Aus dem Bereich Wissen

Calvins Ethik: Für Gott ist es unmöglich, nicht barmherzig zu sein
Von Eberhard Busch
Miteinander statt Konkurrenzdenken, soziale statt individualistische Humanität, die Fremden als Geschwister zu erkennen, fordert Calvin.



Kirchenverständnis

Welche Rolle spielt die Kirche? Wer hat was zu sagen?

"Die Kirche von Auvers" - Vincent van Gogh (1890)

Das Kirchenverständnis ist heute eine der Fragen, in der sich die Reformierten am meisten von anderen Konfessionen unterscheiden.

Die Lehre von der Kirche (Ekklesiologie) umfasst viele Fragen:
Ist die Kirche nur eine Instiution unter vielen oder mehr?
Was ist die Bestimmung und das Ziel der Kirche?
Wie ist damit umzugehen, dass es verschiedene Kirchen gibt?
Wer hat in der Kirche was zu bestimmen? 

 

 


Georg Rieger
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Stand der jüdisch-christlichen Beziehungen
10 Jahre nach Publikation der GEKE-Studie ''Kirche und Israel''

Am 28. Juni 2011 vor zehn Jahren markierte die GEKE-Studie „Kirche und Israel“ einen Meilenstein in den jüdisch-christlichen Beziehungen. Zu ihrem Jubiläum tagten rund 40 Experten aus Europa in Arnoldshain und riefen erneut zu ihrer Umsetzung auf.
Missionarisch Volkskirche sein: Kirchengebäude sollen Gottes Menschenfreundlichkeit predigen
von Ilka Werner

Überlegungen zur kirchlichen Immobilienplanung unter den Leitmotiven der missionarischen Sendung und der volkskirchlichen Offenheit müssen sich zwei grundlegenden Fragen stellen, so Pfarrerin Ilka Werner: Was predigt das Kirchengebäude? Und: Welche Kraft haben ein Gebäude und seine Lage zur ''Entselbstverständlichung des Lebens'' beizutragen?
,,Die politische Verantwortung der Kirche''
Nikolaus Schneider zur Frage: Was ist aus evangelischer Sicht zur Politik zu sagen?

Video vom Vortrag des EKD-Ratsvorsitzenden und Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland am 21. März 2011 in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden
Homosexuelle Partnerschaften im Pfarrdienst
Ein offener Brief aus Baden dankt Homophilen, dass sie trotz Diskriminierung ''der Kirche die Treue gehalten haben''.

Das neue Pfarrdienstgesetz der EKD hat in einigen Kirchen die Diskussion ausgelöst, ob homosexuelle Partnerschaften im Pfarrhaus gelebt werden dürfen. Was in einigen Kirchen längst Praxis ist, wird anderswo heftig bestritten. Eine Initiative innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden nimmt Stellung: Eine homosexuelle Partnerschaft widerspricht "weder den Dienstpflichten eines Pfarrers/einer Pfarrerin noch dem Bekenntnis zu Jesus Christus ".
Milieustudien in der kirchlichen Zukunftsdebatte
Chancen und Gefahren einer zielgruppenorientierten Angebotspolitik - nach Sinus-Milieus
Das kirchliche Milieu - was ist das?
Amt und Ordination
Aus reformierter Sicht: priesterliches Amt, apostolische Sukzession, Ordination, die Dienste in der Gemeinde ...
Die presbyterial-synodale Ordnung
Andreas Mühling, Impulsreferat auf der Landesynode in Duisburg 2010

Auf der Generalsynode 1620 in Duisburg kamen strenge „Calvinisten“ mit „Zwinglianern“ und mit Vertretern eines „Mittelweges“ zusammen. Was bedeutete diese unterschiedliche Positionierung innerhalb des reformierten Protestantismus für den presbyterial-synodalen Leitungsgedanken? fragt Prof. Dr. Andreas Mühling 400 Jahre später und antwortet: ''das'' reformierte kirchliche Leitungsmodell gebe es nicht, erst recht nicht ''das'' presbyterial-synodale Prinzip. Die Stärke evangelisch-reformierter Kirchenleitung liege ''gerade darin, flexibel auf die Herausforderungen der Zeit reagieren zu können.''
Missionsfeld Europa
Gespräch mit Claudia Währisch-Oblau

Während Kirchen im gobalen Süden im Wachstum begriffen sind, verlieren sie in Europa an Mitgliedern. Auf der Hundertjahrfeier der Edinburgh-Konferenz (2010) spricht Claudia Währisch-Oblau, Vereinte Evangelische Mission (VEM), über „Gemeinsame Mission“ mit Migranten in Deutschland.
Christliche Mission und Einheit ist heute multikulturell
Dana L. Robert spricht zur Eröffnung von ''Edinburgh 2010''

''In der Lebenszeit der hier versammelten Menschen hat die Christenheit eine der größten Veränderungen in ihrer 2000-jährigen Geschichte vollzogen'', sagte Dr. Dana L. Robert, Professorin für Weltchristenheit und Missionsgeschichte in Bosten, zur Eröffnung der Jubiläums-Konferenz ‚Edinburgh 2010’ (2. bis 6. Juni). ''Sie ist heute eine multikulturelle Religion mit Gläubigen in allen bewohnten Kontinenten.'' Die Veränderungen, die sich im Verhältnis von Mission und Einheit der Christenheit seit der ersten Weltmissionskonferenz in Edinburgh 1910 vollzogen haben, beschrieb Dana Robert in ihrem Grundsatzvortrag in drei Schritten.
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