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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

© Pixabay

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20. August 2021 Gott, du lebendige Kraft,
bei dir finden wir Hilfe.
Du hältst uns fest,
damit wir nicht ins Bodenlose fallen.
Du wachst darüber,
dass unsere Hoffnung nicht verdorrt.
Doch wie oft vergessen wir dich:
meinen, wir müssten uns immer nur selber helfen,
oder lassen uns Auswege einreden,
die weiter in die Irre führen.
Das geschieht, weil wir Angst haben.
Es fällt uns schwer,
den neuen Wegen zu trauen,
auf die du uns rufst.
Darum bitten wir dich:
Stärke unser Vertrauen zu dir
und hilf uns, deinem guten Wort zu folgen.
Herr, erbarme dich über uns. Amen.
RefLit
19. August 2021

Gebet zu 1. Könige 19

Gott – du bist lebendig und machst lebendig.  / Lass uns deine Nähe spüren.  / Wir suchen dich in Sturm und Feuer und Erdbeben.  / So sehr wünschen wir uns, dass du kommst und dreinschlägst,  / dass du Ungerechtigkeit und Menschenhass und tödlichen Streit beseitigst.  / Wir erzählen von dir als Bezwinger des Chaos.  / So sehr wünschen wir uns, dass du kommst und aufräumst,  / dass du Dürre und Flut und Pandemien beendest  / Wir feiern dich in unseren alten Liedern als König.  / So sehr wünschen wir uns, dass du kommst und alles neu machst.  / Aber du kommst nicht, wie wir es uns wünschen.  / Lass uns deine Nähe im Säuseln des Windhauchs nicht überhören.  / Lass uns als friedfertige Prophetinnen und Propheten wirken  / An dem Ort, an den du uns hinstellst.  / Bewahre uns vor Resignation und Verbitterung.  / Gib uns gute Ideen und mutige Antriebe.  / Hilf uns es zu ertragen, wenn unser Alltag mühselig und unser Einfluss schwach wird.  / Sei und bleibe unser Trost im Leben und im Sterben.  / AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
18. August 2021

Du, mein Freund Gott. Ich danke dir für alle Menschen und Tiere dieser Welt. Mache sie glücklich. Bitte schenke ihnen eine gute Ernte. Ich bitte dich um Regen und Sonne. Mache, daß es allen Tieren und Menschen gut geht. Amen.
Simone, Simmersdorf


aus "Was Kinder von Gott erwarten", Autorin Regine Schindler, Verlag Kaufmann
17. August 2021 Gott, gebietender und liebender Herr,  / Du hast uns durch Mose deine Gebote gegeben, damit das Leben auf Erden geschützt wird.  / Frucht bringen sollen wir, Frucht bringen wollen wir wie ein ewig grüner Baum. / Darum bitten wir: Pflanze uns an die Wasserbäche deines Wortes, damit wir getränkt und genährt werden von der Zusage deiner Liebe. So wollen wir fröhlich sein und tun, was du forderst und was uns gut tut. Durch Jesus Christus, deinen Sohn, der uns das Gebot der Liebe vorgelebt hat. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
16. August 2021

Allwissender Gott,
du lässt dich nicht täuschen
von den schönen Fassaden,
die wir voreinander aufrichten:
Nach außen geben wir uns gern bescheiden,
aber insgeheim sehen wir auf viele herab,
dünken uns moralisch besser,
glauben zu wissen,
was andere tun oder lassen sollten.
Vielleicht merken wir selbst gar nicht,
wie überheblich wir manchmal sind!
Aber du, Gott,
entlarvst auch den verborgenen Hochmut.
Du widerstehst jeder Scheinheiligkeit.

Wir bitten dich:
Reinige uns gnädig
von eitler Selbsttäuschung
und gib uns den Mut
zu echter Demut
und zu einem gesundem Stolz.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
15. August 2021

This is your day, God. / I will use it to honor you. / I will stand here and inhale your air. / I will feel the sunlight on my face. / I will sing your songs. / I will praise your name. / I will remember you in all things, God. / When the sun goes down today, I will remember you. / I will thank you for the gift of living another week. / Thank you for my family and my friends. / Thank you for your patience. / Thank you for the faith you put in me even when I let you down. / Thank you for your kindness. / Thank you for your peace that’s beyond my understanding. / Thank you for your self-control. / Thank you for the joy you’ve given me. / Thank you for your love, God. / I am your servant. / Amen.


Presbyterian Church, Fredericksburg VA, Homepage 10.3.20
Wochenrückblick
14. August 2021

Barmherziger Gott, / nach 1 ½ Jahren Corona-Krise sind wir der Nachrichten müde. / Und ein Ende ist weiter nicht in Sicht; / der Sommer schafft kurz Zeit zum Atemholen. / Wie wird unsere Welt nach dem Sommer sein? / Vierte Welle, dritte Impfung, weitere Erschöpfungen? / Lauter Fragezeichen versperren uns den Blick nach vorne. / Und wie mag es erst in anderen Ländern sein? //

Treuer Gott, / Du siehst sehr vieles, was wir nicht sehen. / Du weißt vieles, was wir nicht wissen. / Du denkst viele Dinge, an die wir noch nie gedacht haben. / Das zu beten, tröstet und erschüttert uns. / Wie klein ist doch unsere Welt, um die wir uns kümmern, / und wie groß die Welt, die Deinen Beistand braucht. //

Gnädiger Gott, / bleibt mit Deiner Sorge bei denen, / die in eine leere Zukunft blicken, / die nicht wissen, wohin mit ihren Fragen, / die nach Zeichen der Hoffnung suchen. / Denn Du allein bist die Hoffnung für unsere aus den Fugen geratene Welt. // Amen.


Achim Detmers, Hannover
13. August 2021 Herr, Gott, unser Vater! Wir wissen wohl, wie es um uns steht,  / und du weißt es noch viel besser. Aber da kommen wir und danken dir für die Freiheit, die wir haben, von uns weg und auf dich zu sehen,  / der du Solches für die Welt und auch für uns Alle getan hast.  / Laß uns jetzt aufrichtig reden und hören – damit es dein wahres Wort sei,  / das uns in dieser Stunde regiert, bewegt und erfüllt - damit es uns Alle tröste,  / ermutige und ermahne - damit unser armes Lob auch dir gefallen dürfe!  / Laß das unter uns geschehen, aber auch überall sonst in Stadt und Land,  / in der Nähe und in der Ferne: wo immer Menschen sich heute versammeln,  / um die Verheißung der Auferstehung und des Lebens zu vernehmen und zu ergreifen. Sieh dein Volk in Gnaden an! Amen.
Karl Barth (1886-1968)
12. August 2021 Barmherziger Gott, guter Hirte, / Verlier uns nicht!  / Verlier nicht die, die sich in abwegigen Theorien und im Querdenken verrannt haben. Verlier nicht die, die müde geworden sind, die nicht mehr können und zurückbleiben. / Verlier auch nicht die Leithammel aus den Augen, wenn sie uns an den Abgrund führen, weil sie nicht vorausschauen, sondern nur darauf Rücksicht nehmen, dass ihnen die anderen folgen. / Deiner Gemeinde gib geistige Nahrung und führe sie an die frischen Quellen deiner Liebe. / Behüte die Schwachen, heile die Kranken, uns allen gib bald die Herdenimmunität. / Wir bitten dich heute für alle, die an dieser Seuche gestorben sind, in unserer Gemeinde, in unserer Kirche, in unserer Stadt, in unserem Land, in allen Ländern und Kontinenten. Es sind zu viele. Lass jetzt genug sein. / Tröste alle Trauernden. Sag ihnen, dass du die Toten nicht verlieren wirst, dass du sie rufen wirst und sie dir folgen werden, auf die grüne Aue, zum frischen Wasser und in die himmlische Stadt. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
11. August 2021

Wunschgott
Ich wünsche dich erhaben
Ich wünsche dich lieb
Ich wünsche dich mächtig, das Unrecht rächend
Ich wünsche dich verzeihend, befreiend
Ich wünsche, dass du bist, da bist, hilfst
Wer bist du wirklich
Gott
Wie bist du wirklich
Bist du wirklich
Wie wirkst du
Wem soll ich glauben
Dem der dich wünscht
Oder der, die dich glaubt
Und wenn Gott nicht wirklich ist
Sondern im Wunsch aufsteht
Kann Gott nicht gleichwohl wirken
Wenn ich ihn glaube
Gott, ich glaube
Dass du mich nie verlässt
Und bis nach dem Tod bei mir bleibst
Dass du nach dem Untergang wieder aufgehst.
Amen


Marianne Reifers, Luxor Egypt
10. August 2021 GEBET  / Gott – du warst für unsere Vorfahren ein Fels und ein Hafen und ein Anker  / Aber wir leben in einer Zeit, in der der Glaube nicht mehr selbstverständlich ist.  / / Die alten Bilder können uns oft nicht mehr trösten.  / Die alten Weisungen passen oft nicht mehr in unsere komplizierten Verhältnisse.  / Aber wir sind hier, um uns gegenseitig Mut zu machen, dennoch stets an dir zu bleiben.  / / Wie gerne würden wir in deine Arme flüchten wie früher zu Mutter oder Vater.  / Aber wir sind erwachsen.   / Wir müssen selbst Verantwortung übernehmen.   / Wir müssen die Folgen falschen Handelns tragen.  / Wir müssen Konzepte für die Zukunft finden.  / Wir müssen im politischen Diskurs um die richtigen Entscheidungen ringen.  / / Bitte begleite uns aus der Ferne. / Lass uns am dem Glauben festhalten, dass du mit deiner geschundenen Schöpfung mitleidest.  / Damit auch wir Mitleid empfinden und Hilfe leisten, so viel wir können.  / / AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
9. August 2021 Treuer Gott, wir danken dir, / dass Menschen aller Generationen / zu unserer Gemeinde gehören. / Wir freuen uns an der Unbekümmertheit der Kinder; / die Fragen der Jugendlichen fordern uns heraus; / von der mittleren Generation wünschen wir uns oft  / mehr Interesse und Engagement; / manche Alten sind uns ein Vorbild in der Art, / wie sie ihren Glauben leben. / Wir bitten dich,  / lass uns niemanden ausgrenzen, / niemandem das Gefühl geben, er oder sie passe nicht zu uns. / Belebe du unsere Gottesdienste, / dass sie junge und alte Menschen stärken / in einem lebendigen Glauben an dich. Amen.
RefLit
8. August 2021

Oh revealing God, / as we stand transfixed in an unexpected place, / crumpled and surprised to find ourselves here, / invited, yet uncertain on the threshold, / help us to recognise our gorgeous Lord Jesus. / Drawn in, may we kneel in wonder. / May we go away changed. / May we draw others to the stable too. / Amen.


Diocese of Canterbury, Novena 2018, May 17, Lk 2,8.13-18.20
Wochenrückblick

7. August 2021

Gott, das Wetter macht uns zu schaffen. / Zu lange haben wir es uns schön geredet. / War es doch auch eher gemäßigt bei uns. / Aber gemäßigt ist es schon längst nicht mehr. Das Maß ist voll.  / / Wir machen dem Wetter zu schaffen. / Und in der letzten Zeit wird es nun auch für uns schmerzlich spürbar. / Zu große Regenmassen rissen unsere sicheren Fundamente ein, verschlangen Häuser, Menschen, Tiere. / Und nicht weit von uns, da brennt derzeit die Erde; unerträgliche Hitze raubt Kräfte und Leben. / / Wir fühlen die Not, werden berührt von den Schicksalen der Menschen und spüren schwer den Druck der Erkenntnis: Das Maß ist voll! Schon längst.  / / Gott, hilf. / Mache uns wetterfühlig, wandlungsfähig, weitsichtig und zum Handeln bereit. / Jetzt, bitte. / Amen. 


Carolin Springer, Berlin
6. August 2021

Barmherziger Gott, dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. Dafür danke ich Dir. Wenn Du dich bitten lässt: Gib mir eine Ahnung davon, wohin dieser Weg mich führen soll. Es ist schön, wenn man ein Ziel vor Augen hat. Das Land in dem Milch und Honig fließen hast Du deinem Volk als Ziel für die weite und beschwerliche Reise versprochen. Ich bin auf dem Weg, im Vertrauen darauf, dass es dein Weg für mich ist. Das Alte zerrt noch an mir, Du wirst mir Kraft geben und deinen Geist, der mir die Augen öffnet und Vertrauen einflößt immer mit deinen Möglichkeiten zu rechnen, die mein Vermögen weit übersteigen. Amen.


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
5. August 2021

Lieber Gott, ich danke dir für die lieben Eltern, für die Rinder und Kühe auf dem Feld, für die schönen Blumen. Für Essen und Trinken danke ich schon lange. Alexander, Erbach (3. Kl.)


aus "Was Kinder von Gott erwarten", Autorin Regine Schindler, Verlag Kaufmann
4. August 2021

Ach Gott –  / / Hör unser Schweigen. / Wir wissen nichts zu sagen angesichts der schrecklichen Bilder von den Unwetterkatastrophen  / Wir wissen nichts zu sagen zu den vielen Fragen. / Wie ungleich sind Glück und Unglück verteilt  / Wir wissen nicht, was wir beten können. / Hör unser Schweigen.  / / Ach Gott –   / Hör unser Schweigen. / Wir sind zerrissen zwischen Selbstanklagen und Vorwürfen. / Wir fürchten, dass die Anstrengungen, den Klimawandel noch aufzuhalten oder auszugleichen, viel zu spät kommen. / Wir haben Angst. / Wir wissen nicht, was wir beten sollen. / Hör unser Schweigen. / / Ach Gott –  / / Hörst du unser Schweigen?


Gudrun Kuhn, Nürnberg
3. August 2021

Du / im Duft der weissen Rosen im Topf auf meinem Balkon lobsinge ich dir. / Im Duft des Rosmarinstrauches gedenke ich der Myrrhe im Evangelium. / Im Duft der weiten Welt rauchen die Kamine und vergessen Deine Schöpfung. / Lass bitte den grausamen Wettbewerb unter Menschen für immer vergehen. / Lehre uns das Spiel und die Barmherzigkeit von Grund auf neu.


Kathrin Rehmat, Zürich
2. August 2021

Gott,
zu dir kann ich kommen
wo immer ich bin
du hast ein Ohr für mich
Zeit für mich
ein Herz für mich
Gott, ich bin verzweifelt
Ich liege hier in einer Halle
Eingerichtet für Leute wie mich
Sie geben mir Decken
Sie bringen Wasser
Sie versorgen mich. Doch:
Ich habe keinen Ort mehr
Ich habe kein Haus mehr
Keinen Garten
Alles hat die Flut weggerissen
So, als ob es keinen Wert hätte
Mein Leben trudelte den Bach hinunter
Ich habe alles verloren, verstehst du das
Sie hätten mich nicht retten sollen aus den Fluten
Sie hätten mich mit allem untergehen lassen sollen
Denn mein Leben ist untergegangen.
Was soll ich hier
Wo sind meine Menschen? Meine Tiere?
Meine Blumen? Meine Erdäpfel?
Ich halte das nicht aus, Gott
Du verstehst schon
Lass mich fluchen wie Hiob
Womit habe ich das verdient
Wofür diese Strafe
Lass mich sinken ins Vergessen
Eingehen ins Dunkel
Und falls du ein wenig Mut findest
Für eine Mutlose wie mich
Eile her
Es eilt ich bin am Ende
Gott, hältst du mich am Ende?
Amen.


Marianne Reifers, Luxor Egypt
1. August 2021

Christ came treading into our marketplaces, our temples, our homes – even into our private person – / Teaching in the temple / Preaching by the sea / Questioning religious customs / Breaking the ceremonial law / Righting injustices / Healing the sick / Being joyful in the company of friends / Calling the children / Chiding good church members / Caring for unimportant people / Seeking out the sinners. // Christ came humbling himself, / Came loving the poor, the hungry, the lonely. / Christ came loving – / This Lord of Life, / This living, loving Lord. // O Lord, open our eyes to see the Pharisee within us. / Open our ears that we might hear the prophecy / Of the possibility of change. / Open the church doors that we might follow / Our living, loving Lord / Out into the marketplace. / Amen.


Ann Weems, The Lord of Life 1980
Wochenrückblick

31. Juli 2021

Vor zwei Wochen in Schrecken über die Flutkatastrophe und Angst um ganz nah dabei wohnende Angehörige und Freunde. / Vor einer Woche Begegnung mit erschöpften und tief verstörten Menschen, Opfern und Helfer*innen. Und das Schreckliche, das eine Familie der Gemeinde getroffen hat und so viele von uns mit. / Und diese Woche mit unseren Kindern in den Ferien, mit allen kleinen Freuden und Herrlichkeiten des Sommers. // Gibt es da einen Ausgleich, eine „work-life-balance“? Nein, die gibt es nicht. // Aber es gibt dein Wort, mein Gott, Vater, Bruder, Trösterin. Dein Wort, das mich mit den anderen tröstet, unterfängt, unterbaut, entlastet, ermutigt, erfreut - und wieder ausrüstet und sanft, aber deutlich zu den anderen zurückschickt. // Mein Gott, schenk mir immer wieder dein Wort. Das bitte ich durch Jesus. Amen.


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
30. Juli 2021

Du Gott im Himmel und auf Erden / Wir brauchen dich / Das Schweigen der unendlichen Räume des Alls ängstigt uns / Die Brüchigkeit überlieferter Glaubenslehren macht uns unsicher / Die Vergeblichkeit menschlicher Bemühungen drückt uns nieder / Die unsichere Zukunft unserer Kinder und Enkel beunruhigt uns sehr / Wir bitten dich / Bleib uns nicht so ferne / Lass uns deine Wirksamkeit spüren, damit wir hoffen und glauben können.

Du Gott im Himmel und auf Erden / Wir brauchen dich / Höre unsere Empörung / über die Gleichgültigkeit gegenüber den Schwachen / über den Sieg der Profitgier / über die ungerecht verteilten Lebenschancen auf der Erde / Höre unsere Klagen / über Krankheit und Beschwerden wir Alten / über Konkurrenzdruck und Zukunftsangst wir Jungen / über Verluste und Einsamkeit / über Lebensüberdruss und Todesangst / Wir bitten dich / Lass uns deine Wirksamkeit spüren / damit wir hoffen und lieben nicht verlernen.

Du Gott im Himmel und auf Erden / Wir brauchen dich / Lenke unsere Aufmerksamkeit dorthin, wo man uns braucht / Nimm Verzagtheit und Resignation von uns / Gib uns Phantasie und Durchhaltevermögen / Lass uns vertrauensvoll und verantwortungsbereit unseren Weg gehen. Sei nahe allen / denen, die dich anrufen und denen, die dich nicht anrufen.


Gudrun Kuhn, Nürnberg
29. Juli 2021

Gott, du weißt um die Ungerechtigkeiten – auch die, die wir gar nicht sehen. / Gib uns das richtige Verständnis von deiner Gerechtigkeit, die mehr ist als man mit Geld ausgleichen kann. / Lass uns die Welt mit anderen Augen sehen, als eine Gemeinschaft und nicht als konkurrierende Länder und Kulturen.


Georg Rieger, Nürnberg
28. Juli 2021

Du Gott des Lichts, wir preisen dich,
der du der Morgen bist und der Abend,
der Anfang und das Ende der Welt.

Wir danken dir für die Ruhe der Nacht
und das Licht eines neuen Tages.
Von dir kommt alles, was geschieht.

Du lebendige Kraft,
gib deine Kraft uns, damit wir erwachen.
Du alles umfassende Weisheit,
lehre uns verstehen, wohin unser Weg führen soll.

Du schaffst Freude in den Traurigen,
Trost in den Schwermütigen,
Klarheit in den Verwirrten,
Lebenskraft in den Schwachen.
Schaffe Licht auch in uns
in der Frühe deines Tages. Amen.


RefLit
27. Juli 2021

Ewiger Gott, / Herr der Zeit, Gott vor allem Anfang, nach jedem Ende, / Gott im Hier und Jetzt, Herr von Tod und Leben. / Halte die Zeit in deiner Hand, halte sie fest, dass sie dir – wenigstens dir - nicht zerrinnt, deine Ewigkeit. / Wir säen tausend Tränen auf das Feld der Welt. Und du sagst, wir werden Freude ernten, hundertfach? / Davon lass mich träumen, ewiger Gott, / dahin lass mich lachen, lieber Gott, davon lass mich reden, /  heiliger Gott, durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, / der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und waltet von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
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