Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Kirchenverständnis

Priestertum aller Gläubigen und prophetisches Wächteramt
Von der hierarchischen Gestalt der römisch-katholische Kirche grenzt sich das reformierte Verständnis der Ämter klar ab.
Eine Predigtreihe in der Ev.-ref. Gemeinde Magdeburg
Drei Predigten über die Frage, was eine Gemeinde zu tun hat. Von Pfarrer em. Paul Kluge.
Gemeinschaftsbindung durch kirchliche Grundrechte
Synodal-presbyteriales Prinzip - Gleichstellung der Ämter in der Kirche - freie Pfarrwahl - Gemeindeprinzip - eine Synode, kein Kirchenparlament: wichtige Akzente reformierten Kirchenrechts, dargestellt anhand eines Artikels von Arno Schilberg.
Von den Widersprüchen eines modernen Antimodernismus
Seit den Terroranschlägen vom 11. September ist religiöser Fundamentalismus ein aktuelles gesellschaftliches Thema. Diese extreme Form religiösen Denkens und Lebens gibt es auch im Christentum. Als "Krisenphänomen" und als "digitalisierten Kleinglauben" beleuchtet Michael Weinrich den christlichen Fundamentalismus.
Was bedeuten Gebäude und Raum einer Kirche aus reformierter Sicht?
Johannes Calvin kritisierte die maßlose „Ausschmückung von Kirchengebäuden“ auf Kosten der Mittel, die „eigentlich den Armen zugute kommen müssten“. Auszug aus einem „Beitrag zur Frage der Kirchenumnutzung aus evangelischer Perspektive“ des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK).
Demokratie und prophetisches Wächteramt
Das reformierte Verständnis der Ämter in der Kirche prägte Calvin mit seinen Ausführungen zu den vier Ämtern: Pastoren, Lehrer, Älteste, Diakone.
Wider den „Imperialismus der stummen Faktizität“ (Miskotte)
In einer säkularisierten Welt tut die prophetische Kraft der Kirche not.
Von Eberhard Busch
Die moderne Demokratie entwickelte sich in Ländern, in denen der 'Calvinismus' verbreitet war.
Amt und Ämter in der Ökumene
Die Frage nach den Ämtern in der Kirche ist eine der grundlegenden Fragen in der evangelisch-katholischen Ökumene.
Christlicher Fundamentalismus als Phänomen der Moderne
Auf reformiert-info: kritische Analysen des Fundamentalismus mit seinem theologischen und politischen Schwarz-Weiß-Denken sowie dem imperialistischen Zug, dem Streben nach "Weltbeherrschung".
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