Zum Glauben gehört auch Wissen

Für reformierte Christen gibt es keine Instanz, die festlegt, was zu glauben ist. Was gelehrt und gepredigt wird, soll im Einklang mit der Bibel stehen. Darauf zu achten ist auch die Aufgabe jedes Gemeindemitglieds. Ein hoher Anspruch!

"Wahrer Glaube ist nicht allein eine zuverlässige Erkenntnis durch welche ich alles für wahr halte, was uns Gott in seinem Wort offenbart hat, ..." Der Heidelberger Katechismus (Frage 21) betont die Wichtigkeit des Wissens für den Glauben. Jedes Gemeindemitglied sollte so viel wie möglich wissen, damit es seinen Glauben begründen und weitergeben kann.

In der aktuellen Situation wird das aus verschiedenen Gründen wieder wichtig: Der christliche Glaube steht zunehmend in einem Wettbewerb mit anderen Religionen und Glaubensrichtungen und sieht sich den Fragen und Verdächtigungen kritischer Mitmenschen ausgesetzt.

Deshalb ist es wichtig, den 
D i s k u r s  über Glaubensfragen und theologische Zusammenhänge in den Kirchen zu beleben und sich in weltanschauliche Diskussionen einzubringen. Zu diesem Zweck haben wir einen BLOG eingerichtet. (gr)

Reformierte Sommeruniversität 2009: Bibel und Hermeneutik in reformierter Perspektive

23. bis 28. August 2009 in Münster

I. Historische Kontexte - II. Was ist Verstehen? - III. Calvin als Ausleger der Bibel - IV. Reformierte Paulusexegese - V. Schriftlehre bei Herman Bavinck - VI. Karl Barths Lehre vom Wort Gottes - VII. Dietrich Bonhoeffer

Reformierte Sommeruniversität 2009

Beginn: Sonntag, 23. August 2009, 15 Uhr

15 Uhr Eröffnung und Einführung, anschließend um 17.00 Uhr Gottesdienst in der Evangelischen Universitätskirche

Abschluss: Freitag, 28. August 2009, 15 Uhr

Flyer - Adressen - Anmeldung.pdf

Studienprogramm:

I. Historische Kontexte

Exegese und theologische Ausbildung in der Reformierten Orthodoxie

II. Was ist Verstehen?

Die hermeneutische Frage und die Bibel. Die Frage nach der Klarheit der Schrift

III. Calvin als Ausleger der Bibel

Exegetische und hermeneutische Beispiele

IV. Reformierte Paulusexegese

Gerechtigkeit Gottes und die „new perspective on Paul“

V. Schriftlehre bei Herman Bavinck

Die Heilige Schrift in der neocalvinistischen Dogmatik der Niederlande

VI. Karl Barths Lehre vom Wort Gottes

Theologische und hermeneutische Aspekte der Theologie des Wortes Gottes

VII. Dietrich Bonhoeffer

Linien und Konturen in Bonhoeffers Schriftverständnis

Die Themen werden im Wechsel von Vorlesungen, Seminaren und Selbststudium erarbeitet.
If a substantial part of the participants speaks only English, some papers will be in English and summaries of the German presentations will be supplied.
Für Dienstag, den 25. August 2009, ab 14 Uhr ist eine Exkursion geplant.

Hochschullehrer:
Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Beintker, Münster
Prof. Dr. Barend Kamphuis, Kampen
Prof. Dr. Andreas Lindemann, Bielefeld
Prof. Dr. Herman J. Selderhuis, Apeldoorn

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