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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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22. März 2021 HERR, mein Gott und Vater. Mit dir an meiner Seite wage ich einen neuen Anfang. Altes loszulassen, zu unterscheiden was Halt gibt und was bindet ist schwer. Seit Generationen bist du bezeugt, als der gute Hirte. Wenn andere vor mir diese Erfahrung gemacht, kann ich mich auch darauf verlassen. Deine Kraft entfaltet ihre Wirkung, wenn meine aufgebraucht ist. Darauf vertraue ich, wenn ich jetzt aufbreche. Noch fehlen mir Kraft und Mut, noch versucht das Alte mich immer wieder zurück zu halten. DU aber bist stärker. Ich glaube HERR, hilf meinem Kleinglauben. Amen
Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
21. März 2021

Oh faithful God, / help us to find our way through the crowd to you. / Grant us faith to rip off the roof so we may see your face; / help us not to mind the mess / when we bring others into your presence for the first time. / And if we should ourselves be paralyzed / by fear and indecision / bless us with friends who will place us before your eyes / and entreat your healing. / Amen.


Diocese of Canterbury, Novena 2018, May 16, Ps 30,6-12
Wochenrückblick

Bamrherziger Gott,
»Wer unter euch groß sein will. Der sei euer Diener.« / Das waren Seine Worte, die Er der Kirche ins Stammbuch geschrieben hat. / Und es waren viele, die groß sein wollten: / Im Predigen, in der Nachfolge, in der Mission, in der Frömmigkeit und im Vertuschen. //
Es ist erschütternd, wie jeden Monat ein anderer Skandal diese Kirche heimsucht. / Priester, Ordensleute, Diakone und Pädagogen missbrauchen ihre Macht, / die ihnen diese Kirche reichlich bietet. / Die Solidarität der Schuld und die Angst vor Gesichtsverlust hält das System zusammen. //
Die Zahl der Opfer, der Zerstörten – nur Du kennst sie. / Du weißt, warum sie verstummt sind, / warum sie von Dir nichts mehr wissen wollen. / Die Zahl der Täter – nur Du kennst sie. / Du weißt, was sie gemacht haben und wer davon wusste. //
Auch wir wissen inzwischen vieles – und schweigen. / Weil auch in unseren Reihen ›schwarze Schafe‹ sind. / Und weil Ökumene die Kritik am anderen nicht duldet. / Dabei wäre so viel zu sagen, / wie diese Kirche die öffentliche Sicht auf uns prägt. Wie diese Kirche unser Kirchesein infrage stellt. / Wie diese Kirche so anders ist / und warum wir uns vor 500 Jahren von Ihnen getrennt haben. / Um der Ökumene willen schweigen wir. / Wie lange noch? // Herr, erbarme Dich. Amen.


Achim Detmers, Hannover
19. März 2021

Du freundlicher Gott,
wir danken dir.
In aller Not hilft deine Gnade.
In aller Angst tröstet dein Wort.
In aller Verzweiflung schenkst du Mut und Zuversicht.

Du starker Gott,
der du mächtig bist
über alle Herrscher und Gewalten
im Himmel und auf Erden,
wir bitten dich:
lass uns allein dir vertrauen;
gib Mut zu Versöhnung und Frieden;
erleuchte, die in deinem Namen reden.

Du barmherziger Gott,
der du die Schwachheit kennst,
den Tod und das Leiden,
wir bitten dich:
für die Einsamen und Alten,
für die Kranken und Sterbenden,
für die Arbeitslosen und die Hungernden,
für die Gefangenen,
für die von Krieg und Katastrophen Bedrohten,
für diese Erde und alle Kreatur:
erhalte das Leben,
errette aus Leiden,
sei gnädig im Sterben.

Du, ewiger Gott,
warst vor aller Zeit,
und du wirst bleiben,
wenn unsere Namen vergessen sind.
Dich loben wir.
Dir danken wir.
Dich beten wir an:
den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist,
Gott jetzt und immerdar
und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.


RefLit
18. März 2021

Gott, wir fordern keine Wunder, aber wisse: Wir haben auch nichts dagegen! Es liegt ja so vieles an uns und nicht an dir. Aber trage das Deine dazu bei, dass uns das Wunder gelingt, Gerechtigkeit in der Welt zu säen, damit Friede wächst. Amen.


Jürgen Kaiser, Berlin
17. März 2021 Lieber Gott, bitte mach, dass es bald nur noch umweltfreundliche Autos gibt, sonst gibt es bald niemanden mehr auf der Welt. Amen.
Nicola, Fellbach-Oeffingen 
aus "Was Kinder von Gott erwarten", Autorin Regine Schindler, Verlag Kaufmann
16. März 2021 Wir sehnen uns nach Gerechtigkeit und sind doch hilflos dabei, sie zu verwirklichen. Schenke uns Ideen, Kraft und Fantasie, Dinge zu tun, die unsere Gesellschaft gerechter machen. Gib denen Mut, die sich in ihr Schicksal als Versager ergeben haben, die den Glauben an ihre Chance im Leben verloren haben.
Georg Rieger, Nürnberg
15. März 2021

Du Weizenkorn, Herr Jesus Christ, / wie gerne würden wir dich in der Kraft deiner Reife und Blüte feiern, / wie gerne würden wir dich in den Kirchen gemalt sehen, wie du Gottsuchende aufrichtest, wie du Betrübte tröstest, wie du mit Fröhlichen am Tisch sitzt, wie du Kinder herzt. / Aber wir sehen dich überall am Kreuz.

Du Weizenkorn, Herr Jesus Christ, / wie gerne würden wir dich in der Kraft deiner Reife und Blüte feiern. / Wie gerne würden wir dich in der Welt am Werk sehen, wie du Frieden stiftest, wie du Ungleichheit beseitigst, wie du Gerechtigkeit schaffst, wie du Leid linderst. / Aber du stirbst täglich neue Tode.

Du Weizenkorn, Herr Jesus Christ, / ist es so, dass du deine Samen in uns Menschen senkst, / ist es so, dass du uns in deinen Dienst nimmst, ist es so, dass wir Frucht bringen sollen? / Dann lass uns nicht alleine / in Angst und in Überforderung und in Trägheit und in Hoffnungslosigkeit.

AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
14. März 2021

Healing God of majesty and glory, / we are thirsty for your grace. / You made a way for us in the wilderness, and still, in our foolishness, we go astray. / We hide our eyes from your presence. / We ignore your word. / We are lifeless when we ought to dance, and speechless when we ought to sing. / Forgive us, O Lord. / Speak peace to our fearful hearts, strengthen our weak hands, and make firm our feeble knees as we seek to follow in your holy way. / Speak to us now, O God, in the silence of this moment, that we might hear the assurance of your love and grace. Amen.


Judith L. Watt, Fourth Presbyterian Church, Chicago, Homepage 10.3.20
Wochenrückblick

13. März 2021

Ach Gott, am Ende dieser Woche scheint es mir, dass es nur noch Risse, Spaltung und Gräben gibt./ Zwischen Männern und Frauen als alte und so beharrliche Ungleichheit./ Zwischen Armen und Reichen als Graben, der immer tiefer wird./ Zwischen armen und reichen Ländern, dass in einer weltweiten Krise nur wenig gerechtes Teilen zu sehen ist./ Zwischen denen, die ertragen, was sie zu tragen haben, einige nur wenig, einige viel, , und denen, die sich so ungerecht belastet sehen, dass sie aufbegehren und laut werden./ Zwischen denen, die jetzt das Sagen haben und sich nicht ändern wollen, und denen, die nach der gefährdeten Zukunft fragen./ Zwischen Menschen und den Politikerinnen und Politikern ihres Landes, wo zuletzt die unerträgliche Raffgier einiger noch mehr Vertrauen zerstört hat. Treuer und geduldiger Gott, Vater, Bruder, Trösterin! In deinem Wort lese ich vom Lücken zumauern, Wege ausbessern und wohnen können. Dass das Menschen sein sollen, die das tun./ Und ich treffe Menschen, die sowas schaffen, mit Kopf und Herz und Hand über die Gräben hinweg./ Mit Kraft, Liebe und Besonnenheit, die ja alle deine Gabensind./ Ich höre und weiß doch auch, dass es dabei um Gerechtigkeit geht, wahrscheinlich immer./ So bitte ich dich um Kraft, Liebe und Besonnenheit. Um Sinn, Mut und Ideen für Gerechtigkeit. Und für wache Augen dafür, wo etwas von deinem Willen geschieht./ Das bitte ich durch Jesus Christus. Amen. Jesaja 58, 12 - 2. Timotheus 1, 7


Stefan Maser, Hoerstgen
12. März 2021 Gott, Ewiger und Einziger!   / Es ist kein Gott außer dir, kein lebendiger, kein helfender, kein befreiender, kein erlösender außer dir. Lieben soll ich dich. Lieben will ich dich. Meinen Nächsten auch wie dich. Deine Gebote halten soll ich, deine Satzungen halten will ich. Hilf mir! Gib mir Erkenntnis, gib mir deinen Geist, dass ich tue, was recht ist vor deinen Augen. Amen. 
Jürgen Kaiser, Berlin
11. März 2021 Gott, du Trost unserer Seele,  / nach außen hin tun wir oft so stark,  / zeigen uns gefasst angesichts großer Sorgen,  / lassen uns nichts anmerken von dem, was uns quält.  / Aber wenn wir allein sind oder nachts wach liegen,  / bricht unsere Fassade zusammen.  / Dann überfällt uns die unterdrückte Trauer,  / dann erscheint der nächste Tag wie ein Berg,  / und wir fühlen uns den Ansprüchen nicht gewachsen,  / die andere an uns stellen  / oder unter die wir selbst uns gestellt haben.  / Gott, du kennst uns und weißt, was uns umtreibt.  / Dir sind die Abgründe unserer Seele nicht verborgen.  / Erbarme dich über uns! Amen.
RefLit
10. März 2021

Barmherziger Gott,
wir sehen, was in unserer Welt geschieht
und drohen alle Hoffnung zu verlieren.

Wir bekommen mit, wie viel Lug und Trug herrscht,
wie viel Verantwortungslosigkeit und Kälte
und unsere Hoffnung schwindet, dass es besser werden wird.

Wir kommen zu Dir,
sehen uns selber ehrlich an
und sehen wenig, was uns Hoffnung macht.

Du bist der Gott der Hoffnung,
Du verlierst die Hoffnung mit uns nicht
und hast in der Auferweckung Jesu Christi
den Grund für eine lebendige Hoffnung gelegt –
für jeden von uns und für Deine Erde.

Wir wollen hören, was Du erhoffst
Und weil Du es erhoffst,
darauf vertrauen,
dass diese Hoffnung nicht trügt
und Du wahrmachst, was Du versprichst.

Sende Deinen Geist.
Erwecke unser Singen, Beten, Reden und Hören,
dass sie zu einer Saat werden,
aus der eine lebendige Hoffnung wächst,
die uns verändert.

Amen.


Jochen Denker, Ronsdorf
9. März 2021

Wie ein guter Vater stehst Du hinter mir und schenkst mir Halt.
Ermutigst mich
aus zu atmen
aus zu sprechen
aus zu tragen und aus zu stehen
wohin du mich mit deiner Verheissung ziehst.


Kathrin Rehmat, Biel, Schweiz
8. März 2021 Du Hüter des Lebens, / du weißt, wie leicht unser Herz zerbricht: / an der menschlichen Kälte in unsrer Gesellschaft, / an der Unbeständigkeit  / von Liebe und Freundschaft, / an den vielen alltäglichen Lügen. / Oft fühlen wir uns wie zerschlagen, / und ziehen uns in uns selbst zurück. / / Gott, lass uns deine Nähe spüren, / heile den Schmerz der Enttäuschungen, / erlöse uns aus der Verlorenheit unseres Lebens. / Erbarme dich unser.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
7. März 2021

Oh God of the cock-crow and the bitter tears, / may our hearts be truly broken / by every denial of your long, suffering love for us, / every rejection of each other, / every cowardly and self-protective moment. / With the morning, bring your mending / so that dauntless / we may find ourselves able to walk the way of the cross again. / Amen.


Diocese of Canterbury, Novena 2018, May 13, Mk 14,66-72
Wochenrückblick

6. März 2021

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist,  / wir schweigen vor Dir. / Vielleicht ist das besser als rufen und klagen. / Vielleicht erhörst Du Schweigen besser. / So vieles verschließt uns den Mund. / Der Irrsinn überall. / Die Dummheit. / Die Grausamkeit. / Sonden landen auf dem Mars. Aber kaum Hilfsgüter im Jemen. / Menschen werden entführt. Gebiete besetzt. Regenwald gerodet. / Menschen dürfen einander nicht besuchen. Fußballer werden im  / Privatjet transportiert. Die Verfolgung lebenswichtiger Informationen  / scheitert am Datenschutz. / Wir sterben an uns selbst. / Sterben an unserem Leben ohne Dich. / Ohne Deine gute Ordnung. / Und all die vielen Schlagwörter, die uns umgeben.  Zunehmend jetzt, weil  / Wahlkämpfe ins Haus stehen. Schlagwörtern, die nicht helfen. / Die Wirklichkeit verbauen, nicht bauen. / Die Waffen des Denkens scheinen zu schwach zu sein. / Ist es die Waffenrüstung des Glaubens auch? / Höre unser Schweigen. / Und brich das Deine. / Gib Dein Wort. / Gib Deinen Geist. / Und hilf uns. / Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
5. März 2021

Gebet zum Weltgebetstag der Frauen

Wir verbinden uns im Gebet mit Vanuatu und der Welt.

Gott, du bist Anfang und Ende und auf dir steht und gründet Vanuatu. / Wir bitten dich, hilf uns, dass wir uns für den Frieden auf der Welt und in unseren Familien einsetzen. Wir legen die Regierenden und das Volk von Vanuatu in deine weisen Hände. / Wir wollen aufstehen gegen Ungerechtigkeit in unseren Ländern und Widerstand leisten. Gib uns die Kraft für unsere Inseln, Völker und Nationen Verantwortung zu übernehmen. / Wir beten, dass wir in Einheit, Liebe und Frieden mit ethnischer und kultureller Vielfalt leben können wie in Vanuatu und vielen anderen Orten auf der Welt. / Wir denken an die Menschen, die von Naturkatastrophen wie Wirbelstürmen und Vulkanausbrüchen bedroht sind. Wir sorgen uns um Menschen, die unter Abhängigkeiten leiden. / Starker Gott, beschütze unsere Gemeinschaften vor Katastrophen und Leiden. Heile die Seelen aller Menschen und lass uns deine Liebe spüren. Amen weltgebetstag.de


Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e. V.
4. März 2021

Gott – du zeigst uns dein Gesicht in Jesus
und in seinen Schwestern und Brüdern.

Wir gestehen es dir, dass wir dich missachten und verleugnen
in denen, die wir auf ihre Herkunft oder ihr Geschlecht festlegen
in denen, die wir verachten und verächtlich machen
in denen, die wir bewundern und zu Stars erheben
in denen, die wir übersehen und vernachlässigen
in denen, dir wir zu unserem eigenen Vorteil missbrauchen
in allen, denen wir nicht ins Gesicht schauen, weil wir ihr Leid nicht ertragen

Wir klagen es dir, dass wir uns vor den Blicken der anderen fürchten,
die uns abschätzig beurteilen
die uns auf eine Rolle festlegen
die uns beschämen.

Ach Gott –
Wende dich nicht ab von uns!
AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
3. März 2021 Gott, richte uns auf! Richte uns auf, dass wir nicht verzagt sitzen bleiben. Richte uns auf, dass wir aufrecht stehen können und sich unsere Blicke weiten.   / Hilf uns, mit dir und durch dich einander anzusehen, auf Augenhöhe, in gegenseitigem Respekt, mit wachen Sinnen. Hilf uns, wahrzunehmen, wer was braucht, ein offenes Ohr, ein gutes Wort, Zuwendung, Ansporn, Rat oder Tat – es gibt so viele Möglichkeiten füreinander da zu sein – lass uns erkennen, was nötig ist. Amen
Meike Waechter, Berlin
2. März 2021 Gott,  / du bist barmherzig.  / Wir bitten dich:  / Erinnere dich an dein Erbarmen und an deine Güte  / und sieh nicht auf unsere Schuld,  / damit wir einen Freiraum haben,  / in dem ein Neuanfang möglich ist.  / Dies bitten wir dich im Namen Jesu Christi.
RefLit
1. März 2021 Es tut so gut, dich bei mir zu haben,  / auch wenn ich weiß, dass ich nicht über dich verfügen kann.  / Du überraschst mich, stellst mich vor Herausforderungen, mutest mir viel zu.  / Lass mich den Glauben nicht verlieren, dass alles einen Sinn hat,   / den du kennst und dem ich vertrauen kann – ohne ihn zu kennen.
Georg Rieger, Nürnberg
28. Februar 2021

Children of God, / we affirm your childlikeness, your spontaneity, your wonder, your inquisitiveness, your joy in the abundant life, your humbleness, and your unashamed love of the Lord. / Each of us is a child of God, / and God knows your name, God knows when you skin your knees or your heart, God knows when you catch a butterfly or cry in the darkness. / Go, children, out where the sun shines on your faces, go out into God’s abundance and tell the story of a Christ who would claim each person as a Christian child, go and kiss the hurts of this world, go and laugh in the fields of God, / for you are Christian children, inheritors of God’s grace and love. / Amen.


Ann Weems, Celebrate the Children 1980
Wochenrückblick

27. Februar 2021

Wir brauchen so viel Geduld gerade
und danken dir, Gott, dass du sie uns gibst
und uns damit manches leichter machst.

Doch manchmal ist Geduld auch fehl am Platz
und es braucht das Gegenteil: Ungeduld.
Darum möchte ich jetzt bitten,
dass du uns klar machst,
wo es das eine
und wo es das andere braucht.

Ungeduld braucht es da,
wo Menschen vergessen werden.
In dieser Zeit noch mehr als sonst,
werden die Lasten ungleich verteilt
und die hängen gelassen,
die keine Lobby haben.

Es geschieht viel Unrecht
in Familien, Beziehungen, Unternehmen,
in der Politik und in unserer Gesellschaft.
Vieles bleibt verdeckt,
wenn nicht ungeduldige Menschen
sich einmischen.

Unwahrheiten werden verbreitet
und Ängste geschürt.
Die Absichten dahinter
gefährden unser Zusammenleben.
Mach uns ungeduldig,
wenn es nötig ist zu widersprechen
und der Wahrheit Geltung zu verschaffen.

Wir brauchen viel Geduld,
aber manchmal gibst du uns auch Kraft
zum Widerspruch und zum Nachhaken.
Danke dir dafür!


Georg Rieger, Nürnberg
26. Februar 2021

Der Herr ist mein Hirte, beten wir. / Gott, ist das so? Bist du unser Hirte und führst uns auf Auen und ans frische Wasser? Erquickst du unsere verwundeten Seelen? / Ja, das ist wohl unsere Sehnsucht – keinen Mangel leiden und Erfüllung im Leben erfahren. / Aber hören wir deine Stimme? Folgen wir dir, wenn du uns rufst? Oder hören wir auf ganz andere, lautere, betörende Stimmen voller Versprechungen? / Ich bitte dich, rufe uns, immer wieder, zeigen uns den rechten Weg immer wieder, werde nicht müde, für uns da zu sein. Denn wir brauchen dich, auch wenn wir das manchmal oder gar oft vergessen. Amen


Meike Waechter, Berlin
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