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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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3. November 2020

Du schweigender Gott –
Lass mich deine Stimme hören aus Predigten ohne leere Floskeln.
Lass mich deine Stimme hören aus der Zuversicht der jungen Familie, die dir ihr Kind in der Taufe anvertraut hat.
Lass mich deine Stimme hören, aus den Hinterbliebenen, die Trost finden im Angesicht des Todes.
Lass mich deine Stimme hören aus den Zeugnissen meiner Vorfahren im Glauben.
Lass mich deine Stimme hören aus der Musik, die einst zu deiner Ehre komponiert wurde.
Lass mich deine Stimme hören aus vernünftigen und mitfühlenden Worten meiner Mitmenschen.
Lass mich deine Stimme hören, wo ich es nicht erwarte.
Lass mich deine Stimme hören.
AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
2. November 2020 Gott, unsere Zuflucht, / wir suchen bei dir Trost und Stärkung / in dieser beängstigenden Zeit. / Als die Pandemie über uns kam, / wussten wir nicht, wie uns geschah, / mussten uns an Regeln gewöhnen, / die wir nie für möglich gehalten hatten, / und hofften, es ginge alles bald vorbei. / Aber jetzt ist sie gekommen, / die befürchtete zweite Welle, / schwemmt wieder viele Pläne weg / und verbreitet neue Angst und Ungeduld. / Gott, es ist schwer, sich daran zu gewöhnen, / dass unser Leben so lange von Corona bestimmt ist. / Wir vermissen unsere Unbefangenheit, / die körperliche Nähe zu anderen Menschen, / alles, was uns früher so selbstverständlich schien. / Bei manchen von uns liegen die Nerven blank, / der Umgangston wird rauer, / das Misstrauen wächst. / Wir bitten dich, Gott: / Steh uns bei. / Wir wollen uns nicht unterkriegen lassen von Corona, / uns nicht den Blick vernebeln lassen für das Gute, / das wir immer noch erleben, / wollen nicht blind sein für das Leid vieler anderer Menschen, / das oft viel größer ist als unseres, / wollen nicht schweigend hinnehmen, / dass die Zerstörung der Schöpfung immer weiter geht. / Gott, du kannst alles wenden. / Wir bitten dich, / befrei die Welt von den Schrecken der Pandemie, / und stärke unseren Zusammenhalt / über alle Grenzen hinweg, / damit aus den beklemmenden Erfahrungen / Gutes wachsen kann. / / Amen
Sylvia Bukowski, Wuppertal
1. November 2020

Gott, du Versöhner und Friedensstifter, / Menschen können so gemein, so rücksichtslos, / so böse sein! / Das macht uns wütend, / und erfüllt uns manchmal  / mit Rachegelüsten / und brutalen Fantasien. / Wir lassen uns leicht  / vom Bösen anstecken, / und drehen mit an der Spirale  / der Gehässigkeiten. / / Gott, das soll nicht so bleiben!  / Leite uns an, / im Geist deiner Liebe / aus üblen Mustern auszuscheren / und im Denken und Handeln / Böses mit Gutem zu überwinden.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

Barmherziger Gott, / In diesen Tagen bitten wir für die Männer und Frauen an den Wahlurnen, / die ihre Hoffnung auf einen Kandidaten setzen / und nicht selten bitter enttäuscht werden - / entweder durch den Ausgang der Wahl / oder durch die Politik des Gewählten. //
Gerechter Gott, / wir erleben, dass die Teilung der Gewalten missachtet wird, / dass Amtszeiten ins Unendliche verlängern werden, / dass Wahlen manipulierbar sind. / So oft haben wir das schon gesehen, / und kaum einmal hat das einem Land gutgetan. //
Hilf uns, dass wir da nicht mittun, / dass wir unsere Wahl gut treffen / und da, wo es nötig ist, dem Missbrauch von Macht ein Ende setzen. //
Um so mehr bitten wir für die aufrechten Frauen und Männer, / die in dieser Zeit regieren. / Gib ihnen Wahrhaftigkeit und Mut, / die nötigen Schritte zu tun. / Lass sie Worte finden, / die Vertrauen schaffen. Amen


Achim Detmers, Hannover
30. Oktober 2020 Gnädiger Gott,  / du erhältst deine Kirche durch dein Wort.  / Wir bitten dich:  / Segne unser Reden und Hören, damit dein Wort uns erneuert.  / Das bitten wir durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, unseren Herrn.
RefLit
29. Oktober 2020

Jesus – du ganz Anderer // Sorgt euch nicht, sagst du. Wir aber sind voller Zukunftsangst. / Liebt eure Feinde, sagst du. Wir aber wissen nicht, wie wir mit den Unvernünftigen und Gewalttätigen umgehen können. / Übt Verzicht, sagst du. Wir aber hängen an unserem Besitz. / Strebt nach Gerechtigkeit, sagst du. Wir aber sehen auf unseren Vorteil. / Fürchtet euch nicht, sagst du. Wir aber haben Angst. / Folgt mir nach, sagst du. Wir aber haben deine Spuren verloren. / Bleibt in mir, sagst du. // Jesus – du ganz Anderer // Wir möchten so gerne ein wenig anders werden. Mit Gottes Hilfe. AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
28. Oktober 2020 Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unsern Zeiten. / Streite du für uns, kein anderer kann das tun. Streite für uns mit guten Worten, mit Segen und mit Menschen deines Wohlgefallens, die du in Anspruch nimmst. / Streite für unsere Welt, das Werk deiner Hände, lass es nicht los. Und nimm uns mit in diesem guten Streit. / Streite du für die, die verfolgt werden, streite du für die, die Unrecht leiden und verleih denen Frieden, die angefeindet werden. / Streite wider die Zweifel, bekämpfe die Niedergeschlagenheit, vertreibe die Trübsal. Wer traurig ist, den lass nicht fallen, wer mutlos ist, den treibe an, wer im Dunkeln sitzt, dem zeige ein Ziel. / Verleih den Frieden allen Unglücklichen, führe niemanden in Versuchung und belaste keinen mit mehr Unglück als er ertragen kann. / Nimm auf in deinen Frieden alle, die in dieser Woche sterben und gib Kraft und Mut allen, die leben und nicht sterben sollen. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
27. Oktober 2020 Getreuer Gott, du Gott Israels, der du dein Volk auf seiner Reise nach Kanaan geleitet und ihm das Manna zur Nahrung und Stärkung gegeben hast, du weißt, /  dass auch wir auf unserer Reise deine Führung, deine Nahrung und Stärkung nötig haben. O so leite und führe uns auf unserem Wege, und gib uns dein Wort zur Nahrung,  /  dein himmlisches Manna zur Erquickung unserer Seelen, um unsern Weg fortzusetzen.
Gerhard Tersteegen (1697-1769)
26. Oktober 2020

Fast täglich werden wir mit empörenden Aussagen konfrontiert. Wir lesen sie, wir hören sie. Im Internet, im Fernsehen und gelegentlich sogar im direkten Gegenüber mit Menschen.  / Woher kommt die Menschenverachtung, der Hass? Wie kommen Menschen dazu, mutwillig Lügen zu verbreiten, nur um Anderen zu schaden?   / Ist unsere Empörung berechtigt? Bringt sie etwas? Gibst du uns Kraft dazu oder bremst du uns? Lass es uns spüren und mutig darin sein, auf Menschen zuzugehen – so oder so.


Georg Rieger, Nürnberg
25. Oktober 2020

Gebet zu Micha 6,8

Ach Gott – // So viel ist uns gesagt. So viele reden von dir und deinen Geboten. Aber machen oft nur ihre eigenen Regeln daraus. / Wir sollen dein Wort halten. Aber es bleibt oft stumm. Wir finden uns darin nicht wieder mit unserer Situation. / Wir wollen Liebe üben. Aber in uns streitet sich Gegensätzliches. Wir denken an den Schutz vieler und vernachlässigen die Rechte der Schulkinder. Wir denken an den Schutz vieler und vernachlässigen die Rechte der Menschen in Altenheimen. Wir denken an den Schutz vieler und vernachlässigen die Rechte auf Arbeit und Einkommen. Oder umgekehrt. / Demut steht uns an. Aber was wir brauchen, ist vor allem Mut. Mut Entscheidungen zu treffen, auch wenn wir keine Garantie haben, dass wir das Richtige tun. // Ach Gott – // Stärke unseren Mut. Beschwichtige unsere Angst. Lass uns in der Schrift Impulse für unseren schwierigen Alltag finden. AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
Wochenrückblick

24. Oktober 2020

Jesus Christus, du bist das Licht der Welt./ Und du hast Lichter für deine Welt, noch über den Kreis deiner Gemeinde hinaus./ In diesen Tagen spüre ich, wie sehr wir dein Licht und deine Lichter brauchen. Darum bitte ich um Lichter des Verstandes gegen die Dummheit, die glaubt, was sie will und was ihr passt./ Um Lichter des folgerichtigen Verhaltens, dass Menschen auch tun, was mit größter Wahrscheinlichkeit richtig und wichtig ist./ Um die wunderbaren Lichter der Belastbarkeit, denn es sind Lasten und Härten zu tragen, und viele tragen sie ganz selbstverständlich und oft für andere./ Und um die schönsten Lichter. Sie leuchten, wo mit anderen gefühlt wird und beim Tun und Lassen an sie gedacht wird, sogar mehr als an sich selbst. Jesus Christus, du bist das Licht der Welt./ Und du hast Lichter für deine Welt, noch über den Kreis deiner Gemeinde hinaus./ Du bist am Werk, dass nichts und niemand verdirbt./ Und dafür sei dir Lob und Dank. Amen.


Stefan Maser, Hoerstgen
23. Oktober 2020 Gütiger Gott, schärfe unsere Ohren, dass wir deine Stimme hören, dass wir sie hören können zwischen alle den vielen lauten und leisen Stimmen, die uns umgeben, uns fordern, uns tadeln, uns umschmeicheln und werben wollen. Deine Stimme ist einzigartig. Lass sie uns hören.   / Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, dass wir uns dir zuwenden.   / Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, dass sie uns Trost schenke, wenn uns Furcht und Angst plagen.  / Erreiche mit deiner Stimme unsere Herzen, dass wir mit der Gewissheit leben dürfen, dass du uns nicht verlässt.   / Amen 
Meike Waechter, Berlin
22. Oktober 2020

Allgütiger Gott,  / manchmal ist es zum Verzweifeln.  / Da wird uns alles zu viel.  / Wir machen uns Sorgen um uns selbst  / um unsere Lieben,  / um die Zukunft unserer Welt  / Wir beten und rufen zu Dir.  / Wie oft haben wir das getan?  / Und Du hüllst Dich in Schweigen.

Beten wir falsch?  / Beten wir das Falsche?  / Sind wir die Falschen, die zu Dir rufen?  / Doch woher nähmen wir das Recht,  / mit Dir ins Gericht zu gehen?  / Aber ist es doch die Hoffnung,  / die Du in unser Herz gegeben hast,  / die uns zu Dir rufen lässt!  / Es ist doch Dein Wort,  / dass uns mehr verheißt  / als wir heute sehen!

Wir trauen Deinem Wort mehr  / als unserer Erfahrung,  / wenn wir zu Dir kommen  / und beharrlich bitten,  / dass Du erscheinst,  / dass Du hilfst,  / dass Du unsere Hoffnung ansiehst  / und aus dem Funken,  / der uns manchmal nur noch bleibt,  / ein neues Feuer schlägst.  / Zu Deiner Ehre soll das geschehen  / und zu unserem Heil.   / Amen.


Jochen Denker, Ronsdorf
21. Oktober 2020 Du Lebendige/r siehst mich  / auch wenn es regnet  -   / in gutem Licht  / und sanfter Frische.  / Ermutigst meine grauen Tage,  / förderst meine Herbstfreuden  / in denen ich der Vergänglichkeit fröne  / und ganz im Vertrauen auf das ewige Leben  / alles gebe um so gering und nah zu werden,  / dass der Schmerz nachlässt.
Kathrin Rehmat, Biel, Schweiz
20. Oktober 2020 Gott, der allen Glauben weckt und alles Tun in uns vollbringt, dich bitte ich: 
Sieh an meinen Glauben und hilf meinem Unglauben.
Sieh an meine Liebe und achte auf sie, wenn sie zaghaft wird.
Sieh an meine Hoffnung und gib ihr Nahrung mit guten Nachrichten.
Ich glaube an deine Freundlichkeit. Lass mich freundlich bleiben zu allen, die um mich sind.
Ich glaube an deine Barmherzigkeit. Lass mich barmherzig bleiben mit allen, die mich bitten.
Ich glaube an deine Nachsicht. Lass auch mich nachsichtig sein mit allen, die an mir schuldig geworden sind. 
Ich glaube an die Auferstehung deines Sohnes. Lass mich auch an meine Auferstehung glauben.
Ich glaube, dass du dem Werk deiner Hände die Treue hältst. Gib uns Mut, unsere Gewohnheiten zu ändern und noch größere Schritte zu gehen, um das Klima zu retten.
Halte uns den Glauben, die Liebe und die Hoffnung lebendig, damit wir mutig erkennen, was gut ist, und fröhlich tun, was zu tun ist. Amen. 
Jürgen Kaiser, Berlin
19. Oktober 2020 Mein Schöpfer, Erlöser und Quelle der Lebensfreude, / mit jedem Atemzug empfange ich das Leben von dir. / Mit jedem Seufzer gebe ich dir von meiner Last ab. / Öffne mich für diesen Tag. / Öffne mich für dein belebendes Wort. / Öffne mich für deine Berührung, auch in den Menschen, dir mir heute begegnen. / Danke für deine Gegenwart. / / Amen.
Catherine McMillan, Dübendorf, Schweiz
18. Oktober 2020

zu Psalm 32

Gnädiger Gott, / wir danken dir für die Erfahrungen  / von Vergebung und neuem Anfang. / Oft tun wir uns schwer, / auch nur uns selbst einzugestehen, / dass wir schuldig geworden sind. / Jeder Riss in unserem Selbstbild / macht uns unsicher, / und wir haben Angst, / dass wir durch Fehler und Versagen / in fremden Augen wertlos werden. / Wir schämen uns manchmal auch vor uns selbst!

Wie gut tut es da, / wenn wir erleben, / dass wir nicht festgenagelt werden / auf unsere Schuld, / nicht verachtet / für unser Scheitern. / Wie gut tut es, / vertrauen zu dürfen: / Du bist ein Gott, / der vergibt!


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

17. Oktober 2020

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist,   / Du bist Weg, Wahrheit und Leben.  / Und alles drei ist uns abhanden gekommen.  / Sehr unsicher sind wir, wohin es weitergeht mit uns.  / Nicht nur als Einzelne sind wir unsicher. Auch international.   / Verträge werden gekündigt. Die Rüstung neu angeschoben. Aus kalten Konflikten werden heiße.  / Wohin kann das anders führen als mitten hinein ins Böse?  / Und gelogen wird, dass sich die Balken biegen.  / Um der eigenen Macht willen.   / Und auch, weil sich mit Halbwahrheiten besser leben lässt.  / Und ebenso, weil man es so genau gar nicht wissen will.   / Weil Angst macht, was wir wissen könnten.   / Da sind wir lieber ahnungslos.  / Aber das sind wir nicht.  / Wir ahnen,  dass wir Helfershelfer der Hölle sind.  / Und wie der Tod um sich greift!  / Die Lebenserwartungen steigen.  / Noch. Hier bei uns.  / Aber die Wüsten wachsen. Der Hunger ist noch nicht besiegt.  / Die Corana-Pandemie ebenso nicht. Und eine weitere, von der  / wir noch nichts wissen, könnte ihr folgen.  / Wir haben lange geglaubt, das Haus der Zukunft selber bauen zu können.  / Aber wir haben stets nur am Ast gesägt, auf dem wir sitzen.  / Jetzt ist der Fall ein großer.  / Du, Herr, bist Weg, Wahrheit und Leben.  / Sei eben dies für uns, die wir Gefangene unsere Sackgassen, Gefangene  / der Lüge und des Todes sind.  / Erlöse uns von dem Bösen.  / Die Zeit drängt.   / Hilf uns, sie auszukaufen.  / Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
16. Oktober 2020 Gott, wir sehnen uns danach,  / dass du Recht schaffst in unserer Welt,  / deren Ungerechtigkeit zum Himmel schreit.  / Wir fühlen uns oft so ohnmächtig  / gegenüber all dem Furchtbaren,  / von dem wir hören.  / Gott, wir ersehnen deine Gerechtigkeit  / und fürchten doch auch dein Gericht.  / Denn du lässt dich nicht täuschen  / durch die schönen Fassaden,  / hinter denen wir uns so oft verbergen.  / Du lässt dich nicht beschwichtigen  / von der gängigen Ausrede,  / wir könnten schließlich nichts machen.  / Du weißt, was wir anderen Menschen schuldig bleiben  / und wieviel Böses auch von uns ausgeht.  / Barmherziger Gott, sei uns ein gnädiger Richter  / und hilf uns, entschieden und tapfer zu werden  / im Tun deines Willens. Amen.
RefLit
15. Oktober 2020 Herr unser Gott! Du hast dich erniedrigt, um uns zu erhöhen. / Du wurdest arm, damit wir reich würden. / Du kamst zu uns, damit wir zu dir kämen. Du wurdest ein Mensch wie wir, / um uns aufzunehmen in die Teilnahme an deinem ewigen Leben. / Das Alles aus deiner freien, unverdienten Gnade. / Das Alles in deinem lieben Sohn, unserem Herrn und Heiland Jesus Christus.
Karl Barth (1886-1968)
14. Oktober 2020 Lieber Gott, ich danke dir für die Welt. Ich danke dir für die Schule. Ich danke dir, daß jeden Tag etwas Neues passiert. Amen. Sabine, Nordhorn (3. Kl.)
aus "Was Kinder von Gott erwarten", Autorin Regine Schindler, Verlag Kaufmann
13. Oktober 2020 Du Gott der Zukunft – welche Zukunft hast du für uns Junge bereit? So viel wird von uns erwartet. Wir sollen gute Eltern, Onkel und Tanten sein und gleichzeitig unsere Mütter und Väter betreuen. Wir sollen unser Bestes im Beruf geben und gleichzeitig unsere Partnerschaften und Freundschaften gelingen lassen. Sei bitte bei uns mit guten Ratschlägen für unser Leben und lass uns nicht mutlos werden. AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
12. Oktober 2020 We are tired, Lord, / weary of the long night without rest. / We grow complaining and bitter. / We sorrow for ourselves / as we grow hardened to the pain of others. / Another death leaves us unmoved. / A widow’s tears fall unnoticed. / Our children know only bitterness / already possessing their parents. / Our violent words / explode into violent acts / by the hands of youth / bringing destruction without thought or reason. / Lord, have mercy upon us. / Lead us to repentance that we may forgive / and be forgiven. Amen.
Thomas A. Patterson, Belfast 1989
11. Oktober 2020 Gott, / wie leicht ist es, / von Liebe zu reden, / und wie schwer, / sie zu praktizieren: / friedlich mit Nahestehenden zu leben, / mit Ungeschickten Geduld zu bewahren, / Fremde in ihrer Eigenart zu achten, / niemand zu beneiden um Glück und Erfolg. // Nimm weg, / was der Liebe entgegensteht. / Weite unser Herz für andere Menschen / und lass aus Beteuerungen von Nächstenliebe / liebevollen Umgang wachsen.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

10. Oktober 2020

Wir bitten dich um Gesundheit, Gott!

Wir beten für die schwer kranken Menschen,
die nicht gut versorgt werden,
weil sie das Geld dafür nicht haben,
weil sie zum Beispiel nicht versichert sind.

Wir beten für die Infizierten,
die gerade Angst haben,
weil sie nicht wissen, was auf sie zukommt.

Wir beten für die Menschen,
die in Isolation verharren,
die einsam sind und verzweifelt.

Wir beten für alle,
die sich um Kranke kümmern
in Krankenhäusern, Praxen und Heimen,
dass sie gesund bleiben
und den Mut nicht verlieren
trotz aller Geringschätzung ihrer Arbeit.

Wir beten für die Gesundheit von Präsidenten,
die selbst kein Mitleid für sich beanspruchen,
weil sie stark wirken wollen.

Wir bitten dich für alle,
die Verantwortung tragen in dieser Zeit,
dass sie sich von Vernunft leiten lassen
und sich von dir getragen fühlen. Amen.


Georg Rieger, Nürnberg
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