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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

© Pixabay

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30. August 2022 Allwissender Gott, / du lässt dich nicht täuschen / von den schönen Fassaden, / die wir voreinander aufrichten: / Nach außen geben wir uns gern bescheiden, / aber insgeheim sehen wir auf viele herab, / dünken uns moralisch besser, / glauben zu wissen, / was andere tun oder lassen sollten. / Vielleicht merken wir selbst gar nicht, / wie überheblich wir manchmal sind! / Aber du, Gott, / entlarvst auch den verborgenen Hochmut. / Du widerstehst jeder Scheinheiligkeit. / / Wir bitten dich: / Reinige uns gnädig / von eitler Selbsttäuschung / und gib uns den Mut / zu echter Demut / und zu einem gesundem Stolz.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
29. August 2022 Gott, / lass dich finden, wenn wir dich suchen, / rede mit uns, wenn wir dich fragen, / höre uns an, wenn wir mit dir reden wollen, / suche uns, wenn wir uns verstecken, / frage uns, wenn wir antworten sollen, / heile uns durch dein Wort. Amen.
RefLit
28. August 2022 Lass unsre Tage dir geheiligt werden! / Das Loblied unsrer Lippen, unser Herz, / Das arme Opfer nach dem Mass der Erden, / Das hebe deine Flamme himmelwärts! / Lass unsre Seelen / Von dir erzählen / Und nichts verhehlen / Von deiner Treu’.
Liederschatz 1703,3
Wochenrückblick

Barmheriger Gott, / nach Wochen der Dürre kündigt sich heute nun der erste Regen an. / In der Ferne grollt das Wetter, / Wind zieht auf, / erste Tropfen benetzen das ächzende Feld. //
Nach Tagen der sengenden Hitze steht nun der Sturm bereit, / das Land zu plagen. / Begleitet von Gewitter, Hagel und Regen ertrinkt das verdorrte Land. / Wassermassen fluten Keller und Straßen. //
Ist das schon das Ende des unerträglichen Sommers? / Kommen nach der Hitze nun die Tage des Fröstelns? / Der ängstliche Blick auf den Gas- und Stromzähler? / Die Tage der Wolldecken und Waschlappen? // 
Barmherziger Gott, / wohin wird das alles führen? / Zerrt es uns auseinder, / die VerliererInnen und GewinnerInnen der Krise? / Bringt es uns wieder zueinander? / Entsteht neue Solidarität und Hoffnung unter uns Menschen / - nach all den entmutigenden Schlagzeilen der letzten Jahre? //
Guter Gott, / wir alleine schaffen das nicht, / noch einmal neu anzusetzen, / unsere Lebensentwürfe neu zu zeichnen. / Wir warten, / bis die anderen beginnen, / und verharren aus diese Weise im Weiterso. //
Führe uns da heraus! / Begleite uns! / Zeige uns, / wo wir gebraucht werden. // Amen.  


Achim Detmers, Hannover
26. August 2022

„Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt …“

Gott – du hast deine Welt uns Menschen anvertraut. / Unsere Vorfahren im Glauben erzählen davon und machen uns Mut. // Wir müssen keine Heiligen sein. Du kannst uns brauchen mit all unseren Eigenheiten und Schwächen. // Manchmal schämen wir uns / Manchmal sind wir träge / Manchmal versagen wir / Manchmal sind wir ungeduldig / Wir stolpern auf dem Weg der Gerechtigkeit. // Bitte lass uns nicht allein. Sei du mit uns und schick uns Begleiterinnen und Begleiter. / Wir wollen gemeinsam an der Hoffnung festhalten, dass Gewalt und Betrug und Selbstsucht nicht siegen werden. // Hol uns aus der Tiefe zum Leben / Weise uns neue Wege zum Handeln / Und wenn wir aufgeben und umkehren wollen: Trockne unsere Tränen!

Vertreibe unsere Angst!

AMEN
Gudrun Kuhn, Nürnberg
25. August 2022 Lord, listen to the babies crying! They were ripped from their mother’s arms, pulled off their father’s laps and locked up with strangers - as a warning, as a weapon of war.  Lord, listen to those babies. Jesus showed us your heart for children. He told us that if any of us put a stumbling block before one of these little ones, we might as well have a great millstone fastened around our necks and be drowned in the depths of the sea. That’s what he said. Lord, listen! Yes, I’m listening, too. I won’t shut my ears. There are babies in my life, babies at the borders of Europe. There are babies on sinking boots in the Mediterranean. Lord…
Catherine McMillan, Schweiz
24. August 2022

Matthäus 10, 16 "Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Seid aber klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben!"

Gott, immer wieder sendest du uns aus, im Sinne deines Sohnes Jesus Christus zu wirken. / / Wir danken dir, dass wir dabei auf dich vertrauen dürfen, wie Schafe ihren guten Hirten. Sei bei uns, auch wenn du uns unter Wölfe schickst - und hilf uns, zu erkennen, welche Aufträge du uns anvertraust. / / Klug wie die Schlangen sollen wir sein. Und wir bekennen: Manchmal halten wir uns selbst für klüger, als wir sind. Hilf uns zu erkennen, was klug ist und was nicht - und hilf uns, Möglichkeiten zu erkennen und kluge Entscheidungen zu treffen / / Gott, verleih uns auch die Aufrichtigkeit der Tauben: anderen und vor allem uns selbst gegenüber. Dass wir uns nicht irgendwo herum winden, dass nicht giftig wirkt, was wir sagen und tun - also, dass wir in deinem Geist und bei deinem Auftrag bleiben.


Friederike Ursprung, Leipzig
23. August 2022 Gott, du guter Hirte! / Du suchst mich, wenn ich mich verirrt habe. Du suchst mich, wenn ich mich entfernt habe von dir. Viel mehr, als ich dich suche, suchst du mich. / Und: Du findest mich. Ich gehe nicht verloren. / Ich bitte dich: Suche weiter! Suche mich hier und heute, und morgen und in fernen Zeiten. Ich will mich von dir finden lassen, wo immer ich bin. / Und: Nimm mich mit auf der Suche nach den Verlorenen. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
22. August 2022 Gott du Hafen der Geborgenheit
Bei dir will ich anlegen ausruhen und neue Entscheidungen treffen / Ich bin voll Sorgen und meine ich müsse sie alle auflösen können / Wie Salz in Wasser / Das geht nicht / Es werden doch nur Tränen daraus bittere / Deshalb bin ich hier um abzuladen und sie vor dir zu betrachten / Mit deinen Augen von deiner Warte aus / Damit sich der Horizont weite und die Geduld wachse / Hernach wage ich es wieder in See zu stechen / Und dem Sturmwind zu trotzen / Auf Hoffnung hin / Danke Gott für die gute Ruhe für die Erholung / Amen / 
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
21. August 2022 Heiliger, Heiliger Herr Zebaoth! / Lass dein hohes Lob ertönen! / Tilger aller unsrer Not, / Gieb den Töchtern und den Söhnen, / Die du aufnahmst, stets in dieser Zeit / Freudigkeit.
Liederschatz 1657,1
Wochenrückblick

20. August 2022

Seit Tagen klebt mir die Zunge am Gaumen.
Durstig, erschöpft, sehnsuchtsvoll. 
Schwer fällt mir mein Gebet. 
Und wie auch reden, wenn die Zunge am Gaumen klebt?! 
Vielleicht musst du dieser Tage besonders gut hinhören, Gott.
Verstehst du, was ich müde nuschele?
Verstehst du, was meinem Herzen zu schaffen macht?

Zu viel Hitze für Mensch und Tier.
Zu viel Hitze in manch politischen Debatten.
Zu viel Hitze in Diskussionen.
Zu viel Hitze in unserm Gemüt.
Hitzig geht’s zu und vielerorts brennt es bereits.

Ach, lass es doch regnen, Gott.
Lass regnen Segen und Liebe.
Lass regen Nachsicht und Weitsicht.
Lass regnen Visionen und Träume.
Lass es regnen, Gott.

Keinen strömenden Regen.
Lieber einen feinen, beständigen Sommerregen,
der einsickern kann in die ausgetrockneten Böden.
Ein warmer Sommerregen, der die Herzen erweicht.
Ein Regen, der uns wie die Kinder durch die Pfützen tanzen lässt.
Lass es regnen, Gott.


Carolin Springer, Leer
19. August 2022

Gott, Geber aller Gaben, / du hast uns reich gemacht / an Erfahrungen und Möglichkeiten, / an Beziehungen und auch an Besitz. / Wir möchten anderen Anteil geben / an dem, was wir haben und was wir können, / aber wir sind oft ratlos, / auf welche Weise. / Wir haben Sorge, / dass unser Geld / nicht bei den Richtigen ankommt. / Wir wollen wir niemanden / mit unserer Hilfe beschämen, / nicht lästig fallen / mit klugem Rat.

Bewahre uns davor, / uns aus übertriebener Vorsicht / lieber aus allem herauszuhalten. / Gib uns Weisheit, / richtig zu entscheiden / und unseren Reichtum / sinnvoll zu teilen.


Sylvia Bukowski, Wuppertal
18. August 2022

Mega
Bist du mega
Gott
Mega gross mega gütig mega
Alle wollen mega sein
Mega fromm
Ich kann nichts vorweisen
Ich bin ich
Ich denke mir den Himmel blau
Ich glaube nah
Ich bin dir
Nah
Sei uns Kleinen nah
Amen


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
17. August 2022

„Selig seid ihr …“

Gott – da singe ich das schöne Lied von den Seligen.  / Gehöre ich denn dazu?

Einfach leben – wie trist und unbequem ist das denn? / Lasten tragen – wo mir doch schon meine eigenen zu schwer sind. / Liebe lernen – und wer liebt mich?  / Güte wagen – und am Ende ist man der Dumme.  / Leiden merken – ich kann die Schreckensbilder nicht mehr sehen. / Ehrlich bleiben – meine Fassade aufgeben? / Unrecht spüren – was ändert sich dadurch? / Frieden machen – wie soll das gehen?

Ach Gott – / Bin ich zu schwach? / Sind deine Weisungen zu schwer? / Oder darf ich hoffen, dass du auch mich selig sprichst? / Traust du mir zu, dass ich mich auf den Weg Jesu machen kann? / Schritt für Schritt? / Mit deiner Hilfe will ich es immer wieder versuchen. / AMEN 


Gudrun Kuhn, Nürnberg
16. August 2022 Herr, unser Gott in Jesus Christus, deinem Sohne! / Du hast dich erniedrigt, um uns unbegreiflich zu erhöhen.  / Du wurdest arm, um uns reich zu machen. / Du hast gelitten und bist gestorben und hast uns eben damit Freiheit und Leben gegeben. Und das - solche ewige Barmherzigkeit und Güte - ist deine Macht und Majestät als unser Schöpfer und Herr, ist die Herrlichkeit, in der wir dich loben und in deren Licht wir,  / in den Tagen, die du uns noch geben willst, leben dürfen.  / Dafür danken wir dir. Amen. / 
Karl Barth (1886-1968)
15. August 2022 Unser Gott, himmlischer Vater: Oft stehen wir im Wettstreit mit uns selbst. Welchen Ideen sollen wir folgen und wie unsere Kräfte einsetzen? Wem können wir trauen und mit wem zusammen etwas bewegen? Darum bitten wir dich: lass das Licht deiner Liebe in uns leuchten, damit wir erkennen, wo das Ziel ist.
Georg Rieger, Nürnberg
14. August 2022 Auf dem ew’gen Felsen stehen, / Die gerade Strasse gehen, / In den Proben kindlich flehen, / Still und zuversichtlich sein: // Ja, das ist die rechte Gnade, / Drin man auf dem Friedenspfade / Allezeit von Grad zu Grade / Bis zum sel’gen Ziele geht.
Liederschatz 1641,1-2
Wochenrückblick

13. August 2022

Ewiger, Herr meiner kleinen, begrenzten Zeit,
Im Abstand von schönen Urlaubswochen, der Krankheitszeit gleich danach und der Isolationspflicht, die noch nicht zu Ende ist, was geht mir nach?

Was auf unsere Kirche zukommt und damit auch auf meine Gemeinde. 
Wovon weniger - an Geld und Mitgliedern. Und wovon viel mehr - an Herausforderungen und ernsten Anfragen.
Mehr als eine Ahnung in diesem Sommer, was Klimawandel und Klimazerstörung bringen.
Und junge Leute, die sich schon "Last Generation, letzte Generation" nennen.
Krieg und seine zerstörerischen Wirkungen bis hier zu uns. 

Ewiger, wenn jetzt bald wieder Arbeitszeit sein soll, worum will ich dich bitten?
Um das echte Mitdenken und Mitfühlen,
nicht besserwisserisch, nicht selbstgerecht und schnell gekränkt,
nicht beharren und festhalten, solange das für mich noch geht.

Nein, nicht wie Jesus, der alles hatte und das alles gab und nichts behielt.
Aber doch mehr als nur ein bisschen von ihm geprägt und bewegt, zu den anderen hin.

Das bitte ich für diese nächsten Wochen. 
Durch Jesus Christus, Amen.


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
12. August 2022 Gott,  / in deinem Licht entfalten sich Güte,  / Gerechtigkeit und Wahrheit.  / Wir bitten dich:  / Sende dein Licht in unsere Dunkelheit,  / damit deine Güte über unsere Hartherzigkeit  / und deine Wahrheit über die Lüge siegt.  / Dies bitten wir dich durch unseren Herrn Jesus Christus
RefLit
11. August 2022

Unser Vater im Himmel. Danke für diesen Bilderbuchsommer. Eigentlich so einer, nach dem wir uns früher mal gesehnt hatten. Freibadwetter, wogende Ähren im Sommerwind, Wellen, die am Sandstrand ausrollen, der Geruch von Sonnencreme, vom Tau benetzte Gläser, in denen kühles Getränk serviert wird, plaudernd und sinnierend der untergehenden Sonne nachschauen.

Du hast deine Schöpfung mit so viel Schönheit gesegnet.

Gleichzeitig drängt Brandgeruch in den Vordergrund. Im Grunewald und in Brandenburg brennen jetzt auch die Wälder, nicht mehr nur in Griechenland. Die Angst geht um, vor einem kalten Winter ohne ausreichend Brennstoff für die Heizung, der Boden, aus dem Nahrung wachsen soll, ist viel zu trocken, Trinkwasser wird knapp, kein Ende des Kriegs in Sicht, Säbelrasseln und Machtkampf aller Orten.

Wir wollen den Ängsten trotzig ins Gesicht schauen. Du bist doch der Herr über Mächte und Gewalten. Unsere Zeit steht in deinen Händen und Du meinst es gut mit uns. Nimm uns an deine Hand und führe uns auf die Wege, die in die Freiheit führen. Nimm uns an deine Hand und leite uns an heilsam zu handeln.

Amen


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
10. August 2022

Großer, ewigreicher Gott,   / zu Dir kommen wir mit unserer Armut, / an Liebe / an Hoffnung / an Glauben – / und bitten Dich: / schenk uns aus Deiner Fülle. 

Barmherziger Gott, voller Gnade und Wahrheit bist Du. / Und wir kommen zu Dir  / mit unserer Hartherzigkeit / mit unsere Angst, / unseren Lebenslügen – / und bitten um Deinen Geist, / der all diese bösen Gespenster vertreibt. 

Liebender Vater von uns allen, / zu Dir kommen wir mit  / unserem kleinen Glück / mit unseren Kindern / mit dem Wunder der Liebe,  / die wir schenken und empfangen – / und danken Dir für diese guten Gaben. 

Komm Du mit Deinem heiligen Geist nun zu uns. / Segne diese Stunde,  / in der wir Dir stille halten / und pflanze Dein Wort in unser Herz, / dass es Frucht bringt  / zu Deiner Ehre / und uns allen zum Wohl. / Amen  


Jochen Denker, Ronsdorf
9. August 2022 Our Father which in heaven art, / The name be always hallowed; / Thy kingdom come, thy will be done; / Thy heavenly path be followed: / By us on earth, as ´tis with thee, / We humbly pray; / And let our bread us given be / from day to day. / Forgive our debts, as we forgive / Those that to us indebted are; / Into temptation lead us not; / But save us from the wicked snare. / The kingdom´s thine, the power too, / We thee adore; / The glory also shall be thine / For evermore. / 
John Bunyan (1628-1688)
8. August 2022

Du Gott aller Menschen – Verschieden hast du uns geschaffen. Und jede und jeder von uns hat seinen eigenen Platz in deiner Welt. / Wir wollen unsere Verschiedenheit akzeptieren. Wir wollen einander wertschätzen. Wir wollen – so viel wie möglich – gemeinsam tun. Gib uns dazu deinen Segen. / Du Gott aller Menschen – Füreinander hast du uns geschaffen.  Und jede und jeder von uns braucht auch die anderen. / Wir wollen geduldig miteinander sein. Wir wollen Konflikte friedfertig lösen. Wir wollen niemand alleine lassen. Gib uns dazu deinen Segen. / Du Gott aller Menschen – Zerbrechlich hast du uns geschaffen. Wir können nicht alles leisten, was wir uns vornehmen. Wir fürchten uns vor vielem, was uns die Zukunft vielleicht bringt. Wir sind schwach im Glauben, Hoffen und Lieben. Komm zu uns mit deinem Segen. AMEN 


Gudrun Kuhn, Nürnberg
Sonntag 7. August 2022

Zahlung ist für jedermann / Vor dem Vater schon gethan; / Niemands Fesseln sind so schwer, / Dem nicht loszuhelfen wär’.


Liederschatz 1635,2
Wochenrückblick

Gott, Vater, Sohn, Heiliger Geist,  / so vieles, wofür wir Dir danken. / Und so vieles, weshalb wir zu Dir seufzen. / So schön, Postkarten mit Urlaubsgrüßen zu erhalten. / Und  mit den deutschen Fußball-Frauen mitzufiebern. / Und ein Open-Air-Konzert zu besuchen. / Die Ferien sind schön. / Und abends im Gartenlokal sitzen. / Und gute Freunde haben. / Und seine Meinung sagen dürfen ohne Angst. / Danke für das alles. / Und wie schrecklich, dass der Krieg in der Ukraine weitergeht, / dass China zeigt, wie brutal es sich als Großmacht versteht, / dass die Wälder brennen und dem Wasser in den Flüssen der / Sauerstoff ausgeht. / Wir seufzen zu Dir um der Elenden willen und auch deshalb, / weil wir uns selbst als hilflos empfinden. / Uns bedrückt, wie wirklichkeitsfremd die Politik in Deutschland ist. / Wie sehr ein richtungsloses Hindurchlavieren alles bestimmt. / Wie sehr der Zusammenhalt der vielen verloren geht. / In der Schnelllebigkeit der Zeit kommt es uns so vor, dass wir unsere  / Jahre zubringen wie ein Geschwätz. / Umso mehr lass uns stille sein vor Dir. / Du wirst beides nicht verwerfen: unseren Dank und unser Seufzen. / Und das lässt uns hoffen. / Amen.


Klaus Bröhenhorst, Hildesheim
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