1. Sonntag der Passionzeit - Invokavit

Gesammelte Materialien für den Gottesdienst


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An Invokavit erinnern Christen an Jesu Versuchung in der Wüste. Sie bedenken die Macht des Bösen und vertrauen darauf, dass Gott auch in Anfechtung und Zweifel bei ihnen bleibt.

Andacht zu Matthäus 4,1-11 (Theological Bridges Conference, Limuru)

Jesu' Widerstand offenbart einen Gott, dessen Wesen nicht in absoluter Macht liegt, sondern in treuer Gegenwart und solidarischem „Mit-Sein“. Gerade diese göttliche Verbundenheit stellt koloniale Denkweisen infrage.
Predigt zu Joh 15, 13

Freundschaft gilt als hohes Ideal – von Schiller bis Facebook. Doch wie tragfähig ist sie wirklich im Alltag, im Wandel, in Krisen? Zu Nähe, Pflicht und echter Freundschaft.
Predigt zu Johannes 15,13

Wofür würden wir unser Leben geben—Familie, Werte oder mehr? Jesu Wort meint keine Kriegsverherrlichung, sondern grenzenlose Liebe zu allen Menschen, die im Kleinen beginnt und Leben verändert.
Predigt zu Hebräer 4,14-16

Wenn wir als Christen – wirklich als erkennbar als Christen! – die vielen muslimischen Flüchtlinge, die zu uns kommen, freundlich empfangen – sollte es nicht so sein, dass manches Feindbild durch die Liebe überwunden wird oder wenigstens Risse bekommt?
Gottesdienst am Küchentisch am Sonntag Invokavit

Wenn zwei oder drei sich versammeln, ist Christus da. Auch ohne Kirchenraum bleibt Gott nah. Diese kleine Liturgie hilft, im Alltag zu beten, zu hören und verbunden zu bleiben: mit Kerze, Bibel und dem Wort, das trägt, wenn vieles fehlt.
von Sylvia Bukowski

''Du Gott aller Welten, Herr auch über die Mächte der Finsternis: Wir glauben nicht an einen Teufel, aber wir erleben die zerstörerische Kraft des Bösen ...''
Predigt über Lukas 22,31-34, zum Sonntag Invokavit

Petrus verleugnet Jesus - obwohl er ihm vor der drohenden Verhaftung bedingungslose Treue bis in den Tod und schwört. Jesus aber bindet seine Zukunft nicht an dieses Versagen, sondern hält an ihm fest.
Predigt zu Matthäus 4, 1-11 (Invokavit)

Nach der Taufe führt der Geist Jesus in die Wüste: leerer Magen, klare Einsamkeit, drei Versuchungen – Brot aus Steinen, unverwundbares Leben, Macht über die Welt. Jesus widersteht: Der Mensch lebt von Gottes Wort, nicht von Sicherheit, Macht oder Besitz.