Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Sünde

Urteile von Luther und Calvin

Urteile von Calvin, Grey und Luther

Urteile von Luther, Bullinger, Melanchthon, Bucer und Locke

Urteile von Calvin, Zwingli, Melanchthon, Bullinger und Schütz-Zell

Klarstellungen zu einem missverständlichen Glaubensinhalt
Pfr. D. Peter Bukowski, Moderator des Reformierten Bundes und Direktor des Seminars für pastorale Aus- und Fortbildung Wuppertal schreibt über die Sünde - ihre Erkenntnis und ihr Unwesen.
von Udo G. Schmoll
Vortrag und drei Beispiele für den Unterricht - als PDF zum Download auf www.lippische-landeskirche.de
Verfehlung des Menschen umfasst von Gottes Gnade
Taten und Macht der Sünde sind Teil unseres Lebens. So stellt sich die Frage: Wie können wir erkennen, was uns von Gott trennt? Und wie können wir der Macht der Sünde begegnen?
Die ''Todsünde'' Trägheit
"Wenn wir über die Trägheit als Sünde reden, werden wir also aufpassen müssen, tatsächlich nur das im Blick zu haben, worum es geht: Während Erholung immer wieder neue Kraft gibt, raubt die Trägheit Kraft. 'Trägheit macht schläfrig', heißt es im Sprüchebuch. Ein richtiger Teufelskreis also: Die Trägheit betäubt mich mit einem Nebel von nicht endender Müdigkeit." Von Volker Haarmann
 

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