Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Unsere Hoffnung auf das ewige Leben

Eine Arbeitshilfe für die Erwachsenenbildung

Ist mit dem Tod "alles aus"?

Gibt es ein Weiterleben nach dem Tod ? – Werden wir unsere Lieben wieder sehen?– Kommen wir ins Paradies? – Werden wir auferstehen zum Gericht? – Was kommt überhaupt nach dem Tod?

Die Frage, ob mit dem Tod „alles aus ist“, oder ob es ein Weiterleben nach dem Tod gibt, und wie die Auferweckung von den Toten vorzustellen sei, sind Fragen, die viele Menschen bewegen.

Der christliche Glaube gibt Antwort. Die Allmacht des Todes ist gebrochen in der Auferweckung Jesu Christi von den Toten. „Der christliche Glaube ist der Anfang des ewigen Lebens mitten in dieser Weltzeit“, und „die Hoffnung auf das ewige Leben verändert das Verhältnis des Menschen zum Tod“ (Michael Beintker).

Der Theologische Ausschuss der Union Evangelischer Kirchen in der EKD (UEK) erarbeitete im Herbst 2006 das Votum „Unsere Hoffnung auf das ewige Leben“ als christlich-kirchliche Antwort auf die Fragen vieler Menschen nach Tod und Hoffnung über den Tod hinaus.

Zusätzlich zu dem Votum wurde eine Arbeitshilfe erstellt, die in die grundlegenden Aussagen des Votums einführt.

Die Arbeitshilfe enthält:

  • einen Verlaufsplan für ein kurzes Seminar (2-3 Stunden) oder einen Gesprächsabend mit Fragen und zum Nachdenken anregendem Material, wie Zitaten aus Gedichten, einem Brief, einem Lied
  • eine Kurzfassung des Votums der UEK unter den Überschriften:
    • Problemanzeigen
    • Das biblische Zeugnis
    • Ewiges Leben
    • Der Hoffnung Gestalt und Sprache geben
    • Leben in Hoffnung
  • Thesen zum Thema „Unsere Hoffnung und das ewige Leben“, die im Wesentlichen das Einbringungsreferat für das Votum von Michael Beintker wiedergeben

Arbeitshilfe „Unsere Hoffnung auf das ewige Leben“ als PDF

Literatur
Unsere Hoffnung auf das ewige Leben.
Ein Votum des Theologisches Ausschusses der Union Evangelischer Kirchen in der EKD,
Neukirchen-Vluyn 2006 (ISBN 10: 3-7975-0126-9);
9,90 Euro


Barbara Schenck
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