Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Heiliger Geist

Von Marc Vial.
Die Frage des Heiligen Geistes nimmt in Calvins Denken eine zentrale Stellung ein.
Zur aktuellen Bedeutung der Pneumatologie Karl Barths. Von Wolf Krötke
Eine Linksammlung
Internetseiten zu Pfingsten - einige Hinweise auf Texte im unermesslichen weltweiten Netz.
Von Michael Beintker, Münster
Vorlesung, gehalten am 26. August 2008 auf der Reformierten Sommeruniversität in Apeldoorn.
Karl Barth antwortet
"Der Heilige Geist ist nichts Anderes als eine bestimmte Beziehung des Wortes zum Menschen. Es geht in der Ausgiessung des Heiligen Geistes an Pfingsten um eine Bewegung - pneuma heisst Wind - von Christus zum Menschen hin...
''Geistlehre für die Zeit nach der Entgeisterung der Neuzeit''
Drei Pfarrer antworten der Evangelisch.reformierten Zeitung für die deutsche und rätoromanische Schweiz
''In Lukas 11, 20 ist von Jesus der Satz überliefert: «Wenn ich mit dem Finger Gottes Dämonen austreibe, ist das Reich Gottes mitten unter euch.» Er versprach seinen Jüngern, dass sie mit einer «Kraft von Oben» begleitet würden, wenn er nicht mehr bei ihnen ist. Und so verstehe ich den Heiligen Geist als den Finger Gottes, der heute in unserer Welt Dämonen austreibt; Neid, Gier, Rassismus, Angstmacherei und die Doktrin des Wirtschaftswachstums.'' - Stefan Mayer auf reformiert.info
Geburtstag der Kirche - Kommen des Heiligen Geistes
Der Geist Gottes öffnet uns für den Glauben und schenkt neues Leben.
Der Heilige Geist ist der Atem Gottes. Er belebt, bewegt, befreit. Er macht "trunken" – von Gott. Er schenkt den Glauben. Am Pfingstag erfüllte der Geist Gottes unter einem "Brausen vom Himmel" die Jünger Jesu. Sie fingen an "zu predigen in anderen Sprachen". Und schon kamen die Spötter und sprachen: "Sie sind voll von süßem Wein" (Apg 2).
Wichtige Textstellen und Zitate zur Theologie des Heiligen Geistes
Im Heiligen Geist kommt Gott zu uns und kommen wir zu Gott. Das ist pure Gnade. Gott kommt von sich aus, aus sich heraus, um in uns den Glauben zu wirken – ohne dass wir etwas dazu tun könnten.
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