Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Reformierte Predigtreihen aus dem Rheinland

2008: Das Vaterunser

Das Vaterunser in verschiedenen Sprachen - Paternosterkirche (Vaterunser-Kirche) auf dem Ölberg, Jerusalem

Die Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region dokumentiert regelmäßig reformierte Predigtreihen unter dem Titel "Der einfache Gottesdienst".

In der Antoniterkirche in Köln, die auch "City-Kirche" ist, finden regelmäßig "nach Gottes Wort reformierte Gottesdienste" statt, die bewusst auf eine reformierte Liturgie achten und der Predigt eine zentrale Stellung im Gottesdienst einräumen.  Zudem wird die reformierte Tradition der Reihenpredigt zum Programm:

"Die zentrale Stellung der Verkündigung des Wortes Gottes im evangelischen Gottesdienst kommt in der Tradition der nach Gottes Wort reformierten Gemeinden dadurch zum Ausdruck, dass kontinuierlich zusammenhängende Stücke der Bibel (auch und gerade des "Alten Testamentes") in den Predigten ausgelegt werden. Dabei kommen auch viele "ungepredigte" Texte zur Sprache. Die Predigten bemühen sich darum, eine schlichte Ansprache in die aktuellen Lebenswelten der Gemeinde mit einer gelehrten Auslegung der Bibel zu verbinden, damit Stück für Stück biblische Zusammenhänge klar werden und die Menschen darin Orientierung für Glauben und Leben finden."

Im Jahr 2008 wird das Vaterunser gepredigt.

Die Predigten werden auf der Internetseite der Melachthon-Akademie als PDF-Dateien zum Download bereit gestellt - jeweils in der Woche nach der Predigt.

Das Programmheft für die Predigtreihe vom 13. Januar bis zum 12. Oktober als PDF

Termine und Themen der Predigtreihe 

13.01.08: Vaterunser im Himmel - Marten Marquardt

10.02.08: Geheiligt werde dein Name - Horst Kannemann

09.03.08: Dein Reich komme - Johannes Voigtländer

13.04.08: Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden - Rainer Stuhlmann

11.05.08 (Pfingstsonntag): Unser tägliches Brot gib uns heute - Marten Marquardt

08.06.08: Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern - Hans Theodor Goebel

13.07.08: Und führe uns nicht in Versuchung - Gisela Strauß

10.08.08: Sondern erlöse uns von dem Bösen - Claudia Malzahn

14.09.08: Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit - Dieter Manecke

12.10.08: Amen - Dorothee Schaper


Barbara Schenck
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Matthäus 6, 11

in der Reihe Einfacher Gottesdienst nach reformierter Tradition - gehalten am 11. Mai 2008 in der Antoniterkirche Köln - von Marten Marquardt
Matthäus 6, 10

Mein Wille ist nicht gefragt, habe ich gelernt. Ich habe mich zu fügen. Und das Vaterunser zementierte diese Botschaft mit steter Beharrlichkeit. - Aus der Reihe 'Der einfache Gottesdienst' von Rainer Stuhlmann
Matthäus 6, 10a

'Dein Reich komme!', ist die Bitte, die zugleich die Gewissheit, dass sie erhört wird, in sich trägt. Eine Predigt aus der Kölner Reihe 'Der einfache Gottesdienst' von Johannes Voigtländer
Matthäus 6, (9) 12

in der Reihe Einfacher Gottesdienst nach reformierter Tradition gehalten am 8. Juni 2008 in der Antoniterkirche Köln - Hans Theodor Goebel
Matthäus 6,13

Neunte Predigt in der Reihe „Der einfache Gottesdienst“ — Das Vaterunser. Von Dieter Manecke
 

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