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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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3. November 2021

Gott, ich bin erst seit fünf Wochen in der Schule. Zuerst hatte ich Angst. Doch jetzt geht es. Danke. Oliver, Köln


aus: Regine Schindler "Was Kinder von Gott erwarten"
2. November 2021

Tiere

Du hast die Tiere werden lassen
Sie haben ihren Raum besetzt
Wasser Erde Luft
Wir leben mit den Tieren
Von den Tieren
Und sind doch selber Tiere
Auch wir besetzen den Raum
Alle Räume
Und lassen für die anderen Tiere
Kaum Platz
Wir nehmen alles
Wir geben wenig
Das wollen wir ändern
Wir nehmen uns zurück
Amen


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
1. November 2021

Lieber Gott, wer merkt schon, wie es den anderen wirklich geht? Dass da Menschen auf der Straße sitzen und nichts zu essen haben und nicht wissen, wohin.

Wer merkt schon, wie es den anderen wirklich geht? Dass da Menschen keine Arbeit finden und keinen Sinn im Leben und keine Freude.

Wer merkt schon, wie es den anderen wirklich geht? Dass da Menschen versuchen, ihre Probleme und Schmerzen in Alkohol zu ersäufen oder mit Drogen zu betäuben.

Wer merkt schon, wie es den anderen wirklich geht? Dass da Menschen ihre Heimat verlassen, um ohne Furcht leben zu können, um sich eine Existenz aufzubauen.

Wer merkt schon, wie es den anderen wirklich geht? Dass da Menschen leben in deiner Welt, die sich noch nie satt gegessen haben, die keinen Frieden kennen.

Wer merkt schon, wie es mir wirklich geht? Dass ich ein Mensch bin, der auch Hilfe braucht, viel Liebe und Worte, die mich aufbauen. Du merkst schon, wie es mir wirklich geht, treuer Gott. Du siehst den Menschen ins Herz und spürst, was in ihrer Seele vorgeht.

Du merkst, wie es uns allen wirklich geht.


RefLit
31. Oktober 2021

O God, for your love for us, warm and brooding, which has brought us to birth and opened our eyes to the wonder and beauty of creation, / We give you thanks. // For your love for us, wild and freeing, which has awakened us to the energy of creation: to the sap that flows, the blood that pulses, the heart that sings. / We give you thanks. // For your love for us, compassionate and patient, which has carried us through our pain, wept beside us in our sin, and waited with us in our confusion. / We give you thanks. // For your love for us, strong and challenging, which has called us to risk for you, asked for the best in us, and shown us how to serve. / We give you thanks. // O God we come to celebrate that your Holy Spirit is present deep within us, and at the heart of all life. / Forgive us when we forget your gift of love made known to us in Jesus, and draw us into your presence. / Amen.


Kathy Galloway, Iona Abbey Worship Book, Evening Liturgy
Wochenrückblick

30. Oktober 2021

Gott, so bunt wie die Blätter an den Bäumen sind derzeit meine Gefühle. / Ich mache mir Sorgen um die Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben, die auf der Straße leben, die auf der Flucht sind. / Gott, fang du meine Sorgen auf und versorge mich mit Kraft, um zu helfen, zu handeln, zu gestalten.

Ich bin dankbar für all das, was nun abfällt von mir, von uns. / Ich bin dankbar für die Gemeinschaft, die Begegnungen, die Impfungen. / Gott, sieh, wie mein Dank zu dir empor wirbelt. Halte meinen Dank oben, halte mich oben, lass mich tanzen und dich und das Leben feiern.

Manches wird zugedeckt und ist doch da. / Ich bin verärgert und traurig, dass Sexismus, Diskriminierung, Antisemitismus, Hass einfach nicht enden. Und es tut Not, dass wir das nicht verschweigen, nicht übersehen. / Gott, fege du kräftig herum, decke Unrecht auf und schaffe Platz für deine Liebe.
Amen.


Carolin Springer
29. Oktober 2021

Jesus, Brot des Lebens, teile dich aus! / Zuerst denen, die hungern als Brot, als Reis, als Hirse, als Milch, und denen, die Durst haben als Wasser. / Dann denen, die nach Gerechtigkeit hungern, und denen, die nach Frieden dürsten. / Teile dich den hungernden Seelen aus als Liebe, den Verzagten als Hoffnung, den Entmutigten als Glaube. / Jesus, Brot des Lebens, sei du in den Kranken, in den Arbeitslosen, in den Einsamen, in den Ängstlichen, in den Traurigen, in den Sterbenden, teile dich ihnen aus und nähre sie mit Glauben. / Jesus, wir fordern keine Wunder von dir, aber wisse: Wir haben auch nichts dagegen. Es liegt ja so vieles an uns und nicht an dir. Aber hilf, dass uns das Wunder gelingt, Gerechtigkeit in der Welt zu säen, damit Friede wächst. / Die Lebenshungrigen sättige, die Lebensmüden mache fröhlich. Gib uns unser tägliches Brot und sei auch unser tägliches Brot, in Wort und Wahrheit und im kleinen Wunder auf unserm Weg. Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
28. Oktober 2021

Gott des Himmels und der Erde, / komm zu uns. Öffne den Himmel, komm herab, wie damals als Jakob die Himmelsleiter im Traum sah. / Lass uns ein Stückchen deiner Herrlichkeit sehen, einen Hauch deines Segens spüren, eine Melodie der Loblieder deiner Engel hören. Lass uns erkennen wie wir von dir erkannt werden. / Sei und bleibe bei uns und verlass uns nicht. / Amen


Meike Waechter, Berlin
27. Oktober 2021

Ausser dir

Ist keine Macht
Zu der ich beten wollte
Ausser dir ist keine Ohnmacht
Zu der ich Vertrauen hätte
Ob mächtig oder ohnmächtig
Du bist mein Gott
Ich bin dein Mensch
Wie gut


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
26. Oktober 2021 Gott, du Sorgender, du überlässt uns nicht uns selbst, / sondern gibst uns jeden Tag das Gefühl gebraucht zu sein. / Weil das so ist, müssen wir uns nichts selbst beweisen. Und auch nicht den Anderen. / Wir bitten dich, dass du unseren Ehrgeiz dahin lenkst, dass wir aus Dankbarkeit handeln und nicht, / um uns das Himmelreich zu verdienen. 
Georg Rieger, Nürnberg
25. Oktober 2021

Gott, du Versöhner und Friedensstifter, / Menschen können so gemein, so rücksichtslos, / so böse sein! / Das macht uns wütend, / und erfüllt uns manchmal / mit Rachegelüsten / und brutalen Fantasien. / Wir lassen uns leicht / vom Bösen anstecken, / und drehen mit an der Spirale / der Gehässigkeiten.

Gott, das soll nicht so bleiben! / Leite uns an, / im Geist deiner Liebe / aus üblen Mustern auszuscheren / und im Denken und Handeln / Böses mit Gutem zu überwinden.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
24. Oktober 2021 God, give me grace to accept with serenity / the things that cannot be changed, / Courage to change the things / which should be changed, / and the Wisdom to distinguish / the one from the other. // Living one day at a time, / Enjoying one moment at a time, / Accepting hardship as a pathway to peace, / Taking, as Jesus did, / This sinful world as it is, / Not as I would have it, / Trusting that You will make all things right, / If I surrender to Your will, / So that I may be reasonably happy in this life, / And supremely happy with You forever in the next. / Amen.
Reinhold Niebuhr, Serenity Prayer 1934.
Wochenrückblick

23. Oktober 2021

Eine Woche Ferien mit dem Kind, herbstlich, sonnig, ländlich. Merkwürdig, wie weit alles weg ist, was mich sonst fordert, beschäftigt, bewegt - nah oder fern./ Aber: "Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott."/ So bitte ich dich, meinen treuen Gott, dass ich mich neu an dein Wort und die Satzungen deines Bundes halte, die doch lauter Liebe sind, und dienst-mutig weitergehe, weil du, mein Gott schon lange für mich da bist und mit mir gehst. Amen.// (mit dem Wochenspruch aus Micha 6, 8)


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
22. Oktober 2021

Gott, / du hörst, wenn ich zu dir bete, du hältst dir die Ohren nicht zu, wenn ich dir sage, was ich von dir haben will. / Ich bitte dich für alle, die betrübt sind: Heitere du sie auf und schick Menschen zu ihnen, die sie aufheitern.

Ich bitte dich für die, die betrübt sind bis an den Tod, für alle, die nicht mehr leben wollen, / führ sie entweder zurück ins Leben, gib ihnen Perspektiven, neue Freunde, einen Halt, oder nimm sie zu dir, / wenn ihr Leben zu Ende ist.

Ich bitte dich für alle, die betrübte Menschen begleiten, für Psychologinnen und Seelsorgerinnen, für Ärzte und Hospizhelferinnen, für Kinder am Sterbebett ihrer Eltern oder Geschwister: Hilf ihnen dazubleiben und zu wachen.

Uns allen nimm die Angst vor dem Tod und vor dem Sterben. / Erinnere uns daran, dass wir dir leben und dir sterben, dass wir dir gehören und dass du bewahren wirst, was dir gehört. /Gott, du hörst, wenn ich zu dir bete, du hältst dir die Ohren nicht zu, wenn ich dir sage, was ich von dir haben will. / Doch nicht wie ich will, sondern dein Wille geschehe. Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
21. Oktober 2021

Opfern

Die Pharaonen haben ihren Göttern geopfert / Um sie für sich einzunehmen / Sich ihres Wohlwollens zu versichern / Machen wir das auch? / Wir schmeicheln dir / Nennen dich gut gütig lieb gross grösser / Barmherzig allwissend verzeihend / Um dich für uns einzunehmen?

Du bist vielleicht zornig, enttäuscht, müde, erschöpft, am Ende mit Schöpfen / Davon wollen wir nichts wissen / Es macht uns Angst / Wir lassen nur das zu, was uns frommt

Gott / Ich schlage einen Deal vor / Wir nennen dich Gott / Und du bleibst der du bist wie du bist / Dir vertrauen wir / Wir sind ja auch die wir sind und so wie wir sind / Deine unmöglich geliebten Geschöpfe


Marianne Reifers, Luxor
20. Oktober 2021 Dass du ein Gott bist, der uns anspricht, der mit uns redet und hört, was wir ihm sagen / dass du Worte findest, die zu uns durchdringen, die uns aus unserem Trotz lösen und aus unseren Verstrickungen / dass du dich nicht längst zurückgezogen hast in zorniges oder enttäuschtes Schweigen, sondern uns in deinem Wort weiter unser Leben erschließt / Gott, darüber können wir nur staunen und dir danken. Amen.
RefLit
19. Oktober 2021 Gütiger Gott, du wendest dich uns zu und bringst Licht in unser Leben. Aber wir vergessen die vielen, deren Leben dunkel ist. Du schenkst dich uns ganz und gar und machst unser Leben reich und kostbar. Doch wir sind geizig mit unserer Aufmerksamkeit für Andere.
Georg Rieger, Nürnberg
18. Oktober 2021

HERR, unser Gott / um Jesus Christus willen, auch unser Vater und unsere Mutter im Himmel. / Was wir sind und was wir haben, / unsere Talente und unser Besitz, / sind deine Gaben an uns, / empfangen wir aus deiner Hand.

Wir danken dir für die Schuhe an unseren Füßen / und bitten dich für die, deren Schuhe sich auflösen / auf der langen Wanderung in ein Land in dem die Freiheit wohnt, / und die Hoffnung auf ein besseres Leben begründet ist.

Wir danken dir für die Kleidung und den warmen Mantel / und denken an alle die jetzt schon wieder frieren / in den Nächten auf der Parkbank oder unter der Brücke. Wir danken dir für die Wohnung, für Küche und Bad / für den Sessel und das Bett / und denken an alle, die ohne ein dichtes Dach über dem Kopf ihrer Wege gehen.

Wir danken dir für den gut gefüllten Kühlschrank, / für Lebensmittelmärkte in der Nähe / für den Landwirt und den Bäcker / und denken an alle, die hungern, / weil der Boden keine Frucht mehr bringt / und der Bäcker den Ofen nicht mehr anmacht, weil der Brennstoff fehlt.

Du meine Seele, singe, wohlauf und singe schön, / dem welchen alle Dinge zu Dienst und Willen stehn. / Ich will den Herren droben hier preisen auf der Erd, / ich will ihn herzlich loben, solang ich leben wird. / Ja, Lobe den Herrn meine Seele / und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. / Amen


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
17. Oktober 2021 Lord, who createdst man in wealth and store, / Though foolishly he lost the same, / Decaying more and more, / Till he became / Most poor: / With thee / Oh let me rise / As larks, harmoniously, / And sing this day thy victories: / Then shall the fall farther the flight in me. / My tender age in sorrow did begin: / And still with sickness and shame / Thou did’st so punish sin, / That I became / Most thin / With thee / Let me combine, / And feel this day the victory, / For, if I imp my wing on thine, / Affliction shall advance the flight in me.
George Herbert, The Temple 1633
Wochenrückblick

16. Oktober 2021

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist, / wie gut, dass Du ein Gedächtnis gestiftet hast Deiner Wunder! / Wir vergessen immerzu, wofür wir Dir danken können. / Es ist so vieles und es sind so viele, die uns Deine Güte / erfahrbar machen: ein Zuhause haben, liebe Menschen, Arbeit, / Austausch, Pläne-Machen-Dürfen, gesund sein. / Es geht uns gut. Danke. / Umso mehr stellt uns die Not der Welt in Frage. / Wie oft sagen wir: Das darf doch nicht wahr sein! Und doch ist es das: / Dass der Hunger in der Welt zunimmt. Im Jemen ganz schlimm. Auf Madagaskar. / Dass ständig neue und tödlichere Waffen entwickelt werden: in den USA, in Russland, in China, / in Korea. Auch bei uns. Wie viel das kostet an Geld und an Intelligenz./ Just das, was wir brauchen, um unsere Welt als Lebensort zu erhalten. / Aber ob das überhaupt noch möglich ist? / Ob nicht doch die Schritte zum Erhalt dieser Welt zu klein sind? Die Maßnahmen zu kurz greifen? Eine Politik des Kompromisses zu langsam ist? / Essen, trinken, leben wir uns selbst das Gericht? / Manche sagen, es sei schon fünf nach zwölf. / Das heißt: unsere Welt wird unwirtlich werden. / Keine Heimstatt mehr. / Eine Wüste. / Ist das so? / Um unserer Kinder und Enkel willen bitten wir Dich, dass das nicht so ist. / Dass es noch eine Chance gibt. / Die Chance, dass die Ehrfurcht vor dem Leben die Menschen verbindet und Nachdenklichkeit und Nachhaltigkeit das Antlitz der Erde gestalten. / Wie aber soll das geschehen? / Da müsste wirklich ein Wunder her. / Wer anders könnte das geben als Du? / Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
15. Oktober 2021 Gott, du hast die Menschen so geschaffen, dass sie aufeinander angewiesen sind. / Wir bitten dich: Zeige uns, wo andere Menschen unser Wissen und unsere Fähigkeit brauchen, / und gib uns die Demut, annehmen zu können, was andere für uns tun. / Das bitten wir dich durch Jesus Christus deinen Sohn und unseren Herrn.
RefLit
14. Oktober 2021

Du, Gott, wir preisen und loben dich und danken dir. / Wir danken dir für das Leben, dass du uns schenkst. / Wir danken dir für das Wort, das du zu uns sprichst. / Wir danken dir für die Freude und die Kinder, für die Sonne und das Lachen. / Du, Gott, hilf und erhöre uns, wir bringen vor dich unsere Not. / Wir leiden an Unrecht, Ungerechtigkeit und Gewalt in der Welt. / Wir leiden unter der Einsamkeit, der Trauer und der Angst. / Wir leiden unter der Unsicherheit und unserer Schuld. / Du, Gott, wir sagen danke! und wir sagen hilf! / Erbarme dich unser. / Amen


Meike Waechter, Berlin
13. Oktober 2021

Du, unser Heiland, / wir wünschen uns / vor allem Gesundheit, / fürchten Unfälle, / möchten nie angewiesen sein / auf fremde Hilfe. / Aber du zeigst uns / an vielen kranken Menschen, / dass das Leben seinen Wert nicht verliert, / wenn nicht mehr alles möglich ist, / und dass die Seele stark sein kann / auch in einem schwachen Körper.

Gott, heile uns von falschen Maßstäben / für gelingendes Leben. / Hilf uns, / deiner Güte zu trauen / und die Zerbrechlichkeit unseres Lebens / getrost anzunehmen. / Lass uns einander ergänzen / und gute Weggefährten sein / in deiner Nachfolge.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
12. Oktober 2021

Lebendiger Gott, um deines Sohnes Jesus Christus willen / auch für uns Vater und Mutter im Himmel. / Wir danken dir für die Menschen, die erkennbar aus deiner Vergebung leben, / die erfahren haben, das Du retten kannst / aus Lebensgefahr und völlig verfahrenen Lebenswegen, / und uns Vorbild sind im Vertrauen darauf, dass Du es gut mit uns meinst, / auch  wenn das, was vor Augen steht, eine andere Geschichte erzählen will.

Wir bitten dich, dass Du uns in Menschen verwandelst, die Wegweiser zur dir hin sind, / zu glaubwürdigen Zeugen deiner Liebe zu allen Menschen, / aber vor allem zu denen , die mühselig und beladen sind. Wir bitten dich für die Machtlosen, die den Aufstand wagen, und wir bitten dich, dass du die Mächtigen, rechtzeitig an die Gefahren der Macht erinnerst.

Zeig, dass du da bist, Herr der Welt, / und schaffen kannst, was dir gefällt. / Du bist nicht, wie die toten Götzen / aus Gold und Silber Menschenwerk. Du bist die Zuflucht im Entsetzen / und richtest treu dein Augenmerk / auf Lob und Bitte, Qual und Schrei / und stehst uns hundertfältig bei. / Lobe den HERRN, meine Seele / und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. / Amen


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
11. Oktober 2021

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Sehe Gesichter verschwommen grau
Namen sind Fähnchen für nichts
Stuhl ist Stuhl sei Stuhl wofür
Stoff ist Stoff sei was
Und du
Wer wo bist du
Lass mich nicht
Da da bin ich
Halt mich fest
Hilfe
Wir gehen unter
Jesus Gott
Hilf, Herr Gott, hilf in dieser Not!
(H. Zwingli, 1525)


Marianne Reifers, Luxor
10. Oktober 2021 Here in the dark / do not speak. / Only / listen, hold your peace / and wait for the wordless gift: / the lifting of the lark's voice, / choice and sweet, / repeating its high note of love, / speaking your name, / calling you over and over / again. / Do not speak. / Let the visiting bird, / silence, do her work: / sift your heart, / heal what is broken, / sundered apart, / restore what is plundered, / repair the rift, / knit to one piece the unravelled mind, / scattered and split. / Wait for the gift, / the lifting of the warm, / beating wings, / the sudden shudder / under the brooding breast. / You must enter / here in the dark / where the heart sings. / Do not speak.
Nicola Slee, Praying like a Woman 2004
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