Taufe

Die Taufe als Zeichen des Bundes

Die Taufe in der Sicht einer Bundestheologie
Zwinglis Deutung der Taufe als "Zeichen des Bundes" fand auch Eingang in den Heidelberger Katechismus und ist somit ein noch heute im reformierten Konfirmandenunterricht gelehrtes Taufverständnis.

Barbara Schenck

Auf dem Weg zur gegenseitigen Anerkennung der Taufe?

Protestantische und orthodoxe Kirchen im Gespräch
Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) veröffentlicht die Ergebnisse des Konsultationsprozesses mit den europäischen orthodoxen Kirchen. Der Band enthält unter anderem Beiträge von Christoph Markschies und Metropolit Gennadios von Sassima.

Thomas Flügge (Pressesprecher), Bern, 21. Februar 2008
Das „Taufhemd“ hat vor einigen Jahren Coen Wessel, Pastor in Heerenveen, NL erfunden. Er schreibt dazu: „Ein Taufhemd ist ein Hemd aus Leinen das man unter der Kleidung direkt auf den Haut trägt. Auf dem Hemd steht ein Symbol, das auf Christus, Gott, die Taufe oder den Glauben weist. Es stellt dar, dass man Christum angezogen hat, wie der Apostel Paulus sagt, wenn er zu der Gemeinde in Galatiën über die Taufe spricht (Gal. 3:27).

bs

Jahr der Taufe 2011

Theologie, Material für Gottesdienst, Kinderkirche, Gemeindetage

Die Taufe ist kein Sakrament

Einsichten aus Karl Barths Sakramentsverständnis
„Jesus Christus ist das eine Sakrament“. So versteht Karl Barth das Sakrament in der Kirchlichen Dogmatik (KD). Wie kommt Barth zu diesem Verständnis? Was sagt es über menschliche Freiheit und Gottes souveränes Gott-Sein? Seine Antworten und Thesen hat Michael Weinrich, Professor für Ökumenik und Systematik, auf dem Barth Symposion Anfang Mai vorgetragen. Ein Bericht aus Emden.

Was reformierte Reformatoren zur Taufe sagen

Sakrament: ein Zeichen, das hilft, den Glauben zu nähren
Das reformierte Verständnis der Taufe drückt sich aus in den Worten „Hilfsmittel“, „sichtbares Zeichen“, „Siegel“, „Unterpfand“, „Wahrzeichen“, „Zeichen des Bundes“.

Barbara Schenck
Reformierte Sommeruniversität 2007 in Münster, Vorlesung am 30. August 2007

©Prof. Dr. Michael Beintker

Taufunterricht für Erwachsene

Predigt über Römer 6,1-14 im Gespräch mit Johannes Calvin
Ein Geschenk Calvins: ''Den Anfang von Vers 5 übersetzt er wörtlicher als Luther und damit sachgemäßer. Eine ganz unscheinbare Stelle: 'Wenn wir mit Christus verbunden sind', sagt Luther. Im griechischen Urtext steht da das Wort sümphütoi, wörtlich: zusammengepflanzt. Calvin sagt: 'Wenn wir in ihn eingepflanzt sind...'. Das Fundament (der Gande, an dem die Taufe Anteil gibt) besteht somit nicht aus Beton! Hören wir wiederum den Reformator mit Worten aus seinem Kommentar: „Das kraftvolle Bild vom Einpflanzen zeigt deutlich, dass der Apostel nicht nur ermahnt, sondern vielmehr von der Güte Christi predigt. …''

Pastor Christoph Rehbein

Die Taufe in evangelischer Perspektive

Biblische und historische Perspektiven, Empfehlungen für die evangelische Praxis der Taufe, erstellt vom Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK)
Eine Broschüre rund um die Taufe, in der "sich die einmalige Beziehung von Gott und Mensch (manifestiert). Dem Täufling wird das Evangelium von Jesus Christus zuteil, mit dem sich Gott der Welt und den Menschen zuwendet und sie zur Umkehr aus der Sünde aufruft, das heisst, aus der Entfremdung von Gott, den Mitmenschen und von sich selbst." (Thomas Wipf)

Quelle: Medienmitteilung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds, Jerusalem, Bern, 5. November 2010

EKD-Magazin zu Taufe und Freiheit

Themenheft mit Mini-CD für das Themenjahr 2011 der Lutherdekade
EKD. Unter dem Titel „Taufe und Freiheit“ hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) jetzt zum dritten Mal ein Magazin zu einem Themenjahr der Lutherdekade veröffentlicht. Nach den personenbezogenen Magazinen „Calvin“ (2009) und „Melanchthon“ (2010) trägt das dritte EKD-Heft für das Themenjahr 2011 den Titel „Taufe und Freiheit“.
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