Aus dem Bereich Wissen

Calvins Ethik: Für Gott ist es unmöglich, nicht barmherzig zu sein
Von Eberhard Busch
Miteinander statt Konkurrenzdenken, soziale statt individualistische Humanität, die Fremden als Geschwister zu erkennen, fordert Calvin.



Bilderverbot

Gott ist nicht zu fassen!

Ein altes jüdisches Gesetz wird von den Reformierten hoch gehalten und erweist immer wieder seine Aktualität.

Die strenge biblische Orientierung veranlasste die Reformierten dazu, die biblische Zählung der 10 Gebote zu übernehmen. Dabei erscheint das Bilderverbot, das Martin Luther in das erste Gebot integriert hatte, als eigenes Gebot. In der Betonung des Bilderverbots nahm die reformierte Tradition die strenge Bilderlosigkeit der jüdischen Religion auf. Die Auswirkungen des Bilderverbots wirken auf die Gestaltung des Kirchenraums, begründen aber auch die theologische Einsicht, dass Gott für uns Menschen nicht zu fassen ist und nicht auf bestimmten, menschliche Perspektiven festgelegt werden darf. Bilder an den Wänden erscheinen dabei gegenüber den Bildern in den Köpfen zweitrangig.
In der heutigen Zeit wird das Thema Bilderverbot von der islamischen Religion stark besetzt. Die Eingabe von "Bilderverbot" in Google bringt mehrheitlich Texte aus dem islamischen Kontext.

Du sollst Dir kein Bildnis machen. Wort-Bilder contra Bild-Bilder, ein Vortrag von Michael Weinrich

Eine philosophische Einordnung des Bilderverbotes von Astrid Deuber-Mankowsky

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • Google Bookmarks
  • Windows Live
  • Seitenlink übermitteln:

Die Kirche des Wortes und die Macht der Bilder
Eröffnungsvortrag der Vortragsreihe „Begründete Freiheit“ zum 75. Gedenkjahr der Barmer Theologischen Erklärung, Berliner Dom - von Petra Bahr, Kuturbeauftragte der EKD

''Vor dem Hintergrund der Bildermacht des Nationalsozialismus erhebt die erste Barmer Theologische These einen bilderkritischen, ja ikonoklastischen Einspruch. (...) Die ins Bild gesetzte politische Theologie des Nationalsozialismus wird in Barmen ihrem Anspruch nach entlarvt als Konkurrenz zum einen Wort Gottes.''
Das ausgesprochene Bildergebot – das ausgemalte Bilderverbot. Wahrnehmungen zum Verhältnis von Wort und Bild
von Magdalene L. Frettlöh, Magdeburg
''Ich will schauen dein Antlitz in Gerechtigkeit''
Psalm 17,15 - ausgelegt von Katja Kriener

Ich will schauen dein Antlitz in Gerechtigkeit, ich will satt werden, wenn ich erwache, an deinem Bilde. Psalm 17,15
Das ausgemalte Bilderverbot
Von Magdalene L. Frettlöh

Ein geschlechtertransparenter Deutungsversuch mit autobiographischen Pinselstrichen

Magdalene L. Frettlöh, Das ausgemalte Bilderverbot - als WORD-Datei zum Download
Feministische Theologie und Bilderverbot
„Gott ist doch ganz anders, als wir immer dachten“.

Von Kune Biezeveld.
Bildersturm – Protest gegen eine Kultur der Unfreiheit
Die reformierten Protestanten und die Bilder der Macht

Von Jörg Schmidt
2. Mose 20, 4-6
Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen

Das Bilderverbot bezieht Magdalene Frettlöh nicht nur auf Bilder und Figuren, sondern auch auf Sprach- und Denkbilder von Gott.

Nach oben    E-Mail