Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Jesus Christus: wahrer Mensch und wahrer Gott

Die Lehre von Jesus Christus und die Frage nach der Erlösung und Rettung des Sünders

Kreuzigung - Matthias Grunwald, Isenheimer Altar (1510-1515)

Die alten Kirchenväter rangen mit der Frage, wer und von welcher Natur Jesus Christus sei. Sie fanden die Antwort: Er ist wahrer Mensch und wahrer Gott.
Diese Lehre von den zwei Naturen Christi zielt darauf, nachzuvollziehen, wie der sündige Mensch durch Jesus Christus erlöst wird.
Das Nachdenken über diese Frage ging und geht weiter: im Mittelalter, in der Reformation, in unseren Tagen.
Dazu finden Sie hier theologisch Nachdenkliches.


Barbara Schenck
oder: Die soteriologische Relevanz der Zwei-Naturen-Lehre

Ein Vortrag von Georg Plasger auf der reformierten Sommeruniversität 2007 in Münster
 

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