Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Bilderverbot

Texte zum 2. Gebot - in orthodoxer, evangelisch-reformierter und jüdischer Zählung

©Foto: Andreas Olbrich

Notat to go - Barbara Schenck

Eine These vorweg: Bilder haben für ihre Stürmer mehr Macht als im Glauben derer, die vor ihnen beten.
Von Andreas Mertin - in 10 Kapiteln auf reformiert-info

Von Ulrich Zwingli, Johannes Calvin und Karl Barth geschult wirft Andreas Mertin einen reformierten Blick auf die Kunst von ihrem Anfang in steinzeitlichen Höhlen bis zur Gegenwart. Der Medienpädagoge und Ausstellungskurator nimmt das Bilderverbot als Kultbilderverbot ernst. Das zweite Gebot sei jedoch kein Kunstverbot.
EKD bedauert „Bildersturm“ der Reformation, meldete ekd.de am 13. Juli

Eine Replik von Andreas Mertin

Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen
Das Bilderverbot bezieht Magdalene Frettlöh nicht nur auf Bilder und Figuren, sondern auch auf Sprach- und Denkbilder von Gott.
Die reformierten Protestanten und die Bilder der Macht
Von Jörg Schmidt
„Gott ist doch ganz anders, als wir immer dachten“.
Von Kune Biezeveld.
Von Magdalene L. Frettlöh
Ein geschlechtertransparenter Deutungsversuch mit autobiographischen Pinselstrichen

Magdalene L. Frettlöh, Das ausgemalte Bilderverbot - als WORD-Datei zum Download
Eröffnungsvortrag der Vortragsreihe „Begründete Freiheit“ zum 75. Gedenkjahr der Barmer Theologischen Erklärung, Berliner Dom - von Petra Bahr, Kuturbeauftragte der EKD
''Vor dem Hintergrund der Bildermacht des Nationalsozialismus erhebt die erste Barmer Theologische These einen bilderkritischen, ja ikonoklastischen Einspruch. (...) Die ins Bild gesetzte politische Theologie des Nationalsozialismus wird in Barmen ihrem Anspruch nach entlarvt als Konkurrenz zum einen Wort Gottes.''
Von Magdalene L. Frettlöh
Predigt zu den Frageantworten 96–98 des Heidelberger Katechismus
Gott ist nicht zu fassen!
Ein altes jüdisches Gesetz wird von den Reformierten hoch gehalten und erweist immer wieder seine Aktualität.
Sacharja 9, 11-17
Eine aufrüttelnde Predigt von Ältestenpredigerin Gudrun Kuhn aus Nürnberg
Psalm 17,15 - ausgelegt von Katja Kriener
Ich will schauen dein Antlitz in Gerechtigkeit, ich will satt werden, wenn ich erwache, an deinem Bilde. Psalm 17,15
Braucht es schärfere Gesetze, um den Glauben zu schützen?
Der Bamberger Bischof Ludwig Schick meint, das sei nötig. In manchen Ländern droht die Todesstrafe. Protestanten halten sich aus der Diskussion heraus. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!
 

Nach oben    E-Mail