Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Die Erben Zwinglis und Calvins

Ein Audio-Beitrag über die Reformierten in der Schweiz

Moderne Entwicklungen und bewährte Traditionen: Reformiertes Kloster, Abwahl von Pfarrern, Kirchensteuern auch von Firmen ...
Interviews mit Thomas Wipf (SEK-Präsident), Ruedi Reich (Kirchenratsvorsitzender Zürich) und vielen anderen.

Die Schweiz – Gastgeberin der Fußballeuropameisterschaft – kann auf ein reiches reformatorisches Erbe zurückblicken. Ulrich Zwingli in Zürich und Johannes Calvin in Genf spielen für die Kirchengeschichte eine ähnliche Rolle wie Martin Luther. Die reformierte Kirche in der Schweiz bewahrt das Erbe der beiden Reformatoren und versucht es weiter zu entwickeln. Ein Porträt dieser Kirche von Andreas Meier.

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