Aus dem Bereich Wissen

Calvins Ethik: Für Gott ist es unmöglich, nicht barmherzig zu sein
Von Eberhard Busch
Miteinander statt Konkurrenzdenken, soziale statt individualistische Humanität, die Fremden als Geschwister zu erkennen, fordert Calvin.



Taufe

Aufnahme in die christliche Gemeinschaft

Taufbecken der reformierten Kirche in Groothusen

Die Taufe gilt in allen christlichen Kirchen als grundlegendes Sakrament. Die meisten Kirchen erkennen gegenseitig die in ihnen vollzogene Taufe an als Aufnahme in die christliche Gemeinde. Auf die Frage, was die Taufe ist und bewirkt, antworten Katholiken, Lutheraner und Reformierte unterschiedlich.
Hier finden Sie reformierte Stimmen zur Taufe.

Der Heilige Geist bewirkt den Glauben, die Taufe bildet ihn ab. Das ist die grundlegende Erkenntnis für das reformierte Verständnis der Taufe. Die Taufe zeigt die Wohltat Gottes, seine Liebe zu den Menschen. Sie bezeugt, dass ein Mensch Kind Gottes ist. Gegeben wird die Gnade Gottes nicht durch die Taufe, sondern durch den Heiligen Geist. Die Taufe zeigt den Glauben öffentlich, bewirkt wird er vom Heiligen Geist.
Die Taufe mit Wasser ist äußeres, sichtbares Zeichen für Gottes Gnadengabe. Für Menschen, die auch in ihrem Glauben etwas brauchen zum Hören, Sehen, Fühlen, ist die Taufe ein hilfreiches Zeichen.
Dazu verschiedene reformierte Stimmen:

Die Taufe als Sakrament - in der Deutung Calvins

Die Taufe als Zeichen des Bundes - in der Theologie Zwinglis

Was habe ich von meiner Taufe? - eine zeitgenössische Frage und Antwort

Weitere Texte siehe unten.


Barbara Schenck

Taufe - Themenheft von reformiert (als PDF)

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Grethlein: Die eingedampfte Taufe
Früher dauerte die Taufe drei Jahre – heute zehn Minuten

Christian Grethlein mahnt ein Nachdenken über die Taufpraxis auch in reformierten Gemeinden an. Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche nimmt das ‚Jahr der Taufe‘ zum Anlass und diskutiert über die Bedeutung der Taufe.
Das Sakrament der Taufe im kirchlichen Focus
Hans-Martin Lübking refrierte auf der Pfarrkonferenz des Kirchenkreises Siegen im Gemeindehaus Dautenbach

Wer in seinem Leben nicht frühzeitig als Kind oder spätestens als Jugendlicher mit Kirche, Religion und Glauben in Berührung kommt, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit kaum eine Chance, in späteren Lebensjahren ein positives Verhältnis zu Kirche und Religion zu entwickeln.
Jahr der Taufe 2011
Theologie, Material für Gottesdienst, Kinderkirche, Gemeindetage
EKD-Magazin zu Taufe und Freiheit
Themenheft mit Mini-CD für das Themenjahr 2011 der Lutherdekade

EKD. Unter dem Titel „Taufe und Freiheit“ hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) jetzt zum dritten Mal ein Magazin zu einem Themenjahr der Lutherdekade veröffentlicht. Nach den personenbezogenen Magazinen „Calvin“ (2009) und „Melanchthon“ (2010) trägt das dritte EKD-Heft für das Themenjahr 2011 den Titel „Taufe und Freiheit“.
Die Taufe in evangelischer Perspektive
Biblische und historische Perspektiven, Empfehlungen für die evangelische Praxis der Taufe, erstellt vom Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK)

Eine Broschüre rund um die Taufe, in der "sich die einmalige Beziehung von Gott und Mensch (manifestiert). Dem Täufling wird das Evangelium von Jesus Christus zuteil, mit dem sich Gott der Welt und den Menschen zuwendet und sie zur Umkehr aus der Sünde aufruft, das heisst, aus der Entfremdung von Gott, den Mitmenschen und von sich selbst." (Thomas Wipf)
Taufhemden - ein Symbol des ''Christum angezogen''

Das „Taufhemd“ hat vor einigen Jahren Coen Wessel, Pastor in Heerenveen, NL erfunden. Er schreibt dazu: „Ein Taufhemd ist ein Hemd aus Leinen das man unter der Kleidung direkt auf den Haut trägt. Auf dem Hemd steht ein Symbol, das auf Christus, Gott, die Taufe oder den Glauben weist. Es stellt dar, dass man Christum angezogen hat, wie der Apostel Paulus sagt, wenn er zu der Gemeinde in Galatiën über die Taufe spricht (Gal. 3:27).
Predigt über Römer 6,1-14 im Gespräch mit Johannes Calvin: Taufunterricht für Erwachsene
Von Christoph Rehbein, Göttingen

Ein Geschenk Calvins: ''Den Anfang von Vers 5 übersetzt er wörtlicher als Luther und damit sachgemäßer. Eine ganz unscheinbare Stelle: 'Wenn wir mit Christus verbunden sind', sagt Luther. Im griechischen Urtext steht da das Wort sümphütoi, wörtlich: zusammengepflanzt. Calvin sagt: 'Wenn wir in ihn eingepflanzt sind...'. Das Fundament (der Gande, an dem die Taufe Anteil gibt) besteht somit nicht aus Beton! Hören wir wiederum den Reformator mit Worten aus seinem Kommentar: „Das kraftvolle Bild vom Einpflanzen zeigt deutlich, dass der Apostel nicht nur ermahnt, sondern vielmehr von der Güte Christi predigt. …''
Die Tauflehre des Heidelberger Katechismus in ökumenischer Perspektive (Fragen 69-74)
Von Michael Beintker

Reformierte Sommeruniversität 2007 in Münster, Vorlesung am 30. August 2007
Auf dem Weg zur gegenseitigen Anerkennung der Taufe?
Protestantische und orthodoxe Kirchen im Gespräch

Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) veröffentlicht die Ergebnisse des Konsultationsprozesses mit den europäischen orthodoxen Kirchen. Der Band enthält unter anderem Beiträge von Christoph Markschies und Metropolit Gennadios von Sassima.
Was reformierte Reformatoren zur Taufe sagen
Sakrament: ein Zeichen, das hilft, den Glauben zu nähren

Das reformierte Verständnis der Taufe drückt sich aus in den Worten „Hilfsmittel“, „sichtbares Zeichen“, „Siegel“, „Unterpfand“, „Wahrzeichen“, „Zeichen des Bundes“.
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