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Gebet

Tagesaktuelles Gebet

© Pixabay

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25. Mai 2020 Heilig bist Du, Gott, dreimal heilig,  / heilig, Gott Vater, hoch und herrlich, und siehst die Armen und hebst die Schwachen,  / heilig Gott Sohn, Gottes Menschenliebe, Sonne der Gerechtigkeit,  / heilig Gott Geist, lebendig, fröhlich, freundlich.  / Wer ist wie du, unser Gott, im Himmel und auf Erden?  / Gott, dreimal heilig, hilf uns leben, dreimal ganz: leben im Glauben, leben in der Liebe, leben mit Hoffnung. Amen. 
Jürgen Kaiser, Berlin
24. Mai 2020 Komm, heiliger Gott, und steh uns bei.  / Verändere unsere Sinne und unser Verhalten  / durch die Kraft deiner Liebe,  / die in Jesus Christus ist, unserem Herrn.
RefLit
Wochenrückblick

23. Mai 2020

Unser Gott, 
du schenkst uns deine Güte, 
damit wir gütig 
miteinander umgehen.
Das fällt uns gerade
mit machen Menschen schwer. 
Wir reden an einander vorbei. 
Wir denken ganz anders. 
Wir fühlen ganz anders. 
Freundschaften zerbrechen
und Achtung voreinander 
geht verloren. 
Wie kommt es, dass Menschen
plötzlich das Vertrauen
in alles verlieren, was "offiziell" ist?
Warum ist kein Gespräch
mehr möglich?
Warum begegnen wir uns
nur noch mit Überheblichkeit? 

Gütiger Gott, 
verhilf uns zu Verständnis füreinander
und halte uns im Gespräch miteinander.
Mach unser Misstrauen gesund
und unser Vertrauen nicht blind! 
Schenke uns das richtige Maß
zwischen Freiheit und Verantwortung!
Lass uns die Lockerungen genießen
und die unsichtbare Gefahr
dennoch nicht ganz ausblenden!
Lass uns gut durch diese Zeit kommen, 
unser gnädiger Gott! Amen!


Georg Rieger, Nürnberg
22. Mai 2020

Nach Psalm 40

GOTT – von deinen Wundern und Plänen haben wir geredet, ein Lobgesang auf unseren Gott kam von unseren Lippen, aus der Schrift haben wir gelesen, was für uns gilt. Jetzt aber umfangen uns Leiden ohne Zahl. Jetzt haben uns unsere Versäumnisse eingeholt. Jetzt will uns unser Mut verlassen. Die Trotzigen und die Lügner melden sich lautstark zu Wort. Sie stellen dein Wirken und deine Weisungen in Frage. Mir aber schwindet die Kraft zu widersprechen. Mir sind die Argumente für deine Güte und Treue verloren gegangen. Ich bin elend und arm im Glauben geworden.  / Zieh mich herauf aus der Grube des Grauens, stell meine Füße auf Felsgrund, mach meine Schritte fest. Lass mich dich im Herzen tragen.  / AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
21. Mai 2020 Jesus, erhöhter Menschensohn, / wir suchen dich / in unserem Leben, / und stoßen oft  / nur auf Leere. / / Wir rufen nach dir / aus unserer Not / und hören oft / keine Antwort. / / Wir fühlen uns manchmal / von dir verlassen, / wie ein Kind ohne Mutter, / verloren und einsam. / / Finde uns, / sprich uns ins Herz, / tröste uns mit deiner Nähe! / 
Sylvia Bukowski, Wuppertal
20. Mai 2020 Gott, richte uns auf! Richte uns auf, dass wir nicht verzagt sitzen bleiben. Richte uns auf, dass wir aufrecht stehen können und sich unsere Blicke weiten.   / Hilf uns, mit dir und durch dich einander anzusehen, auf Augenhöhe, in gegenseitigem Respekt, mit wachen Sinnen. Hilf uns, wahrzunehmen, wer was braucht, ein offenes Ohr, ein gutes Wort, Zuwendung, Ansporn, Rat oder Tat – es gibt so viele Möglichkeiten füreinander da zu sein – lass uns erkennen, was nötig ist. Amen
Meike Waechter, Berlin
19. Mai 2020 Gott, heute schaffe ich es nur mit deiner Hilfe.  / Ich bitte dich um Kraft und Klarsicht.  / Zeige mir, was wichtig ist.  / Schenke mir Geduld, damit ich andere nicht überfordere.  / Mach meine Füsse leicht und meinen Blick offen.  / Erfülle mich mit der Freude eines Kindes, das sich geborgen weiss.
Catherine McMillan, Dübendorf, Schweiz
18. Mai 2020 Gnädiger Gott!  / Ich verstehe nicht,  / warum Menschen   / so gnadenlos  / miteinander umgehen,  / sich nicht mehr zuhören,  / Worte verdrehen,  / Perspektiven ausblenden.  / Ich verstehe mich selbst   / manchmal nicht.  / Wenn ich so bin.
Georg Rieger, Nürnberg
17. Mai 2020 Barmherziger Gott,  / du hast uns ermutigt,  / uns an dich zu wenden,  / mit allem,  / was uns am Herzen liegt.  / / Wenn es uns schlecht geht,  / denken wir oft an dich  / und flehen um Hilfe.  / / In guten Zeiten  / vergessen wir leicht  / dir für alles zu danken.  / / Wir zweifeln auch manchmal,  / ob du wirklich zuhörst,  / ob du wichtig nimmst,  / was wir dir sagen,  / ob du dich bewegen lässt  / von unserem Gebet.  / / Gott, verachte uns nicht  / für unseren schwachen Glauben  / und das klägliche Beten.  / Bewahre uns davor,  / vor dir zu verstummen.  / / Du kennst unsere Gedanken,  / du weißt, was wir brauchen.  / Erbarme dich unser!
Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

16. Mai 2020

Schöpferischer Gott!  / /  Ein neuer Anfang. / Nach Wochen des Innehaltens. / Unsichere Schritte bei den einen, / der gewohnte Gang stolpert noch, / und andere wollen doch schon wieder rennen  / wie gehabt: höher, schneller, weiter. / Und wieder andere grölen ihre Parolen / voller Dummheit und Verschwörung / durch die Straßen und Gazetten. / Ein neuer Anfang? / / Ich selbst halte es mit den Vorsichtigen, / bei aller Ungeduld.  / Ich möchte die Tage wertschätzen / und das Leben, / auch das meiner Mitmenschen. / Und ich möchte mich verändern  / und neu werden lassen. / Dass die Angst vor der „zweiten Welle“ / und vor der Spaltung des Miteinanders / meiner nicht mächtig wird. / / Darin schenke, Gott, mir einen neuen Anfang / mit jedem Tag, den Du neu werden lässt. / / Amen!


Simon Froben, Bayreuth
15. Mai 2020 Barmherziger Gott, / wir sehen, was in unserer Welt geschieht / und drohen alle Hoffnung zu verlieren. / Wir bekommen mit, wie viel Lug und Trug herrscht, / wie viel Verantwortungslosigkeit und Kälte  / und unsere Hoffnung schwindet, dass es besser werden wird. / Wir kommen zu Dir, / sehen uns selber ehrlich an / und sehen wenig, was uns Hoffnung macht. / Du bist der Gott der Hoffnung, / Du verlierst die Hoffnung mit uns nicht / und hast in der Auferweckung Jesu Christi / den Grund für eine lebendige Hoffnung gelegt –  / für jeden von uns und für Deine Erde. / Wir wollen hören, was Du erhoffst / Und weil Du es erhoffst, / darauf vertrauen, / dass diese Hoffnung nicht trügt / und Du wahrmachst, was Du versprichst. / Sende Deinen Geist. / Erwecke unser Singen, Beten, Reden und Hören, / dass sie zu einer Saat werden, / aus der eine lebendige Hoffnung wächst, / die uns verändert. / Amen.
Jochen Denker, Ronsdorf
14. Mai 2020

Wir sind nicht allein.  / Wir leben in Gottes Welt.  / Wir glauben an Gott, der geschaffen hat und noch schafft,  / der in Jesus Christus gekommen ist,  / das Wort, das Fleisch wurde,  / um zu versöhnen und neu zu machen,  / der in uns und anderen wirkt durch den Geist.  / Wir vertrauen auf Gott.  / Wir sind berufen, Kirche zu sein:  / Gottes Gegenwart zu feiern,  / zu lieben und anderen zu dienen,  / Gerechtigkeit zu suchen und dem Bösen zu widerstehen.  / Wir verkündigen sein Reich.  / Im Leben, im Tod,  / nach dem Leben, nach dem Tod  / ist Gott mit uns.  / Wir sind nicht allein.  / Wir glauben an Gott.  / Gott sei Dank.

Église unie du Canada


RefLit
13. Mai 2020 My God, how endless is Thy love!  / Thy gifts are every new;  / And morning mercies from above  / Gently distill like early dew.  / / Thou spread´st the curtains of the night,  / Great Guardian of my sleeping hours;  / Thy sovereign word restores the light,  / And quickens all my waking powers.  / / I yield my powers to Thy command,  / To Thee I consecrate my days;  / Perpetual blessing from Thy hand  / Demand perpetual songs of praise.
Isaak Watts (1674-1748)
12. Mai 2020

nach Psalm 27

HERR – an dein Wort denkt mein Herz: Sucht mein Angesicht! Dein Angesicht will ich suchen. Verbirg dein Angesicht nicht vor mir.   / Ich will dich suchen in den Gesichtern der Schwestern und Brüder Jesu: bei den Pflegebedürftigen und den Pflegenden, bei den Rat Suchenden und den Rat Gebenden, bei den Kranken und den Heilenden, bei denen, die ihr Leben aushauchen, und bei denen, denen du Kraft zum Helfen einhauchst.   / Weise mir HERR deinen Weg, um meiner Feinde willen.   / Ich will mich nicht verleiten lassen von denen, die Lügen und Misstrauen säen, von denen, die nur ihr Image pflegen, von denen, die den Wert von Menschenleben abwägen, von denen, die sich bereichern wollen.   / Hätte ich doch die Gewissheit, die Güte des HERRN zu schauen im Land der Lebenden.  / Ich will festhalten an der Zuversicht meiner Vorfahren im Glauben:   / Hoffe auf den HERRN, sei stark, dein Herz sei unverzagt. Hoffe auf den HERRN. AMEN


Gudrun Kuhn, Nürnberg
11. Mai 2020 Ewiger, / wir preisen dich mit unsren Gedanken, wir loben dich mit unsren Worten, wir singen dir mit unsern Versen. / Auch mit unseren Taten wollen wir dich loben. Wenn es aber zählt, dann sind wir wie gelähmt. Löse uns die Hände, lockere uns die Füße, damit auch, was wir tun, dich preist und dem Nächsten guttut. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
10. Mai 2020

Barmherziger Gott,  / ohne uns versammeln zu dürfen  / zum Gedenken an die Befreiung der KZs  / durch die Soldaten der Alliierten,  / erinnern wir uns.  / Wir erinnern uns an das Grauen, das dort geschah  / und nun aller Welt sichtbar wurde.  / Wir wollen die deutsche Schuld nicht leugnen,  / nicht verharmlosen,  / aber wir fragen auch:  / wo warst du in jener dunklen Zeit?  / Warum hast du dein Antlitz so vielen verborgen,  / die dich suchten in einem leeren Himmel?  / Warum hast du sie nicht gerettet  / aus der gnadenlosen Mordmaschine,  / bist den Mördern nicht in den Arm gefallen?  / Gott, auch wenn wir keine Antworten finden,  / klammern wir uns an dich.  

Wir bitten dich für die Überlebenden und ihre Nachkommen,  / für die der Schmerz nicht vorbei ist,  / die immer noch eingeholt werden  / von der Trauer um alles,  / was sie verloren haben:  / die Menschen, die ihnen wichtig waren,  / die Orte, wo sie zuhause waren,  / das Vertrauen in deine Güte.  / Du allein kannst sie trösten,  / wo aller menschliche Trost versagt. 

Wir bitten dich für die,  / die heute ihre Heimat verlieren durch Hass und Gewalt,  / Sie werden so oft abgewiesen an unseren Grenzen,  / alleingelassen in den Flüchtlingslagern,  / und bei uns werden die,  / die anders aussehen, glauben, leben,  / so oft beleidigt und bedroht.  / Du bist doch die Zuflucht aller Verfolgten!  / Öffne unsere Augen und Herzen für sie. 

Wir bitten dich für die,  / die heute Unfreiheit erleiden,  / die als Arbeitssklaven entwürdigt werden,  / beraubt von der Perspektive eines besseren Lebens.  / Du bist doch der Anwalt der Betrogenen!  / Tu unseren Mund auf für die Stummen  / und für die Sache derer, die verlassen sind.

Gott, wir danken dir für die,  / die die Erinnerung an unsere Schuldgeschichte wachhalten,  / damit wir aus ihr lernen,  / auch vom Mut und der Menschlichkeit derer,  / die sich nicht haben brechen lassen.  / Segne die Arbeit der Gedenkstätten,  / und lass sie heilsam wirken in unserer Gesellschaft. 

Gott,  / mehr als wir erinnern können,  / hältst du im Gedächtnis.  / Kein Unrecht ist bei dir vergessen,  / kein Leiden bleibt verborgen vor dir.  / Die vielen Opfer von Gewalt,  / deren Namen wir nicht kennen,  / haben einen Namen bei dir,  / sind deine geliebten Söhne und Töchter.  / Du wirst ihnen Recht verschaffen.

Wir bitten dich:  / Wehre allem Vertuschen und Verbrämen des Grauens,  / das von Deutschen angerichtet wurde.  / Mach uns sensibel für die Gefahren unserer Zeit,  / damit, was geschehen ist,  / nie wieder geschieht. Amen


Sylvia Bukowski, Wuppertal
Wochenrückblick

9. Mai 2020

Barmherziger Gott, / kalt soll es werden in der kommenden Woche. / Die Eisheiligen haben sich angesagt. / Nach dem sonnigen Wetter in der Corona-Krise / wird es nun zugig und kalt. //

Nicht nur das Wetter ändert sich, / auch andere Prognosen verheißen frostige Zeiten: / steigende Arbeitslosigkeit, sinkende Exporte, zunehmende Insolvenzen, Hunger in der Welt. //

Es bleibt die bange Sorge, / infiziert zu werden / von der heimtückischen Seuche / und den Nachwirkungen unter uns. //

Du hast das alles im Blick / und siehst noch mehr, / als wir gerade wahrhaben wollen / und ertragen könnten.

Nimm von uns die ungeheure Last, / stärke unsere Solidarität, / gib Kraft zu Entscheidungen / und lass den Eisheiligen Tage folgen, / die unsere Hoffnung neu aufrichten. // Amen.


Achim Detmers, Hannover
8. Mai 2020 Der Tag fängt an. Ich möchte ihn nutzen und tun, was du willst. Ich  möchte zu meinen Eltern freundliche sein. Ich möchte mich mit meinen Geschwistern  und Spielkameraden vertragen. Ich möchte, daß alle Menschen gern zusammen leben. Hilf mir, lieber Gott, gut zu sein.
Manuela, Rainau-Dalkringen
aus "Was Kinder von Gott erwarten", Autorin Regine Schindler, Verlag Kaufmann
7. Mai 2020 Gott, wir danken dir und bitten dich: Du weißt um unsere Trauer, gleich ob wir einen lieben Menschen vermissen oder auch einfach traurig sind, weil uns das Leben zu kompliziert ist. Tröste uns und gib uns die Gelassenheit, das Leben zu nehmen, wie es ist.
Georg Rieger, Nürnberg
6. Mai 2020 Gütiger Gott,  / du warst dir nicht zu schade,  / dich in Jesus Christus für uns zum Diener zu machen.  / Von deiner Fürsorge leben wir alle  / bis zum heutigen Tag.  / Wir bitten dich:  / Vergib uns, wenn wir deine Güte vergessen.  / Nimm von uns alle Gedankenlosigkeit und Eigensucht,  / unsere Gleichgültigkeit gegenüber fremdem Leid,  / unsere Trägheit in der Liebe.  / Bring uns zurück auf den Weg deiner Gebote.  / Schenke uns einen wachen Geist  / und ein empfindliches Gewissen,  / dass wir denen zur Wohltat werden,  / die auf Hilfe warten.  / Gib, dass wir unser Angewiesensein auf andere nicht vergessen  / und lernen, uns selber helfen zu lassen. Amen.
RefLit
5. Mai 2020 Gott, du guter Hirte! / Du suchst mich, wenn ich mich verirrt habe. Du suchst mich, wenn ich mich entfernt habe von dir. Viel mehr, als ich dich suche, suchst du mich. / Und: Du findest mich. Ich gehe nicht verloren. / Ich bitte dich: Suche weiter! Suche mich hier und heute, und morgen und in fernen Zeiten. Ich will mich von dir finden lassen, wo immer ich bin. / Und: Nimm mich mit auf der Suche nach den Verlorenen. Amen.
Jürgen Kaiser, Berlin
4. Mai 2020

Gott Saras, Rebekkas und Rahels: / Vater dürfen auch wir dich nennen / und auch für uns bist Du wie eine Mutter. / Wo sollten wir Trost suchen und finden / wenn nicht bei Dir.

Vor Dir jetzt und hier das alles noch einmal aufzuzählen, / was tagaus, tagein auf allen Kanälen besprochen und gesendet wird, / würde vielleicht selbst dich ermüden. / Du weißt das alles und bist selbst mittendrin. / Und sprichst uns mit Namen an.

Wir danken Dir für eine handlungsfähige Regierung / in Stadt, Land und Bund. / Wir danken Dir für ein leistungsfähiges Gemeinwesen / und all die Menschen, die darin ihren Dienst tun. / Wir danken Dir für Wohnung und Brot, / für den anbrechenden Frühling, / für Licht und Wärme.

Wir bitten dich für die Menschen in den Regierungen,  / die gerade entdecken welche Macht sie über uns haben. / Hilf Du selbst, dass sie den Versuchungen der Macht widerstehen.

Wir bitten dich für deine Kinder auf der Flucht und in den Lagern. / Auch sie haben Namen. / Wenn es unsere Kinder wären,  / die sich ohne ihre Eltern auf den Weg in ein neues Land gemacht hätten / dann würden wir dir jetzt Namen nennen wie / Anna, David, Marielena, Sophie, Hannah, Jonas, Paul, Max / und wenn es unsere Eltern wären, die wir zurücklassen mussten  / auf dem Weg in ein neues Land,  / dann würden wir dir jetzt Namen nennen wie / Johannes, Andreas, Angela, Manuela, Armin, Markus, Ursula, Monika. / Die Menschen aus Syrien und Afghanistan und Eritrea und dem Tschad / tragen andere Namen, aber die kennen wir nicht. / Du aber kennst sie und du willst, / dass wir ihr Leid teilen und unser Herz und unsere Grenzen für sie öffnen / nach unseren Möglichkeiten; / aber dass wir vieles möglich machen können, erleben wir gerade.

Wir bitten dich für dein Volk Israel / und für deine Kirche. / Dein Volk Israel feiert in den letzten Wochen das Abendmahl zur Erinnerung daran, / dass Du und deine Gebote in die Freiheit führen. / Deine Kirche erinnert an deinen Tod auf Golgatha / und das leere Grab am Ostermorgen.

Meine Seele ist stille in dir, du allein bist der Gott der gerne hilft. / Auch im dunklen Tal der Angst bist du nah und gibst Geborgenheit. / Meine Seele ist stille in Dir. / / Amen.


Gerhard von der Heyden, Ronsdorf
3. Mai 2020 Come to us, God of hope. / Come to us with your promises, / come in your mysteri­ous presence. / Come, that we may marvel at your faithfulness in past generations; / that we may celebrate the new things you are doing among us today; / that we may be your pilgrim people on our journey to your kingdom; / Come to us, God of hope. Amen.
Uniting Church in Australia 1985
Wochenrückblick

2. Mai 2020

Herr und Hirte der Welt und der Menschen, entscheiden und leiten bei so viel Ungewissheit, was kommt: schwere Aufgabe der Politikerinnen und Politiker in diesen Tagen. Was darf, wenn irgend möglich, nicht geschehen? Was muss dafür geschehen? Sich leiten lassen, Entscheidungen und Einschränkungen ertragen und mittragen oder das nicht mehr wollen, wovon hängt das ab? Von den Lasten, die nie gerecht verteilt sind? Aber selten tragen die Lautesten die schwersten. Vom Gefühl, dass es jetzt \"reicht\" mit Vorgaben und Einschränkungen? Und keine \"anderen\" Menschen mehr wichtig nehmen außer denen, die ich mir augesucht habe? Weil das, wovon \"die da\" reden, ja gar nicht so ist? Und die Maßnahmen eh die falschen? Es ist ein Elend. Aber ich soll doch nicht im Elend bleiben. Einen guten Hirten haben, seine Stimme hören und ihr folgen, dazu bin ich gerufen. Was sagst du, guter Hirte? Dasselbe wie immer. Die Armen! Die Leidenden! Die Trauernden! Die Gerechtigkeit-Hungrigen! Die Kinder! Mit dir, meinem guten Hirten, gehe ich einen Schritt nach dem anderen. Auch in Ungewissheit. Aber in deiner Richtung. \"Die Liebe wird uns leiten,/ den Weg bereiten/ und mit den Augen deuten/ auf mancherlei./ Ob etwa Zeit zu streiten,/ ob Rasttag sei.\" So soll es sein, und: Amen! (mit Versen nach N. L. Graf von Zinzendorf, 1700-1760)


Stefan Maser, Kamp-Lintfort
1. Mai 2020 Lieber Vater im Himmel, / Dir nahe zu sein, ist gut. / Deine Nähe suchen wir / heute Morgen. / / Sich von Dir sagen zu lassen, / wer Du bist und wie Du zu uns stehst, ist gut. / Auf Deine Stimme wollen wir hören / heute Morgen. / / Unsere Wege sind oft dunkel / und wir wissen nicht weiter – / dass Dein Licht uns das Dunkel erhellt erbitten wir / heute Morgen / / Du bist der Gott allen Trostes / ihn suchen und erhoffen wir  / heute Morgen. / / Aus deiner Hand empfangen wir alles Gute, / um Dir dafür zu danken / und dich zu loben sind wir hier / heute Morgen. / / Lass Dir unser Lob gefallen! / Amen
Jochen Denker, Ronsdorf
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