gott, / in dieser Woche wurden die Nobelpreise bekannt gegeben. / Die Namen der Gewinner*innen sagen uns meist wenig, / nur wenn einer aus unserem Land dabei ist, / horchen wir kurz auf. //
Einige Preisträger*innen versuchen, / dem Geheimnis Deiner Schöpfung auf die Spur zu kommen. / Andere werden selbst zu Schöpfern in ihren Büchern. / Und ein Preis ist für das Bemühen um Frieden bestimmt. //
Was magst Du denken über unsere Versuche, / die Welt zu verstehen und zum Guten zu lenken? / Verstehen wir überhaupt irgendetwas? / Und vom Frieden sind wir doch weit entfernt? //
Barmherziger Gott, / könnten wir doch Deine Wege verstehen! / Könnten wir doch Deinen Frieden begreifen / und unseren Frieden damit machen! / Darum bitten wir Dich! / Amen.


Achim Detmers, Hannover
7. Oktober 2022 Barmherziger Gott, / wir sehnen uns danach, / sorglos zu leben / und kommen doch meist / nicht von unseren Sorgen los. / Sie verderben die Tage, / rauben den Schlaf, / und oft verstellen sie uns / den Blick für das Gute, / das uns umgibt. / Manche von uns / sind fast süchtig nach Problemen, / können nicht leben, / ohne zu jammern, / spüren sich selbst / nur noch im Klagen. / / Gott, befrei uns aus dem Bann / negativer Gedanken. / Mach uns bereit, / Hilfe zu suchen, / und lass sie uns finden / bei anderen Menschen / und bei dir.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
6. Oktober 2022 Unser Vater! / Wir wollen glauben, aber das ist nicht leicht. / Wir wollen vertrauen, das aber fällt uns unglaublich schwer. / Wir möchten im Glauben zuversichtliche Schritte gehen,  / aber unsere Beine sind manchmal bleischwer. / Ob es an dem „WIR“ liegt? WIR wollen, WIR möchten… / Hilf uns, uns beschenken zu lassen. Nicht WIR, sondern DU! / DU schenkst und DU gibst umsonst! / DU gehst so wunderbar behutsam auch mit unserem Unglauben, mit unserem Unvermögen und mit unserem Zweifel um – fast zärtlich. / Danke. Wir stehen leer vor dir und bitten dich: Fülle du uns neu! / Amen
Annegret Lambers, Osterwald
5. Oktober 2022 Barmherziger Gott, / von deiner Güte leben wir. / Dein Segen lässt unsere Arbeit gelingen. / Doch oft sehen wir nur unsere eigenen Anstrengungen, / denken, wir müssten alles selber in den Griff kriegen, / und schreiben unsere Erfolge uns nur selber zu. / Unser Leben steht unter einem unseligen Leistungsdruck. / Oft fühlen wir uns überfordert – / und sind es auch! / Wenn wir uns dann fragen: / »Wofür das alles?«,  / dann fallen wir in eine große Leere. / Ja, es ist umsonst, / dass wir früh aufstehen / und hernach lange sitzen / und unser Brot mit Sorgen essen. / Es ist umsonst, / wenn du uns nicht das Ziel weist, / wenn du unserem Leben nicht seinen Sinn gibst. / Erbarme dich, Vater, über uns. Amen.
RefLit
4. Oktober 2022 Wie ein guter Vater oder wie eine gute Mutter / stehst Du hinter mir  / und schenkst mir Halt. / Ermutigst mich / aus zu atmen / aus zu sprechen / aus zu tragen und aus zu stehen / wohin du mich mit deiner Verheissung ziehst.
Kathrin Rehmat, Zürich
3. Oktober 2022 Gott, Du Erleuchter unserer Gedanken! Wenn wir uns mit den Problemen dieser Welt befassen, dann gib uns Verständnis. Wir brauchen Menschen, die uns richtig informieren. Und wir brauchen das rechte Maß an Vertrauen und Vorsicht, wenn wir die Nachrichten sortieren und uns ein Bild machen wollen. Wenn wir die Zusammenhänge durchleuchten, dann schenke uns die nötige Selbstkritik. Wir sind nicht an allem schuld, aber es gibt viele Verbindungen zwischen Problemen in fernen Ländern und unserer Lebensweise. Sei uns gnädig und gib uns die Kraft, dass wir uns ändern. 
Georg Rieger, Nürnberg
2. Oktober 2022

Freund, entreisse mich dem allen, / Was nicht in dein Reich gehört; / Lass mich zu der Freistatt wallen, / Wo mich kein Geräusche stört!


Liederschatz 1816,4
Wochenrückblick

1. Oktober 2022

Da ist sie wieder.  / Die Zeit, in der alles abfällt.  / Zumindest von den Bäumen. / Gott, ich wünschte, auch für unsere Seelen wäre es die Zeit, in der alles abfällt. / Wie erleichternd wäre es, wir könnten die Angst vor dem Winter abwerfen. / Wie befreiend wäre es, die Sorge vor der Kälte in Haus, Herz, Gesellschaft würde einfach davon geweht. / Kannst du nicht ein wenig an uns rütteln?


Carolin Springer, Leer
30. September 2022

Unbegreiflicher Gott, um deines Sohnes Jesus Christus willen bist Du auch für uns Vater und Mutter im Himmel. Danke Herr, für Nahrung und Wohnung, für Menschen, die uns lieb haben, für all den Segen von Dir, der uns oft so selbstverständlich entgegenkommt. Wir möchten so gerne nach deinem Willen leben und schaffen es doch nicht. Öffne uns für dein leises Reden im Alltag und schaff uns Zeiten, in den wir zu deinen Füßen sitzen und dir zuhören. Dein heiliger Geist wird uns leiten, dass wir heute auf deinen Wegen gehen. Das, was uns hindert legen wir bei Dir ab. Die Last, die wir kaum noch tragen können und das, wo wir keinen Weg mehr sehen. Teile das Meer vor unseren Füßen, Herr, und gib uns Kraft und Mut aufzubrechen. Amen.


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
29. September 2022

Wir verstehen vieles nicht

Gott / Wir verstehen uns selber nicht / Reaktionen unserer Kinder verstehen wir nicht / Wir verstehen unsere Mitmenschen nicht / Wir missverstehen dich / Wir machen aus dir so etwas wie Künstliche Intelligenz / Die das regeln soll was wir nicht verstehen / Du bist aber nicht künstlich / Du bist keine Erfindung die das Leben erleichtern soll / Du bist des Lebens Kern  / Du bist der Liebe Kern / Du wärmst uns und stärkst uns für Taten / In welchen du dich erkennst / So erkennen wir uns selbst / Und erfahren / Dass du bist


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
28. September 2022

Lord Jesus, you told great stories / they helped people make sense of their lives / they revealed God in Ordinary things / they encouraged and changed people.

Make us more ready to share our stories / give us words where we are tongue-tied / confidence to know our stories matter / tact to know the right place to tell them. / Also, most importantly, make us ready to listen.


The Iona Community
27. September 2022 Du Lebendige/r siehst mich / - auch wenn es regnet  - / in gutem Licht / und sanfter Frische. / Ermutigst meine grauen Tage, / förderst meine Herbstfreuden / in denen ich der Vergänglichkeit fröne / und ganz im Vertrauen auf das ewige Leben / alles gebe um so gering und nah zu werden, / dass der Schmerz nachlässt.
Kathrin Rehmat, Zürich
26. September 2022 Gott, / Da bin ich und habe bei mir, was mich beschäftigt, ein Sammelsurium an Gedanken, ein Chaos an Gefühlen und auch Leere und Nichts. / Da ist das Leben und der Tod, da sind die Engel und Gewalten, da ist das, was gerade jetzt ist, und das, was werden wird, da ist ganz Hohes und auch sehr Tiefes und viel zu viel Flaches. Alles, was mich trennen könnte von dir. Aber das soll es nicht.  / Darum: Nimm all das und mach ein bisschen Trost daraus - wenigstens für die Tage dieser Woche - und Hoffnung, die ein bisschen länger reicht. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
25. September 2022

Mein Friedefürst, vermähle dich / Mit meinen innern Sinnen; / Beherrsche mehr als königlich / Mein sämtliches Beginnen! / So werd’ ich dir je mehr vereint, / Je mehr dein Licht ins Herze scheint.


Liederschatz 1813,6
Wochenrückblick

24. September 2022

Die Woche einer Beerdigung, wie es vielleicht nie eine gab. Was für Leben im Dienst durch den Wandel der Zeiten! Was für eine Achtung, was für eine Anteilnahme weltweit!/ Andere Tote und Begrabene in derselben Woche, gestorben nach ihrem Leben mit und für andere, wie viele durch Hunger, Krieg und Gewalt,/ in engen Grenzen, nur im eigenen Kreis wahrgenommen oder ganz unbeachtet geblieben. // Gott, Quell und treuer Grund meines Lebens, lehre mich bedenken, dass auch ich sterben muss. Aber bis dahin lass mich dankbar leben mit meinen Möglichkeiten und Grenzen, dem Profil, Gesicht, Charakter und Zuschnitt, mit denen du mein Leben kostbar, unverwechselbar und einmalig gemacht hast. / Und hilf mir, zu dienen und nützlich zu sein, so wie du´s für mich gemeint hast. // Das bitte ich durch Jesus Christus. Amen.


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
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