Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

''Suchet die Liebe, denn ohne sie ist alles nichts''

Predigt zu 1. Korinther 13,1-3

Foto: Nina Matthews / Wikipedia

von Pfr. Dr. Kai Horstmann, Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) Region Köln Bonn

Predigt im Rahmen der Reihe "Liebe" im "Einfachen Gottedienst" der Melanchthon Akademie Köln 2013

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Predigt zu 1. Korinther 13,13 von Elke Kuhn

"Glaube, Liebe, Hoffnung", so heißt eine Seefahrerkneipe, ein Tattoo-Studio, eine Werbeagentur. Die drei Worte lösen "bei vielen Menschen etwas aus, vielleicht die Erinnerung an oder die Sehnsucht nach einer Haltung, die dem eigenen Leben Sinn und Halt verleiht, nach etwas, was bleibt, auch wenn alles andere um uns herum fragwürdig ist und verfällt", so Elke Kuhn.
von Marten Marquardt

Ihr eifert nach den grössten Gaben? Dann will ich euch einen Weg zeigen, der weit besser ist. - 1. Kor 12, 31
Predigt über 1 Kor 13,4. Von Hans Theodor Goebel, Köln

"Die Liebe ist langmütig. Und freundlich ist die Liebe. Sie eifert nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf."
von Pfarrer Holger Pyka im ''einfachen Gottesdienst'', Antoniterkirche Köln

Predigt zu 1 Kor 13, 11 von Maria Baum, Köln

Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, überlegte wie ein Kind. Als ich aber erwachsen war, hatte ich das Wesen des Kindes abgelegt. (Züricher Bibel) - "Paulus nutzt diesen Satz geschickt. Er sagt den Korinthern damit: Bei der Wiederkunft Christi werden die Charismen, um deren Wertigkeiten Ihr Euch heute streitet, wie die Worte und Sehnsüchte und Gedanken eines Kindes, das zum Mann geworden ist, verfliegen."
Predigt zu Römer 12 von Marten Marquardt

Leiblichkeit - Nachdenken - Nonkonformismus
 

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