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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

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11. Februar 2022 Treuer Gott, / fest steht deine Gnade, unverbrüchlich und ewig. / Darum bitten wir dich: / Verlass uns nicht, wenn andere uns verlassen, wenn wir niedergeschlagen sind, wenn wir die Hoffnung aufgegeben haben, wenn wir den Mut verloren haben, wenn uns das Wasser bis zum Hals reicht, wenn alle uns meiden. Verlass uns nicht, wenn die anderen uns im Stich lassen. / Sei allen gnädig und auch denen, die immer wieder Fehler machen, immer wieder den gleichen, weil sie nicht aus ihrer Haut können, weil sie nicht lernen können, weil sie sich nicht beherrschen können oder weil es ihnen niemand gesagt hat, dass sie einen Fehler machen. / Deine Gnade soll nicht weichen, auch wenn Berge weichen und Hügel hinfallen. Aber lass die Berge und die Hügel, wo sie sind. Bewahre alle Welt vor Erdbeben und Vulkanausbrüchen, vor Hangabrissen und Lawinen. Amen. / 
Jürgen Kaiser, Berlin
10. Februar 2022 Lieber Gott, danke, daß mein Papa eine Arbeitsstelle hat. Ich danke, daß ich gesund bin und mit meiner Schwester spielen kann. Sibylle, Erbach (3. Kl.)
aus: Regine Schindler "Was Kinder von Gott erwarten"
9. Februar 2022 Gott, im Licht deiner Herrlichkeit  / tritt auch das Dunkel hervor. / Lass uns die dunklen Seiten / in unserem Leben und in unserer Welt / vor dir aussprechen und benennen, / damit sie sich wandeln können in deinem Licht: / unsere Ungeduld und Rechthaberei, / die Unfähigkeit, zur eigenen Schuld zu stehen / und sie vor anderen zuzugeben, / die Angst vor dem Urteil anderer,  / die uns hindert, nach unserem Gewissen zu handeln, / den Mangel an Mut, an Liebe, an Willen zum Frieden. / Wir bitten dich: / Lass das Dunkle nicht überhand nehmen. / Befreie uns von der Last unserer Schuld. / Gib, dass die Menschen uns verzeihen, / denen wir wehgetan haben. / Und vergib du uns um Jesu Christi willen. Amen.
RefLit
8. Februar 2022

Segen

Mensch
Tritt aus
Aus den Wirren der Angst
Tritt ein
In den Segen Gottes
Und zieh in Frieden


Marianne Reifers, Luxor, Egypt
7. Februar 2022 O ]esu, Fürst des Lebens, lehre uns mutiger mit dir zu wandeln, / der Welt und allen unsern Feinden getrost unter die Augen treten, und durch keinerlei Stürme der Anfechtung geschreckt werden. / Laß unsere Augen mit festem Glauben auf dich gerichtet sein, und es dir zuversichtlich zutrauen, daß du uns bewahren, erretten und durchhelfen werdest / nach der Macht deiner Gnade und nach dem Reichtum deiner Barmherzigkeit. / 
Gerhard Tersteegen (1697-1769)
6. Februar 2022 Gieb mir doch nach deinem Bilde, / Jesu, treue Willigkeit, / Dass ich mit dem Glaubensschilde / Stehe bis zum letzten Streit! / Was kann Tod und Sünde machen? / Wer darf mir zuwider sein? / Ich will alle Macht verlachen, / Denn du bist und bleibest mein.
Liederschatz 572,8
Wochenrückblick

5. Februar 2022

Versöhnender Gott! /  / Lass mich getrost sein / in einer Welt der Ängste. / Vor dem Virus oder der Impfung. / Vor der Aufspaltung unseres Miteinanders / durch faule Lügen und einen Extremismus, / dem nicht widersprochen wird. /  / Lass Menschen Trost erfahren / in einer Welt des Leides. / Nach Gewalt und Übergriffen. / Nach Verschweigen und Vertuschen / durch Rechtfertigungen und Relativierungen, / die Schmerz und Demütigung erneuern. /  / Lass uns alle die Hoffnung nicht verlieren / in einer Welt des Unfriedens. / Mit Krieg als einer Option der Macht. / Mit der Ausweitung des Konfliktes / durch militärische Drohgebärden und eine Rhetorik, / die Menschen zu Feinden werden lässt. /  / Versöhnender Gott! / Überwinde die Ängste, das Leid, den Unfrieden dieser Welt, / lass uns in Deinem Frieden leben. / Amen! / 


Simon Froben, Bayreuth
4. Februar 2022 Gott, zu dir muss ich keinen Abstand halten, wenn ich zu dir bete, muss ich keine Maske tragen. Wenn ich dich reden höre, werde ich nicht krank. Du wirst mich nicht anstecken, nicht mit bösen Viren, aber mit guter Hoffnung. Hauch mich an mit deinem Geist, sprich dein Wort, dann bleibt meine Seele gesund und der Leib verschont. Du bist meine Zuversicht in den Zeiten der Not. Amen. 
Jürgen Kaiser, Berlin
3. Februar 2022 Gnädiger Gott, / du hast dem Leben vieler Menschen / eine neue Wendung gegeben, / hast verborgene Talente geweckt / und ungeahnte Kräfte erschlossen. / Wir glauben manchmal, / wir seien am Ende, / alles sei für uns gelaufen, / es gäbe nichts mehr zu erwarten. / Wenn wir uns aufgeben, / gib du uns nicht auf. / Hilf uns, / uns selbst neu zu entdecken / im Licht deiner herrlichen Güte.
Sylvia Bukowski, Wuppertal
2. Februar 2022

Richte uns auf, damit wir verstehen, dass du es gut mit uns meinst und gut mit uns machst. In unserem Alltag halten wir uns für die „Macher“. Wir müssen so vieles bewältigen und sehen doch noch so viel, was unerledigt bleibt. Der Druck ist manchmal kaum auszuhalten. Mach uns genügsam, aufmerksam für die wirklich wichtigen Dinge im Leben und bewahre uns davor, uns zu wichtig zu nehmen.


Georg Rieger, Nürnberg
1. Februar 2022 Entsprungen / Aus deinem Geist / Grosser Geist / Ich  / Ich kleines Ich / Dein Hauch mit mir / Inspiration / Sie umhüllt mich / Sie durchdringt mich / Sie wirbelt mich hinaus in die Einsamkeit / Ich lerne still / Wer du bist / Dein Wort / Mein Juwel / Amen / 
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
31. Januar 2022 Gott,  / du kannst durch ein besonderes Ereignis  / in unser Leben einbrechen.  / Wir bitten dich:  / Lass uns hören, was du uns sagen willst;  / lass uns die Möglichkeit nicht verpassen,  / dich neu kennenzulernen. 
RefLit
30. Januar 2022 Er, des Tod die Sonne schwärzet, / Hängt bei Wölfen als ein Lamm; / Er, des Durst den Vater schmerzet, / Trinkt aus einem Essigschwamm. / Jedes Wort wird ihm verkehret, / Dessen Worte ewig sind; / Der der Menschen Tage mehret, / Den erwürgt das Menschenkind.
Liederschatz 529,2
Wochenrückblick mit Corona

Barmherziger Gott, / jetzt hat es auch uns erwischt. / Zuerst unsere schulpflichtige Tochter, / dann wurde ich krank und nun meine Frau. // Das Warten auf den letzten PCR-Test ist nur noch eine Formsache, / die Quarantäne ist seit Tagen Realität. / In der Wohnung begegnen wir uns mit Maske, / bringen dem anderen das Essen an die Tür. / Nachbarn kaufen ein, wenn es nötig wird. //
Nach den vergangenen zwei Jahren ist das nun eine nächste Stufe der Selbsteintrübung und Lebensverlangsamung. / Wenn es nicht die Hoffnung auf ein 'Danach' gäbe, / bliebe jetzt nur die wütende Resignation. //
Ach ja, das 'Danach'. / Wie wird es aussehen? / Nie gekannte Infektionszahlen? / Schulschließungen und Stillstand in neuen Bereichen? / Weitere Lieferengpässe? / Schmerzhafte Preissteigerungen? / Steigender Hass auf den Plätzen? //
Barmherziger Gott, / bist Du gerade ansprechbar oder wegen der Vergehen Deiner Hirten selbst in Quarantäne? / Oder wie schützt Du Dich vor der Durchseuchung Deiner Kirche? / Trotzdem, es wird Zeit, das Handeln nicht dem Virus und den überforderten Systemen zu überlassen. / O.k., wenn wir Glück haben, wird das Virus an seinem Erfolg ersticken. / Aber was ist mit den Systemen, in denen wir uns eingerichtet haben? / Selbsteintrübung und Lebensverlangsamung sind keine guten Bedingungen, / um hier neue Wege zu finden. //
Barmherziger Gott, / Du hast das Elend Deines Volkes längst gesehen. / Drum steig' herab, / Führe uns heraus (2. Mose 3,7-10)! / Amen.


Achim Detmers, Hannover
28. Januar 2022 Kaum hat sich das neue Jahr etwas eingelebt / Lebe ich schon wieder im alten Trott / Trotz aller Vorsätze / Darüber ärgere ich mich / Ich wollte es doch besser machen als meine Mutter / Und bin offenbar nicht besser / Ich wollte ein neuer Mensch werden / Mit grossen Zielen / Die ich nie erreichen werde / Ich habe versagt / Gott / Ich gebe es zu / Darf ich trotzdem noch zu dir kommen / Zu dir beten / Ich bete ja nicht dass du es für mich machen sollst / Wie käme ich darauf / Ich weiss das liegt an mir / Ich bete weil ich ohne deine Wärme / Ohne deine Gegenwart  / All meine Ziele aus den Augen verliere / Und mich unter die Bettdecke verkrieche / Und dann gar nichts mehr bin / Mit dir aber fange ich morgen nochmals an / Eine kleine Veränderung / Ich setze mich an den Tisch und geniesse das Brötchen mit Butter und Honig / Und sage danke. / Danke dass ich einen neuen Tag beginnen kann. / 
Marianne Reifers, Luxor, Egypt
27. Januar 2022 Herr, unser Gott! Wir treten vor dein Antlitz in Anbetung vor deiner Majestät, / in Erkenntnis unserer Unwürdigkeit, mit Dank für alle deine gute Gabe, / die du uns an Leib und Seele immer wieder zuwendest. / Wir danken dir insbesondere für diesen Sonntag und Festtag, an dem wir dessen gedenken dürfen, daß dein lieber Sohn, unser Herr Jesus Christus, / uns nach seinem Hingang zu dir nicht Waisen werden ließ, / sondern uns im Heiligen Geist, dem Tröster und Lehrer, der uns lebendig macht, / gegenwärtig sein und bleiben wollte, bis er selbst wiederkommt in seiner Herrlichkeit. Und nun hilf du, daß wir dich recht erkennen und recht preisen in dieser deiner Wohltat, daß dein Wort recht verkündigt und recht gehört werde an diesem Ort und überall, / wo dein Volk dich anruft. Heilige und segne du auch die Feier des Abendmahls, / die wir miteinander begehen wollen. Dein Licht leuchte uns!  / Dein Friede sei unter uns! Amen. / 
Karl Barth (1886-1968)
26. Januar 2022

Gott – du zeigst mir in Jesus dein Bild. / Aber ohne Brille kann ich nichts sehen. / Von deinem Licht bin ich geblendet. / Von deiner Fremdheit bin ich verunsichert. / Von deiner Vielfalt bin ich verwirrt. / Und ich weiß nicht, ob meine Brillengläser stimmen.

Gott – du zeigst mir Jesus in den Bildern  / seiner Evangelisten und Apostel. / Aber ihre Brillen passen oft nicht zu meinen Augen. / Gott – du willst, dass wir dich in unseren Mitmenschen erkennen. / Ich will sie ohne Brille wahrnehmen,  / die fremden und die vertrauten, / die schwierigen und die liebenswerten, / die fernen und die nahen.

Gib uns dazu  / aufmerksame Augen und Ohren / mitfühlende Gedanken / solidarische Haltungen / aufmunternde Worte / helfende Hände. / Und wenn unsere Sehkraft nachlässt, / dann lass uns im Herzen Trost finden  / in den alten Liedern und Geschichten, / die wir nicht sehen, aber glauben. / AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
25. Januar 2022 Lieber Gott, wie ist es bei dir im Himmel? Mir geht’s gut auf der Erde. Ich möchte wissen, ob Tiere auch in den Himmel kommen. Kommen auch die Tiere in den Himmel, die andere Tiere töten? Markus, Oldenburg (2. Kl.)
aus: Regine Schindler "Was Kinder von Gott erwarten"
24. Januar 2022 Gott des Himmels und der Erde. Du bist ewig und allmächtig, barmherzig und von großer Güte. / Du rufst uns ins Leben, rufst das Leben vor dem Tod, rufst das Leben in den Tod, rufst das Leben aus dem Tod. / Hör nicht auf, das Leben zu rufen. / Du gibst Worte in die Ohren, malst Bilder vor die Augen, die sind wie lebendiges Wasser, die erfrischen, wenn ich müde geworden bin in dieser dunklen Zeit. Dafür danke ich dir. / Aber du weißt es und wir hören nun beinahe täglich davon: Es gibt noch den Tod, den der Unschul¬digen und den der Schuldigen, es gibt noch das Leid, das der Trauernden und das der Unterdrückten, es gibt noch das Geschrei, das der Kranken und das der Gequälten. Ihre Tränen wirst du abwischen in einem neuen Himmel und einer neuen Erde. Uns aber hilf, ihre Tränen aufzu¬fangen unterm alten Himmel und auf der alten Erde, in die so viele Tränen fließen, mehr als die Tropfen des Regens. / Gib uns Ungeduld, dass wir nicht warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, sondern jetzt schon kämpfen gegen das, was Leid, Geschrei und Tod hervorruft, kämp¬fen gegen Ungerechtigkeit und Terror, gegen Krankheit und Verzweiflung, gegen Schuld und Angst. / Und gib uns Geduld, dass wir ertragen, was wir nicht ändern können, ohne zu resignieren. / Und wenn ich sterben muss, Herr, so lass mich selig sterben und auferstehen im neuen Jerusalem und Nachbar sein an deinem Zelt. Gib mir ein seliges Sterben und ein fröhliches Auferstehen. Amen. / 
Jürgen Kaiser, Berlin
23. Januar 2022

Kann der arme Schächer glauben, / Dass sein Nachbar Christus sei, / Und der Priester wildes Schnauben / Treibet mit ihm Spötterei? / Ja, für seine Qualen sorgen / Sie bis an sein Ende noch. – / Ist den Klugen Gott verborgen, / Sehen ihn die Kinder doch.


Liederschatz 522,1
Wochenrückblick

22. Januar 2022

Ach Gott, was soll ich sagen. Bin müde. / Hier ist seit Tagen alles grau in grau. / Kalt und ungemütlich. / Wenn wir wenigstens Schnee hätten.  / Die Welt durch die kleinen Flöckchen heller, leiser, verträumter werden würde. / Eine dicke, weiche Schneedecke würde ich der Welt gerne überziehen. Sie mir selbst bis über die Ohren ziehen.  / Ja, ich weiss, Gott, ich jammer. Und ja,  / ich weiss auch, dass weder Schneedecke noch flauschig warme Daunendecken die Lösung sind. Weder für meine kleine Schwermut, noch für die ernsten Probleme der Welt.  / Aber es tut gut, zu jammern und zu träumen. Danke, dass ich auch das bei dir darf. Amen.


Carolin Springer, Berlin
21. Januar 2022 Gott Abrahams und Saras,  / du freust dich, wenn Menschen sich freuen.  / Wir bitten dich:  / Lass uns dich in den glücklichen Augenblicken  / unseres Lebens nicht vergessen,  / damit unser ganzes Leben unter deiner Herrschaft steht.  / Du, Gott, regierst und befreist.  / Du, Gott, bist unsere Stärke von Ewigkeit zu Ewigkeit. 
RefLit
20. Januar 2022

Du treuer Gott, / wir danken dir, / dass du durch Jesus noch einmal bekräftigst, / was du Abraham verheißen hast. / Wir zweifeln manchmal an deiner Treue, / haben Angst, du könntest uns vielleicht übersehen / oder schon längst vergessen haben / mit unseren Sorgen. / Gott, hilf uns im Gedenken an Abraham hoffen zu lernen / auch da, wo nach menschlichem Ermessen / kein Grund zur Hoffnung mehr besteht. / Präge uns deine Verlässlichkeit ein, / wenn wir uns verlassen glauben. / Mach uns mit allen Nachkommen Abrahams / zu Zeugen deiner Barmherzigkeit und Güte / und lass Gerechtigkeit und Frieden wachsen auf der ganzen Erde.

Gott, Freundin des Lebens, / wir danken dir für alles Glück, / das du uns geschenkt hast. / Viele von uns können sagen: / Du hast uns von Kindheit an umgeben mit Menschen, / die uns mit Liebe begegnet sind, / die uns Raum gaben / uns zu entfalten, / Zeit, unsere Sorgen anzuhören, / und die ein Herz hatten / auch für unsere Fehler und Schwächen. / Bis heute genießen wir Freundschaft und Liebe / und viele sind dankbar, eine Familie zu haben. / Gott lass uns in allem Glück, das uns widerfährt, / Spuren deiner Güte erkennen / und daraus in Zeiten von Verlust und Trauer / die Hoffnung schöpfen, / dass du weiter Gutes mit uns vorhast. 


Sylvia Bukowski, Wuppertal
19. Januar 2022

Ach Gott –  / die Lieder und Psalmen meiner Vorfahren / machen mich oft hilflos und stumm. / Der Kontrast zu den täglichen Nachrichten. / Ist nur schwer auszuhalten. / Wie soll ich einstimmen  / In das Jauchzen und Rühmen und Frohlocken und Anbeten?

Ach Gott – / Die Meere und Ströme und Berge – sie künden nicht von deiner Herrlichkeit, / sondern vom Raubbau der Menschen. / Jauchzen höre ich nicht, aber Weinen und Seufzen, / Wahrheit vernehme ich nicht, sondern Lüge und Falschmeldungen, / Zusammenhalt der Völker sehe ich nicht, sondern Aggression und Kriegsgefahr. / Sieg der Gerechtigkeit – Keine Rede davon!

Ach Gott –  / Bitte erwarte keine großen Gefühle und Worte von mir. / Bitte höre meine halbherzigen stummen Gebete. / Bitte vernimm meine wacklige Stimme im großen Chor meiner Vorfahren. / Ich will sie für mich sprechen lassen. / Ich will mir von ihnen sagen lassen: / So könnte es sein, so soll es sein, so wird es sein: Der Herr erscheint. / / Ach Gott –  / komm zu uns! / / AMEN / 


Gudrun Kuhn, Nürnberg
18. Januar 2022

Herr der Stunden und der Jahre. Wenn jeder neue Tag, wenn die Zeit die kommt und vergeht Chancen, Möglichkeiten und Hoffnungen enthält, die wir nicht ungenutzt verstreichen lassen sollen und dürfen. Wenn wir erwachen und aufstehen, zugreifen und etwas Neues schaffen dürfen, dann öffne mir die Augen dafür, HERR. Und stärke meine müden Glieder und heile meine beschädigte Existenz. Und Zuversicht brauche ich von Dir. Neue Zuversicht, dass aus dem, was ich schaffe Frucht wächst. Frucht, die nährt und Frucht, die heilt und Frucht, an deren Schönheit man sich erfreuen kann. Frucht, die Dir Ehre macht. Darum bitte ich dich heute. Und Morgen. Amen.


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
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