Schöpfung

Die Evangelische Kirche von Westfalen ist Gründungsmitglied der Klimaallianz
Die von Menschen verursachte globale Erwärmung ist ein „krasser Mangel an Gerechtigkeit“ gegenüber den Gesellschaften des Südens, nachfolgenden Generationen und der Schöpfung. Das hat die Evangelische Kirche von Westfalen erkannt. Grund genug, sich im Klimaschutz zu engagieren.
Religion nach Darwin
Charles Darwin im Gespräch mit Gott. Von Wolfgang Achtner
Von Eberhard Busch
In der Schöpfungsgeschichte widerspricht Gott dem zerstörerischen "Arbeitsfieber" und unbegrenzten Produzieren des Menschen. Die am Sabbat gebotene Ruhe umfasst eine "Ethik des Unterlassens", ist Widerspruch gegen die Ausbeutung von Mensch und Natur.
Von Lukas Vischer
Kritiker Calvins behaupten, sein Interesse gelte nur dem Menschen. Dabei ist sein Verständnis der Schöpfung unerwartet relevant für die Bewältigung der ökologischen Krise.
Von Dr. Otto Schäfer, Pfarrer und Biologe in Bern
Ein Plädoyer, im Calvinjahr wie Calvin die Schöpfung zu feiern, ja geradezu einen franziskanischen „Sonnengesang“ anzustimmen und sich im Umweltschutz zu engagieren.
8. Dezember: Kundgebung an der Baustelle Kraftwerk Neurath mit Präses Alfred Buß
Zum weltweiten Aktionstag am 8. Dezember ruft die Klima-Allianz in NRW zu einer Großdemonstration an der Baustelle des Braunkohlekraftwerks Neurath auf. Daran beteiligt sich auch die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW).
Die Schöpfung ist Ursprung und Ziel, Utopie und Verheißung
Ein kritischer Einwand gegen die einseitig ökologisch orientierte Auslegung der Schöpfungserzählung und gegen die Rede von der „Bewahrung der Schöpfung“. Von Gerhard Liedke
Wie kann man dem Kreationismus argumentativ begegnen?
Die Schöpfungsgeschichte hat eine ganz andere Pointe als die wissenschaftliche Erklärung des Anfangs der Welt, meint Christian Link und hält den Kreationismus deshalb für zum Scheitern verurteilt.
Ethische Überlegungen aus evangelischer Sicht: Hermann Barth, Wolfgang Huber, Ulrich Körtner, Hartmut Kreß
Von Christian Link, Bochum
Dem „kurzschlüssigen Atheismus“ eines Richard Dawkins zum Trotz verweist Link auf den biblischen Gott. In der Tat eigne sich dieser nicht als „Lückenbüßer“, wo naturwissenschaftliche Erkenntnis an ihre Grenzen stoße. Vielmehr sei die Welt als Schöpfung hineingenommen in eine Wahrheit, die sie „jederzeit mehr sein lässt als bloße Natur“. Gott als das „Ursprungsgeheimnis der Welt“ (Link) offenbart sich, so Calvin, „im ganzen Gebäude der Welt“.
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