Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Jesus Christus

Der „irdische Jesus“ betrachtet im Licht der „Frommen“, den Chassidim der rabbinischen Tradition
In seiner Studie über „Jesus zwischen Juden und Christen“ blickt Klaus Wengst auf Jesus in Analogie zu den „Frommen“, von denen der Talmud erzählt. Hier finden Sie einen kurzen Einstieg in die Sichtweise des Bochumer Neutestamentlers.
Jesus Christus als Prophet, Priester, König
Die Lehre vom dreifachen Amt Christi und seiner Gemeinde - die Ämterlehre an der Spitze der Christologie und die besondere Betonung des prophetischen Amtes, das ist typisch reformiert.
Jesus Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt
"Wir dürfen und müssen damit rechnen, dass wir das Licht Jesu Christi auch außerhalb des Christentums und außerhalb der Kirche leuchten sehen, dass auch außerhalb der Kirche und außerhalb des Christentums wahre Worte zu hören sind." - von Jochen Denker
Die Lehre von Jesus Christus und die Frage nach der Erlösung und Rettung des Sünders
Die alten Kirchenväter rangen mit der Frage, wer und von welcher Natur Jesus Christus sei. Sie fanden die Antwort: Er ist wahrer Mensch und wahrer Gott. Diese Lehre von den zwei Naturen Christi zielt darauf, nachzuvollziehen, wie der sündige Mensch durch Jesus Christus erlöst wird. Das Nachdenken über diese Frage ging und geht weiter: im Mittelalter, in der Reformation, in unseren Tagen. Dazu finden Sie hier theologisch Nachdenkliches.
oder: Die soteriologische Relevanz der Zwei-Naturen-Lehre
Ein Vortrag von Georg Plasger auf der reformierten Sommeruniversität 2007 in Münster
Karl Barth zur Weihnacht
Alle Jahre wieder lebendig kräftig schärfer: Die Fleischwerdung des Wortes, das Christfest ausgelegt von Karl Barth.
… gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, abgestiegen zu der Hölle …
Johannes Calvin im „Unterricht in der christlichen Religion“ (Institutio) zu Leid, Tod und Höllenfahrt Jesu Christi – in Auslegung der Worte des Apostolischen Glaubensbekenntnisses
Predigten, Andachten und andere Texte zu Passion, Karfreitag, Sühne, Opfer, Versöhnung
Leeres Grab, Auferweckung, Auferstehung - Texte, von Johannes Calvin bis heute
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